Beiträge von PeterC

    Updates sind doch immer kostenlos, nicht nur bei BMD.


    Das kommt auf den jeweiligen Hersteller an und darauf was er als Update und als Upgrade bezeichnet.

    Bei Edius z.B. wird ein kleiner Sprung als Update bezeichnet, ein größerer Sprung als Upgrade.

    Andere Hersteller bezeichnen ein Update als Weiterentwicklung, ein Upgrade jedoch als Erweiterung der Lizenz.


    Um es in Worten der Reiseaffinen zu sagen:


    Bei BMD ist ein Upgrade wenn Du von der zweiten Klasse des gebuchten Fluges in die erste Klasse aufstiegt, bei Edius ist ein Upgrade bereits, wenn Du einen neuen Sitzbezug bekommst, während ein Update bei Edius gleichzusetzen ist, dass der Sitz vor dem Flug abgesaugt wurde und ein kleiner Fleck im Polster entfernt. :-) :-) :-)



    Nüchtern erklärt:


    Bei Edius wird als kostenloses Update der Sprung von bspw. V8.5.4 auf 8.5.5 tituliert und ein kostenpflichtiges Upgrade der Sprung von V8 auf V9

    während BMD ein Upgrade als Aufstieg von der Free-Version auf die Studio-Version sieht und alle Weiterentwicklungen als kostenloses Update ansieht. Auch der Sprung von V 15 auf V 16 - beispielsweise.


    Viele Grüße

    Peter

    Die Schritte für eine erfolgreiche und vor allem reproduzierbare Kommentarbearbeitung (männliche Stimme):


    - DeEsser im Bereich 6 - 10 kHz

    - Butterworth Hochpassfilter bei 100Hz

    - Dynamikverarbeitung -80 dB auf unendlich leise, -20 dB auf -20 dB, 0dB auf -15 dB

    (jeweils etwas an die Mikrofoncharakteristik anpassen)

    - Sprachaussteuerung auf -12 dB

    - Hard Limiter auf -3dB bei 3dB Eingangsverstärkung

    - Parametrischer Equalizer, 6 - 16 kHz um etwa 6dB anheben, bei 150 Hz beginnen abzusenken auf -6dB bei 25 Hz.


    - je nach Bedarf noch Geschwindigkeitsanpassung mit Pitch-Correction. 10% langsamer nimmt bereits gewaltig Hektik aus der Sprache, 10% schneller macht einen langweilig langsamen Kommentar angenehm.


    - zum Schluss alles nochmal durch einen Multiband-Kompressor schicken, der Höhen > 10 kHz und Tiefen < 150 Hz nochmal etwas stärker komprimiert.


    Normalisierung kommt dabei nicht vor denn Normalisierung schafft mehr Probleme als es löst.

    Es normalisiert nach dem lautesten Moment im Ton, sodaß unterschiedliche Spuren bzw. Audiodateien unterschiedlich normalisiert werden und sie dann nur noch mit großem Einzelaufwand miteinander kombiniert werden können.

    Das kann man sehr leicht nachverfolgen, indem man eine lange Kommentardatei nimmt und diese in viele kleine Stücke zerteilt.

    Dann lässt man einmal die lange Datei normalisieren und danach die kurzen Stücke einzeln.

    Es kommen unterschiedlich Ergebnisse dabei raus und die kurzen Stückchen passen nicht mehr zusammen.


    Das ist besonders dann problematisch, wenn man einen Text drei, vier Mal eingesprochen hat und aus diesen Dateien den besten Kommentar zusammenstellen will.


    Deswegen lässt man das Normalisieren lieber weg und arbeitet nur mit Kompressoren.


    Viele Grüße

    Peter

    Es geht nicht sosehr um die Speicherbelegung selbst, sondern um die Übertragungsraten.


    Also einerseits beim Streaming über das Internet, wie YouTube, Netflix, Amazon Video, ....

    andererseits aber auch intern in Aufnahmegeräten wie Smartphones, Drohnen und ähnliche "kleine" Cams.


    Genau.

    Deshalb ist es auch nur für das endgültige Ausgabeformat interessant und nicht für die Herstellungskette davor.

    Also kann man ruhig beim vorhandenen PC bleiben. :-)


    Mein alter i7-4770K schafft es übrigens problemlos H.265 zu codieren und wird es auch problemlos schaffen H.266 zu codieren.


    Viele Grüße

    Peter


    Wenn es bei 30p okay ist, bei 50p Ruckler gibt, dann dürfte 60p wieder okay sein, oder?


    Vermutlich sind die aufgezeichneten Clips und das Projekt wohl 30p oder 60p.


    Viele Grüße

    Peter

    Ja, ich weiß ;) Ich meine auch nicht diese Art von Rucklern, ich meine die schmerzhaft sichtbare zu geringe Framerate für die Dynamik der Bewegung. Das tut richtig in den Augen weh. Ich weiß auch, dass man eine gewissen Winkelgeschwindigkeit nicht überschreiten darf, aber bei 35mm an Kleinbild geht wirklich nicht viel.


    Der nomale Kinofilm ist auch nicht breiter. :-)


    Schick mir mal ein Stück Deiner problematischen Aufnahmen rüber. Ich schaue es mir mal an. Am liebsten eine Rohaufnahme (also die Datei, die aus der Kamera kommt).


    Viele Grüße

    Peter

    Da man die Kamera aber wieder abmachen muss, um damit loszuziehen, muss man draußen wieder von vorne anfangen...uff.


    Dafür gibt es doch schon seit vielen, vielen Jahren die Schnellverschlüsse auf den Stativen.
    Einen solchen baust Du Dir auf das Schwebestativ und schwupps - Kamera runter, Kamera drauf bei gleichbleibender Einstellung des Schwebestativs.


    Das ist doch wirklich kein Hexenwerk. :-)


    Viele Grüße

    Peter

    Hi,


    ich durfte ja den Umgang mit Steadicam richtig lernen und dabei natürlich auch das richtige Einstellen.


    Aaalso:


    Der Schwerpunkt des Ganzen soll knapp unterhalb des Gimbals, also knapp unterhalb des Kardangelenks sein.


    Wenn der Schwerpunkt tiefer liegt, fängt das Ding an zu pendeln.


    Der Richtwert für die Einstellung ist die sog. Drop-Time.

    Das ist die Zeit, die das Ding aus horizontaler Lage bis in die Vertikale braucht.

    Also ... Du nimmst das Ding, ziehst es am unteren Gewicht bis die Stange (der sog. Post) horizontal ist wartest einen kurzen Moment und lässt es dann los. Dann sollte es so sein, dass die Stange nach 2-3 Sekunden das erste Mal vertikal ist.


    Ist es schneller, dann ist der Schwerpunkt zu tief, ist es langsamer dann ist der Schwerpunkt zu hoch.


    Dies ist aber nur eine der Einstellungen, auf die man achten muss.


    Die zweite Einstellung ist seitlich. Schließlich muss die Kamera ja auch seitlich gerade stehen.


    Dann kommt die abschließende Probe:


    Der Schwerpunkt muss nicht nur in der Höhe passen, sondern ganz wichtig: Er muss auch in der Achse liegen.

    Genauer: Die gedachte Linie von Schwerpunkt der Kamera zum Schwerpunkt des Gegengewichts muss in der Stange verlaufen. Sowohl in vorne/hinten als auch in rechts/links Ausrichtung.


    Um dies zu prüfen, hälst Du das Schwebestativ in "Betriebsposition" und bringst die Kamera dann zum Drehen. Du schubst sie also mit der Hand an, sodaß sie sich um die Hochachse dreht.


    Wenn nun die Schwerpunktachse nicht entlang der Stange liegt, dann fängt das Ding an zu taumeln.


    Das ist eine Falscheinstellung, die man sehr häufig findet.


    Das passiert z.B. wenn der Schwerpunkt der Kamera nicht über dem Gelenk liegt, sondern davor und man dies dann versucht durch Verschieben des Gegengewichts nach hinten auszugleichen.


    Wenn Du dann die Kamera in Drehung versetzt, dann zieht der Kameraschwerpunkt (der ja "oben" vor der Achse liegt) nach vorne, der Gegengewichtschwerpunkt (der ja "unten" hinter der Achse liegt) nach hinten und das ganze Ding fängt an zu taumeln.



    Du machst die Einstellung des Schwebestativs also folgendermaßen:


    - Du hängst das Ding mit dem Handgriff auf ein Lampenstativ oder ähnliches, sodaß es frei schwingend hängt.

    - Du entfernst alle untere Gegengewichte

    - Du montierst die Kamera oben auf das Schwebestativ und zwar genau so, wie Du sie dann auch benutzen willst. Also Monitor ausgeklappt, Objektiv auf die gewünschte Brennweite gestellt - bei Fotoobjektiven auch den Fokus beachten, da die Verschiebung der Linsen im Objektiv eine Schwerpunktänderung bedeutet.

    - Dann stellt Du die Position der Kamera (vorne / hinten sowie links / rechts) so ein, dass sie ohne Gegengewicht fast von alleine gerade bleibt. Dadurch hast Du den Schwerpunkt der Kamera genau über das kardanische Gelenk gelegt.


    - Nun baust Du das Gegengewicht unten an, mitsamt aller Akkus, Monitore usw. wie Du es benutzen willst.

    - Du stellst dann das Gegengewicht in der Höhe so ein, wie es Dir für die Arbeit mit dem Ding angenehm ist.

    - Du baust dann die Mengen an Gewichten so an das Gegengewicht, dass der Schwerpunkt schon möglichst nahe an den gewünschten Punkt kommt. -> Drop-Time!

    - Du stellst dann die Position des Gegengewichtes vorne/hinten und rechts/links so ein, dass das ganze Ding gerade steht.

    Die Position der Kamera wird dabei NICHT mehr verändert.

    - Du verschiebst jetzt die Höhe des Gegengewichts leicht nach oben oder unten als Feineinstellung, bis Du die optimale Drop-Time erreicht hast.

    Zu guter Letzt noch ein wenig Feineinstellung vorne/hinten und rechts/links des Gegengewichts.


    Bedenke: Änderung der Brennweite oder des Fokus bei Fotoobjektiven ändert den Schwerpunkt der Kamera. Du musst dann also ggfs. nachjustieren. Wenn die Erstjustage sauber war, kann Du dies dann durch Verschieben der Kamera wieder korrigieren. Damit bringst Du dann den Schwerpunkt wieder über das Gelenk.


    Bedenke weiter: Das ganze funktioniert durch Trägheit. Je schwerer die Kamera ist, umso besser klappt das Ganze. Bei leichten Kameras ist es empfehlenswert eine Stahlplatte als zusätzliches Gewicht unter die Kamera zu montieren.


    Und nicht verzagen: Eine geübter und ausgebildeter Steadicam-Operator kalkuliert etwa eine Stunde Rüstzeit um eine Kamera das erste Mal auf das Steadicam zu montieren.


    Dann darfst Du beim ersten Mal ruhig einen ganzen Tag brauchen, um das Ding mal richtig eingestellt zu haben. :-)


    Bei der Benutzung:

    Den Höhenausgleich, der bei einem vollständigen Steadicam durch die Federarme erreicht wird, machst Du mit Deinem Arm.

    Du hälst das Ding so, dass Dein Oberarm parallel zum Oberörper ist (also nach unten ausgerichtet ist) und den Unterarm im rechten Winkel dazu nach vorne ausgerichtet. Der Unterarm übernimmt dann die Funktion des Federarms und sorgt für die Höhenberuhigung.


    Wenn Du Rechtshänder bist, dann hält Deine linke Hand den Handgriff des Schwebestativs (der Linke Arm trägt das Ding also) mit der rechten Hand (bzw. nur zwei Fingern ganz zart) steuerst Du den sog. Post, also die Stange, um die Rotation der Kamera zu kontrollieren.

    Die Höhe der Kamera wählst Du (möglichst) so, dass die Kamera etwas über Schulterhöhe ist. so kannst Du die Kamera auch in der sog. "Don-Juan" Stellung benutzen, das heisst, die Kamera schaut dir über die Schulter nach hinten. Du kannst also jemanden von vorne Filmen und trotzdem vorwärst laufen.

    Mit einer leichten Umjustierung, indem Du einfach nur den Gimbal (also das kardanische Gelenk) auf der Achse etwas verschiebst, kannst Du das Ding dann für den sog. Low-Mode umstellen. Dabei drehst Du das Ding dann einfach auf den Kopf, sodaß die Kamera unten ist und Gegengewicht oben. Interessant um z.b. die Füßen von einem Jogger aufzunehmen, kleiner Tiere aus deren Augenhöhe usw. und trotzdem dabei gehen bzw. rennen zu können.



    Und lass Dir blos nicht diesen Quatsch mit "Katzengang" und sowas aufquatschen.

    "Katzengang" bedeutet: Schleichen wie eine Katze. Wenn jemand was davon rumblubbert: Konsequent ignorieren! :-)

    Das ist absolut kontraproduktiv.

    Gehe aufrecht, sauber und gleichmäßig mit ganz normalen Schritten.

    So übst Du das Ganze. Mit einem bisschen Übung kannst Du dann auch Treppen laufen, rennen usw. und es gibt immer noch saubere Aufnahmen.

    Mit einem "Katzengang" behinderst Du Dich nur selber und bringst damit unschöne Höhenbewegung in die Aufnahme, weil der Katzengang gegen das Trägheitsprinzip arbeitet, es also schwerer macht, den Höhenausgleich im Oberarm vorzunehmen.


    So, und nun wünsche ich Dir viel Spaß mit dem Schwebestativ.

    Richtig eingestellt und mit einem bisschen Übung hast Du damit deutlich mehr Freude und Möglichkeiten als mit einem aktiven Gimbal. :-)


    Viele Grüße

    Peter

    Der Aufwand ist groß, ich stecke soviel Zeit in ein Intro nicht mehr rein.


    Nun ja. Die Leute, die den Vorspann für solche Filme machen, sind noch jünger.

    Die können sich noch die Zeit dafür erlauben. ;) ;) ;)


    Der Aufwand das zu realisieren dürfte gar nicht so wild sein.


    Die Idee und die Konzeptgestaltung ist der große Aufwand.


    Zusammengekloppt ist das dann mit Werkzeugen wie Fusion schnell. Ein paar Nodes hier, ein paar Nodes da, ein paar Verbindungen dazu ... fertig.

    Selbst die Transparenzen kann man ja schon aus Photoshop übernehmen.


    Nur muss man halt zuerst mal wissen, was man überhaupt will. :-)


    Viele Grüße

    Peter

    Mir gefällt nicht nur das Intro... :yes:


    Stimmt.

    Ein Dreiteiler der bis zum Schluß interessant ist und unglaublich gut die Konflikte unterschiedlicher Leute in einer Story zusammenbringt - und auch im dritten Teil noch wieder mit interessanten Wendepunkten aufwartet.


    Ich fand die Reihe echt klasse.


    Ach ja, mein Tipp zu den verwendeten Werkzeugen für den Vorspann: Photoshop und Fusion für Avid.


    Viele Grüße

    Peter

    Ich schätze, es kommt darauf an, wie man "machen" definiert. Eine 1:1 Vorschau von 2160p50 erlaubt die Intensity Pro 4K meines Wissens schon gar nicht. Will man die vollen FPS, muss man damit auf 1080p50 herunter gehen, ansonsten ist bei 2160p30 Schluss (genauso wie bei meiner Mini Monitor 4K).


    Dass man bearbeitetes Material zu 4K 50p 10-Bit HDR herausrendern kann, bestreitet wohl auch niemand. Allerdings bezweifele ich, dass das mit der erwähnten Hardware auf einem einzelnen Rechner in Echtzeit geht, selbst wenn die CPU dank Wakü übertaktet ist.


    DCI-4k/50p 10 Bit Rohmaterial in DCI-4k/50p HDR Timeline.

    Vorschau über Intensity Pro4k nach 1080p/50, wobei die Vorschau über die Intensity-Pro wahrlich keine nennenswerte Rechenleistung benötigt.

    Am Rechner hängen 3 Monitore für die GUI plus ein Monitor an der Intensity für die Vorschau.


    Vorschau ab Timeline in Echtzeit.


    Warum nicht?


    Viele Grüße

    Peter


    Intel i7 4770K

    Grafikkarte: NVidia GTX 670 4GByte

    Vorschau Intensity Pro 4k



    Laut BMD scheint es ein Problem mit NVidia-Karten zu sein. Allerdings nicht mit allen Karten sondern nur mit einigen.

    So wie sie bereits dran sind wird es schätzungsweise wohl nicht allzulange dauern bis zum Bug-Fix Update.


    Viele Grüße

    Peter

    Auf dem Laptop funktioniert die Timelinewiedergabe, offensichtlich hängt es mit der HW des PC's zusammen.

    Evt. die Grafikkarte NVIDIA GeForce 2080 Ti. Im Resolve Forum wird auch von dem Effekt berichtet. Ich werde abwarten und mit

    der alten Version arbeiten.





    Da fällt mir gerade ein ...


    Die Grafikkartentreiber sind aktuell?


    Viele Grüße

    Peter