Beiträge von gurlt

    :gruebel: :wallbash:

    Ich weiß ja auch, dass dies völlig OT ist.


    Aber m.E. sollte man einfach auch eindringlich all den missverstandenen, verdrehten, oder auch frei erfundenen "Nachrichten", die grade in der heutigen Zeit über alle möglichen Medien eine starke Verbreitung finden, entgegentreten.

    Keine Geschichten, du wirst überschlagen von Meldungen das Leute Organe verkaufen für ein Apple Gerät.

    Dann lies mal den von Dir verlinkten Artikel bitte richtig durch.


    Da geht es um 1 chinesischen Schüler, der dies (angeblich) aus diesem Grund gemacht haben soll. Und sowas will ich ja nicht mal ausschließen.


    Aber das ist doch eigentlich nur der "Aufreißer" des Artikels um die Leser (fast schon im Stile der Bild) zu schockieren. Hintergründig geht es doch um den sicherlich im gewissen Rahmen existierenden Organhandel, bei dem hauptsächlich Menschen in ärmeren Ländern (nicht nur China) finanzielle Angebote für eine "Spenderniere" gemacht wurden.


    Das ist hinlänglich bekannt, würde aber als normale Meldung keine Leser anlocken. Mit dem Zusatz "für ein iPad" ist es ein "Aufreger" und prägt sich dann auch - wie man ja sieht - besser ein. Nur ganz ehrlich, die Menschen, die sich auf sowas einlassen haben andere Sorgen als sich ein iPad zu kaufen.


    Wobei Du bitte auch bedenken solltest, dass sich diese Begründung gegenüber den chinesischen Behörden durchaus als vorteilhaft erweisen könnte, da sie doch "die Verruchtheit des kapitalistischen Westens" widerspiegelt und die Eltern vielleicht vor allzu genauen Nachfragen schützt. Ähnliches hat es auch anderswo gegeben "ich bin zum Dieb geworden, weil meine Eltern immer West-Fernsehen gucken".



    Wie dem aber auch immer sei, daraus jetzt ein Massenphänomen zu konstruieren, halte ich doch für bedenklich.

    Soviel ich bisher gesehen habe, kann kann das Iphone 13 Pro zwar in 24/25 p, nicht aber in 50p aufnehmen.

    Immer noch VFR-Bitrate im Geschäft?


    Habe bisher noch nichts anderes in der Spezifikation dazu finden können?

    Für die Amis ist halt 50p was exotisches.. :lips:


    Die Spezifikationen findest Du doch auf der Apple-Webseite


    Da steht z.B. im Bereich Videoaufnahme:

    Zitat
    • Kinomodus für Video­aufnahme mit geringer Tiefen­schärfe (1080p mit 30 fps)
    • HDR Video­aufnahme mit Dolby Vision bis zu 4K mit 60 fps
    • 4K Video­aufnahme mit 24 fps, 25 fps, 30 fps oder 60 fps
    • 1080p HD Video­aufnahme mit 25 fps, 30 fps oder 60 fps
    • 720p HD Video­aufnahme mit 30 fps
    • ProRes Video­aufnahme bis zu 4K mit 30 fps (1080p mit 30 fps für 128 GB Speicher)*
    • Duale optische Bild­stabilisierung für Video (Tele‑ und Weitwinkel-Objektiv)
    • Optische Bild­stabilisierung mit Sensor­verschiebung für Video (Weitwinkel)
    • 3x optisches Einzoomen, 2x optisches Auszoomen, 6x optischer Zoombereich
    • Bis zu 9x digitaler Zoom
    • Audiozoom
    • True Tone Blitz
    • QuickTake Video
    • Unterstützung für Zeitlupen­video in 1080p mit 120 fps oder 240 fps
    • Zeitraffervideo mit Bild­stabilisierung
    • Nachtmodus Zeitraffer
    • Cinematic Video­stabilisierung (4K, 1080p und 720p)
    • Kontinuierlicher Autofokus
    • Während der Aufnahme von 4K Video Fotos mit 8 MP machen
    • Zoomen bei der Wiedergabe
    • Aufgenommene Videoformate: HEVC und H.264
    • Stereo­aufnahme

    Und bei Android hat ja jeder die Möglichkeit ein alternatives System sich drauf zu machen,

    Da hast Du dann halt meist nur das Problem, dass Du keine Apps bekommst, oder nur einige wenige.


    Auch das war ja einer der Punkte warum MS mit WP gescheitert ist. Viele Entwickler haben keine Apps für WP erstellt, da der Marktanteil zu klein war - Kunden haben sich gegen WP entschieden, da ihnen wichtige Apps fehlten = Schuster Voigt lässt grüßen...



    Sogar Organe wurden verkauft für die neuen Geräte damals.

    Glaubst Du solche Horrorstorys wirklich...???? ;)

    Um soziale Unterschiede zu überwinden, entschied man sich für die bei Kindern angesagtesten Geräte.

    Das ist wohl weniger der Grund.

    Aber Appel bietet eben doch erheblich größere Sicherheit, und - wie ja auch schon Hans-Jürgen schreibt - sehr günstige Konditionen.

    Wobei sicherlich -


    Apple geht wohl davon aus, dass dann viele User bei der Stange bleiben, wenn sie erst einmal angefüttert sind.


    diese Überlegung auch eine große Rolle spielt. Aber das kennt man ja schließlich auch von anderen Herstellern mit ihren EDU-Rabatten.



    Obwohl unser Bildungssystem regelmäßig am hintersten Platz rangiert, sind die Kinder bei der Digitalisierung ganz vorne.

    Sehe ich nicht so -


    privat (also der Besitz von eigenen Geräten) mag dies ja vielleicht noch sein. Aber was die (staatliche) schulische Ausstattung betrifft ist das in aller Regel eigentlich nur eine riesige Katastrophe. Schöngeredet wird dies dann durch einige wenige, aber medienwirksam vorgestellte Beispiele.


    Meine Tochter ist jetzt auf ein Gymnasium mit sehr gutem Ruf in der Landeshauptstadt Potsdam gewechselt. Die dort vorhandene digitale Ausstattung für den Unterricht ist für heutige Verhältnisse eigentlich lachhaft. Es gibt z.B. in der ganzen Schule keinerlei WLAN, und nur eine eher ungenügende Internetanbindung. Die Geräteausstattung ist ziemlich veraltet - von Tablets ist da keine Rede. Dabei sollte man bedenken, dass eines der Unterrichtsfächer Informatik ist.


    Und was im Falle eines erneuten Lockdowns passieren würde, kann einem auch niemand sagen. Hier hoffen halt alle, dass sowas nicht mehr passiert....


    Hierbei möchte ich ausdrücklich feststellen, dass die Lehrer und auch die Schulleitung wirklich sehr bemüht sind und bestimmt ihr bestes tun. Aber es ist ein Kampf gegen Mangel, Bürokratie und vor allem Ignoranz seitens der Behörden und Politik.

    Aktuell nutze ich beruflich ein Iphone SE 2.Generation, aber auch nur weil ich das muss und kein Androisd-Gerät nehmen darf (wegen potentieller Sicherheitsgefahren des Android-Systems), privat bin ich bei Android und komme damit deutlichst besser zurecht wie mit dem iPhone.

    Komisch, bei mir ist es genau umgekehrt... :gruebel:


    Privat war ich jahrelang recht zufriedener Windows-Phone Nutzer und halte WP auch heute noch für ein eigentlich gutes System . Nur hat MS wegen des zu späten Einstiegs leider nie große Marktanteile bekommen. Und dann ja auch noch das Projekt mit unverständlichen Marketingentscheidungen (8 Gerätelinien mit z.T. 1/2 jährlich neuen Modellen) an die Wand gefahren.


    Beruflich bekam ich über die Jahre ständig Android-Geräte (2 HTC und div. Samsung) geliefert. Deren Bedienung fand ich immer umständlich und einige Geräte erwiesen sich auch als recht "launisch". Heißt, mussten häufig neu gestartet werden, damit es wieder ging. Das erlebe ich jetzt auch wieder bei den Geräten meiner schon etwas älteren Nachbarn. Diese suchen dann Hilfe bei mir.


    Zum iPhone bin ich gekommen, da ich für meine minderjährige Tochter ein gutes und vor allem sicheres Tablet gesucht habe. In diesem Punkt war Appel den Android-Geräten klar überlegen. Als MS dann kurz darauf WP einstellte, war Apple für mich die logische Entscheidung, die ich bisher nicht bereut habe.

    Und auch das jetzt angekündigte iOS 15 kann auf meinem doch schon betagten iPhone 8 anstandslos genutzt werden. Ein ähnlich altes Android-Gerät würde heute eher kein BS Update mehr bekommen.


    Mit der Preispolitik von Appel (grade hier in D) hadere ich auch schon öfter. Aber Sicherheit und Zuverlässigkeit sind für mich halt das Wichtigste. Und mit dem Appel Service (hier in Berlin gibt es einen offiziellen Appel Store), war ich bisher auch immer zufrieden.


    Da ich Geräte eher sehr lange nutze und (zumindest beim Smartphone ;)) nicht das neueste "Spitzenmodell" benötige, relativiert sich der Preis über die Jahre. ProRes wäre für mich auch kein Argument, da ich normalerweise eine "richtige" Kamera bevorzuge. Würde ich also jetzt ein iPhone kaufen (was ich nicht vorhabe), so würde ich wohl eines der dann herabgesetzten Vorgängermodelle nehmen.


    Aber so macht halt jeder unterschiedliche Erfahrungen und hat andere Vorstellungen.



    Meinst du jetzt für die Schüler gratis oder hat Apple mal etwas gratis von ihren horrenden Gewinnen spendiert?

    Apple hatte tatsächlich auch in D (m.E. schon vor Corona) eine nicht geringe Anzahl an Geräten gespendet, bzw. Schulen damit kostenlos ausgerüstet. Außerdem gibt es bei Apple einen "Teacher Store" mit Rabatten für Lehrer und Schulen (natürlich nur mit Nachweis).




    Gruß

    Peter

    Hi,


    jetzt hat Appel das iPhone 13 vorgestellt.


    Die Pro-Varianten können sogar in ProRes aufzeichnen (4K bis 30p), was sicherlich der "wozu noch Kameras"-Liga neue Nahrung gibt.


    Angekündigte Preise:

    • iPhone 13 Mini = ab 699 $
    • iPhone 13 = ab 799 $
    • iPhone 13 Pro = ab 999 $
    • iPhone 13 Pro Max = ab 1099 $


    Gruß

    Peter

    Wo ich mir aber jetzt schon Sorgen mache ist das Mergen der Videofiles. Hoffe AviDemux kann das noch.


    Ich habe ja keine aktuellen Schnittprogramme mehr im Einsatz.

    Hi,


    Du kannst es ja auch mal mit der in Windows 10 bereits enthaltenen Videobearbeitungsfunktion "Fotos" versuchen. Die ist sehr intuitiv und bietet auch recht gute Funktionen.

    Für HEVC-Inhalte brauchst Du nur noch die MS eigene HEVC-Videoerweiterung aus dem MS Store, sofern Du die nicht sowieso schon wegen der Wiedergabe heruntergeladen hast. Kostet einmalig 99 Cent.



    Gruß

    Peter

    Bisher bis Wavelab10 konnte ich die Steinberg Plugins allerdings nicht dazu animieren in anderen Programmen, wie Edius oder Ableton trotz gestecktem Dongle, zu funktionieren.


    Ich vermute, dass sich da auch bei WL11 nichts geändert hat.

    In Edius hast Du auch keine Chance dazu, weil Edius leider nur eine sehr eingeschränkte VST-Schnittstelle hat, die keinerlei VST3 unterstützt.

    Wie es in Ableton aussieht kann ich nicht sagen, da ich es nicht verwende. Aber theoretisch müssten dort VST 3 -PlugIns eingebunden werden können. I.d.R. durch Kopieren oder Verlinken in einen bestimmten Ordner.

    bei drei Sprechen wäre das dann aber auch nicht mehr erweiterbar.

    Klar, man muss sich halt vorher überlegen was man tatsächlich braucht.


    Und natürlich gibt es auch Systeme, bei denen Du quasi beliebig viele Sender betreiben kannst. Nur liegen diese dann halt meist in einer ganz anderen Preislage. Und arbeiten eben nicht im weltweit freien 2,4 GHz Band.


    Das von Dir verlinkte Gebrauchtgerät ist jedenfalls aus chinesischer Produktion. Zur Qualität kann ich da nicht sagen, aber Ergänzungen wirst Du da eher schwer zu bekommen. Und es funkt im UHF-Bereich, dafür müsste es zumindest eine Zulassung haben. Das solltest Du auf alle Fälle prüfen.

    Ansonsten s. Ratgeber



    Es sind singende Kindergartenkinder, also hat nichts mit profesioneller Musik zu tun, das wird schon von Haus aus nicht in Sync sein.

    Ok, dann einfach 1 oder 2 Mikrofone l/r aufstellen.

    Auch wenn die Kinder nicht "synchron" singen stimmen dann aber die Lippenbewegungen. Darum ging es.




    allerdings tendire ich jetzt schon fast eher etwas mehr zum H5, da dieser mehr Inputs hat

    Außerdem können - wie beim H6 -die zum Gerät gehörenden Kapseln ausgetauscht werden. Auch das ist ein großer Vorteil.

    Da gäbe es dann statt der mitgelieferten X/Y auch noch MS oder Richtmikrofon als Austausch. Das H5 ist auf alle Fälle ein besseres Gerät.

    501,99 Euro und dann kommt noch mal der USB-eLicense dazu, sportlicher Preis.


    Also ich arbeite auch seit vielen Jahren mit WaveLab (Pro) und kann bestätigen, dass dies ein hervorragendes Programm und m.E. diesen Preis auch durchaus wert ist. Es ist eben ein professionelles Bearbeitungs- und Masteringprogramm mit allen Möglichkeiten.

    Der USB-Dongel hat eben den Vorteil, dass man damit die registrierten Steinbergprogramme praktisch auf jeden Computer nutzen kann. Das ist bei mir dann Cubase mit div. Ergänzungen.


    Für viele dürften auch die eingeschränkte, aber preiswertere Elements-Version für rund 130,- € ausreichen. Mit Version 11 ist jetzt sogar auch die Mehrkanalbearbeitung (bis 5.1) möglich, die vorher der Pro-Version vorbehalten war.


    Auf alle Fälle hat Steinberg ein für die Nutzer sehr günstige Upgrade-Politik, an der sich andere Firmen durchaus ein Beispiel nehmen könnten. Die Updates innerhalb der Versionen sind natürlich kostenlos.



    Gruß

    Peter



    Steinberg arbeitet daran den USB-Dongle durch was anderes zu ersetzen. Ist nur eine Frage der Zeit, wann der USB-Dongle wirklich abgehakt ist.

    Also den Soft-eLicenser, sprich ein auf dem PC gespeichertes Programm gibt es doch bei Steinberg schon lange. Dieser kann ja wohl alternativ genutzt werden, dann aber eben nur auf diesen einen Computer. Beim Systemwechsel wird das dann übertragen.


    Der USB-Dongle wird aber sicherlich weiter bestehen bleiben. Es gibt (mehr bei Cubase) sehr viele Nutzer, die mit ihrer Lizenz auf unterschiedlichen Geräten arbeiten, z.B. in Aufnahme-Studios. Das würde einen Aufschrei geben, wenn Steinberg das Verfahren ändert.

    Komplette Stille, also die stillen Teile raus schneiden ist natürlich nix, das fühlt sich dann eher so an als würde was in der Datei fehlen,

    Richtig, deshalb schrieb ich ja auch - "besser ist ein leises Hintergrundgeräusch".

    Entweder selbst aufnehmen - "leeres Zimmer", oder oft bieten Audioprogramme auch die Möglichkeit "weißes Rauschen" einzusetzen.



    - Videosequenz ohne Tonaufnahme mit seperat aufgezeichnetem Voice Over.

    Eigentlich alle Schnittprogramme bieten die Möglichkeit direkt auf der Timeline Voice Over aufzunehmen. Der Vorteil ist, dass Du beim Einsprechen das Bild siehst und so genauer timen kannst.



    - Dialog von zwei Darstellen die sich nahe beieinader befinden. Da dachte ich, wäre das oben Verlinkte Lav Mic vielleicht praktisch, da man damit mit einem Stecker gleich beide Verkabeln könnte und mit 6m Kabellänge auch etwas spielraum hat, nachteil wäre halt, dass von beiden ein dünnes Kabel herunterhängen würde.

    Das Kabel wird normalerweise unter der Kleidung zum verborgenen Sender geführt, so dass es nicht zu sehen ist. Es darf aber nicht zu straff sitzen, ggf. mit Heftpflaster fixieren. Und das Mic darf auch nicht an der Kleidung scheuern, das gibt Geräusche.


    Natürlich könntest Du das Kabel auch z.B. unten über das Hosenbein nach draußen führen. Dies sollte dann auch kaum zu sehen sein.

    Aber wie schon gesagt, sind die beiden dann mit einer "Schnur" verbunden. Und das geht dann aller Erfahrung nach irgendwann schief, weil sich jemand zu stark bewegt. Selbst mit den kurzen 1,5m Kabel vom Halsbereich bis zum Sender am Gürtel habe ich da schon Sachen erlebt.... :shake:

    Also ich kann da von solchen Experimenten nur abraten.



    - Kleine Liedvorfühung, nichts professionelles, könnte man vermutlich auch mit dem Handyrecorder oder einem "Richtmikrofon" von vorne aufnehmen. Ist auch noch nicht sicher ob da Video und Ton Sychron aufgenommen werden oder ob das Lied dann im Hintergund von seperat aufgenommen Videosequenzen läuft.


    Nimm einfach ein gutes Gesangsmikrofon. aus direkter Nähe.

    Wenn ich den Begriff "Liedvorführung" richtig verstehe, sollte es ja kein Problem sein, wenn das Mic. zu sehen ist, z.B. auf einem üblichen Ständer. Ein (billig) Lav wird das kaum vernünftig bringen. Die sind eher auf Sprache ausgelegt.


    Wenn Du nicht grade hochprofessionelle Synchronsprecher am Start hast, ist es sehr schwierig so eine Aufnahme hinterher Lippensynchron hinzubekommen. Und alles andere sieht doof aus. Das muss also gleichzeitig aufgenommen werden. Wenn auf getrennten Geräten, dann mit Synchronisationspunkt (Klatschen).

    Und grade bei Gesang ist eine Nachbearbeitung eigentlich unerlässlich.

    Also das Rauschen ist nur in den leisen Passagen vorhanden, wenn gerade niemand etwas sagt oder nichts passiert, hatte das nur mal in Resove versucht etwas raus zu filtern mit mittlerem Erfolg.


    Gut,


    das mit dem Rauschen ist dann nicht ganz so schlimm, hier hilft die Audiobearbeitung.


    Also

    • entweder einen Expander verwenden - der verringert sozusagen leise Geräusche;
    • oder an den Stellen wo nicht gesprochen wird das Rauschen durch Hüllkurve, oder bereichsweises Normalisieren verringern;
    • oder dort vollkommen "löschen" - also durch "Stille" ersetzen; wobei absolute Stille sich meist nicht so gut anhört, besser ist ein leises Hintergrundgeräusch.



    Habe mir eben auch das Video von Rode zum Video Mic Pro angeschaut und da wird auch die +20dB Funktion angesprochen, die wohl gegen das Typische Rauschen bei der Aufnahme mit DSLRs und DSLMs helfen

    Jain,


    vereinfacht gesagt "puscht" die Verstärkung den Ton, sodass er insgesamt lauter reinkommt. 10 dB mehr werden als doppelt so "laut" empfunden.

    Dadurch kannst Du bei der Aufnahme anders auspegeln und das Rauchen schlägt weniger stark durch, weil es dann im Verhältnis zur Sprache sehr viel leiser ist.


    Bei echten Störgeräuschen (z.B. Straßengeräusche im Hintergrund) hilft dies wenig, weil diese ja auch verstärkt werden.


    Ein Shotgun Mic auf der Kamera ist natürlich am einfachsten, da es sich immer mit der Kamera bewegt, die Lav Mics oder auch andere Mikrofone die man nicht auf der Kamera nutzt, muss man ja zwangsläufig eigentlich immer mit Recorder oder Funkstrecke betreiben.


    Wie schon MacMedia ganz richtig schreibt, ist es wichtig möglichst nah an die Schallquelle heranzugehen. Deshalb ist ein Interview mit einem "Aufsteckmikrofon" an der Kamera aus vielleicht 2 - 3 m Entfernung halt nicht das beste Mittel. Und insoweit könntest Du auch auf den Kauf des Rode Video Mic Pro durchaus verzichten.


    Beim Lavaliermikrofon kommst Du halt kaum um eine Funkstrecke herum, da ja die aufzunehmende Person "verkabelt" sein muss. Und da braucht auch jeder Gesprächspartner ein eigenes, denn die Reichweite ist nur einige cm.



    Es gibt aber auch noch viele andere praktikable Lösungen:

    • ein Mikrofon nah dran z.B. auf dem Tisch, das geht auch mit den eingebauten Mic des Zoom;
    • oder ganz klassisch wie beim Reporter in der Hand, hierbei ist dann natürlich das Mikrofon zu sehen;
    • ist dies nicht gewünscht, dann muss das Mikrofon leicht außerhalb der Kamerabereiches aufgebaut/gehalten werden, dafür nimmt man eine "Tonangel".

    Das Kabel kann dann durchaus auch in die Kamera gehen, sodass man nichts weiter benötigt. Besser ist natürlich ein Audiorekorder, da dieser dann an beliebiger Stelle aufgestellt werden kann.


    Wobei hier vorzugsweise die von MacMedia genannten Richtmikrofone zum Einsatz kommen. Das sind dann aber Mikrofone, die i.d.R. eine sog. Phantomspeisung vom Gerät brauchen. Und das können nur wenige Kameras. Deshalb ist ja im VideoMic Pro (und ähnlichen Mic) auch eine Batterie eingebaut. Was allerdings auch eher ein Behelf ist.




    Nur wie schon gesagt, irgendwelche Billiglösungen bringen nichts - außer Ärger.

    Letztlich kommt das dann auch teurer, da man sich nach kurzer Zeit doch etwas besseres kauft und für den alten "Schrott" nichts mehr bekommt. Dann lieber Stück für Stück kaufen, aber gleich mit guter Qualität.



    Gruß

    Peter

    Hi,


    sagen wir mal so, das Movo ist ein sehr, sehr einfaches Mikro. Da kannst Du auch nicht viel von erwarten. Für meine Begriffe rausgeschmissenes Geld.


    Trotzdem kannst Du mal schauen, ob sich da am Ton noch etwas verbessern lässt. Störgeräusche wie Rauschen kommen oft auch durch einen schlecht sitzenden Stecker, oder ein defektes Kabel.

    Wenn es eher ein tiefes Brummen ist, dann den Bass in der Nachbearbeitung mit einem Equalizer bereinigen. Eine Audionachbearbeitung macht sich sowieso immer gut. Da die meisten Schnittprogramme in diesem Bereich nicht so gut ausgelegt sind, würde ich ein Audiotool empfehlen. Das gibt es auch als Freeware - z.B. Audacity


    Trotzdem sollte man dann doch lieber etwas mehr Geld ausgeben und möglichst in ein Kondensator-Mikrofon mit eigener (Batterie-)Stromversorgung kaufen, wie z.B. das Rode VideoMic Pro Rycote (bitte nicht das billigere ohne Pro). Es gibt in dem Preissegment aber auch noch andere gute.



    Ein Audiorecorder ist natürlich immer eine wunderbare Sache. Die Zoom-Geräte kann ich sehr empfehlen, ich arbeite teilweise mit dem Zoom H6.


    Die Aufnahme für Video sollte immer als WAV und mit 48 kHz erfolgen.

    Hier solltest Du aber nach dem Start der Aufnahmen einen Synchronisationspunkt für Rekorder und Kamera setzten, nach dem Du Dich dann bei der Bearbeitung richten kannst. Einfach einmal kurz in die Hände klatschen reicht. Natürlich kannst Du auch eine "Klappe" verwenden.


    Beim H4n läuft meines Wissens nach im 4-Spur-Modus die Aufnahme von 2 Spuren immer über die eingebauten Mikrofone + 2 Spuren über angeschlossene externe Quellen (Mikrofon, Mischpult, etc). Natürlich können die Spuren einzeln bearbeitet werden. Hierzu muss im Videoschnittprogramm (oder Audiobearbeitungsprogramm) aber eingestellt werden, dass es sich um 4 Mono-Spuren handelt, sonst werden diese vermutlich als 2 Stereo-Ereignisse, oder 4-Kanal Raumklang erkannt.


    Interessanterweise sollte bei Kauf des H4n eigentlich als Bundle auch sehr gute Audiobearbeitungssoftware von Steinberg (Cubase und oder WaveLab) dabei sein.




    Für Interviews ist ein Lavaliermikrofon eigentlich die beste Wahl. Insbesondere, da es dann kaum, bzw. nicht zu sehen ist.


    Aber auch hier gilt, für Qualität zahlt man Geld. Zu dem von Dir verlinkten Mikrofon hätte ich trotz der z.T. guten Bewertung keinerlei vertrauen, Da halte Ich die abgegebene 1 Sterne-Bewertung für realistischer. Hier empfehle ich Rode, Sennheiser, oder AKG.


    Außerdem nutz Dir ein (oder mehrere) Lavaliermikrofone als solche nicht viel. Um diese vernünftig nutzen zu können, bräuchtest Du eine Funkstrecke, wie z.B. die Rode Wireless Go (das Mikrofon ist darin enthalten). Diese gibt es bei Bedarf auch gleich als Set mit mehreren Sendern - also für mehrere Interviewpartner, z.B. hier.


    Ansonsten müsstest Du ja jeden einzelnen Gesprächspartner mit der Kamera, oder dem Audiorekorder fest verkabeln. Glaube mir, das ist Mist.



    Was die Preise betrifft, noch als nachträgliche Bemerkung -


    Audio-Equipment kann man bei guter Behandlung und Pflege viele Jahre (sogar Jahrzehnte) nutzen. Insoweit relativiert sich der Anschaffungspreis. Es gibt aber nichts ärgerlicheres, als sich durch einen Billigkauf schlechten Klang, oder gar Tonprobleme einzuhandeln.



    Gruß

    Peter

    Die sollten erstmal das richtig fertig machen, was sie angefangen haben, und bis heute nicht geschafft haben flächendeckend Empfang zu haben.

    Na, (auch) beim aktuellen Wahlkampf wird ja (wieder mal) versprochen, dass die Digitalisierung vorangetrieben würde.... :Applaus:


    Das Land Brandenburg hat da z.T. erheblichen Nachholbedarf. Und grade zwischen polnischer Grenze und Berlin gibt es abseits der BAB noch sehr viele "Löcher", in denen nicht mal das Telefonieren möglich ist. Bis zum vorigen Jahr war ich in dieser Gegend regelmäßig beruflich unterwegs.



    Habe das D1 Netz, vorher hatte ich O2 da war es noch schlimmer,

    Auch ich kann das bestätigen. Bin (auch) deshalb zur Telekom gewechselt.