Beiträge von gurlt

    Man kann in Edius aber auch mit der Lupe im Layouter das Material Größer ziehen ohne die Skalierung zu verändern.

    Richtig.

    Oder aber durch Auswahl, bzw. direkte Eingabe eines Zahlenwertes in dem auf gleiche Leiste weiter rechts liegenden Feld.


    Die Bewegung innerhalb des Bildes erfolgt natürlich mit dem 'Hand' Werkzeug


    Gruß

    Peter

    Hi,


    ist schon eine interessante Meinung, aber m.E. etwas vereinfacht dargestellt.


    Natürlich ist Resolve grade für private Nutzer sehr interessant, da man ein sehr umfangreiches und auch durchaus gutes Programm kostenlos bekommt. Und selbst die Studio-Version gibt es natürlich für einen im Vergleich zu anderen NLEs günstigen Preis (das war ja nicht immer so, ich kennen noch Zeiten, da Resolve/Fusion zu "marktüblichen" Preisen abgegeben wurden).


    Das Problem, welches ich bei einem Wechsel auf ein anderes NLE (bzw. Programm generell) sehe, ist aber, dass man sich dort erstmal einarbeiten muss. Das kostet zumindest Zeit, evtl. aber auch Geld (Kurse, etc.). Bei einem 'Einzelnutzer' mag das vielleicht auch nicht einmal so schlimm sein. Aber je größer der 'Betrieb' ist, wenn also z.B. mehrere Personen betroffen sind, evtl. sogar gemeinsam an einem Projekt arbeiten, ist solch ein Wechsel schon eine größere Aufgabe und zumindest nicht so von heute auf morgen gemacht.


    Wenn jetzt evtl. größere Projekte vorliegen, die noch längere Zeit bis zum endgültigen Abschluss brauchen, muss man dann auch noch "zweigleisig" fahren. Und zumindest kann man ja nicht ausschließen, dass man vielleicht auch noch später ein bereits abgeschlossenes Projekt nochmal öffnen will. Da braucht man dann also entweder den Zugang zum alten Programm (im kommerziellen Bereich werden gern Mietmodelle verwendet), oder muss alle alten Projekte so konvertieren, dass sie auf der neuen Basis geöffnet und bearbeitet werden können.


    Hinzu kommt, dass - z.B. bei einem Sender oder Filmstudio - ja meist auch die Hardware für das genutzte Programm ausgelegt ist. Hardware muss dabei nicht nur der Schnitt-PC sein, sondern kann durchaus auch noch weitere Komponenten betreffen. Also ein weiterer Punkt der bei einem Umstieg bedacht werden muss und durchaus ins Geld gehen kann.

    Meine Vermutung geht ja sowieso schon lange in die Richtung, dass BMD mit der kostenlosen/-günstigen Abgabe von Resolve/Fusion ihr Hauptgeschäft, also den Verkauf von Hardware ankurbeln wollen. Das ist ja durchaus auch legitim.

    Und wenn das für uns private Nutzer dann Vorteile bringt, umso besser.


    Gruß

    Peter

    Das liest sich sehr abenteuerlich. Aber wem es gefällt, den soll man auch nicht davon abhalten. Ich versuche - wenn schon - zumindest einen geradzahligen Teiler zu bekommen und nicht so ein krummes Gebilde.

    Da bin ich ganz bei Dir.


    1600x1200 Pixel ist ja eigentlich eine Monitorauflösung. Evtl. hat er sich ja danach gerichtet.

    Gibt aber natürlich keinen Sinn, wenn es dann - wie ja geschrieben - auf einem UHD-TV ausgegeben werden soll.

    Das kann man so nicht sagen denn es hängt vom Ausgabeformat ab.

    Deshalb ja 'grundsätzlich' = es gibt also durchaus Ausnahmen.


    Und weiter unten hatte ich ja da auch geschrieben, dass es bei der Ausgabe vom 'Codec' abhängt.

    'Ausgabeformat' wäre da natürlich präziser gewesen, aber ich hatte da einer Verwechselungen mit Auflösung (Bildformat) vorbeugen wollen.



    Bei identischen Grundparametern wie Auflösung, non-interlaced, CBR und MBit/s zeigte sich, daß bei der Produktion mit den Profilen H.264 MPEG-4 oder H.265 MPEG-4 die Qualität schlechter ist als mit den Profilen MPEG-2 und AVC. D.h. ich nutze nicht diese MPEG-4 Profile.

    Also AVC ist MPEG-4.


    Man kann H.264/AVC aber durchaus auch als MPEG-2 Dateiformat ausgeben. Insbesondere bei BD wäre dass dann eine .m2ts-Datei. Mögliche andere Dateiformate wären auch .mpg/.mpeg. Es bleibt aber trotzdem ein MPEG-4 Codec.




    Natürlich ist für das Ergebnis auch immer der von dem Programm verwendete Encoder ausschlaggebend. Da ich Powerdirektor nicht verwende, kann ich nicht beurteilen was da geht und wie diese dort sind.

    Den von 3POINT gegebenen Hinweis zum Ausrendern im Ursprungsformat solltest Du da aber beachten, denn der macht wirklich Sinn.

    Gruß

    Peter

    Hi,



    Frage 2 zuerst:

    wenn Du ausschließlich interlace Material hast, dann belasse es dabei;

    die TV-Geräte sind für die Wiedergabe solchen Materials bestens geeignet;

    außerdem sind 1440x1080 50i und 1920x1080 50i bei Blu-ray Disc (BD) ein zulässiges Standardformat, 50p bei dieser Auflösung gibt es bei BD (zumindest offiziell) nicht.


    Frage 1:

    grundsätzlich kann natürlich da wo nichts ist, auch nicht plötzlich etwas (mehr) sein;


    aber -

    es lohnt sich durchaus in dem Schnittprojekt auch bei 8-bit Material z.B. mit einer 10-bit Farbtiefe zu arbeiten, insbes. wenn Farbkorrekturen vorgenommen werden;

    in dem von mir genutzten Schnittprogramm Edius lege ich zur Bearbeitung von 1440x1080 (HDV-)Material immer 1920x1080 Bearbeitungsprojekte an; dies hat den Vorteil, dass Grafiken (Fotos) und Titel eine höhere Qualität aufweisen, da sie nicht erst zu

    1440x1080 (rechteckige Pixel) und bei der Wiedergabe dann zurück zu quadratischen (1920x1080) Pixeln gewandelt werden müssen;


    bei der Ausgabe / erzeugen einer Datei kommt es dann halt auf den dafür gewählten Codec an, was Sinn bringt;

    da muss man dann etwas experimentieren, was die für einen "beste" Rate ist, H.264 (MP4) sollte immer als VBR ausgegeben werden.



    Gruß

    Peter

    Und auch noch eine Ergänzung von mir:


    die Bereiche, die in normaler Geschwindigkeit abgespielt werden, haben oben in der Zeitleiste eine grüne Linie zwischen den Keyframes.


    (Ehrlich gesagt, war mir das vorher noch nie aufgefallen. Ich habe da auch nie so intensiv hingeguckt. Es ist also gar nicht so schlecht, wenn die richtigen Fragen kommen und man mal über das nachdenken muss, was man sonst einfach so 'blind' macht. ;))

    Ich schaffe es nicht mal mit der Anleitung, weil die Linien zusammenkleben...?

    Eigentlich dürfte da nicht 'kleben'. Mach mal bitte einen Screenshot.


    Ich hab den von Dir gewünschte Ablauf mal ganz schnell in einem 25 fps Projekt gebastelt:


    Zeiteffekt.jpg


    • Die Cliplänge ist 06:06;
    • von 00:00 bis zum Keyframe bei 03:00 (Bereich A) = Spielzeit 03:00 läuft der Clip in normaler Geschwindigkeit;
    • von 03:00 bis zum Keyframe bei 05:15 (Bereich B) = Spielzeit 02:15 ist die Slomo, diese endet mit dem Bild von 03:13, also 13 Bilder in 02:15;
    • von 05:15 bis zum Clip-Ende 06:06 (Bereich C) = Spielzeit 00:21 ist wieder normale Geschwindigkeit, das letzte angezeigte Bild ist 04:10;


    • die Bilder 04:11 bis 06:06 werden in diesem Clip nicht angezeigt, da die max. Cliplänge erreicht ist;
    • um diese Bilder zu zeigen müsste wie beschrieben eine Clip-Kopie mit IN bei 04:11 angefügt werden;


    • die weißen Linien sind Keyframes mit den Zeigerpostionen;
    • die blaue Linie ist der TL-Cursor mit aktueller Zeit- und Bildposition.


    So ähnlich sollte es dann auch bei Dir aussehen.


    Gruß

    Peter


    Mensch Kurt - zwei Seelen.... :beer:


    Den Zeiger verschiebe ich aber immer per Maus, das hat bisher auch gut geklappt.

    (A) Beginn mit normaler Geschwindigkeit,

    (B) dann Slowmo

    (C) und dann wieder normale Geschwindigkeit

    Wieso kriege ich das nicht hin? Sieht so ultra einfach aus ;)

    Ist doch ganz einfach...:)


    So wie schon oben beschrieben:

    1. Anfang - (dieser Keyframe ist automatisch gesetzt, alles so lassen) die weiße Linie steht senkrecht = Wiedergabe beginnt mit dem 1 Bild des Clips;
    2. Bereich (A) - dort wo die Slomo beginnen soll einen neuen Keyframe setzten, auch hier muss die weiße Linie senkrecht stehen, also Zeiger nicht verschieben = bis zu dieser Stelle wird der Clip mit normaler Geschwindigkeit abgespielt;
    3. Bereich (B) - dort wo die Slomo zeitlich enden soll einen weiteren Keyframe setzten und den Zeiger soweit nach links verschieben, bis die Wiedergabe die gewünschte Solomo ergibt;
    4. Bereich (C) - der Zeiger des am Ende der Zeitleiste schon gesetzten Keyframes wird beim Verschieben des Zeigers Keyframe Bereich (B) automatisch ebenfalls nach links verschoben, sodass die beiden weißen Linien vom Keyframe Bereich (B) und Keyframe Ende der Zeitleiste immer parallel zueinander stehen, also den gleichen Winkel aufweisen = der Clip läuft in normaler Geschwindigkeit.

    Und schon ist der gewünschte Effektablauf gegeben.


    Da sich die Länge des Clips auf der TL (= Spieldauer) nicht verändert hat, aber ein Teil des Clips jetzt in Slomo wiedergegeben wird, ist es ja logisch, dass in dieser Zeitspanne nicht mehr der vollständig Ablauf des eigentlichen Clips bis zum Ende wiedergegeben werden kann. Die letzten paar Bilder/Sekunden fehlen einfach, da der TL-Clip jetzt zu kurz ist.


    Wenn auch diese Bilder wiedergegeben werden sollen muss man den Clip also entsprechend verlängern.


    Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

    1. der Clip hat (hinten) genügend 'Blendenfleisch', dann einfach die Spieldauer des Clips auf der TL so verlängern, dass die Spieldauer nunmehr ausreicht um bis zur gewünschten Bildposition wiederzugeben;
    2. der Clip hat kein 'Blendenfleisch', dann auf der gelben Zeile die Position des Bildes ablesen und merken, den Effekt speichern und schließen, den Clip (aus der Bin) in den Player laden und dort an der entsprechenden Bildposition ein IN setzten, den Clip aus dem Player in die TL einfügen, auf der TL liegen jetzt also 2 Clips.


    Gruß

    Peter

    aber so ganz verstehe ich den Dialog nicht/das Prinzip des Dialogs.

    Hi,


    ist eigentlich nicht ganz so kompliziert.

    • Oben (graue Linie) ist die Dauer des Video-Clips auf der TL, hier werden die Keyframes der Zeit-Position gesetzt.
    • Unten (gelbe Linie) ist der eigentliche Clipinhalt, der 'Zeiger' des Keyframes bestimmt die Bild-Position, die angezeigt werden soll.


    Die weißen Verbindungslinien zeigen also jeweils an, zu welchem (TL) Zeitpunkt welches (Clip) Bild angezeigt wird.


    Aus der Position von zwei aufeinanderfolgenden Keyframes und ihrer jeweiligen Zeiger (Endpunkt weiße Linien) ergibt sich somit, wieviel Bilder in der jeweiligen Spielzeit abgespielt werden müssen.


    Aus dem Größenverhältnis 'grauer Bereich' zu 'gelber Bereich' ergibt sich dann, ob der Clip

    • schneller (mehr gelber Bildinhalt in weniger grauer Abspielzeit),
    • in Normalgeschwindigkeit (Gelb und Grau sind gleich groß),
    • langsamer (weniger gelber Bildinhalt in mehr grauer Abspielzeit),
    • oder als Standbild (beide Zeiger stehen auf dem gleichen Bild), also quasi extreme Zeitlupe

    abgespielt wird.


    Die Stellungen zweier aufeinander folgender weißen Linien zueinander ist ein Anhaltspunkt was passiert.

    Stehen beide Linien -

    • im gleichen Winkel, also parallel (das muss aber nicht Senkrecht sein!!!), ist dies = Normalgeschwindigkeit;
    • abweichende Winkel bedeuten, dass ein Zeiteffekt vorliegt, also entweder Zeitlupe, oder Zeitraffer.


    Bezogen auf Deinen Screenshot:

    1. Keyframe bei 22:53 - senkrechter Zeiger nach unten = auf der TL wird als erstes auch das 1. Bild des Clips angezeigt;
    2. Keyframe bei 28:21 (?) - Zeiger auf Clip-Bild 27:14 = für die Abspielzeit (Grau) des TL-Clips gibt es weniger Bilder (Gelb) = Wiedergabe als Zeitlupe;
    3. Keyframe bei 31:04 - Zeiger auf Clip-Bild 31:00 = weniger Abspielzeit (28:21 bis 31:04 = 2:02) für mehr Bilder (27:14 bis 31:00 = 3:46) = Wiedergabe in Zeitraffer;
    4. Keyframe bei 34:04 - Zeiger auf Clip-Bild 31:38 = Abspielzeit wieder größer als Anzahl der Bilder = Zeitlupe.

    Der Bildinhalt des Clips ab dem letzten Zeiger bis zum Clip-Ende wird nicht abgespielt



    Es gibt noch einen Sonderfall:

    überschneiden sich die beiden Zeiger, also wenn die weißen Linien sich kreuzen, läuft der Clip Rückwärts.

    Denn dann liegt ja der am Beginn zu zeigende Bildinhalt des Clips 'hinter' dem Bildinhalt der am Ende gezeigt werden soll.


    Aber auch hier entscheidet das Verhältnis 'Grau' zu 'Gelb' über die Abspielgeschwindigkeit.



    Ich hoffe, meine Erklärung ist einigermaßen verständlich für Dich.



    Gruß

    Peter



    Nachtrag:

    im Gegensatz zu Kurt finde ich die dynamische Zeitmanipulation in Edius gut gelöst und mit einiger Übung auch schnell verwendbar.

    Allerdings hatte mein altes NLE (Pinnacle/Avid Liquid) mit dem dort als Timewarp bezeichneten Effekt fast die gleiche Vorgehensweise. Ich bin es also gewohnt (oder lt. Kurt Masochist :tongue::beer:).

    Ich schaue mir oft Clip oder Übergänge sehr oft an und grübel, was ich da besser machen kann.

    Was mir dazu noch einfällt...


    Schau Dir auch mal den Trimm-Modus an = Taste [F6], oder Menü Modus.

    Der ist recht vielseitig und hilfreich, wenn man den 'idealen' Schnittpunkt sucht.


    Taste [F5] führt zurück zu Normaler Modus.

    Ich habe damals zum günstigen Upgrade zur Profi Version 8.53 gegriffen, aber dann trotzdem die 9er Amateur Version bis zur 9.52 weiter verfolgt. Eigentlich, als Amateur so richtig betrachtet, reicht die Version 8.53 mir.

    Hi,


    ich verstehe leider nicht, was Du genau meinst.:gruebel:


    Du hast jedenfalls die "Profi Version 8.53", ist damit die Workgroup Version gemeint, oder Edius Pro 8 ?


    Dann schreibst Du, Du hättest "trotzdem die 9er Amateur Version … weiter verfolgt".

    Was meinst Du damit? Besitz Du - zusätzlich oder als Upgrade - eine Edius 9 Version? Wenn ja Welche = Home / Pro / WG?



    Wenn Du bereits eine Edius 9 Version besitzt, dann gibt es eigentlich keinen Grund unbedingt mit Edius 8 weiterzuarbeiten.

    Edius 9 hat einige Verbesserungen gegenüber Edius 8. Neben direkten, sofort erkennbaren - wie z.B. dem Videoskop, dem verbesserten Tracking, bestimmten (für Dich vermutlich aber nicht so interessanten) Codecs, gibt es auch einige 'unsichtbare' Fehlerbehebungen. Edius 9 läuft auch ein kleines bisschen schneller.


    Dumm wäre nur, wenn Du neben Edius 8 (WG oder Pro) auch noch eine Edius 9 Home-Version hättest. Denn diese ist nicht weiter upgradefähig. Da wärst Du dann mit einem regulären Upgrade von Edius 8 auf Edius 9 (Pro) besser gefahren.



    Wenn es Dir um den Unterschied Edius 8 Workgroup gegen Edius 9 Pro geht, so solltest Du selbst vergleichen, ob Du die zusätzlichen Features aus Workgroup benötigst. Das kommt halt auf Deine Arbeitsweise, das Quellmaterial und Deine Ansprüche an. Meist kann man als Amateur auf die Workgroup-Funktionen verzichten. Oft ist es da dann eher die Frage, ob man das auch will. :)



    Wenn Du bisher kein Edius 9 hast, und Dir Edius 8.53 alles Notwendige bietet, gibt es sicherlich auch keinen zwingenden Grund jetzt ein Upgrade zu machen. Edius 8 wird sicherlich auch fernerhin unter Win 10 problemlos laufen. Es wird halt nur nicht weiterentwickelt.


    Ein Argument dafür jetzt dennoch ein Upgrade auf Edius 9 zu machen, wäre aus meiner Sicht, dass Du damit das erst angekündigte Upgrade auf Edius 10 kostenlos dazu erhältst. Es kann zwar niemand sagen welche Verbesserungen Edius 10 enthält, und damit auch nicht, ob Du diese benötigst, oder zumindest davon Vorteile hättest. Aber mit Sicherheit wird das Upgrade von Edius 8 auf Edius 10 späterer teurer sein, als jetzt diese Variante. Und 'schlechter' wird Edius 10 nun ja wohl auch nicht.

    Das ist zwar sozusagen 'die Katze im Sack kaufen', aber dann wärst Du wieder auf dem aktuellen Versionsstand. Was vielleicht nicht notwendig, aber eigentlich nie von Nachteil ist.


    Ich hoffe das hilft ein bisschen weiter.


    Gruß

    Peter

    Hi,


    in Edius läuft die Endlosschleife der Timeline immer zwischen IN und OUT ab.

    Sind kein IN/OUT gesetzt, wird die komplette TL als Schleife abgespielt.


    Wenn Du nur für einen Clip der TL IN un OUT setzten willst, dann den Clip auf der TL markieren und die Taste [Z] drücken.

    Die Taste [X] entfernt gesetzte INs und OUTs.



    Gruß

    Peter

    Und es gab Kameras welche dem DV-Datensignal ein Flag hinzugeschrieben haben nach welchem die Pixel nicht mehr als quadratische Pixel ausgewertet werden sondern als rechteckige Pixel was dann 16:9 ergab.

    Auch 4:3 DV hatte keine quadratischen Pixel.


    Bei PAL 4:3 betrug das Seitenverhältnis 1,0667, bei PAL 16:9 (anamorph) hingegen 1,422.

    NTSC 4:3 lag wegen der unterschiedliche Zeilenzahlen bei irgendwas mit 0,9 und bei 16:9 bei 1,2...


    Aber - das sind nur Definitionen und hat nichts mit der Lesbarkeit des Bandes zu tun.


    Wenn Du aus der miniDV-Kamera mit Firewire in einen PC bzw. ein Schnittprogramm gehst dann sollte es egal sein da dann der PC das Flag auswertet ob 16:9 oder nicht bzw. die Software beim capturen umgestellt wurde.

    Hatte ich ja schon geschrieben.


    Eigentlich müsste jeder DV-Camcorder die Bänder ausgeben können.

    Dies Bilde erscheint dann eben zunächst als 4:3-Format. Durch die Umstellung des Pixelseitenverhältnisses im NLE kann das dann aber angepasst werden.

    Bei Edius würde das über die 'Clipeigenschaften > Video > Seitenverhältnis' erfolgen. Bei anderen NLE get das sicherlich auch, da kenne ich nur nicht den Weg.


    Das Problem bei miniDV und 16:9 ist das es etliche Kameras gab welche nur ein "Fake-16:9" aufgezeichnet haben indem einfach auf das 4:3-Bild oben und unten schwarze Ränder (Letterbox) eingeblendet wurden.

    Richtig, anfänglich gab es sowas. Wurde dann als 'Pseudo-16:9' bezeichnet.

    Solche Bänder müssten dann ganz normal als 4:3 eingespielt und bearbeitet werden.

    Eine Umstellung auf 16:9 (anamorph) würde dann zu Verzerrungen (Stauchung) des Bildes führen.



    Ich selber hatte damals eine Sony VX1000 ob die das konnte weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr. Kostet gebraucht auch zu viel.

    Die VX 1000 konnte m.E. noch kein 16:9.

    Das ging wohl erst mit der VX 2000.


    Aber s.o. Capturen sollte trotzdem gehen.

    Hi,


    von den neueren DV-Camcordern konnten einige auf 16:9 umgestellt werden. Ich hatte eine Sony TRV ?

    Auch die Sony HDV-Camcorder wie meine FX-1 können DV-Bänder „lesen“. Hier sollte nur zur Sicherheit im Menü der Cam die Ausgabe auf DV umgestellt werden. In der Einstellung ‚Automatik‘ kann es dazu kommen, dass das Capture-Programm die Cam nicht richtig erkennt.


    Also insoweit sollte da eine Cam zu finden sein.


    Und eigentlich sollten auch 4:3-Camcorder die 16:9 Aufnahmen abspielen/ausgeben können, da beide die selbe Zeilen-/Spaltenanzahl hatten. Lediglich die Pixelratio (Seitenverhältnis des Bildpunktes) war unterschiedlich.

    Es würde also zunächst ein gestrecktes 4:3 Bild gecaptured. Das lässt sich aber normalerweise noch im NLE korrigieren.



    Gruß

    Peter