Beiträge von gurlt

    In Magix sind die Tools zum Ton eher bescheiden.

    Naja,


    Edius ist in Sachen Audio leider auch eher bescheiden ausgestattet und auch nicht unbedingt immer sehr bedienerfreundlich.


    Der parametrische EQ ist z.B. auf 3 Frequenzen limitiert. Aber man kann ihn mehrfach anwenden.

    Die jetzt in der neuen Version X enthaltenen Acon PlugIns bringen aber zumindest den bisher nicht vorhandenen Compressor mit und sind insgesamt auch nicht zu verachten.

    Aber für einfache Aufgaben geht es schon.


    Natürlich bieten da auf Audio spezialisierte Programme wesentlich bessere Möglichkeiten. Ich verwende (nicht nur) dafür Steinberg WaveLab und Cubase.




    Gruß

    Peter

    Habt ich vielleicht eine Idee was da passiert ist...


    Hi,


    wenn Du also einen Fehler durch Abspielgerät, Verkabelung und TV-Einstellung ausschließen kannst und nur diese BD auch auf anderen Playern die gleichen Symptome zeigt, dann bleibt ja leider nur die Scheibe selbst. Entweder hatte der Rohling eine schlechte Qualität (Billigprodukt?) und die Schichten lösen sich auf, oder es ist irgendetwas bei der Lagerung schiefgelaufen (Wärme?), die eine solche Zerstörung auslöst. Nach nur 1 1/2 Jahren hätte ich dafür keine andere Erklärung. Meine selbst gebrannten DVDs/BDs lassen sich auch nach teilweise über 10 Jahren noch einwandfrei abspielen.


    Insoweit wird es da leider auch wenig Möglichkeiten geben das wirklich zu "reparieren".

    Du könntest noch versuchen die BD zu rippen - entsprechende Programme gibt es auch als Freeware. Vielleicht werden so wenigstens einige Fehler beseitigt. Aber viel Hoffnung möchte ich Dir da nicht machen.



    Bleibt leider nur die Lehre, dass eine gute Archivierung des Quellmaterial, oder zumindest des fertigen Films als Datei sehr wichtig ist.

    Video-DVD und Video-BD sind dafür schon auf Grund der Normierungen eher ungeeignet.



    Gruß

    Peter

    Ich habe die Drohne eigentlich als Kran und Dolly gekauft,

    so ähnlich würde ich sie auch einsetzen.

    Das wäre ja auch durchaus ein Einsatzbereich, der mich interessieren könnte.


    Nur fänden diese Aufnahmen dann überwiegend im öffentlichen städtischen Bereich statt, was ja ohne Genehmigung nicht erlaubt wäre. Eine solche könnte man ja evtl. sogar noch bekommen, allerdings dürften dann die damit verbundenen Auflagen (z.B. Absperrungen) meine Möglichkeiten doch übersteigen.


    "Luftaufnahmen" von irgendwelchen Landschaften interessieren mich eher weniger.

    Dieses "Stilmittel" ist inzwischen so oft zu sehen, dass es (für mich) schon eher langweilig bis nervend ist. Zumal ja einige Videos nur noch aus solchen (im Einzelfall ja vielleicht sogar schönen) Aufnahmen bestehen.



    Gruß

    Peter

    Ich bin davon ausgegangen, dass die Lichttemperatur auf dem Greenscreen wurscht ist,

    Im Prinzip richtig.

    Die einstellbare Lichttemperatur ist insoweit auch zunächst eher für andere Aufnahmen wichtig. Die Leuchten kann man ja evtl. auch außerhalb von Greenscreen gut verwenden. Durch den Akkubetrieb sogar mobil.


    Andererseits ist es auch nicht unbedingt schlecht die Stimmung bei der Aufnahme dem späteren Hintergrund anzupassen.



    Gruß

    Peter

    Wenn die Helligkeiten gut gewählt sind, dann kann man sogar Haare anständig keyen, was allgemein problematisch ist

    Dafür eben wie schon beschrieben eine ausreichende Beleuchtung von hinten (schräg-)oben.

    So kommen Haare und Schulterpartie sehr gut "frei".



    ich hatte mir Baustrahler mit Milchglas geholt

    War auch meine erste Ausstattung. Geht, ist aber halt nicht Ideal.


    Inzwischen verwenden wir Videoleuchten von GVM.

    Diese sind nicht nur dimmbar, sondern man kann auch die Farbtemperatur einstellen. Für unterwegs lassen die sich sogar mit 2x Sony NP-Akkus betreiben.

    Es gibt als recht günstige Sets mit 2 oder 3 Strahlern.



    Gruß

    Peter

    ...aber was macht man mit dem "alten" Mini....

    Dafür gibt's doch Bäume... :teufel:



    Nee, so ist halt unsere Wegwerfgesellschaft. Wenn es nach den Herstellern geht, braucht man jedes Jahr ein neues Smartphone, eine neue Cam, oder was sonst alles noch....

    Dies bezieht sich nur auf das Deinterlace Verfahren, hat nichts mit Resampling zu tun das Vegas anwendet wenn Video Bildrate abweicht von der Projekt Bildrate.

    Ok, schade.


    In Edius wird die bei Zeiteffekten, oder abweichenden Bildraten notwendige Berechnung von Zwischenbilder nämlich auch als "Halbbildoption" (Übersetzungsfehler?) und Deinterlacing bezeichnet. Insoweit hätte es gut gepasst.


    Gruß

    Peter

    Er hat den Clip heruntergeladen und nicht selber gefilmt.

    Das war aber wohl nur als Versuch für später eigene Aufnahmen.





    Hat hier jemand damit Erfahrung?

    Es kommt darauf an welche Einstellmöglichkeiten Dir der Keyer Deines Programms bietet. Die mitgelieferten Effekte sind da oft nur sehr einfach ausgelegt.


    Sehr gute und vor allem kostenlose Keyer findest Du in dem in Resolve enthaltenen Fusion.

    Sonst wäre Robuskey sowas wie ein Standard, aber nicht grade billig.

    Ich selbst verwende oft den Chroma Key Pro von NewBlue, den es einzeln und im Filterset gibt.




    Wie MacMedia schon schreibt, wäre in dem Fall Spill für derartige Farbränder zuständig.

    Weitere auf den Randbereich einwirkende Einstellungen könnten Feather, oder Shrink heißen. Grade bei letzterer Einstellung muss man aber etwas aufpassen, damit der Rand nicht zu sehr beschnitten wird.


    Gute Keyer können im Hintergrund auch einen (virtuellen) Schatten erzeugen, was einen natürlicheren Eindruck ergibt. Natürlich muss man dabei aufpassen, dass der Schattenwurf dann auch stimmig ist, also nicht gegen die Beleuchtungssituation im Video, oder eingesetzten Hintergrund läuft.


    Bei eigenen Aufnahmen ist darauf zu achten, dass die Person (oder was immer Du freistellen willst) von hinten, oben gut ausgeleuchtet ist und eben nicht zu nah am Hintergrund (echter Schattenwurf) steht. Denn so werden die Ränder "scharf" hervorgehoben.

    Auch sollte auf eine passende Farbstimmung der beiden Elemente geachtet werden.


    Den Hintergrund gibt es als (nicht reflektierenden) Papier oder Stoff in unterschiedlichen Größen zu kaufen. Hier sollte man lieber etwas großzügiger planen, um hinterher nicht feststellen zu müssen, dass es nicht passt. Und natürlich sind die dann möglichst faltenlos aufzubauen.


    In den Keyern kann man aber i.d.R. auch Masken setzen, die das Video generell beschneiden. Dabei ist natürlich darauf zu achten, dass dann keine Bewegungen (z.B. Hände beim Sprechen) in diese Bereiche liegen dürfen, sonst ist die Person plötzlich "kopflos".


    Eigentlich hilft es nur selbst Testaufnahmen zu machen und damit eigene Versuche anzustellen. So bekommt man die gemachten Fehler recht schnell mit.



    Gruß

    Peter

    Tja... was soll ich jetzt sagen?

    Nichts, war nur zur Erklärung, damit Du die Zusammenhänge verstehst. :)



    Aber ich kann dir sagen, welche Möglichkeiten Vegas mir anzeigt:
    Deinterlace-Verfahren: Nichts / Felder mischen / Felder interpolieren

    Interpolieren könnte die gesuchte Funktion sein. Zumindest vom Begriff her würde das passen.


    Vielleicht kann das ja ein Vegas-Nutzer bestätigen (oder verneinen :().


    Gruß

    Peter

    Hi,


    dürfte m.E. zumindest teilweise an dem verwendeten 25p Material liegen. Das ist insbes. bei Schenks nicht einfach zu handhaben.


    Wenn Du 25p-Material in einem 50p Projekt verwendest, "fehlt" ja von der Aufnahme her jedes zweite Bild. Wie schon in einer anderer Antwort gesagt wurde, werden die fehlenden (Zwischen-)Bilder durch Verdoppelung, oder Vermischung vorhandener Bilder erzeugt. Das ergibt aber bei Bewegungen (Kamera, oder Objekt im Film) nicht ein so "flüssigeres" Ergebnis wie die direkte Aufnahme mit 50p.


    Ich weiß jetzt nicht, ob Vegas den "optischen Fluss" anbietet. Dieser würde Zwischenbilder aus den angrenzenden Bildern errechnen, was oft ein besseres Ergebnis bringt. Kostet aber halt Rechenzeit und ist auch nicht immer die richtige Lösung, da auch hier Bildfehler entstehen können.


    Das beste ist halt immer passendes Material für das Projekt zu haben. Also wenn möglich dann (z.B.) auch gleich in 50p aufzunehmen.



    Gruß

    Peter

    Bei mir gab es ihn bei der letzten Neuinstallation noch.


    Ich verwende aber auch immer mind. die Professional.

    Vielleicht hängt es damit zusammen.

    Genau so ist es.

    Hatte ich doch in # 27 geschrieben:

    Zugegeben, bei der Version Windows Home (wer die nutzt ist selbst Schuld) ist das ein bisschen versteckt, da der entsprechende Button "lokales Konto anlegen" dort nicht mehr angezeigt wird.

    MS hat den bei der Home Version entfernt.

    Die sind ja auch bei anderen Funktionen der Meinung, dass Nutzer der Home Version etwas mehr "bemuttert" werden müssen.


    Aber es geht auch mit Windows Home:

    • der Rechner muss an der Stelle nur vom Internet getrennt werden (ggf. einen Schritt zurück gehen, wenn die Prozedur für das MS-Konto schon angezeigt wird);
    • dann wird die Einrichtung eines lokalen Kontos gestartet;
    • sobald das durchlaufen ist, kann der Rechner wieder ans Netz.




    Gruß

    Peter

    Du willst mir doch nicht ernsthaft erzählen, daß Dinge wie der Cortana - Mist etc. wichtig für die Sicherheit sind, geschweige denn Systemrelevant?

    Nun, Cortana sicherlich nicht.

    Aber es ist halt heute eine übliche Funktion und - ob es Dir gefällt oder nicht - Bestandteil des Betriebssystems.

    Wenn Du es nicht nutzen willst, dann aktiviere es halt nicht, oder deaktiviere es wieder, wenn bereits aktiviert.


    Was ist denn da das Problem?


    Das mit dem PKW Gebläse/Klimaanlage war ja auch nur ein herangezogenes Beispiel.

    Du sagst, diese seien nicht unnütz, aber ich kenne tatsächlich Leute, die zumindest die Klimaanlage für unnütz halten und diese nicht wollen. Aber deshalb baut der Hersteller sie trotzdem ein, wenn sie zur Serienausstattung gehören.


    Bei Tor-Browser geht es wie gesagt nicht darum, ob dieser ein FF Ableger ist oder nicht.

    Das Ausschlaggebende ist, dass er sich auf anderen Servern bewegt, von denen man nicht so genau weiß, wer da alles seine Hände mit im Spiel hat.


    Das hat aber wohl weniger mit der Speicherproblematik als den (deutschen/europäischen) Datenschutzrichtlinien zu tun. Gerade Metadaten z.B. über Telefonate brauchen ja nur lächerlich wenig Speicherplatz.

    Da bist Du leider falsch unterrichtet.

    Die Telefonprovider würden sehr viel lieber weniger Daten speichern, bzw. diese früher löschen. Sind aber durch Gesetz gezwungen diese Daten entsprechend vorzuhalten. Als hier im Zuge der Terrorbekämpfung eine Verschärfung = Gesetzesänderung mit längeren Fristen überlegt wurde, gab es aus dem Bereich der Provider massive Widerstände dagegen. Und das ist jetzt nur wenige Jahre her.


    Jain. Wenn z.B. (gewollte oder ungewollte) Sicherheitslücken oder schlampige Programmierung des Betriebssystems den Missbrauch/das Ausspioniertwerden (z.B. per Internet) erst möglich machen, hat das IMO durchaus etwas mit dem BS zu tun.

    Das ist ja unbestritten.

    Nur - und das habe ich gemeint - hat ja nichts mit den durch das BS übermittelten Daten zu tun.


    Das hier für eine Sicherheit der angebotenen Dienste gesorgt werden muss ist ja selbstverständlich. Und ich denke, dass MS und Apple hier auch versuchen alles mögliche zu tun, um keine unberechtigten Zugriffe zu ermöglichen. Sonst gäbe es ja z.B. die 2-Wege Authentifizierung nicht.

    Aber es gibt halt auch findige Menschen, die aus kriminellen Antrieben, oder auch nur zu ihrem Spaß versuchen Sicherheitssysteme zu umgehen und Zugriff zu erlangen. Auch das ist ein Kampf, der irgendwann in grauer Vorzeit mal mit Holzpalisaden begonnen hat.


    Aber nach allen Erfahrungen ist es heute so, dass heute die größte Sicherheitslücke vor der Tastatur sitzt. Soll heißen, der Nutzer selbst durch aktives Handeln - öffnen von Links, manuelle Eingabe von Daten, Gewährung von Zugriffen - einen Angriff erst ermöglicht, oft sogar entgegen irgendwelcher Warnmeldungen.


    So gibt es wohl aktuell Mails, oder PopUps, die ein angebliches Word-Update anbieten.

    Eigentlich eine altbekannte Falle. Und allein das Aussehen und Herkunft der Meldungen sollte jeden stutzig machen. Aber offenbar funktioniert der Trick ja noch immer.




    Im übrigens verwende ich ebenfalls und aus den gleichen Gründen wie Du DuckDuckGo.


    Beim Browser bin ich schon länger aber bei EDGE. Insbesondere die neue Version (Chromium-Basis) finde ich sehr gut.

    Mit FF musste ich (leider) auf meiner Arbeitsstelle arbeiten. Mir persönlich gefällt er nun absolut nicht, deshalb habe ich ihn auch nicht installiert.



    Gruß

    Peter

    Du meinst außer den Geheimdiensten, amazon, Google, etc.?....

    Ich gebe zu, dass dank unseres heutigen technischen Entwicklungsstands eine "Überwachung" orwellschen Ausmaßeses nicht undenkbar ist. Ferner ist klar, dass hier - u.a. auch durch geschickte Verkaufsstrategien der Hersteller - selbst in demokratischen Ländern der Wunsch, bzw. auch die Ausführung weitreichender Kontrollen der Kommunikation (die selbst beim Festnetztelefon über das Internet geht) entstanden sind.

    Wobei aber auch zu sagen ist, dass diese Daten - z.B. Handyverbindungen, Mastdaten - trotz gefallener Speicherplatzkosten nicht dauerhaft vorgehalten werden, sondern nach einer bestimmten Zeit eben auch endgültig gelöscht werden. Selbst Daten, die aus irgendeinem Grund in ein Raster fallen - also z.B. die Verbindungsdaten des Funktelefons einer in Verdacht stehenden Person - werden irgendwann gelöscht, wenn sich der Verdacht nicht bestätigt, oder der "Täter" abgeurteilt ist.

    Eine Vorhaltung aller täglich entstehender Daten über längere Zeit, oder gar "für immer" ist schlicht unmöglich, sofern man nicht den kompletten Jupiter mit Servern vollstellt.


    Aber das hat eigentlich weniger mit dem Betriebssystemen zu tun. Es sei denn jemand würde glauben, dass diese - quasi als Trojaner - auch die auf dem Rechner gespeicherten Daten prüfen und "weiterleiten" würden (Aluhüte der Welt vereinigt euch :jubilie:)


    Für mich verwunderlich und bedenklich ist, dass grade in der Bevölkerung demokratischer Saaten, in denen doch auch Kontrollmechanismen zur Überwachung des staatlichen Eingreifens bestehen, den Staatsorganen immer wieder illegitime Gründe für die Sammlung solcher Daten unterstellt werden (klar, die Bevölkerung in diktatorischen Saaten weiß, dass es es bei ihnen so ist :teufel:).


    Man muss einfach auch mal verstehen, dass die vorhandenen technischen Entwicklungen in sehr hohem Maß eben auch von kriminellen Personen und Gruppen (nicht nur Darknet) in großem Ausmaß werden. Ohne bestimmte Eingriffe, oder zumindest Nachforschungen durch staatliche Stellen ist diesen nicht beizukommen.

    Und selbstverständlich ist es (nicht nur) diesem Personenkreis - und damit meine ich nicht den freundlichen Dealer an der Straßenecke - ein Dorn im Auge z.B. internationale Geldbewegungen zu überwachen.


    Nachgewiesen (darüber gibt es div. Dokumentation und Filmberichte z.B. bei ARD und ZDF) ist ist ja auch, dass das Misstrauen gegenüber den Stellen demokratischer Staaten auch gezielt von Strukturen geschürt wird, hinter denen z.B. russische Quellen zumindest vermutet werden, in einigen Fällen sogar klar identifiziert sind. Beispiele sind die Eingriffe in die US-Wahlen 2016 und auch 2020, Wahlen in Deutschland und wohl auch anderen Ländern.

    Da bin ich dann der Meinung, das dies gesäte Misstrauen eben darauf abzielt unsere freiheitliche Ordnung zu zerstören. Gelingt dies, braucht sich auch keiner mehr über eine Überwachung durch die dann maßgebenden Stellen sorgen zu machen.


    Und aus dem Grund ist es wirklich sehr wichtig doch darauf zu achten, dass man sich eine breitere Basis erhält, aus der man seine Informationen bezieht und die Glaubhaftigkeit der Quellen auch neutral bewertet.

    Bestes (oder eher schlechtestes) Beispiel sind da im Moment wirklich die derzeitigen Verhältnisse in den USA, wo die verbreiteten "alternativen Fakten" bei einer nicht geringen Anzahl der Bevölkerung trotz leicht nachzuweisender Unrichtigkeit als gottgegebene Weisheit und die Wahrheit als "Fake-News" angesehen werden.


    Wie Du ganz richtig schreibst, ist es auch Teil von Suchmaschinen einem Nutzer möglichst gezielt zu Informationen zu führen, die seinem "Nutzungsprofil" entsprechen. Der Grundgedanke dahinter ist durchaus ehrenhaft. Es soll eben vermieden werden, dass man in den Suchergebnissen auch wieder erst mühsam suchen muss. Deshalb werden die nach Profil "treffenden" Ergebnisse priorisiert angezeigt.


    Aber auch das ist eigentlich kein wirklich neues Problem. Wer sich früher nur aus Zeitungsquellen einer bestimmten Richtung informiert hat, hatte die gleichen Defizite. Nur war halt zu Zeiten vor der Verbreitung des Internets die Flut an Informationen wesentlich geringer.


    Wofür? Nun da fällt mir mal beispielsweise ein: gezielte Werbung;


    Z.B. die Sache mit der Werbe-Id.

    Ja - Werbung ist ein Problem.


    Aber auch dies ist nicht direkt eine Sache des Betriebssystems, sondern eher z.B. der Browser und der dort zugelassenen Cookies.


    Werbung hat es schon immer gegeben.

    Im Pergamon Museum ist z.B. ein Tor aus antiken Zeiten ausgestellt, in dem sich u.a. auch eine Gravur befindet, die auf einen Frisör(salon) hinweist, der vor Urzeiten dort sein Geschäft betrieben hat. Und auch in den Zeitungen hat es immer - z.T. auch nervige - Werbeanzeigen gegeben, ebenso wie die beliebten Werbeflyer, die sämtliche Briefkästen verstopften.

    Die Werbung im Internet ist prinzipiell nichts anderes und z.T. auch dadurch bedingt, dass jeder die Angebote des Internets kostenlos nutzen möchte. Schau doch einfach mal auf die Seiten der YouTube-Kanäle.


    Mich nervt dies auch.

    Aber selbst wenn Du jetzt Deine Identität nicht preisgibst, oder gar über Maßnahmen verschleierst, wirst Du deshalb nicht weniger Werbung erhalten - nur halt vermutlich andere - sofern Du das eben nicht blockierst. Und wie gesagt, dass hat weniger mit dem BS zu tun, als mit dem was man als Nutzer macht und wo man sich "herumtreibt".


    In Sachen Werbe-ID gebe ich Dir recht, aber die lässt dich ja einfach abstellen. Ist bei mir auch unterdrückt.



    Bei den von Dir genannten "Hilfsprogrammen" habe ich über die Jahre halt immer wieder die Erfahrung gemacht, dass diese irgendwann einmal (vermeidbaren) Ärger verursachen. Selbst das von Dir genannte O&O Tool hat grade erst vor kurzem in Verbindung mit Edius X seine diesbezüglichen Fähigkeiten aufzeigen können. :teufel:





    Wie dem auch sei. Ändern werden wir die Entwicklung wohl nicht mehr können.

    Und schon im alten Rom wurde über den Sittenverfall der Jugend geklagt.;)



    Gruß

    Peter

    Aber als ich neulich auf einem Rechner das BS neu aufsetzen durfte, mußte ich zwangsläufig ein Konto einrichten, anderenfalls ging die Installation nicht weiter. Kontos sind ja wohl doch personbezogene Daten, die ein "Betriebssystem" nichts angehen. (nur als Beispiel).

    Ich gehe mal davon aus, Du meinst jetzt nicht das (lokale) Benutzerkonto, dass es ja auch schon unter anderen Windows-Versionen gegeben hat, sondern das sog. "Microsoft-Konto". Liege ich da richtig?


    Dann ist schonmal falsch, dass ein solches eigerichtet/benutzt werden muss.

    Richtig ist, dass Windows die Erstellung/Anmeldung mit einem MS-Konto zunächst als Standardoption anbietet. Es besteht aber weiterhin die Möglichkeit sog. lokale Konten zu verwenden, die einem Benutzerkonto aus Win 7 entsprechen.


    Im Gegenteil ist es sogar dringend anzuraten für das ADMIN-Konto, also das beim Aufsetzten des Rechners anzulegende 1. Konto, ein lokales Konto zu verwenden. Dies dient dann als "Rückfallebene" um immer einen störungsfreien Zugriff auf das System zu gewährleisten, wenn das sonst als User genutzte Konto "gestört" ist.


    Zugegeben, bei der Version Windows Home (wer die nutzt ist selbst Schuld) ist das ein bisschen versteckt, da der entsprechende Button "lokales Konto anlegen" in dort nicht mehr angezeigt wird. Aber Möglich ist es trotzdem - s. z.B. diese Anleitung.



    Andererseits liegt da eben der Irrtum, was ein solches Microsoft-Konto (oder Google-Konto, oder Appel-ID) ist und wofür es da ist.


    Grundsätzlich ist ein MS-Konto zunächst nichts anderes als ein Email-Konto.

    Und tatsächlich dient dieses Konto aber auch dazu, dass das Betriebssystem (Windows) dich darüber "identifizieren" kann.


    Das ist aber jetzt eben keine Spionage um Dich pausenlos überwachen zu können, sondern dienst Deinem Schutz und Deiner Bequemlichkeit.

    Denn die heutigen Rechner sind eben nicht mehr so isolierte Einheiten, wie es früher einmal war. In der Regel besteht ja eine permanente Verbindung ins Internet z.B. über den heimischen Router. Und heute werden eben bestimme Dienste angeboten, wie z.B. die OneDrive-Cloud von MS, oder Skype, oder die Abo-Version Microsoft 365 der Office-Programme, etc.


    Die modernen Betriebssysteme sind eben auf die Nutzung dieser Dienste ausgelegt. Und aus diesem Grund sind halt eben bestimmte Dinge nicht zu entfernen, oder abzuschalten, da sie einfach schon aus Sicherheitsgründen fester Bestandteil des Betriebssystems sind.

    Du würdest ja wohl auch nicht auf die Idee kommen bei einem PKW das Gebläse, oder die Klimaanlage auszubauen, nur weil Du lieber das Fenster öffnest.


    Über Dein MS-Konto (oder den entsprechenden Varianten bei iOS und Android) wirst Du jetzt also insoweit "identifiziert", damit sichergestellt ist, dass Du auch tatsächlich derjenige bist, der auf diese Dienste zugreifen darf. Dies dienst also Deiner Sicherheit und

    wird dann oft noch durch eine sog. 2-Wege Authentifizierung (z.B. einen Sicherheitscode auf das Smartphone) zusätzlich abgesichert.


    Zudem haben Nutzer heute meist auch mehrere Geräte, wie Smartphone, Tablet, usw. parallel im Gebrauch. Da dient das MS-Konto dann auch dazu diese Geräte untereinander zu synchronisieren.

    Dadurch findest Du dann auch auf Deinen anderen Geräten bestimmte Einstellungen - z.B. die Favoriten des Browsers - vor, oder kannst eine Arbeit auf einem Gerät anfangen und auf einem weiteren Gerät fortsetzen (Bequemlichkeit).



    Wenn Du das alles nicht brauchst, oder möchtest - ok, dann nutze es halt nicht.


    Aber diese Funktionen sind halt im Betriebssystem genauso enthalten wie die Unterstützung von USB-Anschlüssen, oder PCIe-Karten. Auch da würdest Du ja wohl kaum auf die Idee kommen dies "ausbauen" zu wollen, nur weil Du halt keine USB-Geräte nutzt.



    Man kann den Tor-Browser benutzen, da bleibt der Werbemist und vieles andere mehr außen vor.

    Dazu muss man aber auch wissen, dass der Tor-Browser (übrigens ein ganz normaler Browser, und nicht wie viele glauben ausschließlich für illegale Geschäfte im Darknet genutztes Programm) sein Verbindungen über ein eigenes Server-System herstellt. Dies bringt sicherlich den Vorteil nach außen hin schwerer identifizierbar zu sein (weshalb ja dann eben auch die Nutzung für das Darknet erfolgt), aber innerhalb dieses Systems bist Du letztlich ebenso identifizierbar. Und Du weißt noch weniger, wer hinter den dann benutzen Servern steckt.



    Gruß

    Peter

    Die Kehrseite ist, daß es auch Dinge tut, die es nicht soll(te).

    Wenn Du da auf die "Geschwätzigkeit" von Win 10 anspielst, so sind dies (überwiegend) Daten, die für eine Nutzung/Synchronisation mit heute üblichen Cloud-Server, oder weiteren Geräten (Laptop, Smartphone, Tablet) des jeweiligen Users dienen. Andere "Nutzungsdaten" beziehen sich auf den Zugriff und Ablauf der Dienste des Betriebssystems und nicht etwa auf irgendwelche Inhalte, wie das oft falsch dargestellt wird.


    Das ist auch nicht nur bei Win 10 so, sondern auch bei Apple iOS oder Android. Und selbst in die letzten Win 7 Versionen waren da durch Updates schon einiges "eingebaut".

    Auch jeder Browser, mit dem Du ins Internet gehst sendet ebenfalls Daten "von Dir". Auch Programme "telefonieren" heute sehr oft "nach Hause". Sei es um die ordnungsgemäße Verwendung zu überprüfen, oder das Vorliegen von Updates.


    Das sind einfach mal Vorgänge, die auf Grund des heutigen technischen Standes und der Vernetzung normal und notwendig sind. Bei den Betriebssystemen dient da vieles sogar Deiner Sicherheit. Wir leben eben nicht mehr in Zeiten eines C64.


    Klar gibt es da heute auch durchaus fragliche Dinge, wie sie von Facebook, Google und einigen Online-Händler versucht, oder sogar betrieben werden. Darüber sollte man sich zumindest klar sein. Doch von Win 10 als Betriebssystem geht da (m.E.) wirklich die geringste Gefahr aus.



    Ich denke, dass ein Großteil der immer wieder gern verbreiteten Ängste in dieser Richtung auch einfach nur dazu dienen soll den Leuten irgendwelche nützlichen und natürlich unablässig notwendigen "Schutz-" und "Verbesserungsprogramme" anzudrehen, die nicht nur keinen Sinn machen, sondern nach meiner immer wieder getätigten Erfahrung eher unnötigen Ärger verursachen, oder im schlimmsten Fall sogar genau das Gegenteil von dem erreichen, was sie versprechen.


    Davon sollte man sich nicht verrückt machen lassen und einfach mal überlegen, wer denn wirklich Interesse und vor allem die Kapazitäten hätte weltweit auf allen Rechnern und sonstigen elektronischen Geräten eine derart intensive Datensammlung zu veranlassen - und vor allem wofür???


    Aber Bill Gates ist ja - wie ja aus zuverlässigen Quellen des Internets zu entnehmen ist - sowieso Kopf einer Weltverschwörung, die nicht nur kleine Kinder raubt, sondern auch absichtlich Corona über die von Huawei gebauten G5-Netze verbreitet hat.

    :gruebel: Wobei letzteres erklären würde, warum Deutschland bisher so glimpflich davongekommen ist. Schlechter Netzausbau ;)



    Nix für ungut... :wink2::beer:


    Gruß

    Peter