Beiträge von gurlt

    Wenn das mit der Gegenlichtblende Stört, da gäbe es ja auch Lösungen zum in ein Filtergewinde einschrauben.

    Ich meinte auch die den Objektiven beigegebenen Blenden, die ja direkt "auf" das Objektiv aufgesetzt werden.


    Bei der Verwendung des Filtergewindes für die Blende wäre auch zu beachten, dass es sich um zirkulare Filter handelt, die also über einen "Hebel" verdreht werden., wodurch auch die Blende mitgedreht werden würde.


    Ein Kompendium mit Filtereinsätzen wäre natürlich das Optimum. Aber wie Du schon schreibst ist dies dann sehr sperrig, schwer und vernünftige Kompendien und Filter gehen auch ganz schön ins Geld. Wen es interessiert kann ja mal bei NISi schauen.



    Das Problem mit den ND-Filtern ist halt, dass bei Kameras ohne IR-Filter durch die Verwendung von ND-Filtern dann Farbverfälschungen auftreten. Diese NISI-Filter besitzen einen "eingebauten" IR-Filter, der dies verhindert.

    Das macht natürlich auch den Preisunterschied zu den billigeren Filtern aus.



    Gruß

    Peter

    vielleicht hat ja jemand einen Tipp für einen guten variablen ND

    Hi,


    da kann ich die NISI Pro Nano Filter empfehlen. Gibt es zum einen als 1,5 bis 5 und als Anschluss mit 5 bis 9.


    Ich benutze beide an meiner BMPCC 6K.

    Dafür habe ich mir die Filter im größten verwendeten Durchmesser gekauft und arbeite an den anderen Objektiven mit einem passenden Adapterring. Nachteil ist natürlich, dass dadurch die Gegenlichtblende nicht mehr passt.


    Den bei zirkularen Filtern auftretenden "X-Effekt" konnte ich nicht feststellen. Die Farbbeeinflussungen sind nur minimal und lassen sich in Edius gut ausgleichen.



    Gruß

    Peter

    Hi,


    je größer, je besser. Aber 1:24 dürfte schon völlig ok sein.

    Wichtiger ist die Qualität der Modellausführung, grade bei der Lackierung und den "Scheiben". Sonst gibt das einen Plastiklook.


    Zum passenden Objektiv für "Normal" kann ich Dir nichts sagen. Der Bildausschnitt muss halt stimmen. Hier hilft dann auch ein Foto als Vergleich beim Einrichten des Sets.



    Gruß

    Peter

    NewBlue Titler Pro 5


    Im zusammenhang mit dem Titler Pro 5 erhalte ich anch beendigung des Titlers folgende Fehlermeldung

    Hi,


    zwar kenne ich nun Vegas nicht, aber in Edius gab es auch schon mehrfach den New Blue Titler Pro (Version 2, 5 und 7) als "Dreingabe".


    Nach (nicht nur) meiner Erfahrung bereitet das Teil immer wieder irgendwelche Schwierigkeiten, häufig insbesondere im Zusammenhang mit der "Übernahme" eines bearbeiteten Titels. Wie gesagt ist das selbst in der aktuellen Version 7 so, die Edius X beigegebenen ist.



    • Wenn Du den Titler auch als StandAlone starten kannst, versuche es mal darüber, manchmal funktioniert dieser wenigstens;
    • überprüfe mal den NewBlueFX Application Manager (zu finden im Win Startmenü), ob dort der Titler als Current ausgewiesen ist;
    • wenn Du den Titler deinstallierst, musst Du den Rechner hinterher herunterfahren und im App Manager nachschauen, ob dieser dann auch deaktiviert ist, am besten auch noch den Rechner (und die Registry) bereinigen;
      dann erst nochmals neu starten und erst dann den Titler neu installieren, (manchmal hilft das dann für einige Zeit).



    Aus meiner Sicht ist der NB Titler eigentlich völlig unbrauchbar.

    Ich habe ihn schon vor längerer Zeit komplett deinstalliert und werde mir auch keine Versionen mehr aufladen, auch wenn es diese in künftigen Edius Versionen als Bundle gibt.



    Gruß

    Peter

    Habe aber in dem Podcast und auch nicht in der Bedienungsanleitung etwas
    über die Handhabung des VFR-Videomaterials gefunden.

    Hi,


    ich kenne dazu bisher auch keine Anleitung.


    Nachdem was ich durch den Import unterschiedliche Clips mit VFR festgestellt habe ist es wohl so, dass in den Clipeigenschaften dann statt wie bisher ein "Standardwerte", also z.B. 29,97 oder 30 nunmehr der tatsächliche "krumme" (Mittel-)Wert von z.B. 28,25 oder 30,02 angezeigt wird. Insoweit weiß man dann also sofort Bescheid.

    Eine Veränderung im Verhalten auf der TL konnte ich jetzt dabei aber nicht feststellen.


    Sehr interessant finde ich diese im Podcast bei ca. 1:40 leider nur kurz angesprochene Austauschmöglichkeit über die neuen Edius API (Application Programming Interface). Dies ist zusammen mit der modularen Struktur ein wichtiger Schritt zu einem modernen System.

    Der Anwender wird da eher weniger direkten Einfluss nehmen, aber die Möglichkeiten im Austausch mit Soft- oder Hardware können dadurch erweitert werden.



    Gruß

    Peter

    Hi,


    GV hat mit einem neuen Update einige Fehler beseitigt:



    "Handbrake"

    Na wenn ich ihn richtig verstehe, will ja "mischen" (also schneiden) und daraus einen Film erstellen.

    Und da kann ja eigentlich inzwischen jedes NLE direkt mit H.264 und H.265 auf der TL umgehen und beliebig ausrendern.


    Wobei ich Handbrake auch immer noch auf dem Rechner habe um im Notfall Konvertierungen durchführen zu können. Auch wenn der Einsatz doch drastisch zurückgegangen ist.


    Gruß

    Peter

    Hi,


    die Bitraten von 17 Mb/s (Original) finde ich für FHD ja noch akzeptabel.


    Was mich eher verwundert sind die extremen variablen Bildraten, bei AviDemux sogar runter bis auf 10 fps. Was soll denn dabei rauskommen? :gruebel:



    Gruß

    Peter

    da ich eine Kamera mit "Schnorchelobjektiv" (Laowa 24mm Cine Probe) damit bewegen möchte und mit diesem "Ausleger" das Bild leicht zu wackeln beginnt.

    Hi,


    zu den Slidern könnte ich Dir auch keine anderen Marken nennen.


    Aber das "Wackeln" kommt davon, das Objektiv in Schwingung gerät, eben weil es sehr lang und dünn ist. Vermutlich würde das selbst bei einem guten Slider noch immer ein Problem sein.

    Da hilft es nur die Kamera mit Rods und einem Lens Support aufriggen, der das Objektiv möglich weit vorn abstützt.


    Sowas gibt es in unterschiedlichen Ausführungen von mehreren Firmen. Dabei kannst Du ggf. auch "mischen", da bei den Rods 15mm und 19mm Standard sind. Also nur darauf achten welches System Du kaufst. Die 15mm reichen für den "Normalgebrauch" allemal aus.


    Ich verwende z.B. diese Rods von Smallrig an meinem Tilta-Rig, da sie durch die "Kupplung" sehr flexibel einsetzbar sind.




    Gruß

    Peter

    Wie kann das denn sein wenn die Clips doch nur neu interpretiert werden?

    Da können doch meiner Meinung nach keine neuen Frames (Bilder) entstehen.

    Das sind halt die Missverständnisse, weil hier zwei Dinge vermischt werden und die Leute teilweise aneinander vorbei reden.


    Die ursprüngliche Frage war eigentlich einer bestehenden Datei lediglich eine neue Abspielgeschwindigket zuzuweisen,

    Dabei werden also weder Bilder weggelassen, noch neu zu berechnende Zwischenbilder benötigt. Die Bildfolge bleibt gleich, nur der Zeitraum in dem diese Bilder gezeigt werden ändert sich. Dies ergibt als Zeitlupe, bzw. Zeitraffer.


    Da die Frage etwas missverständlich formuliert war, sprechen hier einige von der in diesem Fall aber nicht gewollten Änderung der Framerate unter Beibehaltung der normalen Abspielgeschwindigkeit. Dafür sind halt Auslassungen, bzw. zu berechnende Zwischenbilder notwendig.


    Es entstehen tatsächlich neue Bilder anhand der Bewegungsvektoren und der gespeicherten Bildobjekte. So ähnlich werden sowieso heutzutage alle Videos gespeichert und abgespielt. Es wird nur noch alle 5 bis 10 Sekunden ein tatsächliches Bild gespeichert,

    Nicht wenn Du lediglich die Abspielgeschwindigkeit änderst, also dem bestehenden Video eine andere Framerate zuweist.

    Die Bildinhalte, einschließlich P- und B-Frames bleiben unverändert. Ebenso der Bildabstand der I-Frames.

    Nur werden die einzelnen bestehenden Frames zu einem anderen Zeitpunkt angezeigt.




    Gruß

    Peter

    Das gleiche Ergebnis bekomme ich wenn ich in Vegas die Wiedergaberate verdoppel.

    Etwas in der Art geht in jedem besseren NLE. Bei Edius brauchst Du z.B. nur in den Clip-Eigenschaften die gewünschte Framerate einstellen.

    Aber Du müsstest ja dann den Film wieder ausgeben und das läuft i.d.R. halt nur mit erneutem Rendern. Und das ist vom Fragesteller nicht gewünscht.


    Notwendig wäre also ein Programm, mit dem sich nur die Metadaten der .mp4-Datei auf eine andere Framerate verändern lässt, also ohne das eigentliche Video anzufassen. Hatte ich ja in #3 beschrieben.



    Gruß

    Peter

    bei einem existierenden MP4-Video (ohne Audio) nur die Framerate zu ändern.

    Hi,


    wenn Du die Framerate eines Videos ändern und dabei die Abspielgeschwindigkeit beibehalten willst, dann geht das nur mit erneutem rendern. Hierbei werden dann aus den vorhandenen Bildern der Quelle (Aufnahme) eine entsprechende Anzahl Bilder für die neue Framerate errechnet.

    Die neue Videodatei hat dann die gleiche Abspiellänge wie zuvor und Bewegungen im Bild (Personen, Fahrzeuge, etc.) entsprechender "Normalgeschwindigkeit".



    Es gibt aber auch die Möglichkeit einer Aufnahme eine neue Abspielgeschwindigkeit zuzuordnen.

    D.h. alle aufgenommenen Bilder werden unverändert gezeigt, aber eben in einem anderen Zeitraum. Hierdurch ergibt sich je nachdem in welche "Richtung" die Framerate verändert wird entweder ein Zeitraffer, oder eine Zeitlupe.

    Beispiel:

    • Aufnahme 25p < 50p Ziel = die Aufnahme wird mit doppelter Geschwindigkeit abgespielt, der Clip ist nur noch halb so lang;
    • Aufnahme 60p > 30p Ziel = die Aufnahme wird mit 1/2 Geschwindigkeit abgespielt und ist deshalb doppelt so lang.


    Bei anderen Änderungen z.B. Aufnahme 60p > 50p Ziel fällt dies je nach Bildinhalt auf Grund des geringeren Unterschiedes der Frameraten ggf. nicht so stark auf, aber der er ist dennoch vorhanden.


    Diese Zuweisung sollte eigentlich jedes bessere NLE können. Aber auch hier muss dann der neue Film exportiert werden, was i.d.R. mit einer Neuberechnung erfolgt.


    Willst Du diese Zuordnung der Framerate - mit den geschilderten Folgen - bei einer bestehenden mp4-Datei machen, dann benötigst Du ein Programm zur Bearbeitung der Video-Metadaten. Diese findest Du bei entsprechender Suche im Netz. Eine Empfehlung für ein bestimmtes Programm kann ich Dir leider nicht geben.



    Gruß

    Peter

    Alles?

    Zumindest soweit ich es ausprobiert habe und konnte.


    Von den Neuerungen her also z.B. -


    der Export einer 51 Sekunden Testsequenz mit auf der TL gerendertem UHD 50p BRAW-Quellmaterial mit Effekten Edius Stabi und Primäre Farbkorrektur nach H.265 mit der jetzt neuen Möglichkeit ohne Hardwareunterstützung, sprich über die CPU. Im Vergleich zu dem H.265 Nvidia-Encoder ergibt sich -

    • Exportzeit auf meinem System: 2 Min 28 Sekunden (bei fast durchgehend 100% CPU, 0% GPU) zu 2 Min 20 Sekunden (25% CPU, 80% GPU);
    • Dateigröße: 162 MB zu 165 MB
    • Bitrate: 25,3 Mb/s zu 25,9 Mb/s

    Unterschiede im Ergebnis konnte ich nicht erkennen.


    Die Wellenform bei eingebetteten Sequenzen ist da.


    Bei iPad-Aufnahmen mit variabler Bildrate wird diese in den Clip-Eigenschaften angegeben, bei Aufnahmen aus dem iPhone 8 klappt das nicht, da wird weiter gerundet. Scheint also auf das Gerät anzukommen, ist für mich aber auch nicht so wichtig. Wenn ich das wissen will habe ich MediaInfo.


    Noch nicht hinbekommen habe ich die Übertragung von Clip-Attributen. Einfach weil ich es nicht verstehe.

    Die Auswahl der Attribute ist bei mir ausgegraut und ich habe nicht herausfinden können wo da der "Schalter" ist.

    Bei Kurt ( kpot11 ) funktioniert es aber (und er wird mir sicher auch noch verraten wie :) )


    Gruß

    Peter

    Hi,


    seit heute gibt es ein neues Update für Edius X.

    Die Version 10.30 bringt einige Verbesserungen, z.T. auf Basis einer von Nutzern aufgestellten "Wunschliste".


    Bei mir läuft die Version einwandfrei.





    Gruß

    Peter

    Also ich hatte lediglich im Model Manager bei den Einträgen einen Haken gesetzt, die mir als nicht verfügbar angezeigt wurden. Das waren 2x Chronos, 2x Gaia und 2x Theia.


    Alle anderen Einträge habe ich so belassen, denn da könnte ich nach meinem Verständnis auch nur Vorversionen eines bereits vorhandenen Models herunterladen.


    Die Preferences im Model Manager (Screenshor aus #41) stehen bei mir auf "As Needed" insoweit wird also wohl nur das geladen sein, was ich bisher versucht habe.


    Gruß

    Peter

    Es sollen über 90 GB runtergeladen werden (im Hintergrund).

    Kann diese Größe in etwa stimmen?

    Ich kann mich jetzt nicht daran erinnern, wie groß das bei mir war, aber 90 GB niemals.


    Der Ordner C:/User/Benutzername/AppData/Roaming/Topaz Labs LLC/Video Enhance AI/models ist bei mir nach herunterladen aller auch nur 3,98 GB groß.


    Gruß

    Peter

    Hi Kurt,


    das ist SAL.


    Erfreulicherweise kann Topaz sogar .avi GV HQX einlesen.

    Bei der Ausgabe ist es aber leider auf .mp4 H.264 und .mov ProRes 422 HQ, bzw. Einzelbilder .tiff 16-bit, jpg./png 8-bit beschränkt.



    Gruß

    Peter

    Ich muss aber mischen, d.h. ein Teil der Aufnahmen sind in normalem 16:9, nur quasi "Einspieler" eben in 21:9....

    Ok, das ist natürlich etwas anderes.

    Ich ging natürlich von einem komplett nur 21:9 Projekt aus.



    Im Falle von "Einspielern" ist m.E. die 3. Variante die einfachste Lösung, also en entsprechendes Standbild mit Transparenz.

    Das dann halt nur auf die betroffenen Clips, bzw. Bereiche legen.


    Empfehlen würde ich dafür dann eine feste eigene V-Spur anzulegen. Diese als aller oberste Spur und ggf. noch eine "Leerspur" darunter um dies sauber von den übrigen Spuren zu trennen.

    Wie die anderen schon schreiben, kommt es sehr auf das verwendete Schnittprogramm und die Anforderungen des Quellmaterials (Aufnahme) an.

    Es gibt z.B. einige Geräte, die im hochkomprimierten H.265/HEVC-Codec aufnehmen. Für das Abspielen über einen Player ist das kein Problem, aber einige NLEs (Schnittprogramme) kommen da in der Echtzeitvorschau nicht mit, da Bearbeitung halt etwas anderes ist, als einfach nur abspielen.


    Das System sollte m.E. insgesamt "stimmig" sein.

    Soll heißen, es bringt nicht viel eine hochmoderne RTX 3000er in einem System mit altem Mobo / CPU einzubauen, welches damit dann nicht wirklich was anfangen kann. In ein aktuelles System wiederum gehört halt auch eine RTX 2000er oder besser 3000er.

    (so meine Meinung)


    Für den Videoschnitt würde ich noch immer zur Kombi Intel/Nvidia raten. AMD hat sicher auch gute Lösungen, aber die professionellen Lösungen im Videobereich sind halt eher auf Intel/Nvidia ausgelegt.



    Doch hier geht es ja um das reine Abspielen. Und da kommen doch fast alle Systeme mit klar, solange das Material stimmt.



    Noch als Tipp - für den aller einfachsten Videoschnitt kann man auch die kostenlos in Windos 10 / 11 enthaltenen App Fotos nehmen. Hier muss der Video-Editor ggf. nur noch nachgeladen/freigegeben werden.



    Gruß

    Peter