Beiträge von Becksbier

    Wenn man einen neuen Titel anlegen will, wird der Clip immer auf der Timeline am Anfang eingefügt und nicht im selektierten Clip oder dem Cursor. Damit verschieben sich dann alle anderen Titel-Clips. Das ist extrem nervig...was mach ich da falsch?

    Nachtrag: das gilt auch für alle anderen Clips wie "Farbbalken", "...Matte" und co.


    Autsch, das ist ja noch viel schlimmer! Öffnet man einen Titel und speichert ihn unter anderem Namen ab, wird der Clip in der Timeline ersetzt...was soll das denn?!

    Ja, ich weiß ;) Ich meine auch nicht diese Art von Rucklern, ich meine die schmerzhaft sichtbare zu geringe Framerate für die Dynamik der Bewegung. Das tut richtig in den Augen weh. Ich weiß auch, dass man eine gewissen Winkelgeschwindigkeit nicht überschreiten darf, aber bei 35mm an Kleinbild geht wirklich nicht viel. Die Filmleute müssen Zauberer sein, dass sie smoothe Actionsachen damit drehen können...oder sie habe so ihre Tricks, die ich nicht kenne.

    Ich habe mir das Teil eben mal wieder geschnappt. Ich sag mal so, wenn man seine Ansprüche ein wenig herunterschraubt, bringt das schon eine Menge ;)


    Ich habe das in 10 Minuten so hingefrickelt, dass es halbwegs in waage war und die "Falldauer" gut 2,x Sekunden. So 100% kann das aber noch nicht sein, denn es schlackert und schaukelt schon ein wenig. ABER: die Aufnahmen sehen wirklich schön smooth damit aus! Überhaupt gar kein Vergleich zu einer Aufnahme aus der Hand.

    Es schaukelt ein wenig, ja, okay, aber ich denke mit Übung im Gegenlenken mit den Fingerspitzen kriegt man auch das hin. Was mir aber wieder aufgefallen ist: das Rumgelaufen und Ge-pan-e mit 24/25 sieht so dermaßen gruselig ruckelig und flackerig aus...wie machen die das im Film?! Ist mir ein absolutes Rätsel. Mit 60 ist es natürlich Butter. Und auch bei wirklich langsamer Drehung ist es für mich indiskutabel grottig bei 24. Aber das ist ein anderes Thema.


    Ich habe übrigens dieses Billigteil "Neewer". Das dürfte gegenüber dem "teuren" Teil den Nachteil haben, dass man keine Feineinstellschrauben hat. Man muss also die Platte immer losdrehen und verschieben. Passt man da nicht auf, hat man die Einstellung total versaut und fängt wieder von vorne an (für eine Achse).

    Also ich habe was "gefunden". Ist umständlich, aber kann man notfalls machen:

    Im Layouter-Dialog unter Stretch den X-Wert auf z.B. 200 setzen, während das Häkchen "Bild-Seitenverhältnis erhalten" gesetzt ist. Man darf dann allerdings

    nicht vergessen, das wieder auf 100% zurückzustellen, wenn man fertig ist...hmmm. Geht es nicht besser? Wäre doch nur eine Auswahlbox im Vorschaufenster nötig, mit 100,200,400,...,User.

    [EDIUS 9.52]


    Ich schätze mal, es geht nicht, aber vorsichtshalber frage ich mal und stoße eventuell eine Diskussion an.


    Frage: kann man in die Vorschau zoomen? Beispielsweise um die Schärfung besser einstellen zu können? Ich finde da

    nichts. Entweder man hat die Ansichtsgröße des Videos, wie sie gerade im Videofenster ist oder halt 100%, aber dann

    sind auch die Einstellungsdialoge nicht sichtbar.


    Wisst ihr, was ich meine? Wie in Lightroom z.B., wo man auf 200% geht, um z.B. "Pickel" mit dem Pinsel zu entfernen.

    Der Nickname ist alt...trinke seit vielen Jahren kein Bier mehr...nur noch Wein. Und bin auch halbherzig in der Muckibude. Aber ist wirklich anstrengend mit nur einer Hand, immer in der gleichen Haltung ein paar Kilo ruhig zu halten. Arm ist gar nicht so das Problem, eher die Hand, die dann irgendwann verkrampft. Habe es mal mit möglichst wenig Gewicht (Z6 + 35/1.4 ohne Akkugriff und Co.) versucht. Aber man braucht ja auch die Gewichte am Schwebestativ. Mit einem 70-200 und Battgriff + drangelötetem Monitor und Co...also das muss mir mal einer zeigen, wie man das länger als 2-3 Minuten vernünftig halten kann und das dutzende Male in kürzerer Zeit hintereinander. Aber für Tipps ist dieser Thread ja eröffnet worden :)

    Meine Hand und mein Arm sind schon durch mit dem Thema, wenn ich nur halbwegs brauchbar eingestellt habe ;) Da man die Kamera aber wieder abmachen muss, um damit loszuziehen, muss man draußen wieder von vorne anfangen...uff. Würde gerne mal ausprobieren, wie schwer das mit einem Motor-Gimbal ist. Leider kostet so ein Teil zuviel, um es einfach mal eben so zum Ausprobieren zu kaufen.

    Danke für die zahlreichen und sehr guten Erklärungen. Was habe ich mir da nur wieder angetan ;) Ein aktives Gimbal habe ich mir mal selber gebaut oder besser gesagt von meinem Copter genommen und mit Karbongedönse ein Gestell gebaut, das man halbwegs in der Hand halten kann. Ging für die Actioncam sogar richtig gut...wie am Copter halt auch. Na ja, egal, anderes Thema. Dann werde ich wohl üben müssen.

    Ich habe mir ein Schwebestativ gekauft. Ich wusste, dass es nicht einfach einzustellen und zu bedienen ist und habe auch diverse Videos geschaut, wie es richtig geht, aber das es so schwer sein würde, habe ich nicht gedacht!

    Schon das Ausbalancieren ist ja heftigst kompliziert und ich würde sagen, ich habe es noch kein einziges Mal wirklich 100% richtig hinbekommen.

    Und die Handhabung ist auch heftig. Das eiert und schaukelt meistens ganz nett durch die Gegend. Grundsetzlich kann ich den Effekt schon erkennen,

    aber wer hat es drauf und kann mal berichten, wie man so ein Biest gezähmt bekommt?

    Ja, sicher. Als ich vor...15 Jahren oder so mit der Fotografie angefangen habe, war auch alles neu und kompliziert. Lightroom und Co. sind jetzt auch nicht wirklich einfach, wenn man alles korrekt nutzen will. Mit Edius komme ich schon relativ gut zurecht. Wahrscheinlich auch, weil viele Sachen schon mit Fotografie vergleichbar sind oder auch Animationen (habe ich mich vor vielen Jahren mal ausgiebiger mit beschäftigt). Daher ist die Lernkurve für mich relativ flach. Nur dieser Dialog hat es schon insich ;) Aber wenn immer alles einfach wäre, wäre es ja auch langweilig. Und es kommen noch andere timeline-basierte Sachen, die ich in meinen Fundus aufnehmen will.