Beiträge von vobe49

    Meine Erfahrung zur Tasche: man muss sie schnell mit einer Hand auf und zu bekommen, da sind Systeme mit Reißverschluss, den man auch noch im Bogen herum aufziehen muss und der meistens auch noch klemmt plus zusätzlichem Klippverschluss einfach nur lästig. Ich weis auch nicht warum die Hersteller es nicht fertig bringen für die Bereitschaft einen einfachen Klettverschluss und für die längere Aufbewahrung einen zusätzlichen Reisverschluss zu implementieren. Die Klippverschlüsse sind eigentlich fast immer kontraproduktiv, weil man dazu i. d. R. zwei Hände braucht, aber zu oft nicht frei hat. Ich halte es daher auch so: für den Transport im Flieger oder Auto transportiere ich die Ausrüstung nebst Zubehör im gro0en Fotorucksack; unterwegs am Urlaubsort plane ich, was ich an diesem Tage brauche und packe es in eine Tasche.


    Meine jetzige Tasche für die GX10 hat oben eine Lasche mit Reißverschlüssen rechts und links. Diese sind mit einem Stoffbügel verbunden, so dass man sie mit einer Hand gleichzeitig aufziehen kann. Funktioniert auch fast immer. In Seitentaschen passt noch meine Osmo Pocket, die kleine RX10 VII und Akkus. Die Tasche ist nur aus einem Nylongewebe gefertigt und bietet daher keinen sonderlichen Schutz gegen harte Stöße. Nichts ohne Vor- und Nachteile; da gebe ich SYTH völlig Recht.

    Ich habe alle Varianten durch - Tasche und Rucksack. Meine Erfahrung die ich gesammelt habe: besser wäre ein Buttler, der einem das Zeug unterwegs hinterher trägt und zureicht, wenn man es braucht :-) - kleiner Scherz, wollte damit nur ausdrücken, dass jedes System seine Nachteile rspt. Vorteile hat.


    Für mich hat sich folgende Variante als vorteilhaft herausgestellt:


    Für den Transport irgend wo hin (z. B. im Flieger) habe ich meine gesamte Ausrüstung nebst Zubehör wie Akkus für die drei Kameras, Speicherkarten, Graufilter, Mikro, Selfistab, Filter usw. in einem relativ großen Fotorucksack. Vor Ort unterwegs ist dieser Rucksack mir aber viel zu groß/schwer, um ihn mit herumzuschleppen. Da nutze ich wegen des schnellen Zugriffs eine kleinere Fototasche, ähnlich wie diese hier: Pro GX10 Camcorder Tasche für Canon MF1 GX10 VIXIA HF G21 | eBay


    Ihr großer Vorteil gegenüber den meisten anderen Modelle: sie lässt sich oben mit einer Hand (Bügel an zwei parallelen Reißverschlüssen schnell öffnen und schließen und sie ist extrem leicht, da meine (schon etwas ältere) nur aus leichtem (Nylon)Stoff gefertigt ist. Es passt noch einiges Zubehör in einige Seitenfächer - man muss also schon etwas planen, was man an dem Tage braucht, wenn man loszieht. Aber wie oben schon gesagt - für den Transport ideal ist unterwegs nur die kleine Osmo Pocket oder Osmo Action (fürs Filmen aber eher meine GX10).

    LG vobe49

    Es ist schon so, dass Buchse der GX10 und der Stecker des MKE400 haben ganz offensichtlich zu große Toleranzen. Wenn man etwas daran herumwackelt, kann man jeden Zustand erreichen - aus/nur linker oder rechter Kanal/ Knacken/Knistern/normale Funktion. Mit dem Adapter dazwischen funktioniert es. Ich hatte das MKE 400 bisher immer an der Legria HFG 40 dran und dort nie Probleme. Ich muss mal in den technischen Daten der GX10 nachschauen, ob da steht, welcher Stecker zu verwenden ist.

    Schade eben, dass durch so einen Mist die tollen Aufnahmen in der Kirche ein Manko haben und das Trixen an dieser Stelle nicht einfach ist. Gott sei Dank habe ich bei der Feier mit dem Kameramikro gearbeitet. Das wäre sonst eine Katastrophe geworden, weil die anderen Kameras da nicht gelaufen sind.

    Zum Lieferumfang des MKE 400 sollten m.W.n. eigentlich zwei Kabel mit unterschiedlichen Steckern gehören. Oder hat Sennheiser das geändert und ist das jetzt der genannte Adapter?

    Ich habe dieses MKE 400 schon ewig - da ist nur ein Kabel mit dieser Miniklinke verbaut.

    Danke für den Tipp, gurlt.

    Es ist tatsächlich der Stereo-Miniklinken-Stecker meines Sennheiser MKE 400; der scheint bei der GX10 nicht richtig zu passen. Kleine Bewegung und der Ton ist mal da, mal weg, mal nur auf einem Kanal oder es kratzt verteufelt wie das in der Kirche der Fall war. Hatte das Mikro bisher immer an der HFG 40 im Einsatz und da ohne Probleme. Was kann man da machen ?


    Berthold, entschuldige bitte, dass ich dir hier in deinen Thread reingefunkt habe.

    Schöne Woche noch (das Mistwetter ist gut zum Schneiden).


    LG vobe49


    PS: Ich konnte das Problem lösen. Ich habe zwischen Mikrofon und Kamera-Buchse einen Adapter verwendet, und da funktioniert alles gut. Habe dann gesehen, dass der Stecker vom MKE 400 drei Felder hat und der Adapterstecker 4.

    Auch darüber ärgere ich mich im Nachhinein; ich hätte sicherlich meinen Voice-Recorder auf den Altar stellen dürfen. Konnte aber vorher keine Absprachen mit dem Pfarrer treffen und Aufregung war schon genug da, auch weil noch ein Fotograf dort herumsprang. Naja - hinterher kommt bekanntlich immer "hätte - wollte - könnte" X/

    Hallo Berthold,

    es ist schon so, wie bereits geschrieben wurde, da ist wenig Hoffnung.


    Habe am Wochenende mal wieder meinem Hobby gefrönt und auf der kirchlichen Hochzeit von lieben Freunden gefilmt. In der Kirche stand meine GX10 auf der Empore gegenüber dem Altar in topp Lage; meine Frau und ein Freund haben unten aus wechselnden Perspektiven mit zwei weiteren Kameras aufgezeichnet. Alles topp Aufnahmen, aber beim Sichten dann der Schock - Ton von meiner GX10, auf der ein externes Sennheiser-Richtmikro aufgesetzt war - absolut gestört; Rauschen/Knistern, extrem leise trotz angezeigter optimaler Aussteuerung (ich habe immer noch keine Ahnung was da los war; hatte vorher auch eine neue Batterie eingesetzt).


    Nach der Kirche habe ich Gott sei Dank das Kameramikro genutzt; da ist alles ok. Ich bin nun dabei, für den Kirchenteil den Ton der beiden anderen Kameras zu verwenden. Die Synchronisation ist immer dann, wenn man den Pfarrer in Nahaufnahme hat, schwierig. Da ich auch von der Trauung nur Ausschnitte mache (Video soll nur 15 min lang werden) und nicht alle Kameras ununterbrochen gelaufen sind, muss ich in punkto Ton beim Schneiden des Öfteren schummeln. Wird aber trotzdem ein schönes Video, was schon zu sehen ist - nochmal Schwein gehabt.


    Lehre daraus - und das werde ich künftig wohl auch bei solch wichtigen Aufnahmen konsequent machen - immer mit Kopfhörer in der Kamera arbeiten. In meinem Falle hätte ich so das Problem so sofort bemerkt und entsprechend gehandelt.

    Gruß Volker

    Gemeint ist diese Kirche hier: Stadtkirche Teichel – Wikipedia

    Man findet nur einige Fotos der Kirche von außen; habe es schon mit verschiedenen Suchmaschinen probiert. Naja, war nur mal so eine Idee; danke nochmal.


    Habe gerade noch mitgeteilt bekommen, dass es in der Kirche auf drei Seiten umlaufende 2-stöckige Emporen gibt und ich auf der unteren im Bereich des Altars filmen darf. Das sollte schon ein recht optimaler Standort sein, wenn man nicht stören will. Das Hochzeitsvideo mit Feier soll ja auch möglichst kurz gehalten werden, damit es keinen langweilt :thumbsup: Außerdem rennt da noch ein professioneller Fotograf rum - wenn's bei mir nichts wird, kann ich immer noch auf diesen verweisen :jubilie:

    Gruß vobe49

    Hallo zusammen,

    ich möchte für liebe Freunde schon in einer Woche ein kleines Hochzeitsvideo erstellen. Zwischen Brautpaar und Pfarrer ist abgesprochen, dass ich von der 1. Empore aus filmen darf; meine Frau und ein Freund werden einige Aufnahmen aus der Positionen der Sitzbänke beisteuern. Leider wohnen weder wir noch das Brautpaar in der Nähe der Kirche, um vor Ort schnell noch ein Foto der Örtlichkeiten machen zu können. Es würde wenigstens etwas die Vorbereitung unterstützen, wenn man sich vorher ein Bild machen könnte. Leider ist es wie verhext - im gesamten Internet ist keine einzige Aufnahme des Kirchen-Inneren zu finden.


    Frage daher: hat jemand ein Foto des Innenraums der Stadtkirche zu Teicheln in Thüringen, das er mir zur Ansicht zukommen lassen könnte. die Trauung ist aber schon am kommenden Samstag.


    Herzlichen Dank im Voraus.

    LG vobe49

    Ist schon richtig - wenn Kinder da sind bei denen man noch Jahre danach die Entwicklung nacherleben will oder rein familiäre Highlights wie Hochzeiten oder runde Geburtstagsfeiern anstehen macht das schon Sinn. Solche Videos habe ich natürlich auch jahrelang gemacht. Aber wenn man als Rentner dann nur noch zu zweit in den Urlaub fährt, wird mir das zu langweilig; da fehlt mir dann der Antrieb dafür.

    Eine Erinnerung , die man sich im Kreis der Familie gelegentlich anschaut. Nicht mehr und nicht weniger.

    ... da fehlt aber einerseits ein bisschen Publikum und andererseits auch der schnelle Zugriff über YT und Co den ich zwischenzeitlich schätzen gelernt habe. Man trifft überall nette Leute und im Gespräch zeigt sich, ob die sich für solche Urlaubsvideos - z. B. für eigene Urlaubsplanungen - interessieren. Wir selbst schauen uns vor jeder Urlaubsreise viele Videos von der Zielregion an und da sind schlechte wie gute dabei. Die guten regen zum Nachahmen an und die schlechten sind auch für was gut - da weis man, was man selbst vermeiden sollte :-) Und als Rentner hat man in langen kalten Wintern ja auch Zeit dafür.

    Ich bin da glücklicherweise in der Situation, dass meine Frau da voll mitmacht und nicht genervt ist- ich filme meist, sie fotografiert meist.


    Ich stelle aber immer wieder fest, dass uns, um eine wirklich gute Geschichte zu erzählen, vor allem zwei Dinge fehlen: wir machen beide vor der Kamera nicht mehr so eine gute Figur. Da sind junge Filmer mit einer hübschen Partnerin oder Partner doch schon im Vorteil und wir haben leider absolut kein Talent, vor der Kamera frei und locker über interessante Sehenswürdigkeiten a la VOX-Tours zu plaudern.


    Letztlich aber empfinden wir die Filmerei im Urlaub nicht als Angelegenheit, die den Urlaub kaputt macht, sondern eher als Bereicherung, weil wir uns auch im Vorfeld doch stärker mit dem Urlaubsziel und seinen Sehenswürdigkeiten beschäftigen und weil wir vor Ort genauer hinschauen. Was ich auch jedes mal dankbar beim Schneiden des Videos empfinde ist ein Gefühl, den Urlaub ein zweites mal (nach)zuerleben.


    Gerade Urlaubsvideos baue ich nicht chronologisch sondern thematisch auf; dadurch vermeidet man Wiederholungen. Ich erstelle daher als erstes einen Ablaufplan und ordne den Abschnitten die passenden Aufnahmen zu (schlechte Clips nehme ich gar nicht erst in der Liste auf; aber ich verwende auch nicht alle Clips aus der Liste). Da ich mehrere Kameras zu unterschiedlichen Zeiten einsetze, behält man so den Überblick, was eigentlich an Material da ist (Beispiel im Bild).


    Meine Empfehlung wäre hier auch: lieber kürzer als länger - dazu folgende Überlegung:

    wenn man viele gute und interessante Aufnahmen hat fällt es meist schwer, viele im Projekt nicht zu verwenden. Meine Vorgehensweise deshalb: ich erstelle einen Grobschnitt, den ich mir recht oft anschaue und nachbearbeite. So wird man von mal zu mal kritischer und trennt sich von Unwichtigem und man bekommt auch ein besseres Gefühl für die richtigen Cliplängen.


    Gruß vobe49

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    schauen wir mal, wie es mit windows weiter geht!

    ... hoffentlich besser als mit der aktuellen Schnittsoftware Video Pro X. Das gegenwärtige Windows 10 liebe ich, weil es im Gegensatz zu einigen seiner Vorgänger bei mir noch nie Probleme gemacht hat, und zwar sowohl auf dem PC als auch auf dem Notebook.

    Ja, stimmt, da wurden nur Standbilder aufgezeichnet. Mehr passte auf die "riesige" 6 MB-Karte auch nicht drauf. Oh, das waren noch Zeiten. Schwachstelle bei der XM2 war die relativ häufige Verschmutzung des Aufzeichnungskopfes. Dann musste man mit einer Reinigungskassette ran, was Zeit in Anspruch nahm und so habe ich auch schon mal bei einer Hochzeit den Anfang verpasst; war peinlich.

    Habe viele Jahre mit einer XM2 gearbeitet; war eine tolle Kamera. Meine zeichnete noch auf Mini DV-Kassetten auf - hat man die damals noch auf Speicherkarte umgestellt ?

    LG vobe49

    Matthes, was fällt als erstes im Vergleich auf ? Die müssen damals auch Corona gehabt haben :thumbsup: - keine Leute keine Autos.

    Leider ist der aktuelle Part total überbelichtet.


    Es gibt ja zwischenzeitlich viele dieser aufgearbeitete und colorierten Filmdokumente aus dem 1. Weltkrieg. Was mich daran immer wieder beeindruckt ist, um wie viel lebensechter diese Aufnahmen wirken. Die eingesetzte Technik ist schon beeindruckend.