Wie macht man ein Intro für die eigene Homepage?

  • Ich liebe die Musik von Herbert Pixner(aktuelle CD "schön")... :Applaus:

    Auf seiner Homepage findet man ein Start-Intro welches in Vollbildauflösung dort abgespielt wird.

    Home | Herbert Pixner Projekt (herbert-pixner.com)

    Welche finale Kodierung steckt dahinter, es taucht ja sehr schnell auf in guter Qualität - wobei meine Internet-Leitung nicht die beste ist?
    Auch in der Internet-Werbung anderer Homepages tauchen oft solche eingelagerte Videos auf, hier meist als Ausschnitte im Portraitformat.

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Hi Bruno,


    also wenn Du die Einbindung auf der Webseite selbst meinst, so erfolgt dies m.W. nach heute wohl meist mit HTML5.

    Darüber kann eine MP4 oder OGG-Datei eingebunden werden. Oft beides parallel, um eine größere Kompatibilität zu unterschiedlichen Browsern bzw. Systemen zu erhalten.


    Ausgangsbasis des Videos dürfte normalerweise H.264, oder inzwischen eher H.265 sein. Denn H.265 liefert eben einen geringeren Stream.


    Für die "Qualität" ist aber natürlich immer das Quellmaterial ausschlaggebend, Also letztlich Kamera, Objektive und verwendeter Aufzeichnungscodec.

    Und hier sieht man bei dem Intro schon, dass diese Aufnahmen hochwertig sind (:teufel::teufel::teufel: also nicht mit dem Smartphone gemacht wurden.... :lips: )



    Gruß

    Peter

  • Wie man Videos in die Webseite einbindet, weiß ich schon eine kleine Ewigkeit.

    Habe das obige Video in YT gefunden, mit folgenden Videoeigenschaften:


    pixner.png


    Die Bitrate ist extrem klein, ich weiß allerdings nicht ob die im Intro gezeigte Datei mit der YT-Datei identisch ist.

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Na ich gehe jetzt mal davon aus, dass die obige Media-Info von der Datei ist, die Du aus Youtube herhaus "gezogen" (heruntergeladen) hast. Diese wird aber durch das dafür verwendete Programm erzeugt. Dort wird halt aus mehreren Gründen oft X.264 als H.264 Alternative genutzt.

    Da es sich dann um eine FHD-Auflösung mit 25 fps handelt, ist bei einer hohen Komprimierungsrate durchaus auch mit niedrigen Bitraten noch ein gutes Bild für die Wiedergabe zu bekommen.


    Das hat mit dem eigentlichen Stream den Du über das Internet siehst aber nicht so viel zu tun.



    Dafür gilt das zuvor von mir geschriebene. So hatte ich Deine Frage zumindest verstanden.



    Gruß

    Peter

  • Diese wird aber durch das dafür verwendete Programm erzeugt.

    Welches Programm nutzt dafür YT?


    Das hat mit dem eigentlichen Stream den Du über das Internet siehst aber nicht so viel zu tun.

    Ach, Du meinst diese Stream-Datei ist nicht identisch mit dem was man bei YT sieht?
    Den Verdacht habe ich ja vorher schon geäußert.


    Also, wie geht das mit der in die eigene HP eingebundene Streaming-Datei?

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Welches Programm nutzt dafür YT?

    Ich lade schon seit einer Ewigkeit keine Clips mehr von YouTube herunter, sondern schau mir die nur noch direkt an.

    Deshalb kann ich aktuell auch keine Programmempfehlung aussprechen.





    Ach, Du meinst diese Stream-Datei ist nicht identisch mit dem was man bei YT sieht?

    Die Stream-Datei ist das was übertragen wird, also schon genau das was man bei YT "sieht".

    Aber wenn Du einen in YT eingestellten Clip als Datei auf Deinen Rechner ziehst, dann ist das halt nicht die Streaming-Datei. Das Herunterladen macht den Unterschied.



    Also, wie geht das mit der in die eigene HP eingebundene Streaming-Datei?

    Auf die Schnelle habe ich jetzt nur diese etwas ältere Anleitung gefunden.

    Das meiste davon dürfte Dir ja bekannt und klar sein. Es geht aber um das, was etwa ab Minute 1 zu der Dateikonvertierung gesagt wird.


    Inzwischen dürfte es modernere Versionen geben, die auch mit H.265 MP4 umgehen können.

    Hier kann Dich aber sicherlich jemand der selbst Webseiten entwickelt besser beraten.


    Mein Wissen stammt auch nur aus Gesprächen und Absprachen mit einem solchen Entwickler, der von mir Videos für die Einbindung in eine Firmenwebseite bekommen hat. Auf Grund der Corona-Einschränkungen und des vollzogenen Brexit (Firmensitz ist London) habe ich aber leider auch schon länger nichts mehr für die gemacht.



    Gruß

    Peter

  • Ich verfolge das Ziel kleine Videos vom eigenen Web-Server in meine Homepage einzuspielen,
    ohne der Dienstleistung von YouTube oder Vimeo.


    Früher habe ich das mit Flash-Videos z.B. realisiert:
    Das Flashvideo für DSL startete automatisch, man musste etwas warten bis der Puffer gefüllt

    war je nach Geschwindigkeit des vorhandenen Anschlusses.


    Das hier muss der aktuelle Weg zu sein:

    Videos in Webseiten einbinden | mediaevent.de

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Richtig,


    Flash wird eigentlich schon seit langem nicht mehr genommen.


    Ja, Deine Seite ist neuer. Ich hatte ja auch nur ganz kurz gesucht.

    Aber prinzipiell hat sich da inhaltlich offenbar nicht viel geändert.


    Nachdem wie ich es damals in den Gesprächen mitbekommen habe ist es halt wichtig die Videos zunächst in einer günstigen Form vorliegen zu haben, damit sie dann entsprechend umgewandelt werden können. Und das ist halt auch etwas abhängig von den Gegebenheiten der Webseite, bzw. wie und womit diese erstelt wird. Dafür gibt es ja auch die Richtlinien, wie nach YT hochzuladendene möglichst beschaffen sein sollen.

    Wenn Du natürlich Dein eigener Webmaster bist, müsstest Du die Vorgaben irgendwie aus Deinem Programm entnehmen.

  • Ich liebe die Musik von Herbert Pixner

    :yes:


    Dazu gehören dann natürlich auch genauso qualitätvolle Bilder!
    Wobei hier die Qualität durch das Motiv und seine Abbildung erreicht wird.

    Tatsächlich arbeitet Youtube mit Einstellungen, bei denen man zuerst nicht damit rechnet, dass dabei ein optisch gutes Ergebnis herauskommen kann. Ist aber trotzdem meist ausreichend.


    Zur Einbindung von Videos ist ausreichend beigetragen worden.

  • Das Video ist auch abhängig vom Streamingserver. Entweder man nutzt eine feste Übertragungsrate oder multiplext verschiedene Bandbreiten in eine Datei und der Server ermittelt über QOS Qualität of Service die zur Verfügung stehende Bandbreite.


    Durch die verschiedenen in eine Datei multiplexten Bandbreiten kann sofort bei schwankenden zur Verfügung stehender Bandbreite während des Streamings umgeswitcht werden. (entspricht etwa Youtube automatisch im Gegensatz zur fest gewählten Streaminggeschwindigkeit)


    Inzwischen arbeite ich ja mit dem Apple Compressor, der auch 2Pass Komprimierung machen kann. Da nutzt man die Möglichkeit erstmal ein hochqualitatives 422 HQ oder 444 anzulegen. Daraus wird dann eine matschigere hochkomprimierte Datei erzeugt, der man anschließend nochmal einige Details hervorhebt.


    Das ist schon eine aus meiner Sicht ganz andere Herangehensweise als beispielsweise die 1Pass Komprimierung von Edius X.