Im Moment gibt es das VX DeReverb von Waves zum Einführungspreis.
Das Plugin ist zum Entfernen des Halls auch für Sprecher ohne Akustikbaumaßnahmen.
Für den Otto-Normal Zuhause-Sprecher, wie mich ein echter Gewinn.
Im Moment gibt es das VX DeReverb von Waves zum Einführungspreis.
Das Plugin ist zum Entfernen des Halls auch für Sprecher ohne Akustikbaumaßnahmen.
Für den Otto-Normal Zuhause-Sprecher, wie mich ein echter Gewinn.
Hast du schon Erfahrungen damit gemacht. In dem Video ist die Hallentfernung ja sehr eindrücklich. Im allgemeinen ist ja Hall sonst sehr schwer zu entfernen, deswegen bin ich etwas skeptisch ob das plug in wirklich so gut ist. Leider gibt es keine Demo.
Gruß ! Gerd
Ich habe keine Kirchenaufnahmen. Bin auch kein Hochzeitsfilmer.
Meine Verwendung beschränkt sich einfach auf normale Räume einer Wohnung, wo ich einen möglichst trockenen Kommentar haben möchte. Damit komme ich klar.
Wenn jemand eine zu bearbeitende Aufnahme von ca. 30 Sek hat, dann möge er sie zur Verfügung stellen und ich mache ein Video davon (Bildschirmaufnahme) wie ich den Ton bearbeite. Das Ergebnis lade ich dann auf youtube hoch.
Ich würde ein kleinwenig vorsichtig sein das sich jeder Hall damit sauber entfernen lässt. Lieber sauber mikrofonieren und nicht sagen "fix it in the Post!"
Und wenn dann noch Hall vorhanden ist kann man den ja ggf. minimieren. Wobei meiner Meinung nach bei Bildern welche einen großen Kirchenraum zeigen ein bisschen (Rest-)Hall dazu gehört. Total trockene Akustik passt da nicht....
Lieber sauber mikrofonieren und nicht sagen "fix it in the Post!"...
Wobei meiner Meinung nach bei Bildern welche einen großen Kirchenraum zeigen ein bisschen (Rest-)Hall dazu gehört. Total trockene Akustik passt da nicht....
Sehe ich auch so.
Natürlich ist sauber aufgenommen immer das Beste. Ich habe die Hochzeitsfilmerei auch nur als "Aufhänger" benutzt, weil hier in der Kirche gewöhnlich der meiste Hall auftritt. Ich wollte nur darauf hinaus, dass nicht jeder einen Akustikbauer am Start hat und nicht jeder in den Kleiderschrank möchte, um einen trockenen Kommentar zu sprechen. Man kann ja selbst bestimmen in wie weit der Hall reduziert werden soll. Das ist ja, wie eine beliebige Mischung zwischen Dry und Wet.
Wenn man mal im Synchronstudio schaut, dann wundert man sich, dass vieles trocken aufgenommen wird und nachträglich doch wieder durch eine Raumsimulation geleitet wird oder einfach mit passendem Hall versehen wird.
Mit dem Plugin hat man die Möglichkeit die Grundlage für ein ansprechendes Sounddesign zu legen. Wer sich ein wenig mit Sounddesign auskennt, weiß wie man durch Größe des Raums, Erstreflektionen, Hallzeit, Frequenzgang, Feedback, ... sowohl die Verständlichkeit als auch die Atmosphäre der Aufnahmen beeinflussen kann.
Ich finde jedenfalls für mich eine "Software-" Sprecherkabine ein angenehmes Werkzeug.
Wenn man mal im Synchronstudio schaut, dann wundert man sich, dass vieles trocken aufgenommen wird und nachträglich doch wieder durch eine Raumsimulation geleitet wird oder einfach mit passendem Hall versehen wird.
Nun, dass ist eigentlich in allen Studios so und sollte auch Ziel bei den VoiceOver-Aufnahmen im eigenen Heim sein.
Nur eine "trockene" Aufnahme lässt sich halt nachträglich gut und völlig frei gestalten.
Das kann man zumeist auch ohne große Bau- und Bastelarbeiten erreichen. Wichtig sind da eher die richtige Raumauswahl (nicht im, höchstens vor dem offen Kleiderschrank) und ein vernünftiges Mikrofon. Hilfreich kann auch sein hinter sich eine Kuscheldecke aufzuhängen. Die reduzieren die Reflektionen auch sehr gut.
Soll jetzt aber nicht heißen, dass das PlugIn nicht brauchbar sein kann.
Die Gefahr bei solchen DeReverb, DeNoiser und DeWasweißich, ist halt, dass da in den Einstellungen oft übertrieben wird und der Ton dann völlig Schrott ist.
Übrigens, wenn eine Stereo-Aufnahme zuviel Hall hat, kann man versuchen in der Bearbeitung auf Mitte-/Seitenkanal umzustellen. Vernünftige Audiobearbeitungsprogramme können sowas.
Dann die Mitte als eigene Datei ausrechnen lassen und verwenden. Ist dann zwar nur noch Mono, aber der meiste Hall liegt halt in aller Regel auf den Seiten.
Gruß
Peter
Ist denn eine Demo Version vorhanden ? Ich habe das nichts gefunden.
Hallo,
Also wir nehmen praktisch jede Woche in der Kirche auf und da hat es, obwohl die Kirche aus den 70ern stammt (Betonbau), eine Menge Hall. Den haben wir aber deshalb im Griff weil wir den Sound vom Digitalmischpult über einen extra Aux-Ausgang abgreifen und dann mit einem Interface direkt der Livestream-Software zukommen lassen. Wir haben sogar ein extra "Raum-Mikro" mit welchem wir zusätzlich zu den Effekten des Mischpults das Mitsingen der Gemeinde mit einfließen lassen. Das kommt dann wie ein leicht verhallter Chor rüber. Hört sich dann an wie ein gut versändlicher Live-Sound.
Aber natürlich alles auf Amateur-Nivau.
Ich habe allerdings auch Filmeinsätze bei denen ich keinen Zugriff auf die Tonabteilung habe. Da ist dann das äußertste was ich einsetze ein gutes, externes Mikro. Da wäre dann dieses Tool schon hilfreich. Und man könnte ja immer noch die Tonspur kopieren, einmal mit Hall, einmal ohne und das ganze dann über die 2 (oder mehr) Kanäle einpegeln bis ein guter Mix entsteht.
Allerdings verdiene ich mit meinen Aufnahmen nix, von daher verzichte ich auf solche Tools. Ich mache meinen "Auftraggebern" halt vorher schon klar auf was sie sich einlassen. Die sind dann meistens schon froh wenn sie ne ordentliche Aufnahme bekommen.
Wer es"proffessionell" haben möchte kann sich dann gerne an Firmen wenden oder mir solche Tools bezahlen, beide Fälle sind für mich O.K. ![]()
Grüßle,
Steve
Ich hatte vorher das Zynaptiq Unveil im Blick, aber das ist teurer und älter als das Waves Plugin. Zumal ich schon mit dem clearity vx Pro ebenfalls zufrieden war.
Nach und nach kommen immer mehr damit auf den Markt. Also scheint wohl einiger Bedarf zu bestehen. KI hält immer mehr Einzug und wird immer besser.
Du hast doch auch SpectralLayers, oder?
Hall habe ich damit noch nicht versucht, aber die anderen Möglichkeiten sind schon enorm.
Jetzt ist grade die V10 rausgekommen und ich überlege, ob ich Update.
Habe noch v9 von spectralayer. Werde es wahrscheinlich dabei belassen.
Ich habe meines Erachtens mehr von den spezialisierten Waves-Plugins als von den arbeitsintensiven Spectralanalysen, die dazu noch genaue Eingrenzung des „Fehlers“ benötigt.
Von der Stemaufteilung bei Musik bin ich enttäuscht, weil es zwar einigermaßen funktioniert, aber dann doch nicht perfekt, wenn man nicht gerade Soprangesang und Fenderbass auseinander dividieren möchte.
Störgeräusche, wie Trillerpfeife bekomme ich auch mit v8 weg.
Der Reiz der VX Clarity… Plugins liegt ja darin, dass es „fast“ One Knob Lösungen sind. (Etwas übertrieben, aber im Vergleich zu Spectralayers)
Ich brauche kein Waves Mercury Bundle. Ich suche mir lieber meine „Rosinen“ selbst aus. Auch, wenn sie von unterschiedlichen Herstellern zusammengewürfelt sind.
Habe nach Durchsicht einiger Videos über Spectralayers 10 jetzt doch Interesse. Speziell die Transcriptionsmöglichkeit finde ich interessant.
Im Internet fand ich ein Video, in dem zwei Sprecher sprachen und wo man dann zwischen den Sprechern unterscheiden konnte, welcher Text transkribiert werden soll.
Gibt es eigentlich ein Programm mit dem man zwei Transkriptionen zu einer zusammen fassen kann, so das der Text beider Sprecher quasi wie beim Kartentischen automatisch zusammengemischt werden kann anhand der Zeitstempel?
Hi,
ich habe mir das SpactraLayers Praxis Tutorial von Audio-Workshop/DVD Lernkurs gekauft.
Bin zwar noch nicht vollständig durch, kann es aber durchaus empfehlen, da dort einige Praxisbeispiele für die Anwendung durchgespielt werden.
Was Deine Frage mit den Transkriptionen betrifft, so wüsste ich jetzt nichts, was die Zeitstempel automatisch sortiert.
Grundsätzlich lässt sich das jedenfalls in WaveLab als Audio-Montage machen.
Und auch in Cubase könntest Du mit zwei getrennten Audio-Spuren arbeiten.
Nur muss dann halt die Zeitposition manuell angesprungen werden.
Gruß
Peter
Kann man vielleicht als csv in Excel importieren und sortieren. Das sollte schon ausreichen denke ich.
Die Spracherkennung ist meines Erachtens schon gut gelungen. Habe gerade mal ein paar Sätze per Mikrofon in Deutsch eingesprochen.
In Cubase sollte das per ARA2 und unterschiedlichen Spuren funktionieren.
Bin erst heute mit Spectralayer 10 Update gestartet. Das trennt sogar die Nebengeräusche ganz gut vom Text. Auf den ersten Blick bin ich da froh, dass man dadurch erstmal unabhängig von YouTube und dessen Transkription ist.
Ich hatte mir SpactraLayers 9 Pro erst im Januar zum Angebotspreis gekauft und bin noch nicht vollständig eingearbeitet. Die Möglichkeiten sind halt vielzählig.
Jedenfalls stellt es m.E. eine (mehr als) tolle Ergänzug zu Cubase und WaveLab dar, zumal die gemeinsame Verbindung unter den Programmen absolut genial gelöst ist.
Hallo zusammen,
dreimal dürft Ihr Raten, mit welcher Kamera/Mikrofon das aufgenommen wurde! Eins vorweg, ich habe keine spezielle Software verwendet in Sachen Ton!
LG Paul
Mit dem, dass auf dem Altar steht?
Gruß
Peter
dreimal dürft Ihr Raten [...]
Man hört die Beschallungsanlage der Kirche, die üblicher Weise die Höhen überbetont - zugunsten der Sprachverständlichkeit.
Hierbei kam häufig das Sennheiser MD 408 zum Einsatz, ich maße mir jedoch nicht an, das hier verwendete Micro am Klang zu erkennen.![]()
LG, Franz