Das kann teuer werden....

  • Das war ja ein Einsatz bei welchem eine Gefahr für die Öffentlichkeit beseitigt wurde und kein Fehlalarm aufgrund einer mutwilligen (Falsch-)Alarmierung.

    ...

    Vielleicht hat man deswegen auf die Kostenerstattung verzichtet.

    Das schon, aber eben auch ein mindestens durch grobe Fahrlässigkeit hervorgerufener Einsatz, bei dem der Verursacher eigentlich greifbar wäre. Wenn Du bei Krankeit oder Unfall mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht wirst, zahlst Du, bzw. Deine Krankenkasse auch die Kosten.


    Ich finde das bereits das was man i.d.R. als "gesunden Menschenverstand" bezeichnet - ganz unabhängig etwaiger Verbote - einem sagt das es eine ganz ganz schlechte Idee ist mitten in der Innenstadt eine Drohne fliegen zu lassen.

    Sollte so sein, aber da tritt dann halt oft die übergeordnete "ich will aber" und "wird schon gut gehen" Denkweise in Kraft (da nehme ich mich halt auch nicht immer aus). Und meist geht es ja auch gut, was einen dann bestärkt.

    Nur wenn's halt schief geht, dann geht's rictig schief....



    Aber wie gut dieser Menschenverstand funktioniert sieht man ja tagtäglich auf den deutschen Straßen - da klappt das ja manchmal auch nicht soooo gut

    Ein wahres Wort zu Samstag... :thumbsup:

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    Rest ist private Meinung

  • Sollte so sein, aber da tritt dann halt oft die übergeordnete "ich will aber" und "wird schon gut gehen" Denkweise in Kraft (da nehme ich mich halt auch nicht immer aus). Und meist geht es ja auch gut, was einen dann bestärkt.


    Das kennen wir denke ich alle irgendwie....


    Ich persönlich bin halt beim Drohne fliegen extremst Vorsichtig. Was im Himmel fliegt kann herunterfallen und wenn eine Drohne aus vielleicht 30m einem Menschen auf den Kopf fällt dann geht das seltenst gut aus.


    Ich verlasse mich da ungern auf die Billig-Technik aus China (nichts anderes ist eine Drohne!) und bin nicht so naiv zu glauben das so ein Teil eben nicht urplötzlich aus dem Himmel fallen kann weil die Hersteller da Vorkehrungen getroffen haben.


    Nebenbei kostet so eine Drohne ja auch ne Stange Geld welches ich nicht aus Unachtsamkeit o.ä. verlieren möchte weil die Drohne einen Flyaway produziert weil ich an den Reichweitengrenzen arbeite.



    Nur wenn's halt schief geht, dann geht's rictig schief....


    Das ist wohl war.... Das Marmeladenbrot-Problem (wenn ein Marmeladengrot runterfällt wird es immer auf der Marmeladenseite landen :pfeifen:

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  • Und wieder hat jemand illegal einen Drohnenflug am Schloss Neuschwanstein gemacht, hat die Drohne gecrashed und dabei dann auch noch einen Menschen verletzt....


    Drohne stürzt über Schloss Neuschwanstein ab


    Ich hoffe dem verletzten Mann geht es schnell wieder gut - wenn mich eine abstürzende Drohne treffen und nur leicht verletzen würde dann bekäme der Bruchpilot seine Drohne als Häufchen irreparablen Plastikschrott wieder, schön zerkleinert. Und wenn ich mir dabei den Fuß verstauchen würde, ich würde das Ding sozusagen pulverisieren.


    Und die Fernbedienung gleich mit dazu inclusive Handy wenn ich das Ding in die Hand bekäme....


    Wobei das vermutlich rein gar nichts bringt. So ein Bruchpilot geht in den nächsten Mediamarkt und holt sich direkt ne neue Drohne, schließlich muss man ja noch sooooo viel filmen.... :teufel:

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  • Wenn du als Fussgänger auf den Bürgersteig durch ein Fahrrad oder E-Roller angefahren wirst, pulverisiert du die auch?

    :wink2: Theo Houben

  • Und Verstöße im Luftrecht sind nicht billig, da sind schnell mal für Drohne unerlaubt/falsch fliegen ruckzuck 3000€ und mehr drin. Das ist nicht wie 1x falsch Parken mit einem "Du!Du!Du!" und 35€ abgetan.....


    Wenn der junge Mann Pech hat dann darf er da ganz schnell mal eine Summe im oberen vierstelligen Bereich abdrücken - für die Strafe und den Rettungseinsatz.

    Denke auch dass die Rechnung eher an der Nahtstelle zum fünfstelligen Bereich liegen wird. Es war ja die ganze Kavallerie da. 20 Polizisten, 8 Feuerwehrleute, ein Drohnenteam der Feuerwehr, Absperrungen, Evakuierung der Turmgäste, Geschäftschließungen im Umfeld. Das wird teuer für unseren "scheissegal" Drohnenflieger.

  • Wenn die Familie von Sozialhilfe lebt, oder ein Einkommen hat, was unter der Pfändungsgrenze liegt, dann passiert da nicht allzu viel.

    Die liegt bei einem Single bei 1402 € seit dem 01.07.2023. Da ja viele vom Einkommen darunter liegen, müssen die sich keine Gedanken machen, was wie viel kostet.

    Zahlt dann halt der Steuerzahler, oder wie man den nennt.

  • Denke auch dass die Rechnung eher an der Nahtstelle zum fünfstelligen Bereich liegen wird. Es war ja die ganze Kavallerie da. 20 Polizisten, 8 Feuerwehrleute, ein Drohnenteam der Feuerwehr, Absperrungen, Evakuierung der Turmgäste, Geschäftschließungen im Umfeld. Das wird teuer für unseren "scheissegal" Drohnenflieger.


    Die Berliner Feuerwehr wird keine Rechnung stellen, das kam wohl über die Berliner Medien raus. Somit wird es etwas günstiger für den jungen Mann.


    Die Geschäfte welche durch diesen Vorfall kurzzeitig schließen mussten können allerhöchstens klagen um Schadensersatz zu erhalten - nachdem die Schließung aber wohl nur kurzzeitig und nicht willkürlich war ist es fraglich ob diese Klage Erfolg hätte - oder ob das als normales Geschäftsrisiko gilt.


    Es könnte also durchaus passieren das es "nur" bei der Strafe für das illegale fliegen bleibt - aber auch diese dürfte sich im mittleren vierstelligen Bereich bewegen. Verstöße gegen das Luftrecht sind etwas anderes wie mal falsch parken oder 10km/h zu schnell fahren im Straßenverkehr.... (ich meine mich zu erinnern das jemand der vor dem Kölner Dom mit einer Drohne illegal flog 3500€ zahlen musste, ohne das was passiert war...)


    Wenn die Familie von Sozialhilfe lebt, oder ein Einkommen hat, was unter der Pfändungsgrenze liegt, dann passiert da nicht allzu viel.


    Es müssen nicht immer Leute aus der unteren Einkommensschicht sein welche solchen Blödsinn machen.....

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  • Es müssen nicht immer Leute aus der unteren Einkommensschicht sein welche solchen Blödsinn machen.....

    Das ist richtig, und hat auch keine behauptet. Es ist halt nicht einfach, da zu seinem Geld zukommen.

    Wobei sich auch Millionäre sich gerne arm rechnen lassen.

  • Das ist richtig, und hat auch keine behauptet. Es ist halt nicht einfach, da zu seinem Geld zukommen.


    Wo nichts da ist kann man nichts holen.....


    Aber Personen mit supranasaler Oligosynapsie gibt es in allen Gesellschaftsebenen, genauso wie Leute die vor ihrem Handeln die Konsequenzen nicht überdenken bzw. Leute mit wenig Verantwortungsbewusstsein.


    Wobei sich auch Millionäre sich gerne arm rechnen lassen.


    Das Sparen lernt man am besten von Leuten die viel Geld haben.... ;)

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  • Das Sparen lernt man am besten von Leuten die viel Geld haben....

    sparen muss sich auch lohnen sonst machts keinen Spass;)

  • Das Sparen lernt man am besten von Leuten die viel Geld haben.... ;)


    Reich wird man nicht durch das, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt.
    Henry Ford (1863-1947) amerikanischer Großindustrieller
  • ... oder wie mein ehemaliger Kollege immer sagte: "Alle die mehr haben als wir sind Gauner" :-)