Sony ECM-M1

  • ohne Kabel, aufgesteckt werden kann

    Ich nutze das Sony ECM B10, ebenfalls mit den elektronischen Anschlüssen. Es liefert gute Atmo und ist sehr kompakt.


    Aber das Beste ist: Aufstecken und fertig. Das Mikro verbindet sich automatisch, keine herumbaumelnden Kabel mehr. Eine große Erleichterung.


    Sollte das neue Mikro genau so gut oder besser sein, wäre das prima.


    Beste Grüße, Uli

  • Geht ihr davon aus, dass hier jeder Englisch versteht ?! Es gibt auch Berichte in deutscher Sprache.

    https://youtu.be/snpNWfZQRYQ

  • Geht ihr davon aus, dass hier jeder Englisch versteht ?!

    Man kann doch inzwischen fast überall auf youtube deutsche Untertitel aktivieren. Und die sind - obwohl automatische Übersetzungen - eigentlich ganz gut.

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • wolfgang

    Ja, das ist richtig.
    Aber wenn ich einen Testbericht in deutscher Sprache finde, bevorzuge ich den.

    VG

  • ... besonder beeindruckend finde ich auch den '4-Channel' mode @ 7:04 im letzten YT.

    Nun, da müsste man mal genau probieren was das im „wirklichen Leben“ bringt.


    Eigentlich halte ich es eher für ungünstig wenn der Ton hinter der Kamera (auch mit) aufgenommen wird (Kugel). Der Sinn

    der nur nach hinten gerichteten Modi erschließt sich mir eigentlich auch nicht. Wenn das Video kommentiert werden soll, so ist das besser als VoiceOver in der Post zu machen, zumal ja in dem Modus die Front wegfallen würde.


    Die drei frontgerichteten Modi erscheinen mir da wesentlich praxisnäher und deren Ergebnisse hören sich in den Videos auch recht gut an.


    Bei der Stereo-Einstellung müsste man zunächst mal sehen (besser hören) ob die Kanäle wirklich gut (X/Y) getrennt werden. Wenn ja, wäre das schon sehr interessant.


    Der 4-Kanäle-Modus bietet auf 3+4 zwar eine Sicherung mit unterschiedlichem Pegel, was eine wichtige Hilfe ist, aber wenn ich es richtig verstanden habe immer als Kugel.


    Gruß

    Peter

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  • Das mit dem Ton hinter der Kamera ist für Vlogger und Influencer die Reden und dabei durch die Welt ziehen.


    Und das braucht es heute unbedingt!!!!


    Ich finde das Teil mit ca. 400€ halt schon teuer für ein Aufsteckmikrofon. Wenn es gut ist - Okay, dann darf es auch was kosten. Kommt halt darauf an was das Mikro so klanglich drauf hat...

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  • Nachdem es das ECM-M1 kurzfristig für unter 340€ gab habe ich dann doch zugeschlagen. Ich habe jetzt mal eine Reihe von Testaufnahmen gemacht bei denen ich Musik aus meinem 2.1 Stereosystem direkt vom Lautsprecher (mit ca. 1,5m Abstand, alles völlig unwissenschaftlich) aufgenommen habe. Das Ergebnis hat mich sehr (positiv) überrascht.

    Ich habe ja auch noch das Sony ECM-B10 das nur Mono kann und sich im Nachhinein als Fehlkauf erweist.


    Die Qualität der Aufnahmen kann man so in eine Reihe bringen:

    Eingebaute Mikrophone der Sony A7IV (Stereo) < ECM-B10 rundum (Mono) << ECM-M1 rundum (Mono) < ECM-M1 Stereo


    Das ECM-B10 ist bei dieser Musikaufnahme also nur geringfügig besser als das kamerainterne Mikrophon, während das M1 wesentlich besser klingt, am besten in Stereo. Bei den gerichteten Aufnahmen ist die Qualität dann schlechter als bei 360°, wenig verwunderlich. Gesprochenes Wort habe ich nicht getestet aber das haben ja schon diverse YouTube-Tester vor mir getan und da klingt das gut.


    Mit oder ohne Fellaufsatz macht übrigens keinen oder einen nur sehr geringen Unterschied.


    Das ECM-M1 erfüllt für mich damit mehrere Zwecke:

    • Gute Audio-Qualität bei Alltagsaufnahmen (deutlich besser als das eingebaute Mikrofon).
    • Evt. sogar für Konzertaufnahmen tauglich.
    • Die Möglichkeit als Richtmikrofon um entweder die gefilmte Person bei Nebengeräuschen besser zu verstehen oder - für mich noch wichtiger - bei Naturaufnahmen das Geschwätz der Nebenstehenden leise zu stellen. Da schreit der Seelöwe oder der Gletscher kalbt und klatscht ins Wasser und die anderen haben nichts besser zu tun als "oh" und "ah" zu rufen oder "Guck mal, eine Robbe!". Braucht kein Mensch...
    • Durch die Verwendung von 4 Audiospuren hat man immer den Rundum-Ton mit aufgenommen (leider nicht Stereo), da macht es wenig, wenn man vergessen hat die Richtwirkung wieder auszuschalten (ist mir mit dem B10 schon passiert und die Marktgeräusche waren kaum verwendbar).
    • Wenn der mitgelieferte Fellaufsatz so gut ist wie der beim B10 (davon gehe ich mal aus) hat man selbst bei mittelstarkem Wind noch einen guten Ton. Dann hört man eben die Wellen rauschen und nicht den Wind.

    Zudem ist das Teil sehr kompakt, braucht kein Kabel und keinen Akku.

    Wieso es so viel besser klingt als das ECM-B10 ist mir wirklich ein Rätsel, schließlich haben beide 4 kleine Mikrophone eingebaut, die gleich groß sind und gleich aussehen. Aber da scheinen die Ingenieure bei Sony wirklich Einiges geleistet zu haben.

  • Erst mal Glückwunsch zum Kauf!

    Mit oder ohne Fellaufsatz macht übrigens keinen oder einen nur sehr geringen Unterschied.


    Denn Fellaufsatz wirst Du an der 5.1-Anlage nur dann erleben wenn diese richtig "Wind" macht.....:teufel:


    Sprich bei Aufnahmen in Innenräumen ist dieser so gut wie wirkungslos und es ist sigar gut wenn Du im Innenraum mit oder ohne Windfell kaum Unterschiede hörst. Dann verfälscht dieser nämlich die Aufnahme nicht.



    Zudem ist das Teil sehr kompakt, braucht kein Kabel und keinen Akku.


    Das ist der Hauptvorteil gegenüber von Mikrofonen von Fremdherstellern - und zwar egal welches der Sony-Mikrofone für den MIS-Schuh mah verwendet.


    Eine 3,5mm-Miniklinke ist immer ein potentieller Störfaktor, theoretisch müsste man da immer mit einem Kopfhörer den Ton überwachen (was aber kaum jemand macht) um auch schlechte Kontaktgabe, Knackser o.ä. zu bemerken welche man in einer Aussteuerungsanzeige eben nicht bemerkt....


    Und das Fehlen eines Akkus ist auch positiv, wie oft wird bei Mikrofonen mit Akku einfach vergessen diese auszuschalten, das Mikrofon mitsamt Kamera in die Tasche gepackt und dann im Schrank verstaut und erst Wochen später wieder genutzt - mit irgendwann leerer Batterie. Also heißt es immer eine Ersatzbatterie fürs Mikro mitschleppen. Das entfällt dann natürlich.


    Wieso es so viel besser klingt als das ECM-B10 ist mir wirklich ein Rätsel, schließlich haben beide 4 kleine Mikrophone eingebaut, die gleich groß sind und gleich aussehen. Aber da scheinen die Ingenieure bei Sony wirklich Einiges geleistet zu haben.


    Wer weiß was da alles klanglich in der digitalen Signalverarbeitung im Mikrofon alles getrieben wird was den Klang positiv verbessert....

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  • Danke für Deine Einsichten und Erfahrungen :yes: !

    Wer weiß was da alles klanglich in der digitalen Signalverarbeitung im Mikrofon alles getrieben wird was den Klang positiv verbessert....

    In der Vergangenheit hatte ich meist den Eindruck, dass alle Audio-Verbesserungen eher künstlich klangen (z.B. im NLE), da scheint sich inzwischen allerdings etwas zu tun.

  • Ich habe mir das Sony ECM M1 heute bei MM für 200 € gekauft. Bin ja mal gespannt, wie es so ist.

    Schön finde ich ohne Kabel keine Batterie. Wie es dann im Klang ist, wird man sehen.

    MM macht ja gerade wieder Abverkauf Aktionen, und durch Zufall sehe ich das für 200 € dort stehen.

  • Hat hier jemand das Sony ECM M1, und kann was darüber Berichten.

    Geht das Sony ECM M1 bei euch auch so stramm auf den Blitzschuh rauf und runder?

  • Das hab ich zwar nicht, aber ich hatte zu meiner Sony ZV-1das Sony Mikrophon

    ECM-G1. Es war bei mir genauso. Reinschieben ging sehr schwer, noch viel schlechter ging das Herausziehen. Ich dachte immer, dass ich was abbreche. Die Kamera war neu und beim ersten Reinschieben des Mikros sind gleich die ersten Spuren im Kameraschuh geblieben.
    Ich hab alles verkauft. Ich möchte auch nicht mehr zurück. VG

  • Ok danke dir dann weiß ich Bescheid.

  • Ich nutze seit Jahren das Sony ECM-G1 - ohne jegliche Probleme, habe damit an der Alpha 6700 auch keine Probleme beim Einstecken in den Blitzschuh. Der Ton ist in Ordnung und die Handhabung ist wegen dem entbehrlichen Kabel sehr einfach.


    Dennoch gibt es leider auch zwei Nachteile:

    Das Windfell ist viel zu grob und die Haare sind sehr kurz, weshalb die Windgeräusche kaum gemindert werden. Hier würde ich mir ein feineres Windfell wie das für das DJI Mic 2 wünschen. Diese sind sind sehr seidig und fein und wohl dadurch auch wesentlich wirkungsvoller.

    Ein zweites Problem entsteht, wenn man während der Aufzeichnung den Sucher nutzt, was ich meist mache. Dann berührt man mit der Stirn sehr leicht das Mikrofon, was leichte Knackgeräusche in der Aufnahme erzeugen kann. Man muss da sehr aufpassen.

  • Das Problem mit der Stirn habe ich nicht so. Schaue mit dem rechten Auge durch den Sucher. Filme aber auch sehr oft mit dem Display.

    Zu dem Fell von dem Sony ECM M1 kann ich noch nichts sagen. Zu wenig Wind.