Wer hat eine Photo­voltaik­anlage und war mit der Installation zufrieden?

  • Zum Schneiden komme ich schon eine ganze Weile nicht mehr, weil ich neben den Smartwatches noch eine 2. Baustelle habe.


    Vor kurzem habe ich mich mal beim 12. (?) Anruf bezüglich einer Photo­voltaik­anlage aus grundsätzlichem Interesse erweichen lassen. Dabei ist mir natürlich klar, dass sich so etwas bei meinem Lebensalter eigentlich nicht mehr rechnet.


    Es erschien allerdings nicht ein angekündigter Vertreter der Fa. Premium Solar (Name habe ich nur auf Nachfrage erfahren) sondern der Fa. Bayern Solar. Inzwischen hatte ich schon rausgefunden, dass die angebliche Förderung von 700 € zumindest bei uns in Brandenburg Schwindel war.


    Das Gespräch verlief zunächst freundlich, aber ich hatte so meine Zweifel, ob das eine Smartphone-Foto und ein Blick auf den Zählerkasten reicht. Dann hat er intensiv auf Abschluss gedrängt, ging sogar von einer 90 %-Zahlung auf 50% nach Montage der Module runter. Eine 5 Kwp-Anlage mit Speicher sollte bei ihm übrigens 19892 € netto kosten (MWST entfällt ja sei 2023). Wie er so schnell auf diesen Betrag kam, blieb rätselhaft.


    Ein Referenzobjekt in der Gegend konnte er mir nicht nennen. Also habe ich ihn mit einem Capuccino verabschiedet. Die versprochene detailliertere Aufstellung per Mail habe ich bis heute nicht erhalten. Pech für ihn war zudem, dass bei Nachbarn von mir zwar seit dem Frühjahr viele Module auf dem Dach hängen, aber sich seitdem nichts getan hat.


    Eigentlich hatte ich die Sache damit abgeschlossen, bis ich vor 2 Tagen hörte, dass die KfW ab dem 26. September eine relativ üppige Förderung (bis 10200 €) anbieten will für Leute, die sich so eine Anlage + Wallbox zulegen, um damit ihr neues Elektroauto zu "betanken".


    Nach über 13 Jahren wollte ich meine Frau von ihrem Golf erlösen, der doch schon einige Alterswehwehchen zeigt. Als Nachfolger ist ein ID3 von VW im Gespräch.


    Also habe ich mal geschaut, wer denn bei dem Test (??) von Chip über Erbauer von Solaranlagen an erster Stelle liegt. Das ist schon seit Jahren die Fa. Zolar aus Berlin. Wegen der Nähe zu mir hörte sich das gut an. Die Kontaktaufnahme (zunächst online, dann telefonisch) verlief interessant bzw. freundlich. Weniger hat mir gefallen, dass ich nun unbedingt schon heute (bei dem schönen Wetter) eine Reihe von Bilder über das Haus erstellen und dann hochladen sollte - aber nun gut.


    Vorhin habe ich mich aber mal hingesetzt und über eine Stunde (z.B. bei Trustpilot) Beurteilungen über die Fa. gelesen. Dabei habe ich gedacht, dass ich in einem Gruselfilm bin. In der Zeit habe ich nur 5 gute aber über 50 desaströse Beurteilungen gelesen. Wohl selten klafften Test und Realität so auseinander.


    Daher interessiert mich mal, wer denn ein Fan des grünen Umschwungs ist/war, so etwas gemacht hat und wie die Erfahrungen dabei waren.


    Ich hätte nicht gedacht, dass sich anscheinend so viele schwarze Schafe auf diesem überhitzten Markt rumtreiben. Leider hört man in den Medien eher selten davon.

  • Vor kurzem habe ich mich mal beim 12. (?) Anruf bezüglich einer Photo­voltaik­anlage aus grundsätzlichem Interesse erweichen lassen.

    Bist Du angerufen worden oder hast Du Dich bei verschiedenen Anbietern erkundigt?

    Ich bin nämlich noch nie wegen einer PV-Anlage angerufen worden; ich bekomme nur selten (ungebetene) Anrufe, wo man mir etwas verkaufen will (ist meistens die Telekom).


    Dabei ist mir natürlich klar, dass sich so etwas bei meinem Lebensalter eigentlich nicht mehr rechnet.

    Mein Interesse an PV hat weniger damit zu tun, ob sich etwas rechnet (tut es meines Erachten wahrscheinlich nicht, es sei denn, die Versorger-Preise pro Kwh steigen noch deutlich weiter) oder wegen der "Umwelt", sondern mehr mit einer Verringerung der Abhängigkeit vom Stromnetz. Ich sehe einfach das Problem, dass unsere Politiker unsere Energieversorgung (nicht nur bei Strom) unnötiger Weise aus (in meinen Augen zumindest teilweise fehlgeleiteten Gründen) gefährdet haben und das Versorgungsausfälle in Zukunft eher öfter auftreten werden als seltener. Und PV ist nun mal so ziemlich die einzige Möglichkeit, in Wohngebieten ohne Verbrennung (z.B. Benzingeneratoren) und Lärm selbst Strom zu erzeugen, da Windkraft wegen mehr oder weniger großen rechtlichen Hürden oft nicht machbar ist.


    Ich hätte nicht gedacht, dass sich anscheinend so viele schwarze Schafe auf diesem überhitzten Markt rumtreiben.

    Das ist in einem Markt, wo es um durchaus viel Geld geht, leider nicht überraschend.


    Leider hört man in den Medien eher selten davon.

    IMO ist das kein Wunder, da alles was einer "Energiewende" im Wege steht oder die Verbraucher bei entsprechenden Investitionen abschrecken könnte, politisch bzw. medial unerwünscht ist.


    Neben schwarzen Schafen sehe ich ein wesentliches Problem darin, dass PV-Projekte oft mit (sehr) langen Wartezeiten verbunden sind. Gerade Dinge, die mit dem Hausdach zu tun haben, sind inzwischen (in meiner Erfahrung) sehr langwierig. So warte ich bereits seit fast einem Jahr auf den Austausch eines Dachfensters; die Beseitigung von Sturmschäden dauert gefühlt auch viel länger als "früher". Wie lange dann wohl eine PV-Anlage auf dem Dach dauern würde, wage ich kaum zu fragen.


    Man sollte auch noch bedenken, dass vor der Installation von PV-Modulen, möglicherweise eine Sanierung/Erneuerung oder Isolierung des Daches erforderlich ist, weil so etwas natürlich schwieriger wird, wenn die Module erst einmal montiert sind. Da kommen potenziell also zur PV-Anlage selbst u. U. noch erhebliche Kosten und Wartezeiten für eine Dachsanierung hinzu. Eine solche (energetische) Dachsanierung dürfte wegen der EU-Vorschriften auf sehr viele Eigentümer von Eigenheimen oder sonstigen Immobilien zukommen, selbst wenn das Dach ansonsten noch "in Ordnung" ist.


    Ich experimentiere seit etwa einem Jahr mit im Garten aufgestellten PV-Modulen und daran angeschlossenen Powerstations und erzeuge mir damit im begrenzten Rahmen Strom (z.B. für PCs), der aber nicht ins Haus- oder öffentliche Netz eingespeist wird. So etwas ist natürlich nicht mit einer professionell installierten und entsprechend dimensionierten Dachanlage vergleichbar, hilft mir aber praktische Erfahrungen im PV-Bereich zu sammeln und ich kann ohne Wartezeiten auf Handwerker durch Eigenleistung loslegen. (Das Module im Garten auf Akzeptanzprobleme bei Mitwohnern oder Gartenliebhabern, sofern vorhanden, stoßen könnten, ist ein ganz anderes Problem...)


    Man hat ja anscheinend eine 5 Kwp-Anlage angeboten. Für die Versorgung eines Einfamilienhauses ist das IMO zu wenig, wenn man auch noch ein Elektroauto damit laden möchte, viel zu wenig. Es gibt im Netz Solarrechner, mit denen man nach Eingabe von verschiedenen Daten mal überschlägig die benötige Größe/Leistung einer PV-Anlage berechnen lassen kann (Link habe ich leider nicht zur Hand).


    Bei strahlendem Sonnenschein mag eine Deckung des Haushaltsbedarfs (ohne Auto) noch funktionieren, aber in den dunkleren Monaten des Jahres geht der Ertrag der PV-Module (selbst wenn kein Schnee darauf liegt und tatsächlich noch Strom erzeugt wird) nach meiner Beobachtung tagsüber gern auf 5 bis 10% oder auch 0% zurück. Das bedeutet, eine Anlage, die so bemessen ist, dass sie auch in den dunkleren Monaten bzw. schlechtem Wetter noch nennenswert Leistung bringt, ist dann bei strahlendem Sonnenschein deutlich überdimensioniert (weshalb dann eine Einspeisung des Überschusses ins Netz mit Vergütung möglicherweise interessant sein könnte).


    Will man jedoch den erzeugten Strom nicht nur in öffentliche Netz einspeisen, sondern stattdessen selbst verbrauchen will oder vielleicht ganz unabhängig vom öffentlichen Netz sein, ist eine ausreichend dimensionierte Speicherkapazität in meinen Augen unverzichtbar, nicht nur, um auch ohne Sonnenschein noch eine gewisse Stromreserve zu haben, sondern auch, um die fluktuierende Erzeugungsmenge bei Sonne "verstetigen" zu können. Und Akkusysteme sind ein erheblicher Kostenfaktor (sieht man ja auch bei E-Autos).

    Greetings,
    ro_max


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  • Man kann mächtig diskutieren. Ob das zielführend hier im Forum ist???

    Jedes Land hat andere Förderkriterien.

    Meine Reienfolge:

    Verbraucherzentrale,

    Energiebedarf,

    Ausschreibung,

    Installation,

    Photovoltaik,

    Wallbox,

    VW ID 4

    Alles geschehen April - August 202120230122_125422.jpg

    Tschüss

  • Ohne deinen ganzen Bericht gelesen zu haben:
    Ich war sehr zufrieden mit der Firma Solar Focus in der Nähe von Steyr-OÖ in Garsten.
    Wir haben vor ziemlich genau einem Jahr installiert - da wir ein 2-Familienhaus haben, 22 kW Peak und eine Wärmepumpe VAMPair 15. Die Abwicklung war aufgrund der stockenden Lieferketten ziemlich holprig, aber der Einsatz und die Betreuung der Mitarbeiter dieser Firma war beispielgebend.
    Installiert wurden die PV-Module durch eine Montagepartie der Fa. Solarfocus und die übrige E-Installation durch eine E-Fachfirma. Der ganze Ablauf wurde jedoch durch Fa. Solarfocus vom Erstkontakt bis zum Ende.


    Wie es heute mit den Lieferketten aussieht (Gottseidank waren wir gerade noch bald genug dran) - keine Ahnung.

    Ergänzung:
    Der ganze Prozess von der Angebotsanfrage bis zur fertigen Installation des gesamten Heizungssystems ("Raus aus Öl") hat von März bis Mitte Oktober 2022 gedauert. Beteiligt waren die schon angesprochene Fa. Solarfocus, eine ortsansässige Elektro- und eine Heizungs-Installationsfirma.

    Schöne Grüße, Walter

  • Betreffend Solaranlagen - da ist momentan Goldgräberstimmung im markt was natürlich viele nur begrenzt seriöse Unternehmen anzieht aktiv zu werden, teils mit auch aggressiver Werbung.


    Zudem sind aktuell auch viele Komponenten am Markt welche qualitativ minderwertig sind und auch den gelten Normen und Vorschriften nicht immer entsprechen - beispielsweise fehlende Freischalteinrichtungen bei den Wechselrichtern usw.


    Und auch die Arbeitsqualität ist oft als "merkwürdig" zu bezeichnen - Leitungsverlegung "frei Schnauze" und nicht so wie man das unter einer fachgerechten Verlegung verstehen würde, fehlender oder mangelhafter Blitzschutz usw.


    Alles gemäß dem Motto: Dem Solatööör ist nix zu schwööör!


    Sprich man muss verdammt aufpassen nicht über den Tisch gezogen zu werden und eine saubere, qualitativ hochwertige Anlage zu bekommen. Ordentliche Handwerker werden auch ordentliche Arbeit abliefern, aber von irgendwelchen Firmen welche mit Türdrücker-Kolonnen oder aggressiver Telefonwerbung o.ä. arbeiten würde ich persönlich großen Abstand nehmen....


    In diversen Elektrik-Fachforen bzw. Fachkreisen gehen da die tollsten Geschichtchen um was es alles für Pfusch gibt.


    ...sondern mehr mit einer Verringerung der Abhängigkeit vom Stromnetz. Ich sehe einfach das Problem, dass unsere Politiker unsere Energieversorgung (nicht nur bei Strom) unnötiger Weise aus (in meinen Augen zumindest teilweise fehlgeleiteten Gründen) gefährdet haben und das Versorgungsausfälle in Zukunft eher öfter auftreten werden als seltener. Und PV ist nun mal so ziemlich die einzige Möglichkeit, in Wohngebieten ohne Verbrennung (z.B. Benzingeneratoren) und Lärm selbst Strom zu erzeugen, da Windkraft wegen mehr oder weniger großen rechtlichen Hürden oft nicht machbar ist.


    Achtung, die allermeisten Anlagen sind netzgeführte Anlagen welche sich bei fehlendem Speisenetz einfach automatisch abschalten und bei Stromausfall keinen Strom liefern!


    Das ist eine Sicherheitsmaßnahme um bei einer gewollten Abschaltung durch den NB keine Rückspannungserzeugung zu haben welche die Monteure gefährden kann wenn am speisenden Netz gearbeitet wird.


    Es giubt auch schwarzstartfähige bzw. scharzbetriebsfähige Anlagen welche beim Ausfall des Speisenetzes weiter versorgen können bzw. auch dann anlaufen können, aber dann muss die Elektrik des Hauses darauf angepasst werden und die Anlage auch so ausgelegt sein.

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  • sunday


    Ich würde keinem dieser Anrufe nachgehen, sondern mir einen seriösen Hersteller (z.B E3DC) suchen, der Anlagen zum autarken Betrieb anbietet. Die meisten Anlagen/Wechselrichter schalten ab, wenn das Netz zusammenbricht. Sie müssen übrigens auch, für die Nutzung der App im Handy, beim Chinesischen Hersteller registriert werden. So ist der größte Teil der privaten Solaranlagen von dort kontrollierbar und könnte im Falle eines Boykotts auch abgeschaltet werden. Ich glaube, das ist den meisten gar nicht bewußt.


    Derzeit zahlt man für Solar-Akkus ca. 1000€ pro 1kWh. Es gibt e-Autos, die Rückspeisung erlauben und so die Kapazität günstig erheblich vergrößern können. Daher würde ich so ein Model wählen.

    LG
    Peter

  • Ich würde keinem dieser Anrufe nachgehen, sondern mir einen seriösen Hersteller (z.B E3DC) suchen, der Anlagen zum autarken Betrieb anbietet.

    Als Mitglied bei dem Haus- und Grundeigentümer Verein nutze ich die dort gelisteten vertrauenswürdigen Dienstleister.
    War mit der Auswahl bisher zufrieden.

  • Achtung, die allermeisten Anlagen sind netzgeführte Anlagen welche sich bei fehlendem Speisenetz einfach automatisch abschalten und bei Stromausfall keinen Strom liefern!

    Das ist mir bekannt, trifft aber in meinem Fall nicht zu. Die von mir mit Solar-Strom betriebenen Geräte (PCs, Waschmaschine, Trockner, Wasserkocher, Toaster, etc.) sind direkt an Powerstations (mehrere mit unterschiedlicher Leistung) angeschlossen. Jede PS ist quasi eine Inselanlage für sich; das Hausnetz wird dabei umgangen (ob Netzstrom vorhanden ist oder nicht spielt somit keine Rolle) und auch der Ausfall einzelner PS wirkt sich nicht auf die Einsatzbereitschaft der anderen aus. Der Nachteil ist, dass ich, zumindest derzeit in der Experimentierphase, wesentlich mehr Leitungen (sowohl AC als auch DC) herumliegen habe. Wenn das System mal mehr oder weniger "steht", werde ich mich um eine optisch etwas schönere Lösung für die Verkabelung kümmern.


    Sollte ich irgendwann (zusätzlich) eine Dachanlage bekommen, wird diese wahrscheinlich mit dem Hausnetz verbunden und so eingerichtet, dass sie auch bei Netzausfall funktioniert (entweder automatisiert oder per manueller Umschaltung). Eine rein von vorhandener Netzspannung abhängige Anlage käme für mich nicht in Frage, genauso wenig wie eine Volleinspeisung.

    Greetings,
    ro_max


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  • Sie müssen übrigens auch, für die Nutzung der App im Handy, beim Chinesischen Hersteller registriert werden. So ist der größte Teil der privaten Solaranlagen von dort kontrollierbar und könnte im Falle eines Boykotts auch abgeschaltet werden. Ich glaube, das ist den meisten gar nicht bewußt.

    Ja, das ist ein potenzielles Problem. Daher würde ich möglichst darauf achten, dass die Geräte im Zweifel auch ohne Internetzugriff lokal gesteuert werden können.


    Chinesische Hersteller im Solar-Bereich komplett zu vermeiden, macht die ganze Angelegenheit wegen derer Marktbedeutung leider auch nicht einfacher.

    Greetings,
    ro_max


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  • Ich selber habe keine aber mein Nachbar gegenüber hat in April!!!! dieses Jahres eine PV Anlage auf dem Dach.

    Bis jetzt hat er noch kein einziger Watt Strom verwenden können weil irgendwo im Dschungel der Bürokratie u.A. der Anschluss an die Stadtwerk fehlt.

    Er ist verzweifelt denn die Rechnungen kommen schon zeitnah bei ihm an.

    Im Fernsehen war letzte Woche auch, glaube bei Frontal, ein Bericht das das ganz normal ist.


    Übrigens müssen in der Niederlande die Besitzer von PV Anlagen demnächst ein Strafsteuer an die Versorger zahlen weil die Netzte überlastet sind durch die viele Anlagen.

    Dirk PEL

  • Als Mitglied bei dem Haus- und Grundeigentümer Verein nutze ich die dort gelisteten vertrauenswürdigen Dienstleister.
    War mit der Auswahl bisher zufrieden.


    Es ist immer eine gute Idee erst mal auf Handwerker aus der Umgebung zu setzen anstelle irgendwelche bundesweit agierende Unternehmen zu beauftragen.


    Sollte ich irgendwann (zusätzlich) eine Dachanlage bekommen, wird diese wahrscheinlich mit dem Hausnetz verbunden und so eingerichtet, dass sie auch bei Netzausfall funktioniert (entweder automatisiert oder per manueller Umschaltung). Eine rein von vorhandener Netzspannung abhängige Anlage käme für mich nicht in Frage, genauso wenig wie eine Volleinspeisung.


    Da musst Du Dir ein Unternehmen bzw. einen Elektriker suchen welcher Dir das dann sauber aufplant da ja vermutlich auch die bestehende Hausinstallation angepackt werden muss.


    Zudem sollte schon aus versicherungstechnischen Gründen die Installation normgerecht ausgeführt werden. Ein guter Elektriker wird das problemlos hinbekommen, diverse Solateure die zu etwas mehr wie Mindestlohn einfach Zellen auf's Dach nageln sind da vermutlich überfordert.


    So eine Anlage mit Noteinspeisung habe ich vor etlichen Jahren bei einem Vereinsheim zusammen mit Vereinskollegen realisiert, damals allerdings noch mit der Noteinspeisung aus einem 20kVA-Dieselaggregat. Das ganze quasi in "Heimarbeit" aber wir waren alle Elektrotechniker bzw. Elektromeister, also fachlich entsprechend qualifiziert....

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  • Übrigens müssen in der Niederlande die Besitzer von PV Anlagen demnächst ein Strafsteuer an die Versorger zahlen weil die Netzte überlastet sind durch die viele Anlagen.

    Das könnte uns hier in Deutschland auch noch passieren. Aus meiner Sicht ein Grund mehr, nicht in das öffentliche Netz einzuspeisen... ;)


    Da musst Du Dir ein Unternehmen bzw. einen Elektriker suchen welcher Dir das dann sauber aufplant da ja vermutlich auch die bestehende Hausinstallation angepackt werden muss.

    Für eine Dachanlage, ja, klar. Nur bin ich nicht der Eigentümer des Hauses und daher steht eine "permanente" Dachanlage momentan für mich nicht konkret zur Debatte. Meine Module im Garten kann ich bei Bedarf auch wieder selbst entfernen.

    Greetings,
    ro_max


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  • Zunächst einmal vielen Dank für die rege Beteiligung hier. Ich werde jeden Beitrag gründlich studieren, komme aus anderen Gründen aber dann erst nach und nach zu einer Stellungnahme.

    Bist Du angerufen worden oder hast Du Dich bei verschiedenen Anbietern erkundigt?

    Ich wurde jeweils angerufen. Mein Haus hatten die dann jeweils über Google Maps vor Augen - wenn auch in einer schlechten Auflösung.


    Ich experimentiere seit etwa einem Jahr mit im Garten aufgestellten PV-Modulen

    Mit solchen Balkonkraftwerken hatte ich mich zunächst beschäftigt. Anscheinend bist du damit zufrieden. Auch wenn die Leistung eher gering ist, wäre das eine sehr kostengünstige Alternative, falls es mit der PV-Anlage nichts wird. Wenn es nach der Fa. Zolar geht, wäre das so. Vorhin haben wir über die von mir eingeschickten Fotos und Pläne gesprochen. Angeblich ist mein Zählerschrank der Fa. Geyer ungeeignet für den Einbau. Komisch nur, dass der Berater der anderen Fa., der den Zählerschrank vor Ort gesehen hat, keine Einwände hatte. Vielleicht wären die Komplikationen da aber später gekommen.


    Man hat ja anscheinend eine 5 Kwp-Anlage angeboten.

    Bei mir geht leider nicht wesentlich mehr, weil ich Solarmatten zur Erwärmung des Pooolwassers im unteren Teil des Daches habe.


    Diese und das Dach in Gänze sind in dem Video über die Dachreinigung 2018 zu sehen. https://youtu.be/3f15aXXfnVg


    Ausschreibung,

    Installation,

    Photovoltaik,

    Welche Fa. hat denn bei dir (anscheinend zu deiner vollen Zufriedenheit) die Anlage gebaut?


    Als Mitglied bei dem Haus- und Grundeigentümer Verein nutze ich die dort gelisteten vertrauenswürdigen Dienstleister.

    Wer wird denn dort bei PV-Anlagen empfohlen?



    Man kann mächtig diskutieren. Ob das zielführend hier im Forum ist???

    Ich halte so einen Austausch schon für sinnvoll. Anscheinend stößt das Thema ja auch auf erhebliches Interesse.

  • Ich experimentiere seit etwa einem Jahr mit im Garten aufgestellten PV-Modulen und daran angeschlossenen Powerstations

    Nachdem ich das noch einmal gelesen habe, gehe ich von Modulen für den Campingbetrieb aus.



    Ich war sehr zufrieden mit der Firma Solar Focus in der Nähe von Steyr-OÖ in Garsten.

    Das freut mich für dich Walter und könnte eine Empfehlung für Österreich sein. Für mich ist das leider zu weit weg.

  • Mit solchen Balkonkraftwerken hatte ich mich zunächst beschäftigt.

    Ich habe seit einigen Monaten eine BKW-Simulation am Laufen. Da sind kleine Solarmodule mit einem Logger verbunden, der auch die Stromaufnahme des Hauses mißt. Die PV-Werte sind mit denen des BKWs eines befreundeten Nachbarn kalibriert. So kann ich sehen, was denn wirklich im Haus von der Solarenergie genutzt würde und was ohne Vergütungs ins Netz gespeist würde.

    Bei der Planugn eines BKW sollte man zunächst darauf achten die Panelausrichtung zu spreizen (SO+ SW), um möglichst lange über den Tag Energie zu bekommen. Eine Ausrichtung beider Panel nach Süden ist suboptimal. Dann kommt es darauf an, wann im Haushalt wieviel Strom gebraucht wird, denn nur daran kann sich die Anlage amortiseren - vom eigenen körperlichen Einsatz mal ganz abgesehen ;)


    Nachtrag.
    An sehr guten Tagen liefert diese BKW-Simulation ca. 5kWh. Als Gewinn (nicht aus dem Netz bezogener Strom) bleiben davon nur 2,5 bis 3 kWh an sehr sonnigen Tagen.

    LG
    Peter

  • Mit solchen Balkonkraftwerken hatte ich mich zunächst beschäftigt. Anscheinend bist du damit zufrieden.

    Nachdem ich das noch einmal gelesen habe, gehe ich von Modulen für den Campingbetrieb aus.

    Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt, aber ich rede in meinem Fall nicht von einem klassischen 600W Balkonkraftwerk oder von (faltbaren) Modulen für den Campingeinsatz, sondern von derzeit 4+ KWp an PV-Modulen unterschiedlicher Größe und Leistung (weitere Module habe ich schon hier, sind aber noch nicht aufgestellt/installiert und angeschlossen).

    Mit 600W könnte ich ja die in #8 genannten Geräte (Waschmaschine, etc.) nicht betreiben, selbst für einen PCs würde es arg eng (die Leistung eines herkömmlichen Balkonkraftwerks ist ja real im Schnitt wesentlich weniger als 600W) geschweige denn für mehrere gleichzeitig.

    Außerdem habe die Einzelsysteme insgesamt mehr als 15 Kilowattstunden an Akkukapazität und in Summe 10+ Kilowatt an Wechselrichterleistung. Anders ausgedrückt: die Einzelsysteme haben aufsummiert Leistungswerte, die mit einer kleinen Dachanlage IMO durchaus vergleichbar sind (leider gilt das auch für den Preis).

    Greetings,
    ro_max


    Grüne Kommentare sind als Mod, der Rest als User geschrieben.

  • Das freut mich für dich Walter und könnte eine Empfehlung für Österreich sein. Für mich ist das leider zu weit weg.

    https://www.solarfocus.com/de/kontakt

    Gibt es auch in Deutschland und der Schweiz - aber Deutschland ist natürlich größer als Österreich - und ich weiß natürlich nicht, ob dieser Standort für dich passt.

    Schöne Grüße, Walter

  • Meine Tochter hat ein 600W Balkonkraftwerk(mit geneigter Aufhängung) mit zwei sehr großen Solarzellen.
    In den letzten sehr sonnigen Monaten sind pro Monat ca. 60 kWh Strom von der Sonne geliefert worden.

  • Meine Tochter hat ein 600W Balkonkraftwerk(mit geneigter Aufhängung) mit zwei sehr großen Solarzellen.
    In den letzten sehr sonnigen Monaten sind pro Monat ca. 60 kWh Strom von der Sonne geliefert worden.

    Sunday will damit eine Wallbox betreiben. Mit der Anlage Deiner Tochter würde sich der Ladevorgang für einen ID3 auf 6 - 8 Wochen belaufen.:respekt:

    Tschüss