Wer hat eine Photo­voltaik­anlage und war mit der Installation zufrieden?

  • Bei den heutigen Wetterlagen kann so eine PV-Anlage auch mal ganz schnell nur noch Schrott sein.

    Ja, das kann passieren. Man kann sich aber kaum gegen alle Eventualitäten im Leben absichern.

    Da sollte man noch was in der Hinterhand haben.

    Welche Möglichkeit der Stromerzeugung schlägst Du denn als Alternative zu PV für die Hinterhand vor?


    Sorge wegen Feinstaub und Einhaltung von Abgasvorschriften sind etwas, was IMO in "guten" Zeiten und bei funktionierender Energieversorgung eine Rolle spielt. Wenn die Leute aber im Winter längere Zeit bibbernd in ihren Häusern und Wohnungen sitzen, kümmert sich ganz schnell niemand mehr darum, und es wird "verfeuert" was geht.

    Greetings,
    ro_max


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  • Ja, das kann passieren. Man kann sich aber kaum gegen alle Eventualitäten im Leben absichern.

    Es gibt doch Elementarversicherungen, sogar gegen Atomkraftstrahlung... :lips:

  • Welche Möglichkeit der Stromerzeugung schlägst Du denn als Alternative zu PV für die Hinterhand vor?

    Dazu kann ich nichts sagen, weil ich Mieter bin, und jeder Gedanke daran für mich reine Zeitverschwendung ist.

  • Es gibt doch Elementarversicherungen, sogar gegen Atomkraftstrahlung.

    Ich sprach von "absichern" und nicht "versichern", also von Dingen, die man selbst machen kann zwecks Abfederung bestimmter Risiken (z.B. eben eine Notstrommöglichkeit per PV einrichten oder Heizmöglichkeiten schaffen, die ohne Strom auskommen). Ich habe vor einigen Jahren einen mehrtätigen Stromausfall in Folge eines Hochwassers miterlebt, das tausende von Kellern überflutet und viele Zähler und Unterverteilungen zerstört hat (manche hatten wahrscheinlich für noch deutlich länger keinen Strom, da natürlich die Stadtwerke (Zähleraustausch) und Elektrobetriebe mit den Reparaturen hoffnungslos überlastet waren. Man bekommt dann real vorgeführt, welche Folgen die Abhängigkeit unserer modernen Gesellschaft von immer zur Verfügung stehenden Strom hat. Daher bin ich für diese Thematik (quasi zwangsweise) sensibilisiert worden.


    Außerdem: eine Versicherung ersetzt ja "nur" einen finanziellen Verlust. Die heizen mir die Bude im Zweifelsfall auch nicht bzw. tauschen mir eventuell beschädigte PV-Module aus (und auf Handwerker muss man bekanntlich warten). Selbst eine reine Schadensregulierung seitens der Versicherung kann gern dauern, insbesondere wenn die wegen eines "Großereignisses" viele Schadensmeldungen bearbeiten müssen.


    Dazu kann ich nichts sagen, weil ich Mieter bin, und jeder Gedanke daran für mich reine Zeitverschwendung ist.

    Wenn das Thema für Dich als Mieter reine Zeitverschwendung ist, warum beteiligt Du Dich dann an diesem Thread?

    Greetings,
    ro_max


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  • Feinstaub - ich sage nur Feinstaub!

    In den ländlichen Regionen, in denen ich wohne, gibt es kein Feinstaubproblem (Dörfchen in der Magdeburger Börde - flach wie eine Flunder, lockere Bebauung und immer Wind wie an der See). Beheizt wird der Kaminofen bei uns sowieso nur ab und an mal mit Hartholz (als Ostdeutscher bin ich eh kein Freund von Ofenfeuerungen; das habe ich 40 Jahre gehabt). Ansonsten entspricht der Ofentyp den gesetzlichen Vorschriften. Ich habe ihn kurz vor einem Boom gekauft; nur 2 Wochen Später hat er 1000 Euro mehr gekostet.

  • Bei uns war es die Firma iKratos in Weißenohe, nah bei Nürnberg. Ich denke, das sind so 30 Leute, die haben auch Elektriker dabei, was sehr wichtig ist. Eine total seriöse Firma/Handwerksbetrieb. Wurde uns empfohlen von Nachbarn.

    Danke für deine Ausführungen Jürgen! Je länger ich mich mit dem Thema beschäftige, desto skeptischer werde ich. Vor allem frage ich mich, warum ich mir in meinem Alter (bald 76) noch zusätzlichen Stress antun sollte. Offenbar ist der mit den meisten Bauten von PV-Anlagen verbunden. Falls überhaupt dann kommt wohl auch nur noch so etwas Lokales wie bei dir in Frage.


    Aber auch da muss man genauer hinschauen. Die Fa. Trava Solar gibt sich bei uns in der Werbung als regionaler Anbieter aus.

    Tatsächlich habe ich im Netz gefunden, dass die ihren Sitz in Schleswig-Holstein hat. Hier in der Nähe ist nur ein Servicebüro - obwohl das schon besser als nichts ist.

  • Selbst eine reine Schadensregulierung seitens der Versicherung kann gern dauern, insbesondere wenn die wegen eines "Großereignisses" viele Schadensmeldungen bearbeiten müssen.

    Siehe Ahrtal Hochwasser, da gibt es Leute die warten schon seit über 2 Jahren, dass die Versicherung endlich bezahlt. Das kann also dauern. Ist man altersmäßig schon Richtung Urne unterwegs, spielt die Versicherung auf Zeit.

    Wenn das Thema für Dich als Mieter reine Zeitverschwendung ist, warum beteiligt Du Dich dann an diesem Thread?

    Weil ich dazu auch eine Meinung habe.

  • Auch für Mieter kann ein BKW u. U. ein Thema sein.

    Genau!

    und ich fahre mit dem 49 € Ticket und mit meinem Fahrrad von A nach B

    Wenn Ollieh mal auf ein E-Bike umsteigt (wie ich übrigens auch), weil längere Strecken zu mühselig werden, dann ersetzt ihn das sicher die Kosten der Akkuladung und noch etwas mehr, weil im nächsten Jahr wohl 800 W erlaubt sind.

  • Vor einer Installation eines BKW als Mieter würde ich das allerdings gründlich mit dem Vermieter/der Vermieterin abklären, ansonsten kann es richtig Ärger geben.


    So sollte z.B. geklärt sein,

    - ob eventuelle bauliche Maßnahmen am Objekt (z.B. eine Außensteckdose, notwendige Verstärkung des Balkongitters) notwendig sind und wer ggf. die Kosten dafür übernimmt


    - ob die Gebäudeversicherung/Gebäudehaftpflicht des Vermieters oder die Haftpflichtversicherung des Mieters für Schäden aufkommt, wenn z.B. das BKW wegen mangelhafter Befestigung und/oder Sturm herunter fällt und dadurch möglicherweise Sach- bzw. Personenschäden verursacht


    - ob die Elektroinstallation der Wohnung (insbesondere in Altbauten) überhaupt eine Einspeisung von 600W oder 800W verträgt (ich habe beispielsweise schon Wohnungen gesehen, da lief alles, außer dem E-Herd-Anschluss, über eine einzige 16A Sicherung, bzw. es gab dort mehr oder weniger abenteuerliche Veränderungen an der Installation, und zwar vorgenommen durch Mieter in Eigenregie).

    Greetings,
    ro_max


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  • Laterna Magica

    Auch für Mieter kann ein BKW u. U. ein Thema sein.

    Das stimmt. Seit ca. 1990 wählen meine Frau und ich die Grünen, sowohl im Land wie auch im Bund.

    Seit den Grünen Habeck, Baerbock und Lang etc., sowohl auch unseren örtlichen Grünen, überlegen wir, unser Eigentum zu veräußern und eine adäquate Mietwohnung zu beziehen. Dann sind wir raus aus dem ökologischen Risiko.

    Tschüss

  • Seit den Grünen Habeck, Baerbock und Lang etc., sowohl auch unseren örtlichen Grünen, überlegen wir, unser Eigentum zu veräußern und eine adäquate Mietwohnung zu beziehen. Dann sind wir raus aus dem ökologischen Risiko.

    IMO verlagert sich dadurch nur das ökologische Risiko, komplett raus ist man damit wohl nicht. Stattdessen wird man vom Vermieter abhängig, und der wird entweder versuchen, möglichst viele der ihm durch die "Grünen" in Berlin und Brüssel aufgedonnerten Kosten an die Mieter weiterzugeben und/oder die Vorgaben der Politik so schleppend und spät wie eben möglich umzusetzen. Wenn das nicht gelingt, beispielsweise weil die Kostenweitergabe durch die Politik gedeckelt wird, werden vermutlich viele aufgeben, was zu einer stärkeren Machtkonzentration von wenigen Großvermietern mit den entsprechenden (negativen) Folgen führen dürfte (wie ich weiter oben bereits ausgeführt habe).


    Sollte es also keine anderen Gründe geben (z.B. man schafft es altersbedingt nicht mehr allein im Einfamilienhaus oder man möchte in die Nähe von Verwandten ziehen), würde ich mir einen solchen Schritt sehr gründlich überlegen; im Einfamilienhaus hat man mehr Möglichkeiten und ist unabhängiger, egal ob mit oder ohne PV. (Obwohl ich viele Jahre zur Miete gewohnt habe, würde ich persönlich derzeit nur unter extremem Zwang in ein Mehrfamilienhaus ziehen, und zwar unabhängig davon ob in eine Miet- oder Eigentumswohnung.)


    BTW, da Du diese Partei angesprochen hast und ohne jetzt ein politisches Fass aufmachen zu wollen: Ich habe noch nie in meinem Leben die Grünen gewählt und werde das wohl auch nie machen, da die Partei weder vor 30+ Jahren noch heute für mich wählbar gewesen ist.

    Hätte ich das jedoch getan, würde ich spätestens aus heutiger Sicht meine Wahlentscheidung sehr kritisch hinterfragen, denn es gibt aus meiner Sicht recht wenig, was diese Partei in ihrer bisherigen Geschichte erreicht und geleistet hat, was mittel- und langfristig wirklich gut für Deutschland ist. (Das gilt allerdings, mehr oder weniger stark, auch für die anderen Parteien.)

    Greetings,
    ro_max


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  • Wir interessieren uns für eine Wohnung in der Überseestadt oder im Tabakquatier (einfach mal googeln) Vermieter wird meine "alte" Firma, in der ich Angestellter nach Paragraph 5 Absatz 3 BetrVG war.

    Die Wohnungen sind bzw. werden nach modernsten ökologischen Standards errichtet.

    Tschüss

  • Die Wohnungen sind bzw. werden nach modernsten ökologischen Standards errichtet.

    Interessant, aber sollten nicht mindestens ebenso gesundheitliche Aspekte in unserem Alter eine Rolle spielen? Vor dem Altersheim gibt es ja zahlreiche luxuriöse Zwischenstufen in guter Lage und unterschiedlichen möglichen aber nicht zwingenden Hilfen oder Betreuungsformen.


    Etwas makaber fand ich aber die heute erhaltene Einladung zur Besichtigung eines Friedwalds.

  • Vermieter wird meine "alte" Firma, in der ich Angestellter nach Paragraph 5 Absatz 3 BetrVG war.

    Vielleicht wirst Du dann dort "besser" behandelt, als der Durchschnittsmieter vom Durchschnittsvermieter.


    Wenn es sich um Neubauten nach den "modernsten ökologischen Standards" handelt (was immer das auch konkret bedeuten mag; vielleicht gibt es dort auch eine PV auf dem Dach), dürfte es sich auch nicht um eine Miete für Geringverdiener handeln, es sei denn, Dein ehemaliger Arbeitgeber ist eine karitative Einrichtung.

    Und, wie bereits erwähnt, lassen sich (die dann jeweils geltenden) energetischen Anforderungen bei Neubauten leichter realisieren. Diese Positionen sind dann bereits in den Baukosten (und der zukünftigen Miete) einkalkuliert.


    Ich würde aber mal vermuten, dass die Situation für die meisten weniger gut betuchten Altersgenossen bei der Suche auf dem freien Wohnungsmarkt etwas anders aussieht.

    Greetings,
    ro_max


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  • Interessant, aber sollten nicht mindestens ebenso gesundheitliche Aspekte in unserem Alter eine Rolle spielen? Vor dem Altersheim gibt es ja zahlreiche luxuriöse Zwischenstufen in guter Lage und unterschiedlichen möglichen aber nicht zwingenden Hilfen oder Betreuungsformen.


    Etwas makaber fand ich aber die heute erhaltene Einladung zur Besichtigung eines Friedwalds.

    Die Aspekte spielen z. Zt. noch keine Rolle. Das kann aber schnell kommen. Wesentlicher Teilaspekt ist aber auch, dass im Winter unser Lebensmittelpunkt sich zu einem erheblichen Anteil Richtung Süden verlagert.

    Tschüss

  • Vielleicht wirst Du dann dort "besser" behandelt, als der Durchschnittsmieter vom Durchschnittsvermieter.

    Ja glaube ich auch, weil er Leitender Angestellte bei der Firma war. (Paragraph 5 Absatz 3 BetrVG) laut Wikipedia.

  • Momentan habe ich aber eine Anschaffung verschoben, weil ich ich mich intensiv mit dem Thema E-Auto und PV (s. anderen Thread) beschäftige. Ab morgen gibt es ja die spezielle Förderung.

    Hast du denn schon ein e-Auto bestellt? Wie ich gestern erfahren hatte, muß das vor Antragstellung zumindest verbindlich bestellt worden oder aber schon vorhanden sei.

    Die vorgesehen Förderung dürfte recht schnell verbraucht und der 'Topf' dann leer sein.

    LG
    Peter

  • Die vorgesehen Förderung dürfte recht schnell verbraucht und der 'Topf' dann leer sein.

    Der Topf ist schon leer! Warte bis 2024