Der Topf ist schon leer! Warte bis 2024
Es hat wohl nicht mal 24 Stunden gedauert..... Ist ja fast schon wie bei den Wacken-Tickets! ![]()
Der Topf ist schon leer! Warte bis 2024
Es hat wohl nicht mal 24 Stunden gedauert..... Ist ja fast schon wie bei den Wacken-Tickets! ![]()
Hast du denn schon ein e-Auto bestellt? Wie ich gestern erfahren hatte, muß das vor Antragstellung zumindest verbindlich bestellt worden oder aber schon vorhanden sei.
Das war ein Problem. Ich war am Montag bei VW, aber der neue ID3 mit dem Facelift ist erst ab März 2024 lieferbar. Dann ist dort die Förderung noch einmal geringer. Ein Gebrauchtwagen würde aber auch reichen. Zuvor wollten wir aber noch eine Probefahrt machen, was Montag nicht mehr ging. Die Bedienung ist doch eine ziemliche Umstellung nach meinem ersten Eindruck.
Der Topf ist schon leer!
Ja leider, auf der KFW-Seite war gestern Chaos, wie ich mehrfach testweise probiert habe. Du kamst einfach nicht durch. Ein passendes Angebot einer Solaranlage hatte ich ja. Nach längerem Vergleichen wollte ich mich für die Fa. RMW energy aus Potsdam entscheiden.
Es hat wohl nicht mal 24 Stunden gedauert....
Es wurde ja durch etliche Nachrichtensendungen regelrecht Werbung für diese Förderung gemacht. Die Fördersumme war einfach zu gering. Dabei hat man damit auf einen Schlag eine Menge neuer PV-Anlagen auf deutschen Dächern angestoßen.
Ich werde jetzt wohl erst einmal abwarten. Angesichts meines Alters lohnt sich eine PV-Anlage ohne Förderung nicht. Auch die weggefallene MWST kompensiert das nicht angesichts der gestiegenen Kosten.
Ich werde jetzt wohl erst einmal abwarten. Angesichts meines Alters lohnt sich eine PV-Anlage ohne Förderung nicht. Auch die weggefallene MWST kompensiert das nicht angesichts der gestiegenen Kosten.
Zumal du ja die Kosten des e-Autos (zumindest teilweise) dazu rechnen mußt.
Wir haben seit 2019 eine PV-Anlage. Ich war nur deshalb mit der Installation zufrieden, weil ich die Komponenten alle selber ausgesucht habe und die Arbeiten jeden Tag überwacht habe. OK, das mögen die Installateure nicht sehr, aber mir war das Ergebnis wichtig.
Nach ca. einem Jahr hatten wir unser Verbrauchsverhalten so umgestellt und ich das Smart-Home so weit programmiert, das wir 80% unseres (recht hohen) Bedarfs übers Jahr mit der Anlage decken.
Die ganze Familie fährt inzwischen elektrisch und die Wärmepumpe wird bald in Betrieb genommen. Auch aufgrund der derzeitigen Strompreise wird die Anlage etwa nach insgesamt 6-8 Jahren bezahlt sein. Kurz gesagt die Anschaffung hat sich bereits gelohnt!
Bei uns im Unternehmen haben wir auch mehrere Anlagen gebaut und auch hier rechnen sich die Anlagen bereits sehr gut.
Mein Fazit: Schraubt aufs Dach soviel Ihr könnt, sofern möglich! Es rechnet sich schneller als man denkt.
Nach ca. einem Jahr hatten wir unser Verbrauchsverhalten so umgestellt und ich das Smart-Home so weit programmiert, das wir 80% unseres (recht hohen) Bedarfs übers Jahr mit der Anlage decken.
Nenn doch mal bitte ein paar Daten (Peak, Ausrichtung .... ) zu deiner Superanlage. Wie groß ist denn dein Akku?
Gerne,
knapp 20 kWp, Akku 10 kWh, Ausrichtung ziemlich genau nach Süden. Ohne Verschattung.
Smart-Home Steuerung mit IO-Brocker, Fritz, Homematic, KNX und Open-WB mit 3 Ladepunkten.
Natürlich gehört auch etwas Disziplin im persönlichen Verhalten dazu. Z. B. haben wir früher die Spülmaschine abends eingeschaltet, damit sie morgens fertig war. Heute läuft die Maschine tagsüber.
knapp 20 kWp, Akku 10 kWh, Ausrichtung ziemlich genau nach Süden. Ohne Verschattung.
Danke, das ist ja eine ordentliche Akkuleistung. Die Kosten für alles lagen wohl so um die 30k.
Wir haben seit 2008 eine Geothermie Wärmepumpe, mit deutlich besserem Wirkungsgrad als Luftwärmepumpen, und der größeren Teil unserer Stromrechnung entfällt auf den für die im Winter benötigte Heizung. Da wird man wohl auch mit einem sehr großen Akku keine 80% mehr hinbekommen ![]()
Ja Deine Schätzung ist gar nicht so schlecht. Lag sogar etwas drüber. Alleine die Notstromoption hat ca 1.500 € zusätzlich gekostet. Ob man das benötigt, sei dahin gestellt.
Geothermie-WP habe ich auch überlegt, mich dann aber doch für die Luft/Wasser- Variante entschieden. Schauen wir mal wie die sich im Winter so macht. Wichtig ist eben nur, daß man die Sektorkopplung umsetzt.
Alleine die Notstromoption hat ca 1.500 € zusätzlich gekostet. Ob man das benötigt, sei dahin gestellt.
Du bist also damit vom Netz unabhängig. Das wäre mir sehr wichtig.
Alleine die Notstromoption hat ca 1.500 € zusätzlich gekostet. Ob man das benötigt, sei dahin gestellt.
Für mich wäre eine Notstromoption eine unabdingbare Voraussetzung und bei den Gesamtkosten einer entsprechenden Solaranlage fallen 1.500 € Aufpreis IMO auch nicht mehr sonderlich ins Gewicht.
So haben wir auch gedacht, obwohl Stromausfälle in Deutschland selten sind und in der Regel nur kurzzeitig. Aber andererseits werden die Zeiten ungemütlicher. Vorsorge schadet nicht.
So haben wir auch gedacht, obwohl Stromausfälle in Deutschland selten sind und in der Regel nur kurzzeitig. Aber andererseits werden die Zeiten ungemütlicher. Vorsorge schadet nicht.
Die Entscheidung für einen PowerSwitch war gut, er funktioniert einwandfrei: 2 x Blitzschläge in der Nähe, Blackout, sofort war wieder Strom da. Ich bereue das nicht, ich denke auch an die vielen Wärmepumpen, an die E-Autos usw., und habe Bedenken, dass da alles so funktioniert mit der Belastung der Netze.
Herr Müller von der Bundesnetzagentur ist da sehr optimistisch, ich nicht. Habe Probleme mit dem Netzanbieter und nach mehr als einem Jahr noch keinen Einspeisungsvertrag! Nachfragen bleiben unbeantwortet, noch nicht mal eine Eingangsbestätigung. Vor 3 Monaten habe ich mich bei der Bundesnetzagentur beschwert, diese Woche erhielt ich immerhin eine Bestätigung mit der Bitte um Geduld.
Wie sieht das dann wohl bei einem Blackout aus, wenn niemand in der Lage ist, den Button für eine Eingangsbestätigung, geschweige denn für eine Erledigung drücken kann.
Einen Einspeisevertrag benötigt Du auch gar nicht. M. E. biste sogar ohne besser dran.
Die Vergütung des eingespeisten Stroms steht Dir nach eeg zu. Und die bekommst Du eben auch ohne Vertrag. Wichtig ist nur, Dein Zweirichtungszähler. Dann geht nichts verloren.
Danke, Comte , das ist sicherlich richtig. Es sind nicht die großen Summen, ich wollte nur auf die absolut zögerliche Bearbeitung hinweisen. Nach einem Jahr sollte wohl alles in Ordnung sein. Der defekte Zähler interessierte e.dis Netz auch nicht. Meine Meinung: wenn die Netzagentur nicht in der Lage ist, so etwas in einigermaßen angemessener Zeit zu richten, bekomme ich ein mieses Gefühl für einen eventuellen Blackout wegen Netzüberforderung.
Ernsthaft überlege ich, die Netzagentur durch eine Rechnung und eine Mahnung unter Verzug zu setzen, um zu sehen, ob sie dann reagieren.
"Das Thema ist womöglich bereits veraltet." So heißt hier die Standardformulierung. Ich berichte mal, wie es bei mir weitergegangen ist.
Die Vergütung des eingespeisten Stroms steht Dir nach eeg zu.
Inzwischen sind es ja nur noch ca. 8 ct pro kwh und für BKWs nichts. Nachdem die Grenze im letzten Jahr auf 800 W angehoben wurde und es Vereinfachungen gab (Schukostecker erlaubt, nur noch eine Anmeldung), habe ich mir im letzten Mai ein BKW im Garten aufgebaut. Aufmerksame Zuschauer konnten es in meinem Gartenvideo bereits entdecken (bei 2:54 min). https://youtu.be/v3Nt7ng07Ak
An sonnigen Tagen wie heute schafft es über 3 - 4 Std. ein gutes Ergebnis um die 700 W. Dann sackt es aber ab. Um 18 Uhr sind es meistens nur noch so 200 W. Nachdem aber die Module und auch andere Komponenten deutlich günstiger geworden sind, überlege ich nun, ob ich zumindest auf 4 Module aufrüsten sollte. Dann benötige ich natürlich einen anderen Wechselrichter.
Außerdem trudelten immer mal wieder Angebote für eine PV-Anlage ein. Vor allem Enpal nervte über Monate, dass es angeblich für mich ein immer günstigeres Angebot geben würde. Das wollte ich mir dann mal erklären lassen. Stattdessen spulte mir einer per Videokonferenz einen Vortrag ab, den ich ähnlich schon 2023 gehört hatte. 24 Module und möglichst auch Wärmepumpe dazu.
Das Ganze zum typischen Enpalmodel - so eine Art Vermietung mit deutlich höheren Kosten am Ende.
Von einem fast lokalen Anbieter (enerix Potsdam) habe ich inzwischen ein interessantes Angebot. Er hat tatsächlich als erster bisher mein Limit von 15000 € unterboten. Machbar sind bei mir nur 10 Module. Enthalten ist außerdem ein recht neuer Speicher mit nutzbaren 5,5 Kwh und ein passender Wechselrichter, die Montagearbeiten bis zur Fertigstellung, u.a.
Nachdem ich mit dem BKW einige Erfahrungen gesammelt habe, tauchten aber bei mir Fragen auf, z.B.:
Häufiger muss ich die beiden Module von Vogelkot oder Staub reinigen. Im Garten geht das gut, aber wie sieht das bei euch auf dem Dach aus?
Einige Dinge wie bei Dana waren ja 2023 noch im Fluss. Wie ist das denn ausgegangen?
Häufiger muss ich die beiden Module von Vogelkot oder Staub reinigen. Im Garten geht das gut, aber wie sieht das bei euch auf dem Dach aus?
Also PV-Module hatte ich bei meinem früheren Haus nicht auf dem Dach, aber Solarmodule.
Die habe ich dann ab und zu mit dem Gartenschlauch abgespritzt (entweder von der Leiter aus, oder durch die Dachluke).
Vogelkot war da eigentlich nie drauf, da dort ja keine Bäume standen. Sondern nur Staub, da das Haus in einer unbefestigten Straße stand.
Gruß
Peter
In Spanien gab es anscheinend einen Riesenproblem mit zuviel Solarstrom.
Auch in der Niederlande gibt es teilweise eine Strafsteuer wann man zuviel Solarstrom ins öffentliche Netz abgibt.
Die Netzte sind da anscheinend nicht vor gedacht!
Nun,
lt. dem von Dir verlinkten Report ist aber in 1.Linie die ungenügende internationale Anbindung des spanischen Stromnetzes verantwortlich.
Und lt. offizieller Berichterstattung ist die Ursache noch nicht bekannt.
Das private Anlagen den großen Stromanbietern ein Dorn im Auge sind, ist ja auch nicht neu…
Auch in der Niederlande gibt es teilweise eine Strafsteuer wann man zuviel Solarstrom ins öffentliche Netz abgibt.
Die Netze sind da anscheinend nicht vor gedacht!
Angeblich soll es in Deutschland besser geschützt sein als auf der iberischen Halbinsel, u.a. auch weil die internationale Vernetzung besser funktioniert.
Die Sache mit dem Stromausfall ist für mich schon wichtig, obwohl so etwas bei uns ja eher selten passiert. Leider ist das bei den meisten Angeboten für PV-Anlagen nicht enthalten. Da muss man schon genau nachfragen.
Bei einem Angebot was mir vorliegt, würde das dann noch einmal zwischen 1500 und 2500 € (falls dreiphasig) extra kosten. und wäre nur für einen Teilbereich. Das von mir eher in Betracht gezogene Angebot sollte angeblich eine Notfallversorgung enthalten. Erst als ich länger nachgebohrt habe, erfuhr ich dann, dass es sich um eine Steckdose handelt, an die ich zur Notversorgung etwas anschließen kann - immerhin besser als nichts.
Noch eine Frage: Mein Haus ist jetzt 30 Jahre alt. Das müsste doch eine Potentialausgleichsschiene enthalten oder? Ansonsten soll ein Staberder 600 € extra kosten.
Angeblich soll es in Deutschland besser geschützt sein als auf der iberischen Halbinsel, u.a. auch weil die internationale Vernetzung besser funktioniert.
Wir sind mitten im europäischen Verbundnetz, sprich wir werden von vielen Seiten aus eingespeist, sind quasi in ein Netz von mehreren Seiten eingebunden.
Länder am Rande Europas - wie eben Spanien und Portugal - bzw. direkt am Meer bekommen logischerweise nur von quasi einer Seite aus eine Einspeisung. Daher ist hier das Ausfallrisiko tatsächlich höher wie bei uns.
Das Problem ist halt das wenn auf einen Schlag jede Menge Einspeiseleistung fehlt quasi eine Kettenreaktion in Gang kommt und sich das aufschaukeln kann bis das komplette Land stromlos ist. In Spanien haben angeblich auf einmal 15GW gefehlt und das Netz ist daraufhin komplett kollabiert.
Bei uns ist dies nicht ganz so einfach weil wenn bspw. aus Frankreich kein Strom mehr kommt dann speist Österreich einfach mehr ein und im Verbundnetz wird das entsprechend geschaltet so das es quasi zu keinem großflächigen Zusammenbruch kommen kann.
Darum sind ja auch die großen Stromtrassen quer durch Deutschland so wichtig - auch wenn das viele Bürger nicht wahr haben wollen weil sie der Meinung sind das ja gerade jetzt in der Energiewende viel Strom lokal per Solar und Windkraft erzeugt wird.