Wer hat eine Photo­voltaik­anlage und war mit der Installation zufrieden?

  • Darum sind ja auch die großen Stromtrassen quer durch Deutschland so wichtig -

    Wobei hauptsächlich die Nord <> Süd-Anbindung noch immer nicht gegeben ist.


    Das hat zur Folge, dass im Norden (z.B. in Schleswig-Holstein) Windkrafträder, die preisgünstig Strom erzeugen könnten, abgeschaltet werden müssen, weil dieser nicht in den Süddeutschen Raum (insbes. Bayern), wo er benötigt würde, weitergeleitet werden kann.


    Selbstverschuldetes Schicksal, weil es da einen gewissen Ministerpräsidenten gibt, der sich jaherlang gegen erneuerbare Energieerzeugung und Stromtrassen gewehrt hat.

    Und da auch die wohl künftige Regierung (gegen den Rat von Experten = 5 Zonen) weiterhin auf eine einheitliche Tarifzone für ganz Deutschland besteht, zahlen wir alle diese weise Entscheidung mit. Sonst müssten nämlich die Verbraucher in Bundesländern mit einem hohen Anteil an erneuerbarer Energie sehr viel weniger für Strom zahlen.



    Gruß

    Peter

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  • In Nordbayern beziehe ich Strom aus erneuerbarer Energie, das ist hier kein Problem.

  • In Nordbayern beziehe ich Strom aus erneuerbarer Energie, das ist hier kein Problem.

    Jein,


    sicherlich gibt es auch im Süden Deutschlands entsprechende Anbieter.

    Aber das Problem sind die (seit vielen Jahren) immer noch im Bau befindlichen Nord-Sd-Stromtrassen. Und selbst wenn die hoffentlich irgendwann mal fertig werden, reichen diese von der Leistung her nicht.


    Dieser Film vom ZDFist zwar schon älter, aber wirklich passiert ist nichts.

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  • In Nordbayern beziehe ich Strom aus erneuerbarer Energie, das ist hier kein Problem.

    Das ist aber nicht immer regional vor Ort erzeugter Strom.


    Bei trüben und windstillen Wetterlagen wird auch Strom aus erneuerbaren Energien aus Norddeutschland oder ggfs. auch dem Ausland zugekauft.


    Diese ganzen ich nenne sie mal Öko-Stromtarife bedeuten im Endeffekt nichts weiter als das der Anbieter eben das was der "Ökostromkunde" aus erneuerbaren Energien am Markt quasi nachkauft...


    Denn ob die Elektronen welche aus der heimischen Steckdose purzeln jetzt tatsächlich aus einer Solaranlage kommen - oder gar in einem Atomkraftwerk erzeugt wurden - das ist nicht nachvollziehbar :teufel:


    Wer wirklich nachhaltig vor Ort erzeugten Strom will der muss sich vom Netz abkoppeln und mit seiner eigenen Solaranlage einen eigenen Energiespeicher füllen....

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  • Wer wirklich nachhaltig vor Ort erzeugten Strom will der muss sich vom Netz abkoppeln und mit seiner eigenen Solaranlage einen eigenen Energiespeicher füllen....

    Will ich nicht.
    Warmwasser mache ich zum größten Teil mit Solarthermie.
    Für die Heizung beziehe ich klimakompensiertes Erdgas, das genügt meinen Ansprüchen.

  • [...]


    Denn ob die Elektronen welche aus der heimischen Steckdose purzeln jetzt tatsächlich aus einer Solaranlage kommen - oder gar in einem Atomkraftwerk erzeugt wurden - das ist nicht nachvollziehbar :teufel:


    [...]

    Und nicht den Atomstromfilter vergessen!

    product-image.png

    :lach:


    LG, Franz

    "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!" - "Ein Film sagt mehr als tausend Bilder!"

  • Wir hatten keine Atomkraftwerke, es waren Kernkraftwerke die alle vom Netzt sind.
    Was dort so gepfiffen hat waren die hochtourigen Ventilatoren der Klimaanlage.

  • Wir hatten keine Atomkraftwerke, es waren Kernkraftwerke..

    :gruebel: Apfel-, Kürbis, oder Pflaumenkerne???

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  • Der Strom in einem Kernkraftwerk wird von einer Dampfturbine erzeugt.

  • In Nordbayern beziehe ich Strom aus erneuerbarer Energie, das ist hier kein Problem.

    Komisch nur dass sich dein Ministerpräsident neulich darüber beklagt hat, dass energieintensive Industrie sich mittlerweile gerne im Norden ansiedelt und nicht mehr im Bayernland.

    Warum zieht es die wohl in den Norden?

  • Warum zieht es die wohl in den Norden?

    Dort ist es im Sommer kälter.

  • Der Strom in einem Kernkraftwerk wird von einer Dampfturbine erzeugt.

    Ja, doch der dazu eingesetzte Wasserdampf entsteht eben letztlich durch eine regulierten Kernspaltung.


    Die Bezeichnung Atomkraftwerk (AKW) für die (auch aus politischen Gründen) offiziell Kernkraftwerke genannten Anlagen wurde zwar eher von Gegnern der Technologie genutzt, trotzdem steht beides für dasselbe.

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  • Wasserdampf entsteht eben letztlich durch eine regulierten Kernspaltung.

    Nein durch die Dampferzeuger. Die Brennelemente im Druckbehälter liefern die Wärme dafür.

  • ...letztlich...

    Bei einem Verbrennungsmotor verbrennt ja auch nicht der Motor.

    Zumindest nicht, wenn alles funktioniert.

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  • Das mit dem Verbrennen sind die E-Autos.

    vg Ian

  • Genau Ian. :teufel:
    Es gibt aber auch Leute die von der Kernspaltung in der heimischen Steckdose reden. :lips:

  • Das macht doch nicht die Steckdose sondern der Nussknacker.

    vg Ian

  • Das mit dem Verbrennen sind die E-Autos.

    Also das geht auch sehr gut mit „Benzinern“ oder Dieselfahrzeugen. Habe das über die Jahre oft genug Live gesehen, oder zumindest das was danach übrigblieb…

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  • Hier ein in dem Zusammenhang vielleicht interessanter Artikel


    In D funktioniert es noch immer sehr gut den Aufbau unabhängiger Stromerzeugung unatraktiv zu machen und dabei die Strompreise für die Verbraucher möglichst hoch zu halten.

    Andere Länder - wie z.B. DK - sind da schon viel weiter, was sich dann auch vor allem in den Preisen niederschlägt.


    So hat z.B. die dänische Reederei Maerk (eine der größen weltweit) auf eigene Kosten ein Containerschiff für den Einsatz mit "grünem Methanol" bauen lassen.

    Also Methanol, welches mit Hilfe von Strom aus erneuerebaren Quellen erzeugt wurde. Damit ließen sich der enorme CO2-Ausstoß durch die Schiffahrt erheblich reduzieren.

    Und in DK rechnet sich das sogar....



    Gruß

    Peter

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  • Zitat

    m nächsten Schritt sollen auch synthetisch hergestellte Treibstoffe eingesetzt werden, was die Emissionen noch einmal mehr drückt. Mit E-Methanol, das synthetisch mit CO2 und grünem Wasserstoff hergestellt wird, könnten nach Angaben eines Maersk-Sprechers langfristig bis zu 95 Prozent der Emissionen eingespart werden - Ausstöße bei Produktion und Transport des Treibstoffs eingerechnet.


    Problem dabei – in Deutschland wurde Wasserstoff rein als Lösung für die Dekarbonisierung der Schwerindustrie gesehen. Eine andere Nutzung ist bzw. war bisher politisch nicht gewünscht. Brennstoffzellenantriebe im PKW oder LKW-Sektor – nicht gewünscht, hierfür wurde in der Vergangenheit die Nutzung von Batteriefahrzeugen vorgesehen – Wasserstoff zur Gebäudebeheizung (auch als Beimischung) – nicht gewünscht, zur Gebäudeheizung wurde in der Vergangenheit die Nutzung von Wärmepumpen vorgesehen…



    Oder um es anders auszudrücken, die Technologieoffenheit auch neue Wege zu beschreiten war bisher nicht gewünscht, es wurden fixe Ziele festgelegt. Und diese hat bitteschön der Verbraucher und auch die Industrie zu akzeptieren!



    Ich bin gespannt wie das ganze Thema weiter geht….

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