Wer hat eine Photo­voltaik­anlage und war mit der Installation zufrieden?

  • Und mit den ganzen Ausgleichszertifikaten wird halt auch oft Schindluder getrieben. Die damit angeblich (in Drittländern) finanzierten Projekte existieren meist überhaupt nicht - s. div. Filmberichte in den einschälgigen TV-Magazinen.

    Soll ich mal dazu EON befragen?

  • Aus meiner Sicht müsste gerade für Neubauten die Entwicklung stärker dahin gehen, Dachbedeckung und Solarmodule zu einheitlichen Komponenten zu gestalten - also nicht Solarmodule auf Ziegel- oder Dachpappedächer zu setzen, sondern Elemente als Einheit zu entwickeln, die beide Aufgaben erfüllen. So etwas soll es zwar schon geben, aber wahrscheinlich ist der Preis sehr hoch und/oder die Leistung zu niedrig.

  • Wenn der beide BKWs über Stecker in das Stromnetz einer Wohnung bzw. eines EFHs einspeisen würde, dann wäre das allerdings strafbar. Es hört sich für mich aber so an, als ob beide BKWs an den Ankerspeicher angeschlossen sind und dort sich der Wechselrichter befindet. Es gibt ja Speicher, in denen der integriert ist.


    Diese Begrenzung auf maximal 800W Einspeiseleistung ist übrigens keine Gängelei durch die Stromanbieter, es gibt einen technischen Hintergrund dafür.


    Da ein Balkonkraftwerk ja "rückwärts" über eine beliebige Steckdose in einen Endstromkreis einspeist wird diese Einspeisung nicht durch ein Schutzorgan wie einen Leistungsschutzschalter (Sicherung) abgesichert - wird also beliebig viel eingespeist kann der Stromkreis überlastet werden.


    Dann werden ggfs. Leitungen und/oder Klemmstellen zu warm (heiß!) und es kann ein Kabelbrand entstehen....die maximalen 800W kann eine normativ korrekte Verkabelung allerdings problemlos verkraften eben ohne dass es zu warm wird und irgendwas zu kokeln oder brennen anfängt.


    Speist man mehr wie 800W ein und es kommt tatsächlich zu einem Brandereignis (was in der Praxis durchaus passieren kann - kann, nicht muss!) und die Versicherung bekommt das raus so kann diese die Leistung verweigern - und das ist schlimmer wie irgendeine Strafe, wenn auf einmal das eigene Haus abbrennt...


    Trotzdem gibt es genügend Leute welche einfach mehrere Balkonkraftwerke zusammenstöpseln (...es reicht ja eine Mehrfachsteckdose...) um möglichst viel Strom zu "ernten" und dabei vor lauter Geiz übersehen dass das eben wortwörtlich brandgefährlich werden kann.


    Wer eben mehr wie die zulässigen 800W an Strom "ernten" möchte der muss dann halt in eine richtige "erwachsene" PV-Anlage investieren - und diese eben auch vom Fachbetrieb installieren lassen.

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  • Danke, hast du es mal mit stärkerer Neigung (30° bis 35°) probiert ?

    Da das Dach schon eine Neigung hat (sieht man nicht so auf dem Foto) und da die Ständer 25° Neigung haben komme ich auf über 30°.

    Allerdings habe ich auch schon überlegt, ob die den Winkel erhöhe, denn in den Wintermonaten produziert meine Anlage recht wenig.

  • Allerdings habe ich auch schon überlegt, ob die den Winkel erhöhe, denn in den Wintermonaten produziert meine Anlage recht wenig.

    daher habe ich meine auf 35° eingestellt, um im Winter die bessere Situation zu haben.

    LG
    Peter

  • dann wird für 8,2 Cent eingespeichert, was man aber vergessen kann.

    Im Beitrag #161 sieht es so aus, als ob du ebenfalls ein BKW in Betrieb hast. Dann bekommst du wie Peter, ich und andere sogar nur 0 Cent dafür. Bisher habe ich in dem guten Jahr seit dem Start aber erst gut 100 kwh an eon gespendet, wie mein neuer Zähler anzeigt. Das ist also verschmerzbar.


    In Summe hat mein BKW in der Zeit um die 750 kwh produziert. Da geht noch deutlich mehr, aber etwa die Hälfte der Anschaffungskosten habe ich in der Zeit schon raus. Da kann man nicht meckern.

  • In Summe hat mein BKW in der Zeit um die 750 kwh produziert. Da geht noch deutlich mehr, aber etwa die Hälfte der Anschaffungskosten habe ich in der Zeit schon raus. Da kann man nicht meckern.

    Auf die 750kWh komme ich mit meiner Simulation, die ich mit den Daten meiner jetzigen Anlage kalibriert habe, auch in etwa hin. Ins Netz wären da aber bei uns ca. 200kWh ('ungenutzt') geflossen.

    LG
    Peter

  • Mal eine nicht so schöne Nachricht zum Thema - GMB Insolvenz


    Natürlich spielen da die Subventionen und geringeren Produktionskosten in China eine Rolle.

    Aber man sollte dabei halt auch nicht vergessen, dass E.on vor einigen Jahren deutsche Hersteller aufgekauft, umgehend geschlossen, und deren innovative Patente an China verkauft hat. Tenor = PV wird sich nie durchsetzen....


    Gruß

    Peter

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  • Ich habe meine Anlage seit einiger Zeit um einen Solakon ONE Speicher erweitert und war tief erschrocken, als der nun bei dieser 'affigen' Hitze (wir hatten 35°C) nur noch einen Bruchteil der normalen Leistung einspeiste. Bei der Google Nachfrage wurde mir dann mehrmal dieses Video von Udo (hast 'ne PN) verlinkt :



    Hat denn sonst noch jemand hier die Solakon ONE installiert?

    LG
    Peter

  • Ich kenne eure Anlagen nicht, aber grundsätzlich scheint es logisch, wenn man Warmwassererzeugung auch über ein Rohrleitungssystem in der Solaranlage erzeugt. Da wird die Abwärme direkt sinnvoll benutzt und die Solaranlage wird durch das Rohrleitungssystem gleichzeitig gekühlt. Dann bleibt die komplette Anlage besser wärmestabil. Eine wichtigeSache ist auch, wo der Akku untergebracht ist. Steht dieser in der Sonne auf dem Balkon oder auf dem Dachboden, wo sich die Wärme im Sommer staut, dann ist das suboptimal.

  • Bei den DC-Akku Systemen, die auch Notstromfunktion bieten, muß der Akku nahe der Panel stehen, da sonst der Verlust über die DC Leitungen zu groß wird.


    Ich habe inzwischen einen Ventilator (Vertrauch 14,7W) neben der ONE stehen und die letzten beiden Tage keine Reduktion der Leistung mehr gehabt. Die ONE steht im Schatten eines der Module.

    LG
    Peter

  • … aber grundsätzlich scheint es logisch, wenn man Warmwassererzeugung auch über ein Rohrleitungssystem in der Solaranlage erzeugt.

    Was soll Warmwassererzeugung über eine Solaranlage mit Photovoltaik und Strom zu tun haben???

    Das sind völlig separate Systeme, ohne gegenseitige Beeinflussung.


    Wie im Video zu sehen ist, wird da bei vollem „Hausspeicher“ die Energiemenge auf den Eigenverbrauch reduziert.


    Das ist halt den Energiekonzernen zu verdanken, die an „Fremdeinspeisung“ nicht interessiert sind und erstmal ihre eigenen Anlagen auslasten wollen, statt auch noch für Überproduktionen bezahlen zu müssen.

    Deswegen stehen ja auch oft Windräder still.


    Und diese privaten Kleinanlagen sind dann halt auch schlecht fernsteuerbar. Das schaltet man die lieber gleich ab. Nach dem Motto, wir können nicht verhindern, dass Du Deinen eigenen Bedarf erzeugst, aber das ist genug Verlust für uns.


    Großanlagen experimentieren damit, ihren Überschuss z.B. in die Gewinnung vom „grünen“ Wasserstoff zu leiten, der dann in Bedarfszeiten“ wieder zu Strom wird.

    Nur ist sowas in Privathaushalten schlecht möglich.


    Eine vernünftige (und technisch machbare) lokalen Erzeugung wäre ökologisch sinnvoll, ist aber von Energieerzeugern und Teilen der Politik nicht gewünscht. Denn dann ließe sich auch die Forderung nach Wiedereinstieg in Atomkraft nicht mehr begründen.


    Gruß

    Peter

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  • Da würde sich doch "ein" weiterer Speicher rechnen, und ggf. mal das E-Auto ec. mit 230V in den Zeiten zu laden wenn der Speicher sonst überläuft.

  • Was soll Warmwassererzeugung über eine Solaranlage mit Photovoltaik und Strom zu tun haben???

    Das sind völlig separate Systeme, ohne gegenseitige Beeinflussung.

    Ist etwas neuer und läuft unter dem Begriff Solarthermie, wo die Abwärme der Solarpanels zum Wasseraufheizen benutzt wird. 2 Fliegen mit einer Klappe.


    https://www.photovoltaik-web.d…bimodule-hybrid-kollektor.

  • Ist etwas neuer und läuft unter dem Begriff Solarthermie…,

    Ist ja alles gut und schön, aber auch Solarthermie ist erstmal keine Photovoltaik, sondern erzeugt den Strom aus „überschüssiger“ Wärme der Flüssigkeit.


    Die „Kombi-Module“ fassen zwar offenbar beide Techniken zusammen und kühlen die Photovoltaik-Bereiche durch den Wärmeentzug auf für diese günstige niedrige Temperaturen. Trotzdem sind das separate Kreisläufe.


    Und darum geht es hier halt auch nicht. Sondern um kleine reine Photovoltaik-Anlagen („Balkonanlagen“).

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  • Interessant zum Thema "eigene" Energieerzeugung auch mal diese Meldung - scheint halt nicht gewünscht zu sein....


    Neue Regeln zur Einspeisevergütung fehlen: Reiche kommt nicht voran


    Gruß

    Peter

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