Externer Videospeicher

  • Bislang hatte ich meine Videodateien auf 4 externen 2,5" Festplatten mit je 4 tb gespeichert und diese dann nochmals auf einem NAS gesichert.

    Da mir das mit den kleinen Festplatten etwas zu hakelig wurde und diese auch zu langsam waren, habe ich nach einer anderen Lösung gesucht.


    Zuerst wollte ich einen weiter PCIe Steckplatz mit einer Karte für 4 m.2 Plätzen von Asus belegen, was aber leider nicht funktionierte. Aufgrund der Verteilung der Lanes konnte immer nur ein Steckplatz angesprochen werden. Im Netz gesucht stellte ich schnell fest, dass dieses ein weit verbreitetes Problem ist.


    Da mein PC für Thunderbold vorbereitet ist habe ich mir als nächstes dann ebenfalls von Asus eine Thunderbold Erweiterungskarte zugelegt (konnte ich sehr günstig gebraucht erwerben).

    Dazu habe ich dann ein externes Gehäuse, das OWC Express 4M2 4-Slot M.2 mit ebenfalls 4 Steckplätzen für m.2 ssd´s zugelegt (ebenfalls einiges unter Listenpreis), sowie drei 4tb m.2 SSDs.

    Das Gehäuse habe ich allerdings ohne Software erworben, da diese im Abo jährlich bezahlt werden muss und immer über 100 Euronen kosten soll.

    Man kann aber unter Windows ein Softwareraid erstellen, ich habe mich für Raid 0 entschieden, da es mir nur auf Geschwindigkeit ankommt.

    Gesichert sind die Videodaten ja noch auf dem externen Raid.

    Ich verzichte also darauf, dieses Raid (ohne Bezahlsoftware) transportabel zu halten und an andere thunderboldfähige Rechner anschließen zu können.


    Hier die Datenraten, für ein externes Raid finde ich die recht gut.


    Unbenannt-1.jpg


    Bislang bin ich sehr zufrieden mit dieser Lösung, wobei mir noch nicht ganz klar ist, was bei einem Systemcrash mit anschließendem Neuaufsetzen des Betriebssystems geschieht. Eigentlich sollte das System dann den Raidverbund erkennen können, wie ich gelesen habe, aber sicher bin ich mir da nicht.

    Aber für solche Fälle habe ich ja immer noch die Sicherung auf dem NAS, allerdings dauert dann die Übertragung aller Videodaten (bislang 7 tb) viele Stunden.

  • Die Datenübertragung ist entsprechend rasch. Ob das System bei einem Windows Crash wieder ansprechbar ist, weiß ich aber leider auch nicht. Vermutlich hätte ich mir an deiner Stelle ein kleines 10Gb/s NAS angelacht, etwa das hier

    https://www.qnap.com/de-de/product/ts-431x3

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Dazu habe ich dann ein externes Gehäuse, das OWC Express 4M2 4-Slot M.2 mit ebenfalls 4 Steckplätzen für m.2 ssd´s zugelegt (ebenfalls einiges unter Listenpreis), sowie drei 4tb m.2 SSDs.

    Der Vorteil dieser Lösung: Sie ist schnell und vor allem leise. Mein 8-Slot-NAS mit Festplatten ist leider hörbar.


    Beste Grüße, Uli

  • Bislang bin ich sehr zufrieden mit dieser Lösung, wobei mir noch nicht ganz klar ist, was bei einem Systemcrash mit anschließendem Neuaufsetzen des Betriebssystems geschieht. Eigentlich sollte das System dann den Raidverbund erkennen können, wie ich gelesen habe, aber sicher bin ich mir da nicht.

    Genau da liegt der Knackpunkt. Das klappt nämlich leider häufig nicht.


    Bei einem RAID 1 wäre das dann auch kein Problem, da ja auf beiden Platten der volle Datensatz enthalten ist.

    Dieser lässt sich dann also auch von nur einer Platte her wiederherstellen, selbst wenn der RAID-Verbund aufgelöst ist.


    Ein einmal aufgelöster RAID 0-Verbund lässt sich aber (m.W.) nachträglich nicht in der alten Form wiederherstellen.

    Somit gehen da die eben "unberechenbar" auf zwei Platten verteilten Daten in aller Regel dann komplett verloren.




    Gruß

    Peter

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  • Vermutlich hätte ich mir an deiner Stelle ein kleines 10Gb/s NAS angelacht, etwa das hier

    https://www.qnap.com/de-de/product/ts-431x3

    Dann hätte ich ja wieder Festplatten einsetzen müssen und die haben nun mal eine geringe Übertragungsrate.

    Zudem habe ich ja einen QNAP NAS zur Datensicherung.


    Bei einem RAID 1 wäre das dann auch kein Problem, da ja auf beiden Platten der volle Datensatz enthalten ist.

    Ich habe da ja keine 2 Platten drin, sondern maximal 4 m.2 SSD´s, die dann maximal über 32 tb verfügen können.



    Ein einmal aufgelöster RAID 0-Verbund lässt sich aber (m.W.) nachträglich nicht in der alten Form wiederherstellen.

    Die Frage ist ja, ob sich der Raid o Verbund bei einem Systemcrash überhaupt auflöst oder ob das in der Software des OWC festgeschrieben ist. Ist aber im Endeffekt auch egal, denn ich habe ja eine Sicherung auf dem anderen NAS.

    Es geht mir ja nur um das schnelle Arbeiten beim Videoschnitt oder auch beim Übertragen neuer Clips auf den PC. Da rennt die Kiste nur so.

  • Die Frage ist ja, ob sich der Raid o Verbund bei einem Systemcrash überhaupt auflöst

    Schieb ich ja - bei einem Systemchrash lassen sich die RAIDs häufig nicht wiederherstellen.

    Wobei es halt wohl u.a. auch darauf ankommt, ob es ein Software- oder Hardware-RAID ist.



    Gruß

    Peter

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  • Zitat

    Dann hätte ich ja wieder Festplatten einsetzen müssen und die haben nun mal eine geringe Übertragungsrate.

    Zudem habe ich ja einen QNAP NAS zur Datensicherung

    Aber dann vermutlich nicht mit einer 10Gb Anbindung. Denn bei meinem NAS reicht die entstehende Gesamtgeschwindigkeit durchaus, um selbst die 6K 50p BRAW Dateien vom NAS aus zu schneiden.

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Habe ich hier irgendwo gepostet. Muss selbst mal suchen gehen.

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Zuerst wollte ich einen weiter PCIe Steckplatz mit einer Karte für 4 m.2 Plätzen von Asus belegen, was aber leider nicht funktionierte. Aufgrund der Verteilung der Lanes konnte immer nur ein Steckplatz angesprochen werden.

    Es ist wichtig , den passenden Steckplatz zu benutzen. Es ist in dem Fall nicht egal, ob man einen PCIe Steckplatz in einer 4x4 organisation oder in einer 1x16 Organisation benutzt. Solltest du es auf letzterem probiert haben, dann ist klar, daß immer nur eines der 4 Steckplätze auf der Karte funktioniert.

    Ich habe auch eine Karte für 4 m2 Steckplätzen im PC, entsprechend auf den richtigen Platz (4x4), auf dem 1x16 ist die Grafikkarte.

  • Mein Mainboard hat keinen Steckplatz mit 4x4, das ist das Problem.

    Es ist ein 1x16 PCIe 5.0 für die Graka und dann noch drei 4.0 x16 Steckplätze, die ich aber nicht auf 4x4 umstellen kann.

    Gleiches Problem haben scheinbar etliche User.

    Ich bin aber mit meiner jetzigen Lösung gut zufrieden.

  • Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Für den Videoschnitt dürfte das ausreichen.

    Dennoch freue ich mich über die Geschwindigkeit meines Systems, denn beim Schreiben z.B. ist es dreimal schneller als deines und es wird noch schneller, wenn ich einen vierten Riegel einsetze.

    Die Geschwindigkeit macht sich vor allem beim Kopieren bemerkbar, besonders dann, wenn ich von langen Touren viel Material mitbringe, was gesichtet werden muss. So sind das bei meinen Helgolandtouren schon mal 1-2 tb.

  • Es reicht definitiv für den Videoschnitt aus. Auch mit BRAW 6K 50p Material (und mehr verwende ich bisher nicht). Das geht problemlos, auch mit mehreren streams.


    Kopierzeiten sehe ich für mich am NAS auch bei BRAW als nicht kritisch, weil das Einspielen des Materials ohnedies nur einmal erfolgt.


    Was ich aber als relevant sehe, ist die Menge an verfügbaren Speicherplatz. Bisher sind um die 25 TB am NAS belegt, mir wären für mich 7 TB zu wenig. Die Frage ist was man macht, wenn das voll ist.


    Die Frage nach der Datensicherheit ist allerdings mE auch noch relevant. Ich habe für mein NAS derzeit nur die Sicherheit, dass ich das als 5.1 raid betreibe. Mehr ist kostenmässig nicht drinnen (denn da müsste ich nochmals in so ein NAS investieren).


    Offene Fragen gibt es halt immer.

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Bisher sind um die 25 TB am NAS belegt, mir wären für mich 7 TB zu wenig. Die Frage ist was man macht, wenn das voll ist.

    Ich habe jetzt 12 tb zur Verfügung, von denen 7 tb belegt sind. Ein weiterer Riegel passt noch rein, dann wäre ich bei 16 tb.

    Ich kann das Gehäuse aber bis 4x8 TB, also 32 tb aufrüsten, was mir zur Zeit aber zu kostspielig wäre.

    Die 8 tb m.2 ssds werden im Laufe der Zeit aber wesentlich günstiger werden, dann kann ich mal darüber nachdenken.


    Zur Datensicherheit steht mir ja, wie ich schon schrieb, ein weiteres NAS zur Verfügung, worauf alle Videodaten gespiegelt werden.


    Der Vorteil meines Verfahrens ist für mich noch, dass alles separat eingeschaltet werden kann, also nur dann läuft, wenn ich es benötige.

  • Das spiegeln ist immer eine Frage. Wenn händisch anzustoßen, vergesse zumindest ich zu leicht. Sollte automatisiert laufen, im Idealfall inkrementel.


    Ich selbst habe zwar von etlichen Uralt-Projekten Sicherungen, neuere raw Aufnahmen sind aber halt eher zu gross dafür.


    Und ein weiteres 10G NAS plus Platten ist mir auch zu teuer.

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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