Rolle der KI - für unsere Filme und allgemein

  • Ein Punkt ist gar nicht angesprochen worden: am Anfang sagte ich, man kann die KI den Kommentar auch im Stil von David Attenborough verfassen lassen. Ist das eigentlich geschummelt? Andererseits: wie viele lassen heute die KI den Kommentar verfassen, man muss nur ein paar Stichworte angeben. Da kommt im Wettbewerb die Jury nie dahinter. Ist es dennoch unethisch?

  • nicht wirklich unethisch, denn es lassen doch auch einige ihren Kommentar von Profis sprechen

  • nicht wirklich unethisch, denn es lassen doch auch einige ihren Kommentar von Profis sprechen

    ... und wenn das im Abspann erwähnt wird, sollte eigentlich alles OK sein - oder?

    WIN-10/64 PRO (22H2-19045-2364)

    RESOLVE-21.0.00040 Studio; EDIUS-11.50.20977-WG

  • ... und wenn das im Abspann erwähnt wird, sollte eigentlich alles OK sein - oder?

    Das denke ich auch.

  • nicht wirklich unethisch, denn es lassen doch auch einige ihren Kommentar von Profis sprechen

    Ja, aber sie schreiben ihre Texte selbst. Der Inhalt ist dann jedenfalls vom Autor selbst geschaffen.

  • Ich habe gestern einen Bericht über den Einsatz von KI bei der Krebsdiagnose gesehen. Was dort von den Ärzten gesagt wurde war schon beachtlich: man wird in der Medizin mit KI Quantensprünge machen und das in wenigen Jahren.


    In unserem Bereich - dem eher künstlerischen - wird sich das irgend wie regeln, denke ich. Richtige Straftaten lassen sich mit Gesetzen eh nicht verhindern und ansonsten wird das im "normalen Leben" so laufen wie z.B. beim Fotografieren im öffentlichen Raum. Wenn hier nicht krasser Missbrauch erkenntlich ist, schert sich da kaum einer noch drum.


    Als die EU-Richtlinie damals herauskam haben wir alle Gäste im Saal, in dem wir unser Bühnenprogramm aufgezeichnet haben, unterschreiben lassen, dass sie nichts gegen die Aufzeichnung haben. Hat keiner was dagegen gehabt und hat keinen interessiert; heute sparen wir uns das und es interessiert immer noch keinen ;.)

  • Meine 13 jährige Enkelin hat sich eine Geschichte ausgedacht und die dann aufgeschrieben. Die Geschichte ist gut und schlüssig. Dann hat sie ChatGPT gesagt, welche Illustrationen sie haben will. Dann hat sie noch zweimal was korrigieren lassen. Das ist schon sehr gut geworden. Das ist die Generation die mit diesen Dingen noch viel Weg vor sich haben.

  • Ich habe gestern einen Bericht über den Einsatz von KI bei der Krebsdiagnose gesehen. Was dort von den Ärzten gesagt wurde war schon beachtlich: man wird in der Medizin mit KI Quantensprünge machen und das in wenigen Jahren.


    Beim durchsuchen großer Datenmengen auf bestimmte auffällige Muster oder Häufungen ist die KI eine große Hilfe. Da wird es viele sinnvolle und wertvolle Ergänzungen zu der Technik wie wir sie heute kennen geben.


    KI wird aber nicht der Gamechanger in allen Lebensbereichen werden, so nach dem Motto "Denken ist jetzt unnötig..."

    Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar

  • Ich bin sowieso der Auffassung, dass KI dem Menschen nicht das Denken "abgewöhnt". KI wird zum Werkzeug wie eine bessere Programmiersprache oder ein schnellerer Rechner - KI wird die Möglichkeiten enorm erweitern und das Tempo der Entwicklungen enorm erhöhen. Dass das nicht nur in die erstrebenswerte Richtung geht - nun, das war schon immer so.

  • Am Ende ist es ja schon bei manchen Filmen - die hier gezeigt werden - interessant wohin die Diskussion geht.

  • Ich bin sowieso der Auffassung, dass KI dem Menschen nicht das Denken "abgewöhnt".

    Ich sehe das anders. In der Schule meiner Frau hat man z.B. einer KI ein Bild eines Diagramm es vorgelegt um es interpretieren zu lassen.

    Das ging innerhalb weniger Sekunden fehlerfrei über die Bühne. Arbeiten nun die Schüler an einer Klassenarbeit und dürfen gleichzeitig ihre Ipads benutzen, braucht keiner mehr zu denken.

    Es gibt doch mittlerweile reichlich professionelle Aussagen, die klarstellen, dass man das Denken, oder zumindest das Umgehen damit, erlernen muss.

  • KI wird aber nicht der Gamechanger in allen Lebensbereichen werden, so nach dem Motto "Denken ist jetzt unnötig..."


    Ich bin sowieso der Auffassung, dass KI dem Menschen nicht das Denken "abgewöhnt".

    Realistisch gesehen müssen (und wollen) wir in unseren Berufen, Tätigkeiten oder Hobbys gar nicht so viel "denken". Der kreative Anteilteil ist dort eher gering.


    Viele Tätigkeiten bestehen aus sich immer wiederholenden Arbeitsschritten. Dazu brauchen wir zwar Fachkenntnisse. Diese werden aber meist in standardisierten Routinen wieder und immer wieder angewendet.


    Und das sind alles Vorgänge, in denen die Künstliche Intelligenz gut ist. Sie wird sich dort schneller durchsetzen, als sich das manche vorstellen können.


    Beste Grüße, Uli

  • Ich habe das Thema mal ausgelagert - denn mit Feedback zum Film hat das nur noch eher wenig zu tun.

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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    Der Rest ist meine Privatmeinung

  • Das ist doch aber beim Taschenrechner genau so.

  • Das ist doch aber beim Taschenrechner genau so.

    Genau, mein Argument.


    Das tippen auf dem Taschenrechner ist schon vor Jahrzehnten durch moderne Computerprogramme ersetzt worden. Da sitzt niemand mehr und tippt, ausser bisweilen Zuhause.


    Heute geht es um ganze Arbeitsprozesse, in denen Fachwissen "automatisiert" und erstaunlich kreativ in die KI ausgelagert wird.


    Ich sehe gerade, wie in meinem früheren Beruf der Nachrichtengenerierung, Bewertung, Verarbeitung. und Aufbereitung ganze Abteilungen verschwinden.


    Beste Grüße, Uli

  • Allerdings hat eine KI schon ein ganz anderes Potential als ein Taschenrechner. Schon phänomenal was mit der KI jetzt schon möglich ist.

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Allerdings hat eine KI schon ein ganz anderes Potential als ein Taschenrechner. Schon phänomenal was mit der KI jetzt schon möglich ist.

    Der Mensch neigt nunmal dazu, den bequemen Weg zu nehmen und so wird die KI in vielen Bereichen dazu führen, dass sich viele das Denken abgewöhnen. Wohin das letztendlich führt, werden wir sehen.

  • Zu "meiner Zeit" hat man mit einem Rechenschieber Großkraftwerke (Stausee + Generatoren oder mit Dampf betriebene) oder riesige Brücken etc. konstruiert (die funktionieren heute noch - von unserer alten Reichsbrücke in Wien mal abgesehen :teufel:).

    // Meinen eigenen besitze ich übrigens noch heute (hat einen Ehrenplatz, Reminiszenz eben).

    // Wissen die heutigen Jugendlichen überhaupt noch was ein Rechenschieber ist/war?


    Und heute: Über Taschenrechner mit Volldampf zu Großrechnern und mit Überschall zu Netzwerken mit Workstations.

    Und morgen: KI als "Super-Google".

    Und übermorgen: Man rechnet demnächst (na ja, so etwa in 10 bis 20 Jahren) mit (echten) Quantencomputern. Leider werde ich das nicht mehr erleben. Wären dann endlich Computer mit ordentlicher Performance :yes:.


    // Kann aber auch gut sein, dass wir uns vorher mit voller Begeisterung zurück in die Steinzeit "transformieren" :grim:

    Gut, dann fangen wir halt wieder von vorne an. Meinen Rechenschieber habe ich, wie gesagt, ja noch :beer:

    Selawie - kurt

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  • Wissen die heutigen Jugendlichen überhaupt noch was ein Rechenschieber ist/war?

    Ich habe sogar den da aufgehoben:


    addiator.jpg

  • Der Mensch neigt nunmal dazu, den bequemen Weg zu nehmen und so wird die KI in vielen Bereichen dazu führen, dass sich viele das Denken abgewöhnen. Wohin das letztendlich führt, werden wir sehen

    Weder ist es gesagt, dass hier irgendein bequemer Weg gegangen wird. Noch, dass Menschen sich das Denken abgewöhnen würden. Das sind nach meiner Wahrnehmung Vermutungen und Vorurteile, sorry to say so.


    Was definitiv bereits klar ist, dass ist eine massiv erhöhte Produktivität. Man bekommt Sachen hin, die vorher deutlich länger gedauert hätten. Schneller, und in einer besseren Qualität.


    Nur - steuern, bewerten und denken muss unverändert der Anwender. Ich etwa habe erst gestern ein Markteintrittskonzept mit Perplexity erarbeitet. Die KI hat hier nicht nur eine rasche Marktanalyse erstellt, Rahmenbedingungen ausgelotet, Vorschläge gemacht. Interaktiv habe ich mit der KI das Konzept dann angepasst und überarbeitet - bis es meinen Vorstellungen entsprochen hat. Aber gesteuert habe ich das. Und es war echte Arbeit. Und hat Nachdenken erfordert.


    Eine faszinierende, neue Arbeitsweise.

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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