Rolle der KI - für unsere Filme und allgemein

  • Da kann man nur hoffen, dass solche KI basierten Analysen der Wahrheit entsprechen. Da wäre ich sehr vorsichtig. Wollte man so etwas ordentlich überprüfen, kann man sich KI schenken.

    Gewollte Manipulationen werden diesbezüglich zukünftig auf der Tageordnung stehen!


    Grüße

  • Und warum sollte das so sein?

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Einfacher geht es kaum, um bestimmte Interessen (unbemerkt) zu platzieren, weil eine Gegenprüfung kaum jemand durchführen wird.

    Oder glaubt man wirklich, dass hier alles seriös und objektiv ablaufen wird?


    Selbst Analysen bzw. Gutachten die früher durchgeführt wurden, sind fast immer von außen beeinflusst worden.

    Das kann dann zukünftig (bei KI Unterstützung) noch viel einfacher und eleganter gehen.


    Grüße

  • Mir fehlt an deiner Theorie nur der wesentliche Punkt: nämlich das Motiv. Ich verstehe ja völlig das Interesse von zB Eingriffe in Wahlen, Manipulationen von Wählerintetessen, Stimmungsmache für politische Meinungen. Oder wo es um viel Geld geht.


    Aber wo soll das Motiv liegen, wenn KI gestützt ein Kommentar für einen mini-privat-Film erstellt wird? Wie den Chinafilm, aus dem diese Diskussion entstanden ist?

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Es wurde von dir über Analysen gesprochen.

    Wenn es nun um das KI unterstütztes Thema Amateurfilm geht, ist eine gewollte Manipulation kaum möglich und auch völlig uninteressant.


    Grüße

  • Na es gibt auch Analysen zB zu Videoforen, Hochzeitsfilmen, Eventfilmen. Alles recht uninteressant für grossartige Manipulationen. Und der Einsatz von KI in Schnittprogrammen - als zusätzliche Werkzeuge - was soll da manipuliert werden?

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Was definitiv bereits klar ist, dass ist eine massiv erhöhte Produktivität.

    Zur Zeit verdoppelt sich das Wissen der Menschheit aller 5 bis 10 Jahre. Mit Hilfe von KI wird das in vielen Bereichen deutlich kürzer werden weil neue Möglichkeiten immer auch neue Ideen hervorbringen.


    Ich kann mich noch gut erinnern - als wir 1985 in unserer Abteilung im Institut den ersten PC bekamen unkten einige alte Kollegen, dass die zur Verblödung führen werden; O-Ton: "Ich habe mein gesamtes Leben keinen Computer gebraucht und brauch ihn auch künftig nicht".


    Wenige Jahre später waren diese Kollegen "weg vom Schuss" oder - sie kamen mit der Bitte: "kannst du mir das nochmal in Ruhe erklären.


    Lustige Geschichte am Rande: Ich hatte damals einen Kollegen, der als DER Spezialist für die Berechnung von Zyklon-Staubabscheider galt. Er brauchte für die Berechnung einer Zyklonbatterie ca. eine Woche Arbeitszeit. Anhand einer seiner Berechnungs-Algorithmen habe ich damals mit Turbo Pascal ein Programm geschrieben. Die Berechnung dauerte (mit den damals langsamen Kisten) ca. 3 Minuten. Ich bekam ein anderes Ergebnis als der Kollege per Hand. Nur widerwillig ging er nochmal seine Berechnungen durch und stellte einen Fehler bei sich fest. Seine Meinung zum PC änderte sich schlagartig und er arbeitet danach mit zunehmender Freude am PC mit der Bemerkung: "Ich kann jetzt viele Varianten für eine Optimierung rechnen; das ist toll".


    Genau so wird es mit KI sein - man wird von stupider Arbeit befreit und kann seinen Blickwinkel erweitern. Weniger Arbeit - das zeigt der Einsatz von PC's - wird das dadurch auch nicht.

  • Zur Manipulation mal ein kurzes Statement zukunftsInstitut:


    https://www.zukunftsinstitut.d…maschineller-manipulation

    Der erste Satz im 6. Absatz beginnt ja schon - sagen wir - eigenartig:


    "Algorithmen berücksichtigen ohne entsprechende Programmierung nur Korrelationen, nicht aber die Kausalitäten, die hinter den Daten stecken."


    // Was will uns der Dichter damit sagen ...?

    mfG kurt

    WIN-10/64 PRO (22H2-19045-2364)

    RESOLVE-21.0.2.0004 Studio; EDIUS-11.51.21463-WG

  • Der Computer ist dumm wie ein Eimer, erst wenn er für eine bestimmte Aufgabe korrekt
    programmiert worden ist, kann er fehlerfrei arbeiten. Hat der Programmierer einen
    mathematischen Fehler reinprogrammiert, dann wird das Ergebnis falsch ausgegeben.


    Weil der IQ einem Teil der Menschheit abhanden gekommen ist - durch Verblödung -
    soll jetzt KI das Intelligenzproblem beheben.


    Da ich jede Woche jetzt eine längere Strecke mit dem Zug fahre, sehe ich z,B. viele junge
    Frauen die ständig mit flinken Fingern auf dem Smartphone herumwischen. Ich frage eine
    ob sie auch stricken können, wie die 60 jährige Dame daneben. Die Antwort lautete
    "das Stricken habe ich nie so richtig begriffen"...
    Eine Gruppe Schüller ist neulich zugestiegen, sie haben schlagartig mit dem wörtlichen
    Gedankenaustausch aufgehört und ein jeder hat für sich persönlich nur noch auf dem
    Smartphone hin-und her gewischt. :teufel:

  • Zurück zum filmkommentar: wenn viele beim verfassen des Kommentars KI nutzen, werden unsere Amateurvideos besser. Der Anspruch der Zuschauer wird aber auch höher.


    Ein zweischneidiges Ergebnis.


    Nutzt denn hier schon jemand KI für die Kommentare?

  • Welche KI hast den zum Klonen deiner Stimme genutzt?


    Ich selbst habe mal die in Vegas Pro inzwischen integrierte KI für einen Kommentarton überlegt. Man kann ja über die Funktion Text to Speech einen Kommentarton erstellen lassen. Woran es damals gescheitert ist, das war lediglich der Umstand, dass in einem deutschsprachigen Text die KI nicht in der Lage war, die Bezeichnung "Chalet Elsa" korrekt auszusprechen. Das klang total komisch. Und es sind zwar eine Menge verschiedener Stimmen möglich - aber nicht das Klonen meiner eigenen.

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Fakt ist, dass man sich in sensiblen Bereichen nicht im Blindflug auf KI stürzen sollte.

    Die Leute die das machen, sind die Leute, die sich wundern, dass sie bei der Bestellung bei ebay und Co voll ins Messer gelaufen sind ...


    Zur Zeit verdoppelt sich das Wissen der Menschheit aller 5 bis 10 Jahre. Mit Hilfe von KI wird das in vielen Bereichen deutlich kürzer werden weil neue Möglichkeiten immer auch neue Ideen hervorbringen.

    Mein Bruder, der Jahrzehnte an der Uni als Professor tätig war, spricht von einer ganz anderen Entwicklung der jungen Leute.

    Man sieht es in der politischen Landschaft sehr gut, wie bereits heute (ohne KI) durch entsprechende Medien, die Masse (ohne den eigenen Verstand einzusetzen) manipuliert wird.

    Musk lässt grüßen!


    Grüße

  • Gedankenaustausch aufgehört und ein jeder hat für sich persönlich nur noch auf dem
    Smartphone hin-und her gewischt


    die Masse (ohne den eigenen Verstand einzusetzen) manipuliert wird.

    Nach dieser Argumentation müssten wir schon längst ausgestorben sein:

    1. Antike Griechenland (5. Jh. v. Chr.): Sokrates kritisierte laut Platons Überlieferung die Jugend für Respektlosigkeit und Luxusliebe, ein frühes Beispiel generationsübergreifender Kritik.
    2. Römisches Reich (1. Jh. n. Chr.): Horaz beklagte in seinen Werken den moralischen und intellektuellen Verfall gegenüber früheren Generationen.
    3. Mittelalter (13. Jh.): Roger Bacon kritisierte den Verlust antiken Wissens und sah seine Zeitgenossen als intellektuell rückständig.
    4. Renaissance (16. Jh.): Erasmus von Rotterdam äußerte sich skeptisch über den Bildungsstand seiner Zeit im Vergleich zur Antike.
    5. Industrialisierung (19. Jh.): Urbanisierungs- und Maschinenarbeitssorgen führten zu Befürchtungen über schwindende intellektuelle Fähigkeiten, thematisiert u. a. von Charles Dickens.

    Da wir noch nicht ausgestorben sind, sollte man diese Argumente mit etwas Gehirnschmalz kritischer sehen.


    Beste Grüße, Uli

  • Man sieht es in der politischen Landschaft sehr gut, wie bereits heute (ohne KI) durch entsprechende Medien, die Masse (ohne den eigenen Verstand einzusetzen) manipuliert wird.

    Musk lässt grüßen!

    Es vermischen sich hier (leider) ständig die verschiedenen Ebenen.


    Der Eine spricht vom Einsatz einer KI in unseren NLEs - und vertont unter dem Clonen seiner Stimme den produzierten Film recht gut nach. Der Andere spricht von den gesamtgesellschaftlichen Implikationen - wo Wahlmanipulationen und Massenbeeinflussungen Gang und Gäbe sind. Siehe Trump, der als klares Signal die CEOs der wesentlichsten Internetkonzerne bei seiner Angelobung dabei gehabt hat. Und einen Musk, der ungeniert sich in innereuropäische Angelegnheiten einmischt (AfD als einzige Chance für Europa frech bezeichnet).


    Hier mischen sich (begründete) realpolitische Befürchtungen mit der Ablehnung, die daraus resultiert. Hier in diesem Thread geht aber es - so laut Intention von befe, aus dessen Filmbesprechung das abgespalten worden ist - wohl eher um die Werkzeugaspekte in unseren NLEs. Die natürlich weniger grossartig sind, als die realpolitischen Befürchtungen.


    Können wir das bitte mal trennen?

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Nutzt denn hier schon jemand KI für die Kommentare?

    Ich habe sie teilweise mit meiner eigenen Stimme benutzt. Ich meine, du hast das auch schon gemacht. Wobei ich von meinem "Sprach-Klon" nicht so überzeugt war.


    Da meine Stimme immer schlechter wird, werde ich sie an einem guten Tag neu aufnehmen. Diese Audiodatei wird als Trainingsmuster von Elevenlabs für einen Klon meiner eigenen Stimme genutzt.


    Die Sprachmodelle von Elevenlabs, wie aller anderen Anbieter, werden immer besser. So hoffe ich, dass ich zu einem guten Modell meiner eigenen Stimme komme und die Krächzerei ein Ende hat. Schaun mer mal.


    Beste Grüße, Uli

  • Auch ich nutze elevenLabs für das Klonen meiner Stimme. Steht auch im abspann meines Videos.


    Für wenig Geld habe ich ein Abo, damit kann ich meine Stimme klonen. Bin aber noch nicht so 100% zufrieden damit. Manchmal ist die Satzintonation sehr seltsam.


    Aber wir haben hier zwei Themen: künstliche Stimme durch KI und andererseits KI Hilfe beim verfassen des Textes. Wie steht es bei euch damit?


    PS rod: nach meinem Urlaub konversieren wir mal, welche Einstellungen du in ElevenLabs nutzt. Also Stability, similarity, style exaggeration Bei mir 50-70-15