Rolle der KI - für unsere Filme und allgemein

  • Also ich habe jetzt Perplexity Pro mit verschiedenen Fragestellungen getestet:

    • Politilogische Einschätzung der Lage von Europa und der Ukraine mit den USA unter Trump
    • Suche nach geeigneten Schulen für ADHS/ASS Kinder
    • Frage des Kamera/Objektivkaufs vor dem Hintergrund meines spezifischen Geräteparks
    • Pensionsberechnung mit Steuerrechnung

    In diesen sehr unterschiedlichen Beispielen zeigte sich, dass man

    • Die Antworten klar überprüfen und durch Nachfragen korrigieren muss
    • Aber man sehr gute Reports bekommt, die man sonst nicht gehabt hätte.
    • Fazit: ein sehr mächtiges Werkzeug - richtig eingesetzt.

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Künstliche Intelligenz: Studie deckt Gefahren durch KI auf - ZDFheute

    Ich denke, dass die Gefahren noch größer sind, als in dieser Studie dargestellt.


    Deshalb ist der Ruf nach Regulierung des Einsatzes von KI / AI inhaltlich berechtigt. Faktisch haben weltweit diejenigen gewonnen, die für den unregulierten Einsatz von AI eintreten - und ihn auch durchsetzen.


    Wobei immer gilt, das Modell gibt nur das aus, was der Besitzer des Modells will. Im chinesischen DeepSeek-Modell kommt das Massaker auf dem Tian'anmen-Platz in Peking nicht vor.


    Deshalb schreibe ich ständig, dass ihr bei einer Fragestellung mindesten zwei AI-Modelle gegeneinander laufen lassen müsst, besser drei Modelle von unterschiedlichen Betreibern. Macht kaum jemand, Faulheit.


    Zudem kann ich nach hunderten von Fragerunden mittlerweile besser einschätzen, wie eine KI antwortet und wie ich die Ergebnisse hinterfragen kann.


    Beste Grüße, Uli

  • Angst vor neuen Technologien haben noch nie geholfen.


    Und im Videobereich haben AI basierte Werkzeuge längst Einzug gehalten. Man braucht sich nur umzusehen.

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Faktisch haben weltweit diejenigen gewonnen, die für den unregulierten Einsatz von AI eintreten - und ihn auch durchsetzen.

    Schau Dir auch mal den verlinkten Filmbericht an. Das ist schon sehr interessant, grade auch im Hinblick auf das Anlernen der KI.


    Letztlich wird es immer darauf hinauslaufen, dass man sich immer mehr auf die gegebenen Antworten verlässt und diese irgendwann nicht mehr hinterfragt. Im Bericht gibt es dazu interessante Beispiele (NL, F, E, in denen das bereits solche Auswirkungen gibt).


    Und auch ein „Abgleich“ mit einer anderen KI wird nicht immer hilfreich sein, denn die wird auf sehr ähnlichen, vielleicht sogar den gleichen Algorithmen basieren.

    Das wird eben dazu führen, dass die Vielseitigkeit auf Dauer abnimmt und man letztlich in einer „Blase“ landet.


    KI kann sehr hilfreich sein. Aber man sollte auch sehr genau wissen, was dahinter steckt und wo Gefahren besten.

    Da in eine gewisse Abhängigkeit zu begeben ist leider sehr real.


    Aber um mal auf das Film-Schneiden zu kommen: Wo denkst du kann man KI ganz konkret beim Video Basteln einsetzen?

    Einerseits gibt es schon jetzt einige KI-basierte Werkzeuge, die eine einfachere und bessere Bearbeitung ermöglichen.

    Z.B. im Audiobereich bei der Reduzierung von Störfaktoren.

    Bei der Farbkorrektur sehe ich da noch Defizite, da deren Ergebnisse m.E. zu durchschnittlich sind und zu wenig individuelle Korrekturen zulassen. Die dann noch vorzunehmenden Korrekturen sind auch oft schwieriger, als wenn man es gleich selbst macht.


    Es könnten künftig auch weitere Tools hinzukommen, die für eine automatische Beurteilung/Bewertung und/oder Sortierung der einzelnen Clips sorgt.

    Also z.B. Reihenfolgen erzeugt (bis hin zu Storyboards ), oder aber unscharfe oder verwackelte Aufnahmen aussortiert, oder diese sogar automatisch „nachbessert“.


    Das wären also Hilfen bei der eigentlichen Verarbeitung.



    KI könnte aber auch sehr stark in der Ideen- und Filmgestaltung eingesetzt werden.


    Also angefangen mit Zusammenstellungen zu bestimmten interessanten Örtlichkeiten und Hintergrundwissen.

    Das kann hilfreich sein. Aber die KI wird immer nur die „hochbewerteten“ Informationen liefern. Dinge, die die KI geringer bewertet, oder aus irgendwelchen Gründen nicht kennt, kommen nicht vor.

    Wenn man sich dann nur an den KI-Ergebnissen orientiert - und das werden dann halt viele tun - geht einerseits Individualität verloren (da ja alle ähnliche Ergebnisse erhalten) und der „Blick“ für das besondere, vielleicht einzigartige geht verloren.

    Als Ergebnis erhält man dann nicht nur immer den gleichen Einheitsbrei, sondern die Kommunikation mit anderen Menschen und letztlich vielleicht sogar die Kommunikationsfähigkeit wird darunter leiden. Nicht nur im Bezug aufs Filmen.


    Diese Gefahr sollte man nicht unterschätzen, auch wenn sie für uns Hobbyfilmer sicherlich nicht die absolute Katastrophe darstellen mag.

    Aber es die KI wird halt inzwischen auch zur Erstellung von kommerziellen Drehbüchern eingesetzt. Das wird das „Programm“ kaum verbessern…


    Angst vor neuen Technologien haben noch nie geholfen..

    Sicherlich nicht und verhindert hat sie auch nichts.


    Es geht (mir) doch aber auch nicht um das Schüren von Ängsten, oder Ablehnung.

    Sondern darum sich bewusst mit allen Facetten dieser neuen Technologie zu befassen, ihr Vor- und Nachteile, vor allem auch ihre Grenzen und Gefahren zu erkennen.


    Dann kann man auch besser damit umgehen und nur schwer wiedergutzumachende Fehler vermeiden, die halt bei jeder neuen Technologie aufkommen.

    Und das scheint mir im Hinblick auf KI doch dringend erforderlich. Grade auch wenn ich an die Ankündigungen denke, die jetzt von Trump und im Bereich KI involvierter Unternehmen kamen.


    Oder um es mal böse zu sagen, wir sollten schon darauf achten, dass „1984“ nur vom Kalenderdatum her überholt ist. :teufel:


    Gruß

    Peter

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  • Um doch mal auf ein anderes Gebiet der Kunst abzuweichen: Bin neben dem Filmschneiden auch ein intensiver Leser von Romanen. Da stelle ich fest, dass immer mehr KI gestützte Bücher "geschrieben" werden, wo die KI den Leserwünschen nachkommt. Segen oder Fluch?

  • Um doch mal auf ein anderes Gebiet der Kunst abzuweichen: Bin neben dem Filmschneiden auch ein intensiver Leser von Romanen. Da stelle ich fest, dass immer mehr KI gestützte Bücher "geschrieben" werden, wo die KI den Leserwünschen nachkommt. Segen oder Fluch?

    Eine KI kann nur Varianten von vorhandenen schaffen. Womit sich aber offenbar auch einige menschliche Autoren begnügen. :)

    Literatur lebt aber grade von neuen Ideen und oft nicht gleich offensichtlichen Zusammenhängen und Hintergründen. Überlege nur mal welchen Einfluss manche Bücher hatten und was sie evtl. auslösten…,

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  • KI kann sehr hilfreich sein. Aber man sollte auch sehr genau wissen, was dahinter steckt und wo Gefahren besten.

    Wenn du meine Beiträge hier verfolgst, dann mache ich das ganz praktisch und real. Siehe auch den Thread "KI Künstliche Intelligenz - was denken?" (klick) in dem ich unter anderem auf Stephen Wolframs Buch "Das Geheimnis hinter CHATGPT" ausführlich verweise, da sind real die Hintergründe. Oder auch meine Erläuterung zur Funktion von Neuronalen Netzten.


    Ständig auf die Gefahren der KI / AI zu verweisen ist richtig. Bleibt es aber bei diesen Warnungen und man lernt nicht selbst damit umzugehen, werden sie zum Rechtfertigungs-Ritual.


    Man ignoriert die faktische Entwicklung - egal ob einem das gefällt oder nicht - und bleibt untätig starr stehen. Die beste Ausgangssituation, um Opfer der KI / AI zu werden. Wie du es mit dem Satz "Da in eine gewisse Abhängigkeit zu begeben ist leider sehr real", selbst beschreibst.


    Beste Grüße, Uli

  • Begibt man sich zur KI in ein „bestimmtes Abhängigkeitsverältnis“ (was immer das überhaupt heißen mag), nur weil man so ein Werkzeug für seine eigenen, kleinen Recherchen nutzt? Also ich glaube das nicht.

    Mag naiv sein: aber ich sehe gerade im deep research eine unglaubliche Steigerung meiner eigenen Produktivität. Einfach, um extrem rasch Inputs zu einem Thema zu bekommen, mit dem ich mich beschäftige. Meine Meinung bilde ich mir aber ohnedies selbst.

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Aber um mal auf das Film-Schneiden zu kommen: Wo denkst du kann man KI ganz konkret beim Video Basteln einsetzen?

    Es gibt erste Ansätze KI / AI für den gesamten Prozess des Filmemachens zu nutzen. Wobei mein Wissen sehr begrenzt ist!

    1. (Eher) Genereller Anspruch
      1. Storywork.io wäre ein Aufschlag (http://www.storywork.io). Du musst deine Idee, deinen kreativen Vorschlag einbringen. Auf dieser Basis "knetet" Storyworks anhand einer Vielzahl von Fragen deine Idee durch. Einfach mal testen. (klick)
      2. MUSE Storytelling. Die Filmemacher setzten eine Vielzahl von AI-Programmen für ihre Filme ein. Sie bieten Kurse wie auch recht ausgefeilte AI-Hilfen an. Allerdings kostenpflichtig, einfach durchklicken. (klick)
    2. Vorproduktion
      1. Filmustage - Hier kannst du dein Script hochladen und das AI-Programm kaut es durch. Es erkennt erkennt automatisiert Orte, Requisiten, Charaktere usw. Script-Breakdowns basieren typischerweise auf Drehbuch-Standards (Szenen- und Charakterauswertung). Dadurch sparst du Zeit beim Organisieren und kannst direkt Budget- und Zeitpläne erstellen. (klick)
      2. StudioBinder (AI-gestützte Planung). - Online-Plattform für Projektmanagement, Drehplanerstellung und Kollaboration. StudioBinder hat erste KI-Ansätze (z.B. automatisierte Produktionspläne) integriert und hilft so dabei, Drehphasen effizient zu organisieren. (klick)
      3. Shot Lister - Die APP erleichtert die Shot-Planung und kann mit KI-Unterstützung Vorschläge für Reihenfolgen oder Gruppierungen machen. (klick)
    3. Schnitt & Postproduktion
      1. Runway ML - (klick) Bietet KI-gestützte Video- und Bildeffekte, wie automatische Objekterkennung, Hintergrundentfernung (Greenscreen ohne Greenscreen) oder schnelle VFX-Tools.
      2. Descript - (klick) KI-generierte Transkriptionen

    Ansonsten verwendest du ja schon Elevenlabs für Voice Over. Da gibt es auch noch zig andere Programme.


    Wie hier schon oft erwähnt, in jedem besseren NLE werden KI-Funktionen eingesetzt.


    Für Details ist eine genauere Frage notwendig: Was soll die KI / AI genau können.


    Beste Grüße, Uli

  • Begibt man sich zur KI in ein „bestimmtes Abhängigkeitsverältnis“ (was immer das überhaupt heißen mag), nur weil man so ein Werkzeug für seine eigenen, kleinen Recherchen nutzt? Also ich glaube das nicht.

    Es besteht eben die Gefahr, dass von der KI präsentierte Ergebnisse nicht, oder zumindest immer weniger hinterfragt werden. Egal ob im öffentlichen, oder im privaten Bereich.


    Und die KIs sind eben nicht "neutral", oder hinterfragen eingehende Daten, sondern werten diese nach den ihnen vorgegebenen Mustern aus. Allein wenn Du also regelmäßig in gewisser Weise recherchierst, oder bestimmte Ergebnisse bevorzugst, wird sich die KI auf das für Dich ermittelte Muster einpegeln.

    Schon das kann unangenehme Folgen haben, weil dann eben abweichende Möglichkeiten verworfen, oder zumindest weniger relevant berücksichtigt werden. Abgesehen davon kannst Du auch gewollt auf beabsichtigte Bereiche gelenkt werden, indem Überschneidungen zu diesen hergestellt werden.


    Außerdem können halt und werden bereits KI-Algorithmen in z.T. lebensbestimmenden Bereichen angewendet, deren Auswertung dann weitreichende Folgerungen für Deine Person haben, bzw. für eine hohe Anzahl Personen schon hatten. Und zwar, ohne dass dies für den Einzelnen (und das kann letztlich jeder sein) überprüf- oder nachvollziehbar ist.


    Die Grundzüge der Gefahren sind in der verlinkten ZDF-Doku anhand einiger konkreter, bereits geschehenen Beispiele m.E. sehr gut erklärt. Schau Dir die mal an, dann wirst Du verstehen, was ich damit meine.



    Das soll ja auch keine Panikmache sein.

    Die KI kann selbstverständlich eine große Hilfe in vielen Bereichen sein.

    Aber es bedarf eben gewisser Regelungen, bzw. Überwachungen und auch Verständnis zu der Technologie. Und daran hapert es halt noch sehr, bzw. ist teilweise eben sogar nicht erwünscht.


    Die derzeitige Situation kommt mir vergleichsweise so vor, als wäre das Automobil erfunden, und jeder würde sofort eines zur freien Nutzung bekommen. Aber es würde keinerlei Verkehrsregeln geben, Fürerscheine gibt es auch nicht und niemand kann nachvollziehen, dass der Zusammenprall mit einem Fußgänger Beulen verursacht.:teufel:



    Gruß

    Peter

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  • In der Zukunft geht es nicht nur um KI, sondern auch AI.

    Beispiel Smartphone:
    Mit AI-Kamera im Foto-Aufnahmemodus werden Foto-Aufnahmen während der Aufnahme verbessert.
    Der Dokumentenscanner kann ebenfalls mit der AI-Kamera unterstützt werden.
    Mit dem AI Video-Editor in dem Smartphone kann man z.B die Cliplänge beschneiden und das beschnittene Video abspeichern.
    Der AI Video-Editor verfügt noch über weitere sinnvolle Nachbearbeitungsmöglichkeiten, z.B. Filter, Verbessern,
    Untertitel und Soundtracks, Seitenverhältnis.

  • Ganz grob die Unterschiede zwischen Künstlicher Intelligenz (KI), Maschinellem Lernen (ML) und den Large Language Modellen (LLMs). Wobei wir hier meist über LLMs reden. Ich habe die Beispiele in Rot unterlegt:


    1. Künstliche Intelligenz (KI)

    • KI ist die Fähigkeit von Maschinen, Aufgaben zu erledigen, die normalerweise menschliche Intelligenz erfordern.
    • Dazu gehören Lernen, Problemlösen, Mustererkennung und Entscheidungsfindung.
    • KI kann in verschiedenen Formen auftreten, von einfachen Algorithmen bis hin zu komplexen Modellen.
    • Beispiele für KI-Anwendungen sind Sprachassistenten wie Siri oder Bildverarbeitungssysteme in der Medizin.
    • Ziel: Maschinen sollen Menschen unterstützen, indem sie intelligente Entscheidungen treffen.
    • KI ist das übergreifende Feld, in dem alle anderen Begriffe angesiedelt sind.

    2. Maschinelles Lernen (ML)

    • ML ist ein Teilbereich der KI, der Maschinen beibringt, Muster in Daten zu erkennen.
    • Statt explizit programmiert zu werden, lernen ML-Modelle durch Training auf großen Datenmengen.
    • Typische Anwendungen sind Spracherkennung, Gesichtserkennung und Vorhersagemodelle.
    • Es gibt verschiedene ML-Methoden, darunter überwachtes, unüberwachtes und verstärkendes Lernen.
    • Vorteil: Maschinen können selbstständig Lösungen für komplexe Probleme finden, ohne menschliches Eingreifen.
    • ML benötigt viele Daten und leistungsfähige Rechner für effektive Modelle.

    3. Large Language Modelle (LLMs)

    • LLMs sind spezielle ML-Modelle, die riesige Mengen an Textdaten verarbeiten, um Sprache zu verstehen und zu erzeugen.
    • Sie werden trainiert, um grammatikalisch korrekte und kontextuell relevante Antworten zu geben.
    • Bekannte LLMs sind GPT-3 und GPT-4 von OpenAI, Claude, Perplexity und viele andere, die große Textmengen analysieren und imitieren können.
    • Ziel: LLMs sollen natürliche Sprache verstehen und menschenähnliche Antworten generieren.
    • Sie nutzen Milliarden von Parametern, die sie während des Trainings anpassen, um auf Fragen zu antworten und Texte zu generieren.
    • LLMs sind besonders gut für Aufgaben wie Textgenerierung, Chatbots und automatisierte Übersetzungen geeignet.

    Gemeinsamkeiten

    • Lernprinzip: Alle basieren auf dem Prinzip, durch Daten zu lernen, anstatt nur vorgegebenen Regeln zu folgen.
    • Anwendung von Algorithmen: Sie verwenden Algorithmen, um Muster und Zusammenhänge in Daten zu erkennen.
    • Einsatz in der Praxis: Alle drei Begriffe werden in verschiedenen Bereichen angewendet, um die Arbeit zu automatisieren und Effizienz zu steigern.

    Unterschiede

    • Anwendungsfeld: KI ist das umfassende Feld, ML ist ein Teilbereich davon, und LLMs sind spezialisierte ML-Modelle für Sprache.
    • Fokus: KI kann allgemeiner auf viele Aufgaben angewendet werden; ML konzentriert sich auf das Lernen aus Daten, und LLMs spezialisieren sich auf Text- und Sprachverarbeitung.

    Komplexität: LLMs benötigen extrem große Datenmengen und Rechenleistung, um menschenähnliche Antworten zu liefern, während einfache ML-Modelle weniger Ressourcen benötigen können.


    Beste Grüße, Uli

  • In der Zukunft geht es nicht nur um KI, sondern auch AI.

    :gruebel: Sorry, aber das ist doch das Gleiche.


    AI (Artificial Intelligence) ist lediglich die englischsprachige Version, des deutsprachigen Begriffs KI (Künstliche Inteligenz) .


    Grade in der Informatik werden aber häufig die englischen Begriffe genutzt. Und bei Werbung für weltweit vertriebenen Geäte, wie einem Smartphone natürlich ebenso.


    Wichtiger ist es zu unterscheiden (unterscheiden zu lernen) , ob man es

    • tatsächlich mit einer "Intelligenz" zu tun hat, also einem Programm wie ChatGPT, welches während der Nutzung selbstständig neue Faktoren berücksichtigt und erlernt, oder
    • lediglich einer KI-basierten Entwicklung, also der Anwendung durch eine KI erstellte Algorithmen, die eben nicht selbständig (weiter) lernt, sondern nur Entscheidungen auf Grund bestehender Auswahlkriterien trifft.


    Zu letzterem gehören eben z.B. die AI/KI Bildverbesserer. Diese beurteilen und bearbeiten ein Bild lediglich nach den ihnen "angelernten" Vorgaben.

    Eine echte KI würde hingegen anhand der von ihr bearbeiteten Bilder weiter "lernen", also die genutzten Algorithmen verändern oder zumindsest anders werten.



    Gruß

    Peter


    Da war ich wohl zu langsam....

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  • Zur Rolle der KI beim machen von filmen hier ein Beispiel: Rainer Wolf hat KI bei seinem jüngsten Werk zum Erstellen eines Songtextes und darauf basierend eines ganzen Songs genutzt, den er in seinem Film verwendet hat: https://youtu.be/19oIcRosVug?si=efdSU7IDRltQZFJ3

    Ansehen lohnt sich auch unter dem Aspekt des Storytelling!

  • Zur Rolle der KI beim machen von filmen hier ein Beispiel: Rainer Wolf hat KI bei seinem jüngsten Werk zum Erstellen eines Songtextes und darauf basierend eines ganzen Songs genutzt, (...)

    Ansehen lohnt sich auch unter dem Aspekt des Storytelling!

    Wolfs Film ist aus 2 Gründen interessant.

    1. Einmal beschreibt er, dass ein Großteil der Moderationstexte im Film durch ChatGPT erzeugt wurden.
      1. Daran würde auch meine Hauptkritik ansetzen, diese Texte wirken aufgesetzt. Ein Klischee reiht sich an das andere. In der gezeigten Situation würde eine junge Frau nie so sprechen. Ich finde, es ist ein schlechtes Beispiel für den Einsatz einer KI / AI
      2. Aber das wäre eine Thema für eine Kritik an dem Film von Wolf
    2. Für das Forum ist vor allem interessant, wie er seine Geschichte gebaut hat. Man könnte im Forum folgende Themen diskutieren:
      1. Fünf-Elemente-Struktur: Einleitung, aufsteigende Handlung, Höhepunkt, abfallenden Handlung, Ausklang
      2. Der Spannungsbogen gleicht eine Zick-Zack-Kurve: Kurze Entspannungsphasen wechseln sich mit raschen Spannungsaufbauten ab. Er hat sich dabei an dem Film "Sicario" orientiert. Den Film ist gut.
      3. Beispiele für Spannungssteigerung:
        • Szenenwechsel vom Radiostudio in ein Bergwerk bei Stromausfall.
        • Eingestreute „Brotkrumen“: zerstörter Monitor, Erdbeben-Vibration im Wasserglas, Hinweise auf eine postapokalyptische Welt.
        • Visuelle Dramaturgie durch Close-ups (Mund, Mikrofon, Kopfhörer), weitwinklige Shots zum Überblick, stimmungsvolle Beleuchtung.

    Als Ausgangsmaterial bieten sich die Einminüter-Filme hier im Forum an. Man nimmt die oben genannten Schritte von Wolf, wie er seine Geschichte gebaut hat und schaut damit auf jeden Film.


    Fragen:

    1. Hat der Film einen Hook, ein spannendes Eingangsbild, -Thema, um den Zuschauer in das Video zu ziehen?
      1. Wenn nicht, wie könnte man ihn erzeugen?
    2. Hat der Film einen Spannungsbogen, der so interessant ist, dass er den Zuschauer im Film hält?
      1. Wenn nicht, wie könnte man ihn erzeugen?
    3. Hat was ähnliches wie die
      1. "Szenenwechsel"?
      2. "Brotkrumen"?
      3. "Visuelle Dramaturgie"?
      4. Gibt sicher viele Erweiterungspunkte

    So schön und für den Filmemacher schmeichelnd die vielen :yes::yes::yes:für ihre Einminüter sind, in dieser Form sind sie für die Weiterentwicklung von Filmen tödlich.


    Beste Grüße, Uli