Kultur und nasse Füße - Tourismus unter erschwerten Bedingungen

  • Bei einer Vietnamreise im Spätherbst 2024 war ich auch in Hue, einer Stadt in Zentralvietnam. Es gab einige kulturelle Highlights zu sehen, aber es gab auch viel Regen. Da wurde das Filmen zu einer Herausforderung ....


    Kommentare zu Art und Inhalt des Films sind willkommen!


    https://vimeo.com/1062363826?share=copy

  • gut gemachter Film und wirklich interssante Informationen, nicht nur über das, was sowieso zu sehen ist. Der Text wirkt nicht, wie oft bei anderen Filmen, aufgesetzt bzw. gekünstelt.


    Nur zur Info: in Hue regnet es nicht immer

    Hue_02_2016_1.jpgHue_02_2016_2.jpg

  • ein toller Film, Michael. Endlich mal ein Urlaubsfilm mit Pfiff. Hätte es nicht geregnet, wäre der Film nicht so spannend wie jetzt. Die Mühen, durch den Regen zu kommen, aber auch die Gelassenheit der Einheimischen ist wunderbar eingefangen.


    Man hat nie den Wunsch, vorzuspulen oder abzubrechen.


    Wir waren vor vielen Jahren auch in Hue, aber mein Film ist viel langweiliger.


    Mehr davon!


    Grüße aus Luxemburg


    Berthold

  • Hat mir auch gut gefallen.:yes:

  • Wahrscheinlich hat der Regen genervt, aber der Film ist dadurch ungewöhnlich und um so interessanter geworden!


    Gruß Jürgen

  • aber es gab auch viel Regen

    Film mit viel Information und vor allem viel Stimmung (des Regens wegen) :thumbsup::thumbsup:


    // "viel Regen" ist aber ein Euphemismus (für mich ist das eine Art Dauerwolkenbruch :teufel:)

    Als am Ende sogar als Transportmittel ein Boot herangeschleppt wurde, musste ich richtig lachen.

    Gruß kurt

    WIN-10/64 PRO (22H2-19045-2364)

    RESOLVE-21.0.00040 Studio; EDIUS-11.50.20977-WG

  • Hi,


    hat mir auch gefallen.


    Der Regen macht diesen Film wirklich besonders und erinnert mich an den Film Forrest Gump und dessen Schilderung von Vietnam:

    "Wir haben jede Art von Regen erlebt, den es gibt. Kleiner, stechender Regen … und großer, fetter Regen. Regen, der seitlich hereinflog. Und manchmal schien es sogar direkt von unten zu regnen."



    Als kleine Kritik...

    teilweise hast Du da einen recht "schiefen" Horizont, z.B. bei 3:18 und 8:50. Das stört doch sehr.




    Gruß

    Peter

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    Rest ist private Meinung

  • Hat mir auch sehr gut fallen und die Information kommt gerade richtig - in 3 Wochen bin ich auch da, hoffentlich ohne diese Wassermassen :thumbup::thumbup:

  • Ich fand das Video auch interessant, da Vietnam immer noch auf meiner Todo-Liste steht. Meinen Vorschreibern stimme ich auch zu, dass diese Regenschwemme das Video interessanter machen, obwohl ja gelegentlich dadurch der Blick durch die Frontscheibe unscharf wird.


    Andererseits kenne ich mich ja. So eine Menge Regen hätte mir sicher die Laune etwas verdorben. Andererseits



    in 3 Wochen bin ich auch da, hoffentlich ohne diese Wassermassen :thumbup:

    Da hast du gute Aussichten. Zu einer gründlichen Reisevorbereitung vor der Buchung gehört bei mir auch immer das intensive Studium der Klimatabellen. Da heißt es bei Hué :

    "Die beste Reisezeit für Zentralvietnam mit den Orten Hué, Da Nang und Hoi An ist von Februar bis April. Die Temperaturen sind während dieser Zeit angenehm und von März bis August fallen wenig Niederschläge während von Oktober bis Dezember mit viel Regen gerechnet werden muss." Das obige Wetterereignis war also nicht so eine Überraschung.


    Meistens ist man ja als Rentner flexibel mit der Zeit.

  • Vielen Dank euch allen für die durchwegs positiven Rückmeldungen!

    Zu einzelnen Bemerkungen:

    Der Text wirkt nicht, wie oft bei anderen Filmen, aufgesetzt bzw. gekünstelt.

    Ja, ich bemühe mich, den Text so anzulegen, dass es wirkt, als würde ich jemandem von dieser Tour erzählen. Das ist dann nicht das reine Erwähnen von Fakten, sondern im Idealfall wird eine klein Geschichte daraus. Der Kommentar entsteht parallel zum Film und wird vor dem Sprechen nochmals etwas "geglättet".

    Hätte es nicht geregnet, wäre der Film nicht so spannend wie jetzt.

    Stimmt, der Regen war in jeder Hinsicht etwas Besonderes und er macht sicherlich einen Gutteil der Geschichte aus. Sonst wäre es einfach nur der Besuch von ein paar örtlichen Attraktionen gewesen.

    // "viel Regen" ist aber ein Euphemismus (für mich ist das eine Art Dauerwolkenbruch

    Tropischer Regen eben ... Das Problem war, dass im Herbst letzten Jahres über die Philippinen im Wochentakt vier (!) Zyklone gezogen sind, die ihren Weg dann über dem südostasiatischen Festland (Vietnam, Laos, Kambodscha) beendet haben Dort gab's zwar nicht mehr viel Wind, aber eben sehr viel Regen. Daher auch das enorme Hochwasser.

    Da hast du gute Aussichten. Zu einer gründlichen Reisevorbereitung vor der Buchung gehört bei mir auch immer das intensive Studium der Klimatabellen.

    Stimmt - im Prinzip. Jetzt ist in Südostasien Trockenzeit und damit die beste Reisezeit - eigentlich. Andererseits: Regen kann es immer geben und vor kurzem gab es in Südthailand extreme Regenschauer. Aktuell wird gerade Südvietnam von einem größeren Regengebiet überzogen. (--> Die Windows-eigene Wetter-App zeigt es genauer ...) Man muss auch sehen: Vietnam reicht in der Nord-Süd-Ausdehnung über mehrere Klimazonen hinweg. Da kann es "die" ideale Reisezeit nicht geben.


    Als kleine Kritik...

    teilweise hast Du da einen recht "schiefen" Horizont, z.B. bei 3:18 und 8:50. Das stört doch sehr.

    Ja, wenn man mit einer Hand die Kamera hält und mit der anderen Hand den Schirm über sich und Kamera stabilisieren muss ... Allerdings she ich bei der Aufnahme bei 3:18 auch nach Deinem Hinweis keinen schiefen Horizont. Der Eindruck mag dadurch kommen, dass aufgrund der Perspektive das Gebäude nach links hinten kleiner wird. Ich habe es extra nochmals im Schnittprogramm angesehen mit darüber gelegter Gitterlinie. Die rechte Kante des Palastes ist genau senkrecht, während allerdings die linke Kante nach rechts geneigt ist. Perspektive ... Anders war die Aufnahme aber nicht zu machen, da ich dort regengeschützt stand.
    Bei der Aufnahme bei 8:50 hast Du leider recht :pfeifen: Das habe ich übersehen.


    Nochmals vielen Dank für Eure Rückmeldungen!

  • Übrigens, zum Wetter. Das ist ja nicht immer so wie es sein soll. Wir waren in einem Januar in Vietnam, da soll es trocken und warm sein. In der Halong Bucht war es zwar trocken, aber nur 10 Grad. Nachts 5 Grad. Im Hotel gibt es keine Heizung. Da haben wir schön gefroren....

  • Übrigens, zum Wetter. Das ist ja nicht immer so wie es sein soll. Wir waren in einem Januar in Vietnam, da soll es trocken und warm sein.

    Was ich sage ...

  • Übrigens, zum Wetter. Das ist ja nicht immer so wie es sein soll.

    Ja, das stimmt leider, und es ist nicht nur der Klimawandel. Bei unserer ausgedehnten Tour in den Philippinen im Januar/Februar 2019 hatten wir nur wenige Regentage und es war angenehm warm - nicht zu heiß. In diesem Februar habe ich dauernd von starkem Regen und sogar Überschwemmungen in Palawan gelesen.

    Das Problem war, dass im Herbst letzten Jahres über die Philippinen im Wochentakt vier (!) Zyklone gezogen sind, die ihren Weg dann über dem südostasiatischen Festland (Vietnam, Laos, Kambodscha) beendet haben Dort gab's zwar nicht mehr viel Wind, aber eben sehr viel Regen.

    Teilweise war das wohl im Februar auch.

    Ja, wenn man mit einer Hand die Kamera hält und mit der anderen Hand den Schirm über sich und Kamera stabilisieren muss

    Wenn man das berücksichtigt - und das sollte man - dann hast du das Video doch prima hinbekommen.

  • Allerdings she ich bei der Aufnahme bei 3:18 auch nach Deinem Hinweis keinen schiefen Horizont.

    Bitte jetzt wirklich nur gedacht als Anregung für spätere Filme.

    Und ja, das ist leider in mehrfacher Hinsicht eine sehr ungünstige Perspektive.

    Wobei ich aber auch durchaus verstehen kann, wie es dazu kommt, und dass man vor Ort kaum eine Chance hat das zu vermeiden.



    Doch achte mal auf die Straßenleterne. Die kippt deutlich nach rechts und hinten.

    SC 1.jpg


    Deshalb müsste es in der Bearbeitung gedreht und entzerrt werden. Also eine Bearbeitung um mehrere Achsen.

    Das dabei natürlich Bildinhalt verloren geht ist auch klar. Da muss man dann evtl. Kompromisse eingehen, oder sehen, wie man das evtl. kaschiert.



    Dies nur mal eine ganz grobe Korrektur auf die Schnelle. Heißt also bei Weitem nicht perfekt.

    Ist auch nur um zu zeigen, in welche Richtung es gehen sollte.


    SC 2.jpg


    Gruß

    Peter

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  • gurlt Danke für die Hinweise! Ich muss mit meinem Schnittprogramm (PowerDirector) mal etwas experimentieren.

  • Zu meiner Lehrzeit waren die parallelen Linien bei Fotos von Häusern Pflicht. Dafür gab es auch die verstellbaren Großformatkameras. Inzwischen haben sich die Sehgewohnheiten aber stark verändert. So kippt der linke Hausteil gefühlt(!) nach vorne. Im bewegten Bild wird so etwas kaum wahrgenommen.

    Mir hat der Film sehr gefallen, durch den Regen bekommt es den Charakter einer Reportage....

  • Auch Dir vielen Dank für Deinen Kommentar. Inzwischen habe ich auch herausgefunden, wie man solche Verzerrungen im PowerDirector korrigieren kann. Auf YouTube ist die korrigierte Version zu sehen.


    https://youtu.be/zpbU0lT_U7k?si=N0J0HYoCY43Wx94v

  • Unter diesen (Regen-)Bedingungen war das ganz sicher eine echte Herausforderung, die du gut gemeistert hast. Und ja - diese Regenbilder haben schon etwas Besonderes/Ungewöhnliches. Schirm halten und darauf achten, dass die Kamera nichts abbekommt war sicher eine (anstrengende) Aufgabe. Ansonsten ein sehr informativer Beitrag der durch die Mischung von Original-Kommentaren des Reiseleiters und deinen eigenen sehr lebendig wirkt.


    Kleiner Hinweis: perspektivische Verzeichnungen lassen sich vermeiden, wenn man sich bei der Aufnahme von geometrischen Objekten konsequent genau in die Mitte stellt (wenn's möglich ist).

  • und/oder ein Gitter in das Display mit "Wasserwaage" einblendet und dann noch auf die Leiter steigt. :teufel:

    Im Würzburger Dom sind mal die Figuren an den Säulen so fotografiert worden.

  • Kleiner Hinweis: perspektivische Verzeichnungen lassen sich vermeiden, wenn man sich bei der Aufnahme von geometrischen Objekten konsequent genau in die Mitte stellt (wenn's möglich ist).

    Schon klar, dazu hätte ich mich auf die Rasenfläche direkt vor dem Gebäude stellen müssen. Keine Option im heftigen Dauerregen bei durchgeweichtem Boden.

    Aber Danke für Dein Lob! Dieser Tag war eine echte Herausforderung - aber man wächst an Herausforderungen ... :pfeifen: