Eine Tour in Mauritius - 23 Coloured Earth Park und Rochester Falls

  • also zumindest den Volker und den MacMedia möchte ich mal daran erinnern, dass die a6700 mit der Sony-eigenen Gyrostabilisierung wirklich erstaunlich gute Ergebnisse liefert.


    Der Stabi der A6700 wie auch der FX30 ist schon gut, aaaaber der Stabi bspw. der ZV-E1 ist noch besser. Den Dynamic Active Steadyshot merkt man nochmal deutlich, so mein Eindruck.


    Da ich die A6700 und die ZV-E1 habe konnte ich das quasi "live" ausprobieren. Wo man mit der A6700 immer wieder nochmals nachstabilisieren musste ist das Bild der ZV-E1 deutlich ruhiger.

    Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar

  • Klingt für mich nach einer eher unguten Einschränkung dieser Kamera. So gut die Stabilisierung ist, wie die Aufnahmen ja klar zeigen: aber nur Totale und Halbtotale wirken doch rasch fad.


    Nahaufnahmen sind das Salz in der Suppe....


    Bauartbedingt braucht man dazu allerdings dann doch etwas Brennweite (da man ja nicht immer direkt "nah" herankommt) welche Kameras wie eine Pocket oder eine Actioncam allerdings bauartbedingt nicht haben.


    Selbst wenn man "nah" an ein Objekt ran kommt um mit einem relativ weitwinkligen Objektiv Nah- oder Detailaufnahmen zu machen unterscheiden sich diese durch den Bildeindruck der Brennweite gegenüber einem nicht so weitwinkligen bzw. Teleobjektiv - letzteres verdichtet den Bildeindruck.


    Ich nutze aktuell ja häufiger die ZV-E1 aktuell noch mit dem 28-60mm Kitobjektiv, die 60mm an Vollformat sind mir allerdings oftmals schon zu "kurz" so daß ich vermutlich demnächst auf das 24-105/4.0 umrüsten werde - auch wenn das 28-60 herrlich kompakt ist....

    Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar

  • Nahaufnahmen sind das Salz in der Suppe....

    Mein Reden Mac! Eine Suppe ohne Salz schmeckt fad, sehr fad...Ein Video ohne Nahaufnahmen ebenso!

    LG Paul

  • Gyrostabilisierung

    Dein Hinweis hat mich misstrauisch gemacht, HJS. Ich habe nochmal nachgeschaut: der Steady Shot stand bei mir auf "Standard". Habe ihn auf "Aktiv" gestellt, und da ist die Stabilisierung wirklich deutlich besser. Keine Ahnung was die unter "Standard" verstehen.

    Danke nochmal, das hilft mir weiter, denn die Kamera sehr ruhig halten strengt schon recht an.

  • Meine Erfahrung zu der Gyrostabilisierung mit der Sony ZV-1;ke Kamera mit Freihandführung die Szene ohne Sachstabilisierung f

    Schaltet man den kamerainternen Videostabilisator ab und verkürzt die Shutterzeit auf 1/320 sec um die Bewegungsunschärfe zu eliminieren schreibt die Kamera in die aufzunehmenden Szene-Datei die Gyro-Metadaten der Kamerabewegung mit denen anschließend der Catalyst Browser die Entschlüsselung zu einer gimbal-ähnlichen Nachstabilisierung führt obwohl die blanke Kamera mit Freihandführung die Szene ohne Stabilisierungshilfsmittel aufgenommen hat. Das ist eine gute Sache um unterwegs spontan und ohne Zubehör gute Bewegungs- und Action-Aufnahmen mit der Vlogger Sony ZV-1 realisieren zu können.


    Sinnvoll ist es solche Aufnahmen mit dem aufgesetzten Ulanzi-Weitwinkelvorsatz aufzunehmen, dann die kleinste Brennweite 18mm statt 24mm(KB-äquivalent) einsetzen die vorteilhaft für die Stabilisierung ist.

  • Dein Hinweis hat mich misstrauisch gemacht, HJS. Ich habe nochmal nachgeschaut: der Steady Shot stand bei mir auf "Standard". Habe ihn auf "Aktiv" gestellt, und da ist die Stabilisierung wirklich deutlich besser. Keine Ahnung was die unter "Standard" verstehen.

    Danke nochmal, das hilft mir weiter, denn die Kamera sehr ruhig halten strengt schon recht an.


    Ich habe seit kleinen Ewigkeiten den Stabi bei Sony-Kameras immer auf Active stehen. Bei Standard wird nur rein mechanisch stabilisiert, entweder im Objektiv oder der Sensor (oder auch ggfs. beides) und bei Active wird elektronisch nachgeholfen.


    Trotzdem kann das ruhig halten der Kamera ggfs. schwer sein, je nach Objektiv alleine wegen dem Gewicht.


    Die neuesten Kameras haben zusätzlich zum Active-Modus den Dynamic-Active-Modus welcher zwar m.E. nach noch mehr in das Bild croppt, aber noch einmal ne Schippe hinsichtlich Stabilisierung drauf legt.


    Mein Reden Mac! Eine Suppe ohne Salz schmeckt fad, sehr fad...Ein Video ohne Nahaufnahmen ebenso!


    Genauso ist es.


    Man darf das ganze allerdings auch nicht übertreiben, wichtig ist die Abwechslung. Und nicht umsonst gibt es die Five-Shot-Regel welche ja im Endeffekt im wesentlichen aus diversen Einstellungsgrößen besteht.


    Halbtotale - Nahaufnahme - Detailaufnahme - Halbnah plus eine besondere Kameraperspektive, mehr beschreibt diese Regel nicht.


    Wobei ich persönlich je nach Motiv noch eine sechste Einstellungsgröße als wichtig ansehe, nämlich eine relativ weitwinklige Einstellung, deutlich weitwinkliger wie die Halbtotale. Gerade wenn ich bspw. in einem Reisevideo die Schönheit einer Landschaft im Gesamten zeigen will gehört eine weitwinklige Totale mit dazu - wobei diese auch durch einen Drohnenshot ersetzt werden kann.


    Bei Landschafts- oder Architekturaufnahmen ist eine Naheinstellung oder gar eine Detailaufnahme manchmal schwierig, man muss sich da notfalls was inszenieren. Aber auch ein odinärer Zweig oder eine Blume - oder auch ein Kieselstein - können als Nahaufnahme den Film auflockern. Oder bei Architektur bspw. ein Gebäudedetail, ein Straßenschild o.ä.


    Bei Aufnahmen mit "handelnden" Menschen tut man sich da deutlich einfacher, ein Blick ins Gesicht (um die Stimmung bzw. Mimik rüberzubringen), ein Close-Up der Hände ist da viel viel leichter gemacht...


    Wichtig ist da nur (vor allem bei spontanen und ungeplanten Aufnahmen) schnell zu sein, sprich ein Zoomobjektiv ist fast Pflicht denn langwierige Objektivwechsel sind da kontraproduktiv wenn man den Protagonisten nicht in seinem Handeln stoppen kann oder will.

    Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar

  • Halbtotale - Nahaufnahme - Detailaufnahme - Halbnah plus eine besondere Kameraperspektive, mehr beschreibt diese Regel nicht.

    Das haben wir hier aber schon 1000 x besprochen. :gruebel:

  • Das haben wir hier aber schon 1000 x besprochen. :gruebel:


    Es wird aber trotzdem oft nicht umgesetzt - was schade ist. Darum kann man das gar nicht oft genug erklären und besprechen....


    Viele Filme würde durch eine konsequente Umsetzung deutlich profitieren.

    Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar

  • Ich mache meisten bei einem Filmstopp sechs Film-Aufnahmen,
    mit den von Dir aufgezählten Eigenschaften.

    Da ich aber 4K-Aufnahmen in 2K finalisiere habe ich noch die
    Möglichkeit zusätzlich mit Ausschnitten oder Kamerafahrten
    im NLE meine Videos zu gestalten.

  • Da ich aber 4K-Aufnahmen in 2K finalisiere habe ich noch die
    Möglichkeit zusätzlich mit Ausschnitten oder Kamerafahrten
    im NLE meine Videos zu gestalten.


    Wobei eine nachgebaute Kamerafahrt (Zoomfahrt) sich ggfs. von einer "echten" Kamerafahrt unterscheidet.


    Und es auch Filmemacher gibt welche Zoomfahrten per se ablehnen, mit der Begründung das unser Auge ja auch nicht "Zoomen" kann und Zoomfahrten daher unnatürlich sind und nichts in einem Film zu suchen haben.


    Ich sage da "wo es passt" kann man durchaus eine Zoomfahrt verwenden....


    Wem eine Ausgabe in Full-HD reicht der kann durchaus fehlende Brennweite durch ein nachträgliches croppen im NLE ausgleichen, das stimmt allerdings. Wobei vielen Filmern die Ausgabe in FHD nicht mehr ausreicht, da muss es dann durchgehend 4K sein - was für die Wiedergabe in entsprechender Größe ja auch ggfs. Sinn macht.


    Und dann gibt es diejenigen die am allerliebsten gleich 8K nehmen würden - oder 16K oder gleich 32K....natürlich bei eine 250er Framerate und natürlich in purem, blanken RAW....:teufel:

    Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar

  • Ich sage da "wo es passt" kann man durchaus eine Zoomfahrt verwenden....

    Kommt im Kino ja auch vor.

  • Wobei eine nachgebaute Kamerafahrt (Zoomfahrt) sich ggfs. von einer "echten" Kamerafahrt unterscheidet.


    Und es auch Filmemacher gibt welche Zoomfahrten per se ablehnen, mit der Begründung das unser Auge ja auch nicht "Zoomen" kann und Zoomfahrten daher unnatürlich sind und nichts in einem Film zu suchen haben.

    Wenn die Kamera das sehen des Auge ersetzen soll, dann fallen auch ganz viele andere Kameraeinstellungen weg und kann man eigentlich nur noch Totalen filmen.

    In DR gibt es eine dynamisches Zoom Voreinstellung, die kann man auch nutzen um ein subtiles zoom zu gestalten. Dafür braucht es auch kein 4k nach 2k Umwandlung, es darf ruhig 4k bleiben.

    :wink2: Theo Houben

  • Dafür braucht es auch kein 4k nach 2k Umwandlung, es darf ruhig 4k bleiben.

    Dem stimme ich zu. Mit Bedacht angewendet eröffnet das weitere Gestaltungsmöglichkeiten. In MAGIX VPX nennt sich dieses Werkzeug "Kamerafahrt" - bedeutet: dynamische Ausschnitte. Feste Ausschnitte gibt es natürlich auch. Zumindest bei "Schönwetteraufnahmen" und "dezenter" Anwendung sehe ich da keine sonderlichen Schlimmverböserungen.

  • Dafür braucht es auch kein 4k nach 2k Umwandlung, es darf ruhig 4k bleiben.

    Das stimmt, es gibt aber immer wieder Bedenkenträger zu der angeblichen "Umwandlung"...
    Ich mache das einfach und gut ist es für mich ganz persönlich.

  • ... Den Dynamic Active Steadyshot merkt man nochmal deutlich, so mein Eindruck.

    ...


    ...der Steady Shot stand bei mir auf "Standard". Habe ihn auf "Aktiv" gestellt, und da ist die Stabilisierung wirklich deutlich besser. ...

    Ich meinte nicht den Steady Shot, sondern die Gyrostabilisierung! So wie Achilles es oben in 25 beschrieben hat:



    ... Kamera mit Freihandführung die Szene ohne Sachstabilisierung f

    Schaltet man den kamerainternen Videostabilisator ab und verkürzt die Shutterzeit auf 1/320 sec um die Bewegungsunschärfe zu eliminieren schreibt die Kamera in die aufzunehmenden Szene-Datei die Gyro-Metadaten der Kamerabewegung mit denen anschließend der Catalyst Browser die Entschlüsselung zu einer gimbal-ähnlichen Nachstabilisierung führt obwohl die blanke Kamera mit Freihandführung die Szene ohne Stabilisierungshilfsmittel aufgenommen hat. ...



    Gruß Jürgen

  • Wenn die Kamera das sehen des Auge ersetzen soll, dann fallen auch ganz viele andere Kameraeinstellungen weg und kann man eigentlich nur noch Totalen filmen.


    Die Aussage das man "filmen wie mit den Augen sehen" sollte, stammt nicht von mir....


    Gerade viele Fotografen welche auf einmal das Filmen für sich entdecken - und welche Zoomobjektive als Werk des Teufels ansehen vertreten oftmals (nicht immer....) diese Meinung.


    Ein in diesem Zusammenhang ebenfalls gerne gehörter Kommentar ist "....man "zoomt" mit den Füßen, sprich geht näher ran..." was in meinen Augen ebenfalls oft Bullshit ist.


    Eine weitere Aussage welche ich nicht unterstützen kann ist "...das Auge sucht sich die Details im Bild schon selbst heraus" - bei einem Foto durchaus richtig, aber eben nicht im Film....


    Für mich ist ein Zoomobjektiv beim filmen genauso unerlässlich wie die Anwendung von mehreren Einstellungsgrößen in einem Film - es gibt halt Unterschiede zwischen einem bewegten Bild (Film) und einem stehenden Bild (Foto) ;)

    Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar

  • Es nützt nichts: ein Film mit verschiedenen Einstellgrößen wirkt einfach interessanter. Wobei es fast schon egal ist, wie man das bei der Aufnahme erreicht - durch ein gutes Zoomobjektiv, oder durch näher rangehen.

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


    Grüne Kommentare sind aus der Admin-Funktion geschrieben
    Der Rest ist meine Privatmeinung

  • Es nützt nichts: ein Film mit verschiedenen Einstellgrößen wirkt einfach interessanter. Wobei es fast schon egal ist, wie man das bei der Aufnahme erreicht - durch ein gutes Zoomobjektiv, oder durch näher rangehen.


    Manche Einstellungen welche einen Film aufwerten kann man aber nur durch ein Zoom erreichen, bspw. der Ransprung in einer Handlung.


    Folgende Szene - der Fahrkartenkontrolleur stempelt die Fahrkarten der Reisenden im Zug. Kann man in einer Einstellung filmen: Der Reisende reicht seine Fahrkarte dem Kontrolleur, dieser stempelt/locht die Karte. Oder man zeigt das hinreichen in einer halbnahen Einstellung, zoomt dann blizschnell auf eine Detaileinstellung wie der Kontrolleur die Karte locht - die Zoomfahrt fliegt dann beim Schnitt raus, es bleiben zwei Einstellungen übrig - das anreichen der Karte und die Detailaufnahme des Stempelns.


    Es gibt da unzählige Beispiele, manchmal reicht wirklich einen oder zwei Schritte nach vorne zu gehen, manchmal braucht man ein Zoomobjektiv.


    Und man kann es gar nicht oft genug wiederholen - Groß- bzw. Detailaufnahmen nicht vergessen!

    Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar

  • Oder man zeigt das hinreichen in einer halbnahen Einstellung, zoomt dann blizschnell auf eine Detaileinstellung wie der Kontrolleur die Karte locht - die Zoomfahrt fliegt dann beim Schnitt raus

    so mache ich das "schon immer", wobei das mit aktuellen Kameras aufgrund der guten und schnellen Fokussierung heutzutage besser gelingt als früher.

  • Irgendwie habe ich den Zeitaufwand für ein neues Standardvideo gescheut, zumal mal wieder etliche andere Dinge wichtiger sind.


    Zu den momentan hier beliebten Kurzvideos konnte ich mich noch nicht durchringen, obwohl interessante Beispiele dabei sind. Also habe ich mal versucht einige der Anregungen aus dem 1. Teil dieses Threads in die Tat umzusetzen. Damit es doch etwas Neues gibt, habe ich zudem dieses Mal den Kommentar in englisch erstellt und selbst gesprochen.


    KI bleibt mir noch außen vor. Ich finde es schon sehr nervig, dass mein Power Director wegen zahlreicher KI-Updates in den letzten Wochen plötzlich recht unsicher geworden ist. In den letzten beiden Tagen gab es 3 Abstürze. So etwas kannte ich jahrelang nicht.


    Für die allgemeine Öffentlichkeit hätten meiner Meinung nach 7 Minuten gereicht. All die Fahrten, ob die Ananas schmeckt, die langen Einstellungen am Wasserfall könnte man kürzen.

    Genau das und anderes habe ich gemacht und den Wunsch von Berthold nur um 13 Sekunden verfehlt - von immerhin 12 Minuten ursprünglich.




    Leider habe ich vergeblich darauf gehofft, dass mir YouTube eine englische Tonspur erstmalig hinzufügt, wie ich es schon ein paar Mal gesehen habe. Allerdings waren das reine Labervideos - zumindest ohne Hintergrundmusik. Auch wenn diese KI-Versionen nicht so doll sind, so hätte man evtl. damit experimentieren können.

    Jetzt ist es tatsächlich passiert, dass mir YouTube etliche Audiotracks dazu spendiert hat. Da ich das trotz KI deutlich besser finde als die sonst zusätzlich erstellten Untertitel, werde ich mich damit mal in den nächsten Tagen näher beschäftigen.


    Eins ist aber schon schief gegangen. Die automatisch erstellten Untertitel in englisch habe ich zunächst korrigiert, da es zwar wenige aber doch ein paar deutliche Fehler gab. Dann habe ich sicher ziemlich korrekte italienische Untertitel erstellt, das leicht fehlerhafte Audio gelöscht. Eine neue Version wurde dann aber nicht erstellt. Das passiert offenbar nur beim Hochladen.


    Hier ist nun der neue Clip - nun auch mit Vorschaubild: