Ausgabeformat

  • Guten Tag!


    Damals hatte ich die GH5 auf 29,9...p und 59,9.. p eingestellt. Die Ausgabe ist dann auch in dem Format.

    Bei Sonnenschein ohne Beleuchtung kein Problem, nur wenn die künstl. Beleuchtung ab und zu dazu kommt, flimmert es auf dem PC Monitor.


    Ich könnte die Kamera auch auf 25p und 50p einstellen oder in 30p und 60p, und so auch so die Ausgabe.

    Was ist für eine 4K Ausgabe am Rechner oder am OLED TV besser?


    Grüsse

    Rudi

  • Ich filme in UHD-25p 10bit im erweiterten Farbraum HDR(HLG) für die Ausgabe auf einem 55" LG-OLED HDR-TV.
    Für mich persönlich ist das OK.
    Die 30p 10bit HDR(HLG) Smartphone-Aufnahmen passe mit einer hochwertigen Bildratenwandlung per
    DaVinci-Resove 20 Studio an die 25p-Timeline an.

  • Damals hatte ich die GH5 auf 29,9...p und 59,9.. p eingestellt. Die Ausgabe ist dann auch in dem Format.


    Ich könnte die Kamera auch auf 25p und 50p einstellen oder in 30p und 60p, und so auch so die Ausgabe.

    Die meisten Stromsysteme der Welt basieren auf 50 Hz. Wechselstrom, weshalb sich halt eher die 25p / 50 p anbietet.


    Das US-amerikanische und einige darauf basierende Systeme anderer Länder basieren auf 60 Hz. Wechselstrom.


    Die in (Consumer-) Kameras als 30p, bzw. 60p bezeichneten Einstellungen sind i.d.R. „gerundete“ Werte und bewirken in Wirklichkeit ein US-Farb-TV taugliche 29,97 p, bzw. 59,94 p Aufnahme.

    Deswegen dann also auch entsprechend „krumme“ Bildraten verwenden.


    „Echte“ 30/60 p findet man eher als Basiswert bei Geräten, die mit variabler Bildrate aufnehmen.


    Schon deshalb ist der Umgang mit 30/60 p etwas anders und man sollte das Material auch auf die tatsächlichen Gegebenenheiten prüfen (z.B. mit MediaInfo).


    Das durch die unterschiedlichen Hz- Werte verursachte „Flackern“ kann man meist vermeiden, indem man die Belichtungszeit entsprechend dem Stromsystem einstellt.


    Das funktioniert übrigens auch, wenn bei ansonsten stimmiger Bildrate bestimmte Lichtquellen (z.B. Bühnenbeleuchtung, Monitore, etc.) flackern.

    Das muss man dann austesten.


    Gruß

    Peter

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    Rest ist private Meinung

  • Die meisten Stromsysteme der Welt basieren auf 50 Hz. Wechselstrom, weshalb sich halt eher die 25p / 50 p anbietet.


    Das ist mir künftig auch lieber.

    Kann man denn einen fertigen Fiilm mit 29,9....p auch nochmal in 25p ausgeben?


    Ich meine, Aufnahmen mit schnellen Bewegungen 50p und bei ruhigen Bewegungen und Schwenks 25p.


    Aus den 50p Aufnahmen kann man auch bessser Zeitlupe draus machen. Für die Kamera habe ich damals einen V -Code nachbestellt, aber erst einmal damit gearbeitet auch mit der primären Farbkorrektur. Weil etwas komplizierter, habe ich es nicht mehr gemacht.


    Was ist denn das optimale Ausgabeformat bei einem Film 10 Bit und BT2020/HLG bei 25p und bei 50p ?

    Wenn man das nicht richtig macht, läuft der Film am TV nicht.

    Mehr als +-75.000 Filmarte ist wohl nicht drin.


    Ich filme in UHD-25p 10bit im erweiterten Farbraum HDR(HLG) für die Ausgabe auf einem 55" LG-OLED HDR-TV.
    Für mich persönlich ist das OK.

    Hallo Bruno!


    Das mache ich dann auch so. Smartphone Aufnahmen, ganz nett, aber damit fange ich nicht mehr an.


    Grüsse

    Rudi

  • Kann man denn einen fertigen Fiilm mit 29,9....p auch nochmal in 25p ausgeben?

    Also prinzipiell kannst Du natürlich auch in veränderteren Bildraten ausgeben, oder im Schnitt sogar unterschiedliche Bildraten mischen.

    Das wird ja z.B. bei Kinospielfilmen, die im TV gezeigt werden sollen auch gemacht.


    Nur ist das halt ungünstig, weil dadurch eine Umberechnung nötig ist, die Bildfehler verursachen kann. Hier spielt das verwendete NLE und die darin zur Berechnung verwendeten Modi eine ausschlaggebende Rolle.

    Insoweit sollte man das nur machen, wenn es unbedingt notwendig ist. Von einer höheren Bildrate auf eine niedrigere Bildrate zu gehen ist dabei etwas günstiger, als umgekehrt.


    Deinen als 29,97p vorliegenden Film (zusätzlich) in 25p auszugeben würde Dir auch nicht wirklich etwas bringen. Unser heutigen Wiedergabegeräte können eigentlich alle Bildraten problemlos wiedergeben. Also gäbe es eigentlich keinen vernünftigen Grund dafür.



    Ich meine, Aufnahmen mit schnellen Bewegungen 50p und bei ruhigen Bewegungen und Schwenks 25p.


    Aus den 50p Aufnahmen kann man auch bessser Zeitlupe draus machen. Für die Kamera habe ich damals einen V -Code nachbestellt, aber erst einmal damit gearbeitet auch mit der primären Farbkorrektur. Weil etwas komplizierter, habe ich es nicht mehr gemacht.

    Falsch,


    grade bei Schwenks macht sich 25p sehr schlecht und kann schnell ruckeln.

    Da sind 29,97p wesentlich besser und 50p erst recht.


    Außerdem solltest Du Dich möglichst für eine Bildrate entscheiden und durchgehend damit arbeiten. Das bringt die wenigsten Probeme.


    Bei als Zeitlupen geplante Aufnahmen ist es günstig mit einer höheren Bildrate aufzunehmen. Einige Kameras lassen auch 120p oder mehr zu, dann meist aber mit einer Beschränkung der Auflösung.

    Diese Aufnahmen werden dann im Schnittprogramm lediglich auf die Projektframerate „umgestellt“, also statt z.B. mit 120 fps Bild für Bild mit 50p angespielt.

    Der Clip ist dadurch länger, da ja die Wiedergabe aller Bilder entsprechend länger dauert.


    Da es sich aber um tatsächliche aufgenommene Bilder handelt, ist die Qualität natürlich besser, als eine Zeitlupe durch Bildberechnung.

    So sind auch höhere Zeitlupen mit guter Qualität möglich, da weniger Berechnung stattfindet.


    V-Code??

    Ich vermute, Du meinst V-Log?

    Das hat mit der Bildrate nichts zu tun, sondern mit der Bilddynamik (Kontrast und Helligkeitsbereich.

    Du hast mit Log (oder RAW) Verfahren mehr Möglichkeiten bei der Farbkorrektur, aber halt auch mehr Arbeit, da diese eben einen gewissen Aufwand darstellt.



    Was ist denn das optimale Ausgabeformat bei einem Film 10 Bit und BT2020/HLG bei 25p und bei 50p ?

    Wenn man das nicht richtig macht, läuft der Film am TV nicht.

    Mehr als +-75.000 Filmarte ist wohl nicht drin.

    Also Codec eben H.265/HEVC und als Windows- oder Linux-User eben im Standardcontainer .mp4.

    Nur Apple-Nutzer geben das als QuickTime H.265/HEVC in einem .mov Container aus.


    Das ganze im Profil High 10, also mit 10 bit.


    Farbraum immer Bt.2020/Bt.2100 PQ oder eben HLG.


    Bei der Bitrate richte ich mich nach den Vorgaben von YouTube, die für UHD HDR mit 50p oder 60p zwischen 66 bis 85 Mbps angegeben.


    Meine Filme liegen liegen da mit (tatsächlichen) 72 Mbps also gut in der Norm und haben da noch nie Probleme bereitet.


    Für Deinen eigenen Bedarf könntest Du natürlich auch noch höher gehen, nur bringt das wenig, da die Qualität auch vorher schon gut ist.


    In Gegenteili läufst Du Gefahr, dass der Übertragungsweg Datenträger, Verbindung), bzw. das Wiedergabegerät mit der hohen Datenrate nicht zurechtkommt.


    Gruß

    Peter

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  • grade bei Schwenks macht sich 25p sehr schlecht und kann schnell ruckeln.

    Es muss halt langsam geschwenkt werden. Käufliche DVD-/Blu-Ray Filme auf Disk gibt es massenweise in 24p.
    Wenn man sich für 25p-Aufnahmen nicht disziplinieren kann, dann muss man halt die Konsequenzen tragen.

  • V-Code??

    Er meint wohl den Voukoder von Vouk, über den spricht man fast überhaupt nicht mehr.

    Downloads & Instructions - Download & Installation - Voukoder Pro

  • Es muss halt langsam geschwenkt werden.

    Ich sage ja nicht, dass Schwenks mit 25p nicht möglich sind.

    Nur hat man es eben mit höheren Bildraten einfacher - und dazuz reichen schon 29,97p.


    Der Standard 24p bei Kinofilmen kommt einfach mal daher, weil die meisten Menschen damit bereits den Eindruck einer Bewegung erhalten. Also die Bilder ab dieser Geschwindigkeit nicht mehr bewußt als Einzelbild wahrnehmen. (aber selbst da unterbewußt schon). Bei noch geringere Bildraten wird das von Schmalfilmaufnahmen mit 18 Bildern/Sekunde bekannte Bildflackern bemerkt.


    Und da das damalige Filmmaterial teuer war und auch höhere Geschwindigkeiten mit den damals mechanischen Geräten nur mit größerem Aufwand (= auch wieder teurer) umzusetzten waren, dabei die Filme auch schneller reißen konnten,hat man sich vor über 100 Jahren auf 24p geeinigt.


    Heute haben wir völlig andere technische Möglichkeiten, die eben entsprechend unseren Stromsystemen eine darauf "getacktete" Rate von 50p, bzw. 60p erlauben, was eben auch das technisch günstigste ist.

    Es würde ja auch niemand auf die Idee kommen allen heutigen Verkehrsmitteln nur eine Geschwindigkeit zu erlauben, die ein Pferd laufen kann.

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  • Ja Peter, das ist alles schon 1000 x bekannt.
    Das es einen Mixschnitt mit verschiedenen Bildraten gibt in dem man Bildraten im Falle der
    Nichtübereinstimmung mit der Projekt-Bildrate best möglich anpassen muss ist auch bekannt. :servus:

  • Es wurde hier aber nach dem Umgang mit Bildraten und auch speziell einer von der Projektrate abweichenden Ausgabe gefragt…

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  • Komisch, bei mir hat bei 18B/s nichts geflackert. Auch im Filmclub wurde überwiegend mit 18B/s gefilmt ohne das bei der Projektion ein Bildflackern zu sehen war.

    Hattest du vielleicht einen Projektor mit Handkurbel? :)

    Projektor hat rotierende Blende die das Bild 2 oder 3 mal abdunkelt, wodurch Bildflackern minimiert wird.

    :wink2: Theo Houben

  • Ich sage ja nicht, dass Schwenks mit 25p nicht möglich sind.

    Nur hat man es eben mit höheren Bildraten einfacher - und dazuz reichen schon 29,97p.


    Es würde ja auch niemand auf die Idee kommen allen heutigen Verkehrsmitteln nur eine Geschwindigkeit zu erlauben, die ein Pferd laufen kann.

    Genau, es lebe den Fortschritt, ich habe (leider) auch kurze Zeit mal in 25p gefilmt, danach nur noch problemlos mit 50p. Es sind ja nicht nur Schwenks die bei 25p zum ruckeln führen können, auch schnell bewegende Objekte (auf deren Geschwindigkeit man ja keinen Einfluss hat) können dadurch ruckeln. Keiner würde auf die Idee kommen ein Fussballspiel in 24/25p zu filmen.

    :wink2: Theo Houben

  • danach nur noch problemlos mit 50p

    Kann man machen, wenn man keine Cinema-Filme braucht.

  • Komisch, bei mir hat bei 18B/s nichts geflackert.

    Du wirst doch wohl aber zugeben, dass diese 18 Bilder/s - auch ohne "Handkurbeil" - nicht den gleiche Seheindruck lieferten.

    Daher gab es auch früher schon einige Super8 Kameras und Projektoren, die (alternativ) mit 24 Bilder/s arbeiten konnten.


    Nur war halt das Filmmaterial teuer und (bei 18 Bilder) nach 3 Minuten die Kassette ausbelichtet.




    wenn man keine Cinema-Filme braucht.

    Klar, wer hier seine Filme fürs Kino produziert, sollte die natürlich möglichst mit 24p aufnehemen :teufel:

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  • Kann man machen, wenn man keine Cinema-Filme braucht.

    Im welchem Cinema/Kino laufen deine Filme?

    :wink2: Theo Houben

  • Im welchem Cinema/Kino laufen deine Filme?

    Im Heimkino.

  • Im Heimkino.

    Und dein 55" Heimkino kann nur 24/25p?

    :wink2: Theo Houben

  • Dir ist nicht bekannt was cinematisch bedeutet, lese Dich mal ein.

  • Käufliche DVD-/Blu-Ray Filme auf Disk gibt es massenweise in 24p.

    Beim Betrachten an einem (nicht allzu alten) TV würde das Geruckel ohnehin nicht auffallen, weil das die Elektronik des Gerätes ausbügelt.