BMPCC 4K BRAW

  • Ich habe jetzt meinem BMPCC 4K bekommen und nach der Kauf von einem Cage etc. bin ich fleissig dabei zu üben.

    Habe 2 Objektiven dazu genommen einmal eine Zoom von Panasonic mit Leica f2.8-f4 Linse 12-60 mm und einen Panasonic f1.9 25 mm.

    Als Format verwende ich BRAW 8:1 und bin von der Qualität der Bilder begeistert.

    Das scheiden mit Davinci Resolve geht unheimlich flüssig von der Hand, trotz riesige Datenmengen ist BRAW leicht zu handhaben auf mein Mac Studio M2 Ultra.

    Jetzt eine Frage an die Besitzer von BMPCC4K oder 6K, wiso werden in Davinci Resolve die Metadaten der BRAW Datei mit 16 bit tiefe angezeigt und nicht als 12bit tiefe?


    Bildschirmfoto 2025-08-29 um 11.12.00.png

  • Jetzt eine Frage an die Besitzer von BMPCC4K oder 6K, wiso werden in Davinci Resolve die Metadaten der BRAW Datei mit 16 bit tiefe angezeigt und nicht als 12bit tiefe?


    Bildschirmfoto 2025-08-29 um 11.12.00.png

    Keine Ahnung, muss man sich deswegen Sorgen machen? Hauptsache die Qualität stimmt und das tut sie anscheinend. Was sagt MediaInfo zu deine BRAW Dateien?

    Bin gespannt auf dein ersten Film mit dieser Kamera.

    :wink2: Theo Houben

  • wiso werden in Davinci Resolve die Metadaten der BRAW Datei mit 16 bit tiefe angezeigt und nicht als 12bit tiefe?

    Deine BMPCC 4K speichert dein Bild in einem nichtlinearen 12-Bit-Farbraum. Blackmagic: "Images are encoded using a custom non‑linear 12‑bit space designed to provide the maximum amount of color data and dynamic range.". (KLICK)


    Diese Daten werden vom BRAW-Decoder auf 16 Bit linear gewandelt. Intern rechnet Davinci aber mit 32 Bit Float. (Klick)


    Beste Grüße, Uli



  • Ich habe jetzt meinem BMPCC 4K bekommen und nach der Kauf von einem Cage etc.

    Zunächst meine Gratulation.


    Ich denke, dass Du viel Freude an diesem schönen Gerät haben wirst. Denn diese Kameras bieten wirklich viele Möglichkeiten und machen bei der Arbeit einfach Spaß. Auch wenn es zuächst vielleicht mal eine etwas größere Umstellung und Einarbeitung bedeutet. Aber irgendwie geht man dann mit so einem Gerät viel überlegter an die Aufnahme heran.


    Mein großer Favorit ist halt die False Color Darstellung, über die man eine sehr gute Kontrolle über die Belichtung erhält. Liegt deshalb bei mir auch auf einer der Tasten.


    Wegen des bei bestimmten Lichtverhältnissen doch leider etwas schlecht abzulesenden Display der "alten" 4K/6K-Modelle, würde ich Dir unbedingt die Anschaffung eines guten Field-Monitors empfehlen. Einen Field-Recorder, wie den BMD Video-Assist, oder die Geräte von Atomos braucht es da nicht.

    Auf meiner 6K nutze ich seit Jahren den Feelword LUT7, der mit seinen 2200 nit ein sehr gutes Bild liefert. Trotzdem sollte man als Zubehör auch gleich immer den separat als Zubehör erhältlichen "Sonnenschutz" ordern.

    Der Hersteller hat aber auch noch andere interessante Modelle.



    Als Format verwende ich BRAW 8:1 und bin von der Qualität der Bilder begeistert.

    Ja, da merkt man dann doch auch schon, was die Unterschiede des Quellmaterial wirklich ausmachen.


    Auch wenn ich sonst bei der Aufzeichnung immer ein Beführworter von konstanten Bitraten war, habe ich mich durch meine 6K ziemlich schnell bekehren lassen und zeichne nur noch mit Q3, oder Q5 auf. Ich denke, dass man damit in bestimmten Bereichen noch mehr Spielraum in der Bearbeitung bekommt. Wobei dann Q5 i.d.R. sogar kleinere Dateien als 8:1 ergibt.


    Probierte es mal selbst aus und vergleiche dann die Aufnahmen. Wäre gespannt, was Du dann meinst.


    Jetzt eine Frage an die Besitzer von BMPCC4K oder 6K, wiso werden in Davinci Resolve die Metadaten der BRAW Datei mit 16 bit tiefe angezeigt und nicht als 12bit tiefe?

    Das kann ich Dir leider auch nicht beantworten, ist aber auch bei meinem Material aus der 6K so.


    Vermutlich hängt das aber mit den Meta-Daten zusammen, denn auch in Edius erhalte ich hier die Information 16 bit.

    Screenshot 2025-08-29 135459.png


    Entweder werden da also 16 bit gepeichert, oder oberhalb 10 bit wird ohne Zwischenstufe dann als 16 bit ausgelegt.

    Hat aber auf die Bearbeitung keinen Einfluss.



    Gruß

    Peter

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    Rest ist private Meinung

  • Anbei noch einige Bilder wie ich das Gerät "aufgerigt" habe:

    IMG_1371.jpgIMG_1373.jpgIMG_1374.jpgIMG_1370.jpg


    theo, Mediainfo sagt nichts über Bit tiefe, oder ich habs übersehen.

    rod, in ein alter Beitrag bei BM Forum wurde es erklärt, habe es später gefunden

    @Gurit, Ja der "Falsecolor" ist eine Wucht, befindet sich auch in Davinci Resolve und zwar für jeder BM Kamera spezifik!


    Dirk PEL

  • Gratuliere zu der Neuerwerbung. :yes:

    Welche Projekte willst Du Dir jetzt mit dem Kamera-Setting vornehmen?

  • Für mich stellt sich da die Frage, wo will man mit diesem Ungetüm filmen können oder wollen? Nur im Studio?


    Stell Dir vor, ich verwende regelmäßig eine Kamera welche ca. 50cm x 23cm x 27cm groß ist und die um die +/- 7Kg wiegt. Und Nein, ich drehe keine Kinofilme damit!


    Dagegen ist so eine BMPCC regelrecht klein und leicht....


    Es gibt auch Anwendungsfälle jenseits von Actioncam, Osmo Pocket und Smartphone :teufel:

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  • Habe 2 Objektiven dazu genommen einmal eine Zoom von Panasonic mit Leica f2.8-f4 Linse 12-60 mm und einen Panasonic f1.9 25 mm.


    Die beiden Objektive kenne ich noch aus meiner Zeit mit der Panasonic G9 im mFT-Format. Das 12-60 war mein meist verwendetes Objektiv, auch das 25mm habe ich oft verwendet.


    Beide Objektive sind nicht verkehrt und bieten einen relativ gut nutzbaren Brennweitenbereich - viel Spaß damit!

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  • Für mich stellt sich da die Frage, wo will man mit diesem Ungetüm filmen können oder wollen? Nur im Studio?

    Habe ich mir auch gerade überlegt Karlheinz! Beim Spielfilm, Dokumentarfilm, aber wohl eher nicht beim Reisen denke ich!!

    LG Paul

  • Achilles und Karlheinz,

    Da gibt es genügend interessante Objekte z.B. in der Natur die richtig spaß machen das zu filmen.

    Auf jeden Fall wird mein Gehirn richtig beansprucht um das Gerät zu bedienen, man lernt nie aus.

    Da ist nichts mit Vollautomatik und schnell schnell zu machen.

    Alleine der Wahl von ISO ist wichtig, wo habe ich der beste Kontrast und der wenigste Rauschen z.B.

    Das schöne an BRAW ist, man holt sehr viel mehr aus seine Aufnahme heraus als mit 8bit-H265 (BRAW ist 12bit).

    Die Liste ist lang, die Aufnahmen sehen auf jeden Fall sehr harmonisch aus und der Plastiklook von mein iPhone ist verschwunden.

    Aber jeder so wie ihm das spaß macht.


    Dirk PEL

  • Es gibt auch Anwendungsfälle jenseits von Actioncam, Osmo Pocket und Smartphone

    Selbstverständlich, ich habe für spezielle Einsätze so wie du auch Vollformat im Einsatz, die von Hause aus sehr gut stabilisieren und die man nicht so aufriggen muss und daher noch einigermaßen portabel sind.


    Grüße

  • Da gibt es genügend interessante Objekte z.B. in der Natur die richtig spaß machen das zu filmen.

    Da gebe ich dir schon recht!

    In der Natur gibt es genügend Dinge, die sich lohnen abgefilmt zu werden. Dafür bestimmt gut geeignet. Aber trotzdem anstrengend (wenn zu Fuß unterwegs).


    Grüße

  • die Aufnahmen sehen auf jeden Fall sehr harmonisch aus und der Plastiklook von mein iPhone ist verschwunden

    Echt, das iPhone liefert Plastiklook?
    Das dürfte eigentlich bei 10 bit Log-Aufnahmen nicht der Fall sein. :gruebel:

  • Anbei noch einige Bilder wie ich das Gerät "aufgerigt" habe:

    Das sieht erstmal gut und immer noch handlich aus.



    Für mich stellt sich da die Frage, wo will man mit diesem Ungetüm filmen können oder wollen? Nur im Studio?

    Meine 6K ist allein schon durch die Objektive noch "größer" und schwerer.

    Aber ich bin damit auch viel unterwegs (meist sogar mit ÖPNV) und es geht sehr gut, wenn man sich darauf einrichtet.


    Es ist halt eine Frage, was man möchte und auf was man Wert legt.

    Ich schieb ja schon, es ist ein ganz anderes Arbeiten mit solch einem Gerät.


    siehe auch

    Da ist nichts mit Vollautomatik und schnell schnell zu machen.

    Richtig, und eben das bringt dann auch Spaß an der Sache.


    Gruß

    Peter

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  • dirk_pel Auf jeden Fall keine Kamera für deinen nächsten Polarurlaub, die bei (extreme) Kälte mit Handschuhen zu bedienen scheint mir schier unmöglich. Bin aber gespannt auf deine erste Filme damit.

    :wink2: Theo Houben

  • Ja Theo da hast recht, für Expedtionsurlaube nicht gerade geeignet. Da ist man u.A. immer mit mehrere Leute unterwegs und denen dauert es zu lange. Aber ich hab hier vor der Tür genügend Motive die ich festhalten will.

    Ausserdem sind diese Art von Reisen mit meine Frau fast nicht mehr möglich, leider.

    Aber wie gesagt bin ich jetzt erst mal richtig am üben sodaß ich die Kamera blindlings bedienen kann. Bei diese Art von Kameras sollte mann die Grundlagen des Filmens genau beherrschen.


    Grüße,

    Dirk PEL

  • ...die bei (extreme) Kälte mit Handschuhen zu bedienen scheint mir schier unmöglich.

    Da die BMD Pocket gut erreichbare und eher relativ große Bedienknöpfe hat, sollte das im Vergleich zu manch anderer Kamera mit Winzknöpfen sogar eher gut gehen.

    Und über die App Bluetooth+ for Blackmagic lässt sich die Cam auch vom Smartphone aus einwandfrei "fernsteuern".

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