War es das? bezahlbare Kamera, die praktisch alles kann

  • hallo heute Morgen bekam ich eine Mail von Nikon mit der Ankündigung einer neuen Kamera "ZR".


    https://www.nikon.de/de_DE/product/cameras/cinema/zr


    Sie sieht aus wie eine FX3 von Sony. Eine Mitteilung ihrer technischen Daten ist unnötig, denn nach einer ersten Durchsicht stelle ich fest, dass sie praktisch alles kann!

    Und das zu einem Preis von 2400 Euronen.


    Die Akquisition von RED kommt jetzt zum Vorschein!


    Gruß Jürgen

  • Mit Kit-Objektiv 2.949 Euro, ohne ND- Filter ist das aber noch keine Cinema-Kamera!
    Sucher nicht vorhanden,

    Ansonsten schöne Kamera...

  • Auch Canon hat ja die EOS C50 vorgestellt. Mit XLR-Handgriff, VF-Sensor und R-Mount.


    Da wird die Luft dünner für Sonys FX3 und die FX2...

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  • Hört sich von den technischen Daten schon sehr vielseitig an.


    Man muss aber halt immer die Kamera selbst in die Hand bekommen, um auch wirklich feststellen zu können wad dahinter steckt und ob man mit dem Gerät klarkommt. Im Fotobereich hatte ich aber eigentlich immer auf Nikon gesetzt, die waren mir lieber als z.B. Canon.


    Interessant ist auch die Audio Aufzeichnung mit 32 bit float.

    Allerdings geht das nur über 3,5mm Klinke, oder den Zubehörschuh.

    Ob es dann für diesen Zubehörschuh einen XLR-Anschluss gibt, konnte ich da jetzt nicht herauslesen. XLR sollte es bei so einer Kamera aber schon sein.


    ohne ND- Filter ist das aber noch keine Cinema-Kamera!

    Falsch, denn bei Cinema-Kameras werden halt oft externe Filter, sei es als Schraubfilter oder eher sogar als Steckfilter in der Mattebox eingesetzt.


    Und wie ja auch auf der Webseite beschrieben wird, kann (muss) das Gerät halt über einen Cage erweitert (ich sag mal ertüchtigt) werden. Dazu würde dann auch ein Field-Monitor gehören.

    Nur der Body mit Objektiv "in der hohlen Hand" wird diesem System wohl eher nicht gerecht.



    Gruß

    Peter

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    Rest ist private Meinung

  • Falsch,

    Ganz und gar nicht, es müssen ND-Filter zugekauft werden.

  • Ganz und gar nicht, es müssen ND-Filter zugekauft werden.


    Wenn in 50p aufgenommen wird, dann ist die 180Grad Regel ja nicht mehr so wichtig und ich kann den fehlenden ND Filter durch kürzere Belichtungszeiten kompensieren.


    Denke ich zumindest... :gruebel:


    Gruß Jürgen

  • Wenn in 50p aufgenommen wird, dann ist die 180Grad Regel ja nicht mehr so wichtig und ich kann den fehlenden ND Filter durch kürzere Belichtungszeiten kompensieren.


    Denke ich zumindest... :gruebel:

    Wenn zum Beispiel die Verschlusszeit bei 1/500 oder 1/1000 bei 50p liegt, dann sieht man das schon.


    Probier das mal gelegentlich bei Regen aus. Da sieht man, dass bei 1/1000 sec die Tropfen in der Luft eingefroren sind und die Bewegungsunschärfe fehlt. Kann man elektronisch im NLE etwas ausgleichen. Aber der Bildeindruck ist ein anderer als mit der 180-Grad-Regel.


    Beste Grüße, Uli

  • Wenn in 50p aufgenommen wird, dann ist die 180Grad Regel ja nicht mehr so wichtig und ich kann den fehlenden ND Filter durch kürzere Belichtungszeiten kompensieren.


    Denke ich zumindest... :gruebel:


    Jein….



    Bis zu einem gewissen Grad kann man das durch die Belichtungszeit kompensieren. Irgendwann schaut das dann aber gerade bei Bewegungen komisch aus – 1/100 oder 1/200 geht problemlos, 1/500 auch noch. Aber wie schon von Uli erwähnt, schaut bei 1/1000 bspw. Regen oder fließendes Wasser zumindest gewöhnungsbedürftig aus.



    Ich hatte das Problem mit meiner ZV-E1 und dem Kit-Objektiv (28-60), da musste ich einen variablen ND-Filter mit 40,5mm Filterdurchmesser dazu kaufen. Für größere Filtergewinde (67mm, 72mm) habe ich entweder magnetische ND-Filter mit fixen Werten im Einsatz oder auch variable ND-Filter, inzwischen teilweise auch mit magnetischer Befestigung, denn bei schwachem Licht ist ein ND natürlich kontraproduktiv…



    Je offener die Blende sein soll, um so eher braucht es einen ND-Filter. Mit f1.8 oder auch f2.8 an einem Vollformat-Sensor ist bei normaler Lichtsituation im Freien (Sonne) in unseren Breiten quasi ein ND-Filter sozusagen Pflicht.

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  • Mit f1.8 oder auch f2.8 an einem Vollformat-Sensor ist bei normaler Lichtsituation im Freien (Sonne) in unseren Breiten quasi ein ND-Filter sozusagen Pflicht.

    Genauso ist es.
    Für meine aktuellen Kameras DJI Osmo Pocket 3 und Xiaomi 14T Pro verfüge ich über VND-Filter.

  • ...es müssen ND-Filter zugekauft werden.

    Hab doch auch nie etwas anderes behauptet:

    Filter, sei es als Schraubfilter oder eher sogar als Steckfilter in der Mattebox

    Dass man sich diese Filter erst kauften muss, ist doch wohl klar.



    Wenn in 50p aufgenommen wird, dann ist die 180Grad Regel ja nicht mehr so wichtig und ich kann den fehlenden ND Filter durch kürzere Belichtungszeiten kompensieren.

    Meine BMPCC 6K (altes Modell) besitzt ja auch keine eingebauten ND-Filter.


    Und nach meinen Erfahrungen benötigt man da auf alle Fälle ND-Filter. Insbes. natürlich halt dann, wenn auch mit offener Blende gefilmt werden soll um Motive durch Unschärfe freizustellen.

    Ich habe mir dafür einen Set aus 2 Dreh-Filtern (1-5 / 5-9 Stops) von NISI gekauft. Mein Modell gibt es nicht mehr, enspricht aber ungefähr den jetzigen True Color ND Vario. Den Filter ab 5 Stops habe ich bisher kaum benötigt, 1-5 würde also reichen.


    Die NISI-Filter sind zwar hochpreisig, aber wirklich gut und erzeugen eben keine schwer zu korrigierende Farbverschiebungen, wie die billigeren Filter. Insoweit kann ich halt NISI sehr empfehlen.

    (Qualitativ) Noch besser arbeitet es sich halt mit entsprechenden "Cinema" Graufilter als Steckfilter für eine Mattebox. Hier reichen meist 2 Filter unterschiedlicher Werte aus, die man dann auch in Kombination einsetzten kann. Nur kosten diese halt schon ihren Betrag.



    Gruß

    Peter

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  • Die NISI-Filter sind zwar hochpreisig, aber wirklich gut und erzeugen eben keine schwer zu korrigierende Farbverschiebungen, wie die billigeren Filter.

    Kann ich nur unterstützen. Ich hatte zuvor Genustech, Heliopan (die gingen noch), B+W und bin dann bei NISI hängen geblieben. Die schieben die Farben am wenigsten und sind relativ konstant.


    Überlegt euch gut, ob ihr magnetische Halterungen wählt. Im Geschäft saßen die bombenfest auf dem Objektiv. Musste mich anstrengen, um sie per Hand runterzukriegen.


    Doch in der Praxis zeigt sich schnell, stößt man z. B. beim umdrehen mit der Kamera an einen Gegenstand, fliegen die Dinger weg. Das passierte mir auf meinen Reisen öfters. Mit Schraubfiltern geschieht das nicht.


    Beste Grüße, Uli