Thema "Gott in der Waldmark" mit KI / AI entwickeln?

  • In der Debatte m Thread "Die Rolle von KI - aber mal etwas anders" hat Kurt relativ spontan vorgeschlagen die KI / AI auf das Filmthema "Gott in der Waldmark" loszulassen. (Klick)


    Er hatte sich etwas gewundert, dass er dazu einen Fragenkatalog von mir bekam, was die KI / AI denn machen solle. Mein Argument ist, dass nur detaillierte Fragen an die KI / AI auch gute Ergebnisse bringen.


    Trotzdem, es bleibt die Frage, was macht eine KI / AI wenn man ihr nur das Filmthema "Gott in der Waldmark" mit ein paar kleinen Zusatzinfos gibt.


    Ich habe dann der KI / Ai Claude in der kostenlosen Version Sonnet 4.5 folgen Aufgabe gestellt.


    "_ Ich habe hier ein paar vage Angaben über einen Film:

    _ Angaben: " Titel: "Gott in der Waldmark" - Die Waldmark ist eine Region des südlichen Niederösterreich (an den Ausläufern der Ostalpen).
    _ Es kann natürlich jede Region als Muster betrachtet werden (Bayerischer Wald, Fränkische Schweiz, ...)
    _ Mein diesbezügliches "Doku"-Video ist rund 60 min lang
    _ Es ist die dritte Doku des Zyklus' "Wanderungen durch die Waldmark" über diese Region.
    _ AUFGABE: ENTWICKLE EIN FILMTHEMA ZU DIESEN ANGABEN
    .
    "


    Claude hat wie folgt geantwortet:


    "Basierend auf deinen Angaben entwickle ich folgendes Filmthema:

    "Gott in der Waldmark" – Ein Filmthema

    Kernidee: Sakrale Landschaft und gelebter Glaube

    Der Film erforscht, wie sich Spiritualität in der Kulturlandschaft der Waldmark manifestiert – von jahrhundertealten Wallfahrtskirchen und Wegkreuzen bis zu modernen Formen der Gottessuche in der Natur. Die Dokumentation zeigt die Waldmark als "heilige Geographie", wo Glaube, Brauchtum und Landschaft untrennbar miteinander verwoben sind.

    Mögliche thematische Stränge:

    1. Steinerne Zeugen – Marterln, Wegkreuze, Kapellen und Klöster erzählen von historischen Gelübden, überstandenen Gefahren und tiefer Volksfrömmigkeit. Jedes Kreuz hat seine Geschichte.

    2. Lebendige Traditionen – Prozessionen, Flurumgänge, Kräuterweihen: Wie wird Glaube heute noch in der Gemeinschaft gelebt? Gespräche mit Einheimischen über ihre persönliche Spiritualität.

    3. Natur als Kathedrale – Die Waldmark selbst als Ort der Gotteserfahrung: Nebelverhangene Täler, Lichtspiele im Buchenwald, die Stille abgelegener Hochtäler. Pantheistische vs. christliche Naturwahrnehmung.

    4. Zwischen Tradition und Moderne – Wie verändert sich religiöses Leben? Leerstehende Pfarrhöfe, Kirchenschließungen, aber auch neue Pilger auf alten Wegen.

    Atmosphäre:

    Kontemplativ, ohne missionarisch zu sein. Der Film lässt die Landschaft sprechen und gibt Menschen Raum für ihre ganz persönlichen Glaubensgeschichten – respektvoll gegenüber Gläubigen wie Zweifelnden.

    Passt diese Richtung zu deiner Vision, oder soll ich andere Schwerpunkte setzen?"


    Ende der Antwort.


    Man sieht, dass Claude aufgrund der wenigen Infos vier Stränge vorschlägt. Der nächste Schritt wäre es, einen der Stränge auszuwählen oder, wie auch Claude fragt, ihr einen anderen Schwerpunkt zu nennen. Hier merkt man, dass Claude einfach zu wenige Infos hat, um sofort ein Thema zu entwickeln.


    Warten wir ab, was Kurt weiter vorschlägt und ich werde Claude dann damit füttern.


    Beste Grüße, Uli (Ich krieg die Schrägschrift nicht abgestellt)

  • *Drehbuch: "Gott in der Waldmark"*


    *Genre:* Drama, Mystery


    *Logline:* Ein junger Priester wird in ein kleines Dorf in der Waldmark geschickt, um die Gemeinde zu betreuen, die von einem mysteriösen Phänomen heimgesucht wird.


    *Synopsis:*


    Die Waldmark, ein abgelegenes Dorf in den österreichischen Alpen, ist ein Ort, an dem die Natur noch immer eine starke spirituelle Kraft besitzt. Die Bewohner des Dorfes sind einfache Menschen, die ihr Leben lang in Harmonie mit der Natur leben. Doch plötzlich geschehen seltsame Dinge: Tiere verschwinden, Bäume sterben ab, und die Menschen im Dorf erleben merkwürdige Visionen.


    Der junge Priester, Pater Lukas, wird von seinem Bischof in das Dorf geschickt, um die Gemeinde zu betreuen und das Phänomen zu untersuchen. Lukas ist ein rationaler Mensch, der an die Wissenschaft glaubt, aber als er in der Waldmark ankommt, beginnt er, Dinge zu erleben, die er nicht erklären kann.


    Er trifft auf die junge Anna, die eine tiefe Verbindung zur Natur zu haben scheint und von den anderen Dorfbewohnern als "Seherin" verehrt wird. Anna erzählt Lukas von einer alten Legende, die besagt, dass die Waldmark ein Ort ist, an dem Gott selbst wandelt.


    Als Lukas tiefer in die Geschichte des Dorfes eintaucht, entdeckt er, dass die mysteriösen Ereignisse mit einem alten Heidentum zusammenhängen, das in der Waldmark noch immer lebendig ist. Die Dorfbewohner glauben, dass Gott selbst in der Natur präsent ist und dass sie ihn durch Rituale und Opfer ehren müssen.


    Lukas ist hin- und hergerissen zwischen seiner rationalen Überzeugung und der mysteriösen Atmosphäre der Waldmark. Er beginnt, die Legende von Gott in der Waldmark zu glauben und sieht, dass die Natur selbst eine spirituelle Kraft besitzt.


    *Hauptfiguren:*


    - Pater Lukas: Der junge Priester, der in die Waldmark geschickt wird
    - Anna: Die junge Seherin, die eine tiefe Verbindung zur Natur hat
    - Der Bischof: Lukas' Vorgesetzter, der ihn in die Waldmark schickt
    - Die Dorfbewohner: Die einfachen Menschen, die in Harmonie mit der Natur leben


    *Drehlorte:*


    - Die Waldmark, ein abgelegenes Dorf in den österreichischen Alpen
    - Die Kirche des Dorfes
    - Der Wald, in dem die mysteriösen Ereignisse stattfinden


    *Themen:*


    - Die Suche nach Gott und Spiritualität
    - Die Verbindung zwischen Mensch und Natur
    - Die Konfrontation zwischen Rationalität und Mystik


    *Stil:*


    - Die Kamera sollte die Schönheit der Natur und die Mystik der Waldmark einfangen
    - Die Musik sollte die Atmosphäre des Films unterstützen und die Emotionen der Figuren widerspiegeln


    *Fazit:*


    "Gott in der Waldmark" ist ein Film, der die Zuschauer auf eine Reise in die Welt der Spiritualität und Mystik einlädt. Es ist ein Film, der Fragen stellt und keine Antworten gibt, sondern die Zuschauer dazu anregt, selbst nachzudenken und ihre eigene Spiritualität zu entdecken.

    vg Ian

  • Ich habe die gleiche, sehr allgemein gehaltene Frage nach der Entwicklung eines Filmthemas ChatGPT 5 Thinking gestellt. (Siehe oben)


    Das ist ein Bezahlmodell, also etwas ausgereifter als das kostenlose Sonnet 4.5-Modell von Claude.


    Zudem weiß es in etwa, was ich von einem Modell bei der Filmstoffentwicklung will, das fließt mit ein. Es antwortete also nicht allgemein, sondern orientiert sich an meinem bisherigen Vorgehen.


    Die Antwort von ChatGPT 5 Thinking lautet:


    "Thema in einem Satz:

    „Gott in der Waldmark“ untersucht, wie Glaube, Spiritualität und Sinnsuche in einer abgelegenen Landschaft zwischen Ostalpen und bäuerlichem Alltag heute noch erfahrbar sind – irgendwo zwischen leiser Gegenwart, spürbarer Abwesenheit und der „Kirche“ der Natur.

    1. Grundidee des Films

    Die Waldmark (stellvertretend für viele ländliche Regionen wie Bayerischer Wald oder Fränkische Schweiz) wird zur Projektionsfläche für eine große Frage:

    Zitat
    Wo ist „Gott“ in einer Region, in der die Landschaft voller religiöser Zeichen ist – Kreuze, Kapellen, Marterl – die Kirchen aber leerer werden und der Alltag immer säkularer wirkt?

    Der Film begleitet diese Frage auf einer Wanderung durch Orte, Menschen und Stimmungen. Er zeigt die Waldmark als Übergangsraum:

    • zwischen Tradition und Moderne
    • zwischen kirchlichem Glauben und individueller Spiritualität
    • zwischen sichtbaren religiösen Symbolen und innerer Leere
    • zwischen Natur als „Kathedrale“ und Kirche als Institution

    2. Zentrales Filmthema

    Thema ausführlich:

    Der Film erforscht, wie sich das Bild von „Gott“ in einer ländlich geprägten Region verändert hat und weiter verändert:

    früher stark gebunden an Kirche, Rituale, Prozessionen – heute viel diffuser, persönlicher, oft verlagert in Naturerlebnisse, stille Momente, individuelle Rituale.

    Es geht nicht darum, religiöse Antworten zu liefern, sondern:

    • Spuren von Glaube und Transzendenz sichtbar zu machen
    • Brüche zu zeigen (aufgegebene Klöster, leere Kirchen, umgenutzte Pfarrhöfe)
    • neue Formen von Spiritualität zu beobachten (Wandern, Kraftplätze, Stille, Yoga im Grünen usw.)
    • die Waldmark als Spiegel Europas zu begreifen: Was hier passiert, passiert in vielen Regionen.

    3. Kernkonflikt / Spannungsfeld

    Der innere Konflikt des Films könnte so formuliert sein:

    Zitat
    Die religiösen Strukturen brechen sichtbar weg – aber das menschliche Bedürfnis nach Sinn, Trost und Transzendenz verschwindet nicht. Es sucht sich nur andere Wege.

    Daraus ergeben sich starke Widerspruchspaare, die du filmisch ausspielen kannst:

    • Kirchturm vs. Gipfelkreuz
    • Prozession vs. einsamer Wanderer
    • volles Dorffest vs. leerer Sonntagsgottesdienst
    • altes Gebet vs. modernes Achtsamkeits-Vokabular
    • Heiligenbild an der Hauswand vs. Handy-App mit Meditationsmusik

    Diese Paare sind wie dramaturgische „Leitplanken“: Jede Sequenz darf eins davon sichtbar machen.

    4. Leitfragen, die die Doku tragen

    Du kannst das Thema über ein paar übergeordnete Fragen strukturieren:

    1. Wo „wohnt“ Gott heute in der Waldmark?
      – In den Kirchen? In der Natur? In den Erinnerungen der Alten? In den Ritualen der Jungen – oder gar nicht mehr?
    2. Wie hat sich der gelebte Glaube in den letzten Jahrzehnten verändert?
      – Von Pflicht und Sonntagsmesse hin zu individueller, leiser Spiritualität – oder schlicht zu Gleichgültigkeit?
    3. Ist die Waldmark eher „gottverlassen“ oder gerade besonders offen für das Unsichtbare?
      – Einsamkeit, Stille und Leere können bedrohlich wirken – oder Raum für Transzendenz schaffen.
    4. Was bleibt, wenn die Institution schwächer wird?
      – Brauchtum, Musik, Feste?
      – Persönliche Rituale?
      – Nur noch schöne Kulisse – oder eine neue Form von „unsichtbarer“ Religiosität?

    5. Einbettung in den Zyklus „Wanderungen durch die Waldmark“

    Als dritter Teil bietet sich eine Art „Vertiefung nach innen“ an:

    • Wenn die ersten Teile mehr auf Landschaft, Geschichte, Menschen, Wirtschaft schauen,
    • dann geht Teil 3 auf die innere, unsichtbare Ebene: Glaube, Sinn, Spiritualität.

    Du kannst das auch so erzählen:

    • Teil 1: „Wie sieht die Waldmark aus?“ (Landschaft, Dörfer, Wege)
    • Teil 2: „Wie lebt die Waldmark?“ (Arbeit, Geschichte, Strukturwandel)
    • Teil 3: „Woran glaubt die Waldmark?“ (oder: „Was trägt die Menschen hier innerlich?“)

    Damit wird „Gott in der Waldmark“ so etwas wie der philosophisch-spirituelle Höhepunkt des Zyklus.

    6. Mögliche Logline / Kurzbeschreibung für Programmhefte

    Ich gebe dir drei Varianten, die du nach Geschmack weiterdrehen kannst:

    1. poetisch-essayistisch:
      Zitat
      In einer Region voller Kreuze, Kapellen und stiller Wälder sucht „Gott in der Waldmark“ nach den verbliebenen Spuren von Glaube und Transzendenz – und fragt, wo Gott heute noch Platz hat im Leben der Menschen.
    2. konfliktbetont, gesellschaftlich:
      Zitat
      „Gott in der Waldmark“ zeigt, wie in einer abgelegenen Landschaft kirchliche Traditionen erodieren, während Menschen gleichzeitig neue Formen von Spiritualität in Natur und Alltag entdecken – ein Porträt vom Wandel des Glaubens im ländlichen Europa.
    3. reduziert und klar:
      Zitat
      Eine 60-minütige Wanderung durch Kirchen, Wälder und Dörfer der Waldmark – auf der Suche nach Gott in einer Zeit, in der die Kirchen leerer, die Landschaft aber umso „heiliger“ wirkt.

    Wenn du möchtest, können wir als nächsten Schritt aus diesem Thema:

    • eine konkrete Struktur in 5–6 Kapiteln bauen (mit klaren Schauplätzen),
    • oder gleich eine VO-Struktur im MUSE-Schema (Hook–Conflict–Initiation–Journey–Resolution–Jab) ableiten."

    Ende der Antwort von ChatGPT 5 Thinking.


    Ihr seht, dass der Vorschlag deutlich umfangreicher ist. Das liegt daran, dass das Modell sich an meinen bisherigen Arbeiten orientiert, wie Widerspruchspaare usw.


    Gleichzeitig sieht man, dass es zur Ausarbeitung noch zusätzliche Informationen benötigt.


    Beste Grüße, Uli

  • Das sind ja durchaus gute Anregungen. Die kann man nehmen, verwenden, modifizieren, beibehalten oder verwerfen - wie man will. Und man kann dabei interaktiv mit der KI arbeiten.


    Ob das aber jetzt „mein Film“ ist, ob ich mich damit identifizieren könnte- dass muss derjenige entscheiden, der das Thema umsetzen will. Denn das so zu produzieren wäre ein eigenes Projekt. Mit ziemlichen Aufwand. Will man das investieren, kann das super sein. Für meine Reisefilme wäre es eher nicht das, was ich umsetzen könnte/wollte.

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Sorry, aber ich kann mit diesen "Anregungen" auch nicht so viel anfangen und wüsste ehrlich gesagt nicht, wozu ich mir diese Mühe machen soll das zusammenstellen zu lassen. Was dort steht, sind doch auch nur eher bekannte Allgemeinplätze.


    Erinnert mich irgendwie an die "Teambesprechungen" meiner letzten Arbeitsjahre, die auch nie wirklich zu etwas geführt haben, aber viel Zeit in Anspruch nahmen, in der die eigenltiche Arbeit dann liegen blieb.


    Wenn ich einen Film machen möchte, muss ich doch zumindest eine Grundidee haben, worauf ich hinaus will.

    Daraus kann ich dann anhand der örtlichen Gegebenheiten, den mir zur Verfühgung stehenden Mittel und Möglichkeiten versuchen eine Basis zu schaffen, die sich im günstigsten Fall noch durch zufällig auftretende Gelegenheiten ergänzen lässt.

    Dafür muss ich mir dann halt auch den "Blick" freihalten um diese Gelegenheiten zu erkennen.


    Gruß

    Peter

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  • Na wenn es ein umfangreicheres Projekt sein kann, dann halte ich diese Anregungen für interessanter - als für ein Hobbyprojekt wo man die Mitteln für eine aufwendigere Produktion weniger leicht aufbringen kann. Oder wo sich die Aufnahmen gar zufällig ergeben.


    Hängt also damit auch vom Setting ab.


    Aber man kann die KI

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Habe mit Kurt gesprochen. Er war in der Tat dran interessiert, was die AI aus so einer bewusst kurz gefassten und nahezu ohne jeden Kontext daherkommenden Aufgabe wie, entwickle einen Film zum Thema "Gott in der Waldmark" macht.


    Das Ergebnis könnt ihr oben nachlesen. Im Prinzip fragen beide AIs, was willst du genau vorn uns? Hier haben wir einige Anregungen aber wir brauchen mehr Kontext.


    Deshalb meine Frage an alle Mitleser. Schlagt ein Thema vor und wir schauen, was die AI daraus macht.


    Also, Feuer frei: Welches Thema soll die AI entwickeln?


    Für die Entwicklung eines Filmthemas braucht eine AI KONTEXT.

    1. Thema des Filmes?
    2. Was ist der Schwerpunkt des Films?
    3. Wer ist die Zielgruppe?
    4. Spezielles filmisches Konzept wie Doku, Reisebericht, Spielfilm, Science Fiktion, was auch immer im Kopf?
    5. Stil sachlich nüchtern. moderat, locker... ?

    Beste Grüße, Uli

  • So ein Drehbuch kann schon die Meta AI von WhatsApp in einer erstaunlichen Qualität erzeugen.

    vg Ian