KI in der Fotografie

  • Hallo zusammen - noch im alten Jahr.

    Vor wenigen Tagen habe ich ein verbilligtes Angebot der Fotobearbeitungssoftware LUMINAR NEO genutzt und damit etwas experimentiert. Die Software enthält eine KI- gestützte Funktion, mit der man alte Fotos - vor allem auch s/w-Fotos - restaurieren kann. Ohne bei der Software schon in die Tiefe gegangen zu sein haben mich die Ergebnisse begeistert. Hier einige vorher/nachher-Beispiele alter s/w-Fotos von meiner - damals als Beatgruppe bezeichneten Band COMETEN (ich bin der mit der Leadgitarre; Foto entstand ca. 1968) und von der bis 1990 aktiven und von mir geleiteten Band TONIKA 70 (Foto entstand 1987; ich bin der vorn mit dem Saxophon).

    LG und Guten Rutsch ins Neue Jahr !

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  • Kleiner Nachtrag: man sieht ja zunehmend restauriertes und coloriertes s/w-Filmmaterial, vor allem aus den beiden großen Weltkriegen. Letztens sah ich eine Aufnahme die so perfekt war, dass ich zuerst gedacht habe, sie stammt aus einem aktuellen Spielfilm. Ich denke mal, dass da in absehbarer Zeit auch in den Schnittprogrammen KI-unterstützte Werkzeuge für die Verbesserung von Videos kommen werden. Das sind m.E. schon wünschenswerte Anwendungen von KI wie ich finde und die würden auch nicht mit urheberrechtlichen und anderen Ansprüchen kollidieren.

  • Mal eine Frage zur Weiterverarbeitung von KI von aktuellen Fotos. Wie sollen denn die Fotos vorliegen (Format, bit-Tiefe etc), damit man Fotos von einer KI optimal weiter verarbeiten lassen kann?


    Ich selbst wäre ja für möglichst unkomprimiert - etwa 16bit TIFFs. Was aber die Fotos natürlilch enorm gross macht.

    Erfahrungswerte?

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Wie sollen denn die Fotos vorliegen (Format, bit-Tiefe etc), damit man Fotos von einer KI optimal weiter verarbeiten lassen kann?

    Hi,


    es geht auch mit Format HEIC (HEVC) recht gut, sofern der Rechner, bzw. das Programm damit umgehen kann.

    Im Smartphone gibt es da die geringsten Probleme mit HEIC.


    Ansonsten ist es halt wie überall anders auch:

    • je besser das Quellmaterial (sprich hohe Auflösung, hohe bit-Tiefe, geringe Komprimierung), desto leichter und besser läßt es sich verarbeiten;
      aber nur Umwandeln von z.B. .jpg in .tiff bringt halt auch wenig, weil die Daten fehlen;
    • die Auflösung der Quelle sollte mind. der des auszugebenden Ergebnis entsprechen;
    • grundsätzlich eher eine nicht bearbeitete und ohne "Verbesserungen" bei der Aufnahme erstelle Originalaufnahme verwenden, um einen möglichst großen Spielraum für die Bearbeitung zu erhalten - und da bieten sich halt RAW oder .tiff an;
    • in machen Bearbeitungsfällen (z.B. Erstellung einer KI-Animationen) kann es aber besser sein mit möglichst "fertig" gegradeten Material zu arbeiten, es kommt halt auf die gewünschten Ergebnisees und die Verarbeitungskette an;
    • jedenfalls möglichst spät, am besten erst bei Export des Endergebnisses komprimieren/reduzieren.




    Gruß

    Peter

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  • Hallo Wolfgang, die Fragen kann ich leider nicht beantworten.


    Nochmal in der Sache: Auf einer Familienfeier hat mein Schwager ein Fotobuch mit sehr alte s/w-Familienfotos gezeigt, die er mit dem Programm LUMINAR NEO coloriert und hochscaliert hat. Zufällig hatte ich nur wenige Tage zuvor auch diese Software gekauft - es war ein stark preisgesenktes Angebot. Beim o. g. Fotobuch hat mich stark beeindruckt, wie die restaurierten alten und oft nur kleinen s/w-Fotos auf einmal wirkten - sie lebten auf einmal, man bekam einen ganz anderen Eindruck über die damalige Zeit und sein eigenes früheres Leben - einfach beeindruckend. Natürlich habe ich das gleich einmal mit eigenen alten Fotos nachvollzogen.


    Die alten Fotos lagen als *.jpg Dateien vor - nach dem Scannen der alten Papierbilder. Viele der in LUMINAR bereitgestellten Tools arbeiten KI-generiert und man findet - neben den üblichen Werkzeugen zur Bildbearbeitung - weitere recht interessante "Effekt"-Werkzeuge. Zum Beispiel kann man den Himmel gegen ein großes Vorlagen-Angebot austauschen lassen und das sieht selbst bei grauem Himmel ziemlich perfekt aus. Bei einem anderen Tool lässt sich das Licht im Foto setzen (variieren), es lassen sich Stimmungen kreieren, Sonnen- oder Lichtstrahlen erzeugen, bestimmte Looks setzen und vieles mehr.


    Eigentlich wollte ich mit diesem Beitrag nur mal auf die Software hinweisen, aber da scheint es weniger Interessente zu geben.

    LG vobe49


    Hier Infos zu den KI-basierten Tools Resatauration und Scalieren:


    Restaurieren von Fotos: Restoration | Luminar Knowledge Hub

    Hochscalieren von Fotos: https://support.skylum.com/catalog-tools/upscale-ai?c_url=10

  • Das sehe ich auch so. Die Fotos sind im Olympus eigenen 16bit raw Format. Dass muss man eh konvertieren- aber da gehe ich auf 10bit. Und reduziere die Auflösung gleich für die Webpage auf full HD. Und dann manipuliert die KI die Bilder und gibt sie eh hochkomprimiert mit 8bit aus.

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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