Teaser - Urlaub am Roten Meer

  • Im Januar waren wir zehn Tage am Roten Meer. Einfach entspannen.


    Der Teaser zeigt die Highlights unseres Urlaubs.


    Zum Teaser habe ich grundsätzlich zwei Fragen:


    1) Bislang dachte ich immer, in einem Teaser ist die Reihenfolge der Filmclips egal. Einfach bunte Bilder einer Reise. Freunde meinten aber, es soll ein roter Faden sichtbar sein, eine Art Story. Also habe ich die Clips ein wenig sortiert und in eine logische Reihenfolge gebracht. Am Meer, am Pool, Ausflüge, das Essen, Hotel Entertainment. Wie seht ihr das?


    2) Ein Teaser braucht keinen Kommentar. Richtig? Könnte auch noch ein paar Worte dazu sagen. Aber hauptsächlich sollten die Bilder sprechen. Wie seht ihr das?


    Viel Spass beim Anschauen.



    Grüße


    Berthold

  • befe

    Hat den Titel des Themas von „Teaser Urlaub am roten Meer“ zu „Teaser - Urlaub am Roten Meer“ geändert.
  • Das vermittelt ja schon Eindrücke von Entspannung (und Entertainment) Einen Kommentar brauche ich da nicht.

  • Ich sehe diesen Teaser als gelungen an. Ein Teaser braucht keine Story, die wird in dem "Hauptfilm" gezeigt, auf den der Teaser Appetit machen soll. Deswegen ist auch kein Kommentar nötig - eher im Gegenteil. Die lockere Abfolge von Eindrücken, unterlegt mit passender Musik, reicht völlig. Die einzelnen Clips sollten allerdings nicht ungeordnet aufeinander folgen. Sie könnten zum Beispiel in der Reihenfolge stehen, die der Story im Hauptfilm entspricht. Jedenfalls aber sollten sie thematisch etwas geordnet erscheinen, das hilft, den Überblick zu bewahren.

    Die Länge dieses Teasers finde ich sehr gut - mehr muss nicht sein. Vielleicht hättest Du die Szene des Koffer Abladens am Ende weglassen sollen. Sinngemäß kam das ja schon richtigerweise (= Synonym für die Ankunft) am Anfang. Am Ende hätte dann - wenn überhaupt - eine Szene gepasst, in der die Koffer auf den Bus geladen werden.

    Der Teaser gefällt mir in dieser Form sehr gut :thumbsup::thumbsup::thumbsup:

  • Danke für die Kommentare. So lernt man dazu. Geordnete Bildfolge, kein Kommentar. Gibt es noch andere Meinungen?


    Freut mich dass der Film gefällt. Der Langfilm wird wohl im privaten Rahmen bleiben. Am Schluss habe ich jetzt das Koffer-Abladen am Flughafen weggelassen.


    Grüße aus Luxemburg


    Berthold

  • Hi,


    sehr schöne und qualitatv hochwertige Aufnahmen.

    Einen Kommentar im Teaser halte ich da jetzt auch nicht für notwendig, geht auch so.


    Trotzdem einige Bemerkungen als Vorschlag....


    Der Teaser soll ja einen Vorgeschmack liefern, ohne zuviel vom Film zu verraten. Er folgt also einer eigenen "Logik".

    Daher stimme ich Mischka zu, dass auch mir die Folge der einzelnen Clips etwas ungeordnet und z.T. unlogisch erscheint.


    Z.B. die beiden schon angesprochenen Szenen mit den Koffern am Anfang und Ende des Films, die vermutlich am Flughafen entstanden sind. Doch der Zuschauer stellt hier den Bezug zum Hotel her, zumal das ja auch davor (1. Einstellung) gezeigt wird. Aufladen (am Anfang) vermittelt deshalb eher den Eindruck der Abreise, umgekehrt das Abladen (am Ende) das einer Ankunft. Es wiederspricht damit der erwarteten Logik.


    Bei den übrigen Clips gibt es auch einige nicht richtig nachvollziehbare, bzw. unschöne Abfolgen.

    Z.B. passt bei 0:30 die Einstellung mit Deiner Frau vor dem Spielbrett(?) nicht zu den davor und danach. Dies hätte viel besser zu den später gezeigten (abendlichen) "Hotelveranstaltungen" gepasst.

    Die später gezeigten "Lebensmitteleinstellungen" hätte ich zumindest stärker gekürzt, ggf. sogar völlig weggelassen.


    Bei einigen Schnitten wirkt der Tesaser auch unnötig "zerrissen".

    Zum einen könnte bei "Themenwechseln" (z.B. Unterwasser > Quad) der Zuschauer durch eine (Trick?) Überblendung darauf vorbereitet werden. Man weiß dann, jetzt kommt was anderes.

    Unabhängig davon (also auch innerhalb eines Themas/Szene) sollten aber bei starken Wechseln der Geräuschkulisse Tonüberblendungen verwendet werden. Harte (Audio) Schnitte wirken meist störend und das Ein-/Ausblenden trennend.


    Beispiele dazu:

    • 1:14 Hintergrundmusik > singende Kellner, oder
    • 1:32 unterschiedliche Musik zwischen Tänzern und Außenaufnahme

    hier würde m.E. jeweils eine Audioüberblendung besser wirken.


    Wie gesagt, alles nur als Anregung.



    Gruß

    Peter

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    Rest ist private Meinung

  • Würde gerne wissen welche der Aufnahmen von der OP3 stammen und in welchen Farbmodus dabei gefilmt wurde (Normal, HLG oder D-Log M)? Zum Teaser selber habe ich keine direkte Meinung. Von einen Hotel/Bade Urlaub würde mir der Teaser eigentlich schon reichen, der Langfilm würde ich dann auch Privat halten.

    Macht ihr bei 0:27 "Home office"? ;)

    LG Theo Houben

  • Macht ihr bei 0:27 "Home office"? ;)

    Ich tippe eher auf "Ansichtskarten" schreiben... ;)

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  • Ich tippe eher auf "Ansichtskarten" schreiben... ;)

    Oder da wurde der Teaser schon geschnitten...;)

    LG Theo Houben

  • :Applaus::servus:

    Meine Frau ist Freiberufler. Sie arbeitet, da ein großer Auftrag drängte. Bei mir ist es das tägliche Sichern des Footage. Nachdem in den letzten 20 Jahren drei mal im Urlaub die Kamera geklaut wurde, habe ich da einen Backup Spleen.

    Alle Aufnahmen sind im „Normal“ Modus.

  • Da war mein erster Gedanken "Home Office" und zweiter Gedanken "Video Schnitt" nicht weit daneben...:yes:

    LG Theo Houben

  • So, ein guter Freund hier aus dem Forum hat mir geraten, den berüchtigten Kofferclip am Anfang einfach rückwärts abzuspielen. Sehr guter Tipp. Jetzt sollten alle zufrieden sein.


    Zwischen Unter Wasser Aufnahmen und Quad Fahren habe ich eine Blende geklemmt. So wird der Teaser dank euch immer besser. ..................



    LG Berthold

  • Lieber Berthold, du hast deine Art Filme zu machen gefunden.


    Wabu hat das ganz gut zusammengefasst: "Der Film ist ein „typisches“ Produkt von Berthold - mir gefällt es. Wenn er die Texte hier verwenden würde - wes wäre nicht echt- es wäre kein befe Film" (Januar 2026 - KLICK)


    Ich sehe es sehr ähnlich: "Du hast ja seit einigen Videos deinen Stil gefunden, das ist sehr viel wert!" (März 2024 - KLICK)


    Deine Film sind authentisch, sie werden gern gesehen und geschätzt. Das hätte ich auch vor meine Antwort zu deinem Film "Cartagena in Kolumbien" schreiben sollen, hatte ich einfach vorausgesetzt,


    Ich will auf deine Detailfrage eingehen:

    1) Bislang dachte ich immer, in einem Teaser ist die Reihenfolge der Filmclips egal. Einfach bunte Bilder einer Reise. (... ) Wie seht ihr das?

    Vorbemerkung: Das ist meine Sicht der Dinge. Niemand muss oder soll das so sehen.


    Dein Thema ist "Entspannung". Da läuft man Gefahr, dass man schöne Bilder aneinander reiht. Ich finde, da kann man mehr rausholen. Aus meiner Sicht hat ein Teaser eine einzige Aufgabe: Verlangen wecken!


    Der Zuschauer soll am Ende des Teasers so neugierig sein, dass er sich auf jeden Fall den Film ansieht (PUNKT)


    Ein Teaser muss nicht logisch sein, oder deine Reise in Kurzform erzählen. Warum sollte sich der Zuschauer dann die Langfassung ansehen?


    Ein Teaser muss emotional (beliebter Begriff im Forum, hihi) sein und den Zuschauer am Haken nehmen und in den Film ziehen.



    Ich kenne nur 1:47 min deiner Aufnahmen deshalb einige herbeispintisierte Ideen:


    Haken: Starte nicht mit der Anreise (Kofferpacken/Flughafen). Starte mit dem stärksten, visuellsten Moment der Reise (z.B. Zeitlupe unter Wasser). Wirf den Zuschauer direkt ins kalte Wasser.


    Kontraste sind spannend: Um die "Ruhe" in Hurghada zu fühlen, brauchst du vielleicht kurz Hektik oder Lärm als Gegenpol. Laut vs. Leise. Schnell vs. Langsam. Lass Kontraste auch in anderen Szenen gegeneinander laufen. Das erzeugt Interesse.


    Menschen und Orte: Zeig nicht nur das Meer, zeig das Gefühl im Gesicht der Menschen, wenn sie auf das Meer schauen. Das schafft Verbindung.


    Audio: Du könntest den Teaser nur über den Sound zu schneiden, bevor du die Bilder festlegst. Das Rauschen des Meeres, der Wind, das Klappern von Geschirr – Sound transportiert die Atmosphäre schneller als jedes Bild.


    Match Cuts statt Chronologie: Reichst du Bilder chronologisch aneinander, wirkt das oft wie eine Dia-Show. Versuch mal "Match Cuts". Z. B.: Eine Drehung im Wasser schneidet auf eine Drehung im Hotelzimmer.


    Voice Over: Arbeite mit 2-3 Schlagworten, die das Thema setzen. Z.B.: "Abschalten." "Abtauchen." "Aufatmen."


    Ich habe natürlich keine Ahnung, ob du zu diesen herbispintisierten Vorschlägen Bilder hast. Aber die Idee sollte klar werden.


    Beste Grüße, Uli



  • Ein Teaser sollte ein Mood-Film sein welcher beim Zuschauer eine gewisse Spannung und Neugierde auf das Filmthema weckt...


    Daher kann es durchaus Sinn machen dem Teaser einen eigenen Spannungsbogen zu geben und mit den gleichen Stilmitteln zu arbeiten welche man auch im fertigen Film anwendet. Oder gar beim drehen der Aufnahmen extra Bilder nur rein für den Teaser zu drehen welche später im Film gar nicht vorkommen. Starke Bilder an den Anfang - wenn man mit dem Kofferpacken zu Hause (für einen Reisefilm) anfängt vielleicht am Anfang einen Wow-Shot, bspw. eine Actioncam (...oder das Smartphone) im Koffer in den dann neben die Kamera die Socken und Schuhe kommen und wo dann der Koffer zugeklappt wird o.ä. Szenen.


    Betreffend Ton und Kommentar - das kann passen, muss aber nicht immer passen. Vielleicht ist eine gut zum Thema passende Musik sinnvoll? Oder auch nur O-Ton? Kommt auf das Thema an....


    Einfach schöne Bilder hintereinander setzen kann funktionieren, ist aber kein Erfolgsrezept.

    Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar

  • Man schickte ja früher Ansichtskarten aus dem Urlaub, von der Reise - inzwischen ist es der Status bei WhatsApp de das ersetzt.

    Für mich ist dieser Teaser eigentlich eine de Ansichtskarten, die es gab mit vielen Bildern. Ohne eine "erzählte" Geschichte sehe ich, das war wohl eine entspannende Reise mit Highlights.

    Außerdem sind wir alle keine Profis - denn wären wir das - was von einer Filmproduktion wären wir denn: Der Redakteur, der Kameramann, de Cutter? Und wer macht den Ton und wer die Grafik?

    Ich nehme hier schon etliches an Anregungen mit und setze davon das eine oder andere um. Wenn ich einen privaten Film habe, da habe ich den meisten Spaß, weil da darf ich dann auch mal Quatsch machen.....

  • Außerdem sind wir alle keine Profis - denn wären wir das - was von einer Filmproduktion wären wir denn: Der Redakteur, der Kameramann, de Cutter? Und wer macht den Ton und wer die Grafik?

    Deshalb hat mein Beitrag oben zwei Teile:


    Zum einen, Bertholds Filme funktionieren, er hat seinen eigenen Stil gefunden und man sieht, dass er auf seinen Reisen Spaß hat. Vor allem, er stellt hier regelmäßig Videos zur Diskussion. Da ziehe ich meinen Hut. :servus:


    Zum anderen bin ich auf seine spezielle Frage eingegangen, wofür ist eigentlich ein Teaser? Und das is ja kein Thema, das sonderlich kompliziert und deshalb nur Profis vorbehalten ist.


    Beste Grüße, Uli

  • Danke Uli, danke. Das adelt mich und ist eine große Verantwortung für die Zukunft. :streichel::respekt:


    Habe jetzt noch eine Version für YouTube geschnitten, in der Hoffnung, dass es dort mehr Zuschauer gibt als bei Vimeo. Ist ein klein wenig länger, aber nur ein klein wenig.



    Grüße

    Berthold

  • Haha, Berthold, es ist super, dass du das auf YouTube teilst ! Manchmal tut ein kleines bisschen länger sein dem Video gar nicht weh, vor allem, wenn dadurch mehr Leute dein Werk sehen können. Und dass jemand sagt, es “adelt” dich und ist eine Verantwortung für die Zukunft… das muss richtig gut tun und motiviert total weiterzumachen. Ich werde mir das Video auf jeden Fall anschauen, das wird sicher klasse!

  • Seit dem letzten Mal habe ich mich ein bisschen über die kleinen Details informiert, die ein Familienfotoshooting wirklich gelingen lassen. Weißt du, über die Technik hinaus können die Wahl von Farben und Stoffen die Atmosphäre und Harmonie der Bilder total verändern. Zum Beispiel helfen natürliche Töne und bequeme Materialien allen, sich wohlzufühlen, sodass die Interaktionen spontaner wirken. Ich habe einen interessanten Artikel gefunden, der zeigt, wie man Outfits so abstimmt, dass es natürlich und locker wirkt, ohne „gestellt“ zu wirken: ein paar Tipps, wie man Stile und Farben bei einem Familienshooting harmonisiert. Ehrlich gesagt, hat mir das ein paar Ideen für meine eigenen Familienfotos gegeben, und ich dachte, das könnte auch dich inspirieren, deine Videos visuell noch stimmiger zu machen.


  • ein paar Tipps, wie man Stile und Farben bei einem Familienshooting harmonisiert

    "Ein paar Tipps..." - abseits von der reinen Film-Technik - sind (jedenfalls mir) immer willkommen.

    Falls es nichts Neues wäre, was man schon verinnerlicht hat, dann ist sowas im Sinne von "Repetitio es mater studiorum" (Rems) nie falsch.

    Gruß kurt

    WIN-10/64 PRO (22H2-19045-2364)

    RESOLVE-20.3.20009 Studio; EDIUS-11.40.19830-WG