Störendes Objekt im Clip

  • Hallo zusammen,


    Der Betreff drückt es schon aus, Störendes Objekt im Clip.


    Des Öfteren ist es so, daß es beim Dreh gar nicht auffällt aber zuhause bei der Nachbearbeitung sieht man es dann, wie aktuell bei mir, eine Reklametafel im Bild, total störend.


    Dann sitzt man da und fragt sich, warum bist Du nicht schon vor dem Dreh dieses Clips gleich etwas nach links oder rechts ausgewichen um das Ganze zu umgehen bzw. zu vermeiden ?


    Die Frage ist, warum passiert mir dieser Fehler und wie mache ich es beim nächsten Mal besser ?


    Nehme ich mir zu wenig Zeit für die Sichtung des Motivs vor dem Druck auf den Rec. Button, ist es vielleicht Stress vor der Aufnahme w.z.B. Menschenansammlungen, Zeitdruck bei Gruppenreisen u.u.u. ?


    Wie macht ihr das oder anders, was macht ihr besser ?


    Über eure Tipps und zum Thema würde ich mich freuen.


    Vielen Dank im Voraus.

    Gruß
    Herbie

  • Hallo Herbie,

    ich scanne vor dem Aufnehmen den ganzen Sucher/Monitor. So kann ich unpassende Details gut/schnell erkennen und durch einen anderen Bildausschnitt vermeiden. Nach etwas Übung macht man das fast automatisch!

    LG Paul

  • Die Frage ist, warum passiert mir dieser Fehler und wie mache ich es beim nächsten Mal besser ?


    Nehme ich mir zu wenig Zeit für die Sichtung des Motivs vor dem Druck auf den Rec. Button, ist es vielleicht Stress vor der Aufnahme w.z.B. Menschenansammlungen, Zeitdruck bei Gruppenreisen u.u.u. ?

    Vom ersten Anschein sind Stress, Zeitdruck sowie die Angst, den Moment zu verpassen Ursache für die ungünstige Bildkomposition.


    Die eigentliche Ursache für das Missgeschick liegt aus meiner Sicht darin, dass du reagierst, anstatt zu gestalten. Du nimmst das auf, was dir zufällig vor die Linse kommt, geht mir auch so. Ich bin dann immer eine Art „menschliches Stativ", das filmt, was da ist, anstatt eine Szene als Filmer bewusst zu komponieren.


    Ich versuche (gelingt mir nicht immer, kann man aber üben) einen 3 bis 10 Sekunden Check BEVOR ich den Auslöser drücke:


    Schritt 1: Ich fokussiere auf das Motiv. Schaue auf das, was ich filmen will. Das mache ich fast automatisch.


    Schritt 2: Dann scanne / suche ich mit meinen Augen die Ränder des Bildes ab. Ich versuche bewusst vom Motiv wegzuschauen und klar zu sehen, was ist an den vier Rändern des Bildes?


    Hier verstecken sich die Fehler – die Reklametafel, der halbe Kopf, der Mülleimer.


    Schritt 3: Jetzt wird’s schwieriger, ich versuche mir die Warum"-Frage zu stellen. Ich frage mich bei jedem Element im Bild: Hilft es meiner Geschichte oder lenkt es ab?


    Eine Reklametafel lenkt ab. Ein Ast, der ins Bild ragt, kann Tiefe erzeugen und helfen. Ich versuche eine bewusste Entscheidung über die Bildkomposition zu treffen.


    Wenn etwas stört, mache einen Schritt nach links oder rechts, ändere den Winkel usw. Ich übe noch, mit der Zeit werde ich schneller und besser.


    Beste Grüße, Uli

  • Nehme ich mir zu wenig Zeit für die Sichtung des Motivs vor dem Druck auf den Rec. Button, ist es vielleicht Stress vor der Aufnahme w.z.B. Menschenansammlungen, Zeitdruck bei Gruppenreisen u.u.u. ?

    Hast du selbst erkannt. Da stolpert man einfach rein (und korrigiert dann in der Post zB mit KI-Funktionen).


    Aber sonst: "Außen" filme ich einfach 4 x 3 (maximal, offensichtlich unbrauchbare Sicht lasse ich aus):

    4 ... von vorn, hinten, links und rechts (meist ist dann eine GeLi-Aufnahme dabei),

    3 ... Frosch-, Normal- und Vogel-Perspektive.

    Ergibt in Summe maximal 12 Clips.

    Und die Brennweite: Überlege ich mir vorher. Wäre ein weitere Multiplikator.


    Und dann folgt der nächste Punkt der 5-er Regel :teufel: (oder auch nicht).

    Gruß kurt

    WIN-10/64 PRO (22H2-19045-2364)

    RESOLVE-20.3.20009 Studio; EDIUS-11.40.19830-WG

  • Hallo zusammen,


    erstmal Herzlichen Dank für eure Tipps und Erfahrungswerte.

    Die eigentliche Ursache für das Missgeschick liegt aus meiner Sicht darin, dass du reagierst, anstatt zu gestalten

    das hast Du sehr gut getroffen, DANKE. Ich muß da einfach umdenken.



    und korrigiert dann in der Post zB mit KI-Funktionen

    hättest Du da Empfehlungen ?

    Gruß
    Herbie

  • Hallo Herbie !

    Schau dir mal "Hide" von Prodad an - ich kenne es selbst nicht, aber vielleicht gibt es hier im Forum Erfahrungen dazu.

    https://www.prodad.com/Video-B…g/HIDE-V2-86057,l-de.html


    Besser ist es natürlich immer, solche Situationen gar nicht erst entstehen zu lassen, aber das wird nicht immer funktionieren.


    Nachtrag:
    Habe gerade nachgesehen, was der Spaß kostet - ist wahrlich nicht billig :wallbash:


    Schöne Grüße
    Walter

    Schöne Grüße, Walter

    Einmal editiert, zuletzt von walter.mittwoch ()

  • Hallo Walter,


    Hide ist sehr einfach zu bedienen und hat mir bislang sehr gute Ergebnisse gebracht.

    Leider ist aber auch das derzeitige Angebot (249€) mit einjähriger Laufzeit noch sehr teuer.

    Mit KI-Tools günstiger zu bekommen.

    Schau einmal hier: https://www.imagine.art/blogs/…-remove-object-from-video

    Ergänzung: Ich habe auch schon Edius verwendet.

    Hier erklärt Thomas Wagner von der "Filmpraxis" das Vorgehen:


    Viele Grüße Hansi

  • Schau dir mal "Hide" von Prodad an

    ich habe das Tool, bin von Anfang an dabei, damals hieß es noch ErazR heute Hide. Trotzdem DANKE für den Hinweis.

    Hide ist sehr einfach zu bedienen und hat mir bislang sehr gute Ergebnisse gebracht.

    Ich habe auch schon einiges damit gemacht und sehr gute, aber auch schlechte Ergebnisse erzielt.


    Hide funktioniert nur von links nach rechts bzw. von rechts nach links. Bewegt sich jedoch ein Objekt geradlinig, im Video von unten nach oben, funktioniert es leider nicht.


    Mit KI-Tools günstiger zu bekommen

    welche sind denn da zu empfehlen ?

    Gruß
    Herbie

  • Hallo, interessanter thread.


    Sehe das (mal wieder) etwas anders als Uli. Ja, ich reagiere wenn ich filme. Ich reagiere auf die Wirklichkeit da draußen, ich filme was mir besonders, ungewöhnlich, bemerkenswert vorkommt. Nachher am pc gestalte ich. Dabei nutze ich etwa 20 Prozent des Materials.


    Wenn da was sehr Störendes im Bild ist, lasse ich den Clip weg. Wenn er sehr wichtig für die Story ist, bleibt er, das störende ist dann eben so. Shit happens.


    Hide habe ich auch. Funktioniert nur selten zufriedenstellend. Eher enttäuschend.


    Liebe Grüße


    Berthold

  • Bilder online bearbeiten: Schnelle Bildbearbeitung mit KI

    Schau da mal rein, das ist ohne Kosten für kleine Anwendungen

  • Sehe das (mal wieder) etwas anders als Uli. Ja, ich reagiere wenn ich filme. Ich reagiere auf die Wirklichkeit da draußen, ich filme was mir besonders, ungewöhnlich, bemerkenswert vorkommt.

    Das eine schließt das andere ja nicht aus.


    Ein Thema zu haben bedeutet ja nicht, dass du dich von der "Wirklichkeit" entfernst oder sie gar verneinst. Auch wenn du einen Schwerpunkt in deinem Film hast, wirst du den herausarbeiten und das Ungewöhnliche und Besondere davon (z. B. auf deiner Reise) suchen müssen. Daran ändert sich nichts.


    Der Vorteil eines Themas, du tauchst tiefer in die gewünschte Richtung ein und filmst bewusster. Das verhindert eine Art Leipziger Allerlei auf der Timeline. Wodurch im Film meist das übliche / beste aus dem Tourismusführer herauskommt. Der Zuschauer: "Hm, ja, hab ich schon gesehen." Und meist gibt es einen, der das "Übliche" ansprechender gemacht hat.


    Beste Grüße, Uli

  • Der Vorteil eines Themas, du tauchst tiefer in die gewünschte Richtung ein und filmst bewusster. Das verhindert eine Art Leipziger Allerlei auf der Timeline. Wodurch im Film meist das übliche / beste aus dem Tourismusführer herauskommt. Der Zuschauer: "Hm, ja, hab ich schon gesehen." Und meist gibt es einen, der das "Übliche" ansprechender gemacht hat.


    Ich behaupte mal das viele Reisende sich vor ihrer Reise mit dem Reiseziel mehr oder weniger intensiv befassen. Insofern macht es durchaus Sinn sich im Vorfeld auch schon mit eventuell filmisch interessanten Motiven auseinanderzusetzen.


    Sei es noch zu Hause oder wenn man während/auf einer Reise seine Ausflugsziele plant.


    Sich nicht völlig planlos in die Aufnahmen zu stürzen hilft oft den "Stress" und/oder "Hektik" beim filmen etwas zu reduzieren, so meine Erfahrung.


    Zudem habe ich für mich die Angewohnheit entwickelt an jedem Drehort einfach ein paar "Standardszenen" immer aufzunehmen - einige Totalen, einige Nah-/Detailaufnahmen und ein, zwei "charakteristische" Szenen zur Umgebung. Sozusagen als "Notfallprogramm" um damit wenigstens irgendwas filmisch im Kasten zu haben. Oftmals kommen diese Aufnahmen dann doch nicht in den Film, aber ich kann in wenigen Minuten Material erzeugen welches mir im Notfall den Hintern filmisch rettet....


    Des Öfteren ist es so, daß es beim Dreh gar nicht auffällt aber zuhause bei der Nachbearbeitung sieht man es dann, wie aktuell bei mir, eine Reklametafel im Bild, total störend.


    Dann sitzt man da und fragt sich, warum bist Du nicht schon vor dem Dreh dieses Clips gleich etwas nach links oder rechts ausgewichen um das Ganze zu umgehen bzw. zu vermeiden ?


    Die Frage ist, warum passiert mir dieser Fehler und wie mache ich es beim nächsten Mal besser ?


    Eine mögliche Antwort auf diese Frage lautet: Die Five-Shots konsequent anwenden, dadurch das man jedes "Motiv" aus mehreren Einstellungen dreht minimiert sich die Fehlermöglichkeit...


    Wewiterhin muss man einfach versuchen sein Auge auf Störobjekte zu trainieren um diese zu erkennen, sprich bewusst das Bild auf Störer absuchen. Klappt aber nicht immer, manchmal sieht man solche Störobjekte wirklich erst beim Schnitt.


    Was auch enorm hilft ist ein möglichst "cleanes" Sucher-/Displaybild, sprich keine oder nur sehr wenige Informationen einblenden. Gerade hinter größeren Einblendungen wie einem Histogramm oder einer Aussteuerungsanzeige usw. können sich Störobjekte gut verstecken bzw. die Einblendung kaschiert dann das störende Objekt...


    Ich hatte mal den Fall ds sich hinter dem Histogramm bzw. Waveform bei einem Dreh das "Rattenkarusell" (ziemlich aufwendig gebautes Mikrofonarray für 5.1-Surround-Ton mit entsprechenden grauen Windfellen, daher "Rattenkarusell" genannt...) des Tonkollegen in einer Einstellung im Bild hatte - auch die Regie am externen Monitor hat das nicht gemerkt...war peinlich....gottseidank wurde die Einstellung bzw. das ganze Set im Schnitt dann nicht verwendet.

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  • Also auch von meiner Seite der Rat, beim "Dreh" etwas weniger hektisch zu sein, "duchzuatmen" und halt den Bildausschnitt genau zu betrachten. Filmen/Fotografieren fordert halt auch eine gewisse Konzentration und sollte nicht nur so "nebenbei" erledigt werden.


    Natürlich sind da grade geführte Gruppenreisen oder Ausflüge eher ein Stressfaktor.

    Aber mit etwas "Übung" und - wie MacMedia schreibt - gewissen Standards im Kopf sollte das auch gehen.


    Was auch enorm hilft ist ein möglichst "cleanes" Sucher-/Displaybild, sprich keine oder nur sehr wenige Informationen einblenden.

    Kann ich auch bestätigen.

    Bei den meisten Kameras kann man aber doch die Displayeinblendungen - evtl. mittels Funktionsschalter - schnell an-/abschalten.


    Problematischer sehe ich da die teilw. verbauten "Mini-Displays", insbes. wenn diese dann auch noch durch ungünstige Lichtverhältnisse kaum "lesbar" sind. Wenn dann eine (oft nur leichte) Veränderung der Kamerahaltung, oder der eigenen Position nicht hilt, oder möglich ist, können ggf. dichtere Tücher, o.ä., was sich leicht mitführen lässt, helfen.



    ...bei der Nachbearbeitung sieht man es dann, wie aktuell bei mir, eine Reklametafel im Bild, total störend.

    Also proDAD Hide hatte ich nur mal kurz getestet und gleich wieder verworfen.

    Selbst unter günstige Voraussetzungen gibt es oft Artefakte oder "Geister" in den bearbeiteten Stellen. Und meist fehlt in der Aufnahme einfach das Material um bestimmte Stellen zu ersetzen.


    Es gibt aber halt auch Methoden derartige Sachen im Schnitt mit "Bordmitteln" zu reparieren. Zumale diese ja meist doch eher nicht zentral im "Mittelpunkt" der Aufnahme stehen. Denn sonst hätte man diese ja wohl bemerkt.


    Das sind eigentlich Techniken der Nachbearbeitung, die "schon immer" bei Film und Foto eingesetzt wurden und sich bewährt haben.

    Und ja, es bedeutet Arbeit. Aber grade das ist doch auch das Salz in der Suppe beim Schnitt.



    • Also einerseits kann man natürlich versuchen den Bildausschnitt etwas zu verändern, sodass das störende Element ganz aus dem Bild geht, oder zumindest nicht ganz so stark auffällt. Das funktioniert insbes. dort gut, wo eher ein Bildrand betroffen ist.
    • Zweite Möglichkeit wäre den Blick des Zuschauers mittels Maske (Vignette) durch Abdunkelung/Unschäfe auf den bildwichtigen Teil zu lenken. Dadurch treten manche vorher auffälligen Dinge mehr in den Hintergrund.
      Das funktioniert übrigens auch bei "normalen" Aufnahmen gut. Ein Clip kann damit viel aussagekräftiger werden, als wenn alles bis ins letzte Detail (überschärft) zu sehen ist.
    • Oder man kann auf einer höheren V-Spur entweder ein bearbeitetes transparentes Still, oder eine leicht (zeit-)versetzte Kopie des Clips (Maske) abspielen und damit das störende Objekt überdecken. Die "Ränder" können dabei auch überblendend gestaltet werden.

    Es kommt halt immer darauf an wie die jeweilige Aufnahme aussieht und was denn da stört.



    Gruß

    Peter

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    Rest ist private Meinung

  • Problematischer sehe ich da die teilw. verbauten "Mini-Displays", insbes. wenn diese dann auch noch durch ungünstige Lichtverhältnisse kaum "lesbar" sind.


    Daher begegne ich dem Trend immer mehr mit einer Actioncam und/oder Kameras wie einer Osmo Pocket zu filmen mit einer gewissen Skepsis. So schön leicht und klein diese Kameras auch sind, die meist eher winzigen Bildschirme erschweren die Ablesbarkeit enorm.



    So eine Kamera ist eine Ergänzung für besondere Situationen, aber in meinen Augen kein allumfassender Ersatz für eine „große“ Kamera (gleiches gilt für mich auch für filmende Smartphones)….

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  • (gleiches gilt für mich auch für filmende Smartphones)….

    OT ON -


    was mir bei mit dem Smartphone erstellen Aufnahmen häufig auffällt, sind schiefe Horizonte und ungünstige Perspektiven.


    Sogar bei Reportagen im TV (z.B. bei den Berliner Lokalnachrichten), deren Reporter offenbar jetzt häufiger Smartphones nutzen ist das in letzter Zeit öfter zu sehen.

    Man kann sicherlich auch gut mit einem Smartphone, einer Action-Cam oder „Osmo“ filmen. Aber man sollte sich zumindest klar darüber sein, dass man dabei auch eine gewisse Aufmerksamkeit notwendig ist.


    OT OFF


    Gruß

    Peter

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    Rest ist private Meinung

  • So Sachen, wie unerwünschte Objekte im Bild oder auch Unschärfe versuche ich mit einem etwas größeren Display als dem Sucher oder Kameradisplay zu vermeiden.


    Dazu nutze ich dann einen Atomos Ninja V. Es gibt aber auch andere größere Kameradisplays. Dieses kleine Objekte in irgendwelchen Ecken, fällt um so mehr auf, je größer die Displays sind. Darum nutzt man sie ja beim Film. Natürlich hat das auf Reisen seine Grenzen, aber ein 5“ Display kann bei kleiner Größe schon helfen. Zumal die Helligkeit in der Sonne bei weitem besser ist, als ein „Blindflug“ auf dem kameraeigenen Display.

  • Natürlich hat das auf Reisen seine Grenzen, aber ein 5“ Display kann bei kleiner Größe schon helfen.


    Genau das - die Größe und Gewicht eines externen Displays - wird für viele ein Showstopper sein was die Nutzung eines externen Displays angeht.


    Ist doch das Credo der meisten User das die Ausrüstung klein und kompakt sein sollte, ein 5"-Display oder gar ein noch größeres Display sind da oft nicht drin. Denn neben der schieren Größe kommt ja noch das Gewicht für das Display und den dazugehörigen Akku dazu, zudem sind oftmals erst "Bastelarbeiten" zum Auf-/Abriggen nötig wenn man die Kamera in einer Tasche verstauen will.


    Daher sehe ich den Tipp des externen Displays für Reisen eher als theoretischer Natur als denn einer praxistauglichen Lösung.


    Die Vorteile sind natürlich unbestritten, ich nutze auch oft ein externes großes Display, von 5" auf der Kamera bis hin zu 10,1" auf einem extra Stativ, allerdings bin ich dann i.d.R. sowieso mit großem Gepäck unterwegs für geplante Aufnahmen, d.h. oftmals kommt da ein kompletter Autokofferraum zusammen wegen Licht, Stativen, Kamera, Zubehör usw. - nur machen die wenigsten User hier wohl solche Aufnahmen.

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  • zudem sind oftmals erst "Bastelarbeiten" zum Auf-/Abriggen nötig wenn man die Kamera in einer Tasche verstauen will.

    Dafür (und anders) macht sich dann halt ein Camera Cage gut, die es auch für viele DSLR/DSLM Kameras gibt,

    Auf meiner BMDPCC 6K habe ich einen sehr lichtstarken (2.200 nits) 7“ Monitor über einen Gelenkarm angebracht. Um das in der Kameratasche zu verstauen brauche ich nur(aus Sicherheitsgründen) das HDMI-Kabel abzuziehen und den Gelenkarm so umzuklappen, dass der Monitor „flach“ auf der Cam liegt.


    Das Gewicht von so einem Cage hält sich auch in Grenzen. Der Vorteile überwiegen da eindeutig.

    Aber es kommt halt immer darauf an, worauf der Einzelne abzielt.

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  • Aber es kommt halt immer darauf an, worauf der Einzelne abzielt.


    Genau DAS ist das Stichwort - was den einen nicht stört, kann den anderen erheblich stören....

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  • Das war ein Hauptgrund, von der Pocket 6K zur 6K Pro zu wechseln. Der integrierte, klappbare 5 Zoll Monitor mit 1500 nits reicht üblicherweise in heller Sonne, notfalls gibt es auch noch den Sucher. Die Kadrierung ist damit kein Problem.


    Diese Kameras sind heute ja bereits älter. Trotzdem sehe ich bis heute keinen Grund zu wechseln. Eine kürzliche Prüfung von mir, zur Sony FX3 zu wechseln, bringt zu wenige Vorteile - und sogar einige Nachteile wie die fehlende, interne raw BRAW Aufzeichnung bzw. auf SSDs.


    Aber externe Displays mit 2.200 nits sind schon gut. An meiner EVA1 (ebenso ein alter Dino) unverändert.

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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