Frage zu Ton bei der Osmo Pocket 3

  • Hallo zusammen,

    vielleicht kann mir jemand mit Erfahrungen bei der Osmo Pocket 3 einen Tipp geben. Ich habe auch im letzten Urlaub wieder festgestellt, dass die OP3 mit ihren internen Mikrofonen den Umgebungston extrem leise aufzeichnet. Im Vergleich zur Sony A 6700 mit Kameramikro oder vor allem auch zur Insta360 X5 viel zu leise. Nun hatte ich - aus welchen Gründen auch immer - leider nur das vordere Mikro angeschaltet - muss ich wohl übersehen haben.


    Frage: gibt es eine Möglichkeit den Ton zu regeln - ich finde keine - und ist der O-Ton, wenn alle Mikros auf an gestellt sind, lauter ? Was mir auch auffällt: der Ton "gurgelt" bei rauschenden Umgebungsgeräuschen wie Verkehrslärm, lauter Musik o.ä. öfter mal (klingt wie Flanger-Effekt) obwohl ich alle Effekte ausgestellt hatte.


    Wenn ich den O-Ton der P3 mit dem der Insta360 vergleiche - so hätte ich ihn auch bei der Pocket auch gerne.

    LG vobe49

  • Hallo:


    1) Rufe GOOGLE auf > klicke auf KI < gib folgenden Text ein: Wie kann man bei der DJI Pocket 3 den ton der eingebauten Mikros lauter stellen > eingabetaste drücken.


    2) Ich kann das Ergebnis leider nicht vernünftig selektieren/ausschneiden, daher meine Empfehlung 1), es selbst zu tun.


    3) Du erhältst eine umfassende Beschreibung an Möglichkeiten,

    - wie man im NLE den Ton verbessern kann,

    - was man beim Filmen beachten soll usw.

    // Ich hätte es nicht besser gekonnt.


    // Da ich manchmal beim Schnitt auch das eine oder andere vergessen habe, benutze ich 1) fast immer, wenn ich nicht mehr weiter weiß (und mir das Recherchieren zu aufwendig wird).


    Gruß kurt

    WIN-10/64 PRO (22H2-19045-2364)

    RESOLVE-21.0.00040 Studio; EDIUS-11.50.20977-WG

  • Grundsätzlich hebe ich in Davinci Resolve den Audiopegel der Pocket 3 (internes Mikrofon) um +6-9 dB (je nach Situation) an.

    Das ist alles was man tun muss.


    Grüße

  • Hier gibt es alle wichtigen Infos zum Ton mit der DJI OP3 - ohne und mit dem Mic2.

    https://youtu.be/1mIyaSfo6CY?is=IwGJC6DHL4WrzLOZ


    Wichtig:

    Kamera einschalten, auf dem Display von rechts nach links wischen -> oben in der Mitte das Mikro-Symbol antippen, „Windgeräuschreduktion“ ausschalten. Bei eingeschalteter Reduktion kommt es oft zu diesem Flanger-Effekt. Audio-Korrekturen lassen sich besser und kontrollierter im Schnittsystem machen.


    Evtl. auch „Direktionales Audio“ auf Vorne stellen. Damit werden seitliche Störgeräusche unterdrückt.


    Mit dem Mic2 lässt sich dessen Verstärkung bei der Aufnahme einstellen:

    Kamera einschalten, auf dem Display von oben nach unten wischen -> das Mutter-Symbol antippen -> Funkmikrofon antippen -> Sender auswählen -> im gekoppelten Zustand Verstärkung erhöhen oder reduzieren

  • Hallo TomK, die von dir vorgeschlagenen Einstellungen "Windgeräuschreduktion aus" und "Direktionales Audio Vorne" waren bei meiner P3 so gesetzt; die Lautstärke der Umgebungsgeräusche ist leider sehr leise; meist auch für eine Nachbearbeitung im Schnittprogramm nicht wirklich ausreichend. Ich teste demnächst mal "Direktionales Audio alle". Habe zwischenzeitlich ein Video bei YT gefunden wo festgestellt wurde, dass da die Lautstärke wohl größer sein soll. Das MIC 2 an der P3 habe ich auch bereits getestet. Da ist der Ton etwas optimaler und vor allem reduziert das Fell recht gut die Windgeräusche. Wenn man die Pocket 3 unterwegs aber oft an und aus macht, ist das gekoppelte Micro etwas hinderlich.

    Danke nochmal für deine Hinweise - eine Empfindlichkeitsregelung am internen Mic wäre halt nicht schlecht. Werde ich dem Support mal mitteilen; vielleicht sind die ja interessiert.

  • Hallo vobe49,


    anbei die KI-Lösung von Google zu deiner Frage. (Mir hat sie geholfen.)


    Wie kann man bei der DJI Pocket 3 den Ton der eingebauten Mikros lauter stellen


    Bei den eingebauten (internen) Mikrofonen der DJI Osmo Pocket 3 kann die manuelle Mikrofonverstärkung (Gain) nicht direkt erhöht werden. Die Kamera passt die Lautstärke der internen Mikrofone automatisch an das Zoom-Verhältnis an.


    Es gibt jedoch effektive Workarounds an der Kamera sowie wichtige Einstellungen im Menü, um den Ton der eingebauten Mikros zu optimieren und lauter wirken zu lassen.


    1. Ausrichtung der Mikrofone anpassen (Richtwirkung)Wenn die Mikrofone in die falsche Richtung aufnehmen, klingt der Ton oft sehr leise.


    So stellst du die Richtcharakteristik ein:Wische auf dem Display von rechts nach links, um die Kameraeinstellungen zu öffnen.Stelle sicher, dass der PRO-Modus aktiviert ist.Tippe oben auf das Mikrofon-Symbol.


    Wähle unter Ausrichtung (Direction) die passende Option:


    Vorne: Wenn du etwas filmst, das sich vor der Linse befindet.


    Vorne und Hinten: Ideal für Vlogs, wenn du hinter der Kamera sprichst.


    Alle: Für allgemeine Umgebungsgeräusche.


    2. Windgeräuschreduzierung überprüfenSchalte im selben Mikrofon-Menü die Windgeräuschreduzierung testweise aus.Dieser Filter schneidet oft tiefe Frequenzen ab, was die Stimme künstlich dünn und leiser wirken lassen kann.


    3. Blockierungen vermeidenDie DJI Pocket 3 besitzt drei Mikrofone (neben dem Schriftzug "Pocket 3", auf der Rückseite und an der Seite).


    Achte penibel darauf, diese kleinen Löcher beim Halten der Kamera nicht mit den Fingern zu verdecken. Nutze am besten den Verlängerungsgriff aus dem Zubehör.


    Grüße

    Hansi

  • anbei die KI-Lösung von Google zu deiner Frage. (Mir hat sie geholfen.)

    Hallo Hansi:


    Frage: Wie hast Du die Antwort so sauber extrahieren können; bei meinen Versuchen wurde alles mögliche, in der Antwort mit angezeigte, mit kopiert.

    kurt

    WIN-10/64 PRO (22H2-19045-2364)

    RESOLVE-21.0.00040 Studio; EDIUS-11.50.20977-WG

  • anbei die KI-Lösung von Google zu deiner Frage. (Mir hat sie geholfen.)

    Die Lösung von KI ist die Grundvoraussetzung, die logisch ist und bekannt sein sollte Trotzdem reicht das im Regelfall nicht aus!


    Grüße

  • Im letzten letzten Urlaub habe ich die Osmo Pocket 3, eine Insta360 X5 und (seltener) meine Sony Alpha 6700 mit dem Kameramikrofon ECM-G1 genutzt. Für Aufnahmen aus dem Auto heraus war an der Windschutzscheibe eine DJI Action 5 montiert.


    Bei der Sony kann man die Aufnahmelautstärke im Menü einstellen und dementsprechend ist hier der aufgezeichnete Ton auch am lautesten. Ich hatte die Sony aber selten im Einsatz, weil ich unterwegs wenig Gewicht mitschleppen wollte.


    Um es nochmal deutlich zu sagen: ich bin von der Osmo Pocket, was die Bildqualität anbelangt, total begeistert. Bei schönem Wetter finde ich die Aufnahmen von der Bildqualität her ausgewogener als von allen anderen Kameras die ich nutze. Leider ist aber der Ton - wenn es einem nicht gerade um eine Nahbesprechung sondern um die Umgebungsgeräusche geht, recht leise und ziemlich schlecht. Dieses "Flanger-ähnliche" Geräusch im aufgezeichneten Ton tritt nach meiner Erfahrung fast immer bei sehr leisen Aufnahmen auf und auch trotz abgeschalteter Bypassfilter und Windgeräuschunterdrückung. Mit dem Windfilter ist der Ton im Übrigen noch schlechte - eigentlich meist unbrauchbar.


    Im direkten Vergleich ist der Ton selbst von der Insta360 X5 deutlich besser. Allerdings setze ich diese Kamera nur für besondere Aufnahmesituationen/Effekte ein - und dann am 1,2 m oder 3 m Selfistick, und da spielt der Ton dann eh nicht die Rolle wie bei einer "bodenständigen" Aufnahme.


    Um es nochmal zu sagen: mir ist es wichtig, einen brauchbaren Umgebungston mit aufzuzeichnen, weil ich finde, dass erst dieser ein Video "lebendiger" macht. Mir kommt es nur selten auf Sprachaufnahmen an. Ich weis, dass die Lösung eine separate Tonaufnahme mit einem geeigneten Recorder wäre, aber das ist mir im Urlaub dann doch zu viel Aufwand.


    Eure Hinweise (bzw. die von der KI) hatte ich bei der Aufnahme mit der OP3 alle beachtet - allerdings war nur das vordere Mikrofon aktiv. Ich teste bei Gelegenheit mal die Situation mit allen Mikrofonen und sehe, was da herauskommt. Danke nochmal für eure Hinweise.

    LG vobe49

  • Hallo Hansi:


    Frage: Wie hast Du die Antwort so sauber extrahieren können; bei meinen Versuchen wurde alles mögliche, in der Antwort mit angezeigte, mit kopiert.

    kurt

    Hallo Kurt,


    Copy and paste; also den KI-Text von Google exakt ausschneiden und kopieren. Dann Sicherung mit MS Word und ab ins Archiv für Pocket 3 u 4.

    Grüße Hansi

  • (...)

    Um es nochmal zu sagen: mir ist es wichtig, einen brauchbaren Umgebungston mit aufzuzeichnen, weil ich finde, dass erst dieser ein Video "lebendiger" macht. Mir kommt es nur selten auf Sprachaufnahmen an. Ich weis, dass die Lösung eine separate Tonaufnahme mit einem geeigneten Recorder wäre, aber das ist mir im Urlaub dann doch zu viel Aufwand.

    (...)

    Hallo vobe49,


    was dir "zu viel Aufwand" bereitet, ist die beste Lösung, die ich kenne und anwende für "brauchbaren Umgebungston".

    Allein meine X5 liefert akzeptables Bild (nicht so gut wie der Pocket!) und gleichzeitig guten Umgebungston ohne zusätzlichen Recorder.

    Grüße Hansi

  • Ich habe die OP3 letztes Jahr im Frankreich Urlaub bei zum Teil stürmische Verhältnisse am Ärmelkanal und Atlantik eingesetzt, dabei immer met dem externen Mikro (mit Windschutz). Was dabei nervt ist die sekundenlange Anzeige im Display beim Einschalten. Die Aufnahmen sind für mich laut genug auch in ruhiger Fällen. Zu lauten O-Ton muss meistens im Post runtergeregelt werden wenn mit Kommentar oder Musik versehen wird. Das brauche ich mit der OP3 meistens nicht.

    :wink2: Theo Houben

  • also den KI-Text von Google exakt ausschneiden und kopieren

    Schade, ich hatte gedacht, da gäbe es eine eine einfachere Methode. Bei umfangreichem Dialog mit der KI wird Copy&Paste halt lästig aufwendig.

    Aber wird schon noch besser werden.

    Danke jedenfalls für deine Bestätigung - kurt

    WIN-10/64 PRO (22H2-19045-2364)

    RESOLVE-21.0.00040 Studio; EDIUS-11.50.20977-WG

  • Leider ist aber der Ton - wenn es einem nicht gerade um eine Nahbesprechung sondern um die Umgebungsgeräusche geht, recht leise und ziemlich schlecht.

    Gleiches kenne ich halt auch schon von meiner Osmo Pocket 1 her.

    Die internen Mikrofone sind halt für wirklich "saubere" Umgebungsaufnahmen nicht besonders gut geeigent, eher für das Nahfeld ausgelegt. Das dürfte auch bei der OP 3 nicht viel anders sein.



    Das MIC 2 an der P3 habe ich auch bereits getestet. Da ist der Ton etwas optimaler und vor allem reduziert das Fell recht gut die Windgeräusche. Wenn man die Pocket 3 unterwegs aber oft an und aus macht, ist das gekoppelte Micro etwas hinderlich.

    Du könntest ja mal versuchen die Aufnahme mit dem Mic 2 machen, ohne es mit der Osmo zu koppeln.


    Also die interne Aufnahme des DJI Mic frühzeitig starten und dann relativ durchlaufen lassen. Dessen Aufnahme also nur dann unterbrechen, wenn es einige Zeit nicht gefilmt wird.

    Dann im NLE die Aufnahmen aus der Pocket auf die Aufnahme vom Mic 2 synchronisieren und "überflüssiges" wegschneiden, bzw. ggf. an anderer Stelle verwenden.



    Vor kurzem habe ich mir das DJI Mic 3 gekauft. Allerdings jetzt auch nicht für die Osmo 1, mit der es sich auch nicht koppeln läßt.

    Sondern für andere Aufgaben, hauptsächlich Interviews, die ich mit der BMD 6K mit externen Mikro fertige.

    Da verfahre ich nach diesem Muster, synchronisiere also auf die Aufnahme aus dem Mic 3.


    Zumindest beim Mic 3 gibt es auch Einstellungen, die etwas mehr von den Umgebungsgeräuschen durchlassen.

    Das ist natürlich nicht vergleichbar mit der Qualität eines auf die Umgebung ausgelegten externen Mikrofons, aber schon brauchbar.


    Dein DJI Mic 2 sollte grundsätzlich ähnlich wirken.

    Wobei ich die genauen Unterschiede der beiden Modelle jetzt auch nicht kenne.



    Gruß

    Peter

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    Rest ist private Meinung

  • Du könntest ja mal versuchen die Aufnahme mit dem Mic 2 machen, ohne es mit der Osmo zu koppeln.


    Also die interne Aufnahme des DJI Mic frühzeitig starten und dann relativ durchlaufen lassen. Dessen Aufnahme also nur dann unterbrechen, wenn es einige Zeit nicht gefilmt wird.

    Dann im NLE die Aufnahmen aus der Pocket auf die Aufnahme vom Mic 2 synchronisieren und "überflüssiges" wegschneiden, bzw. ggf. an anderer Stelle verwenden.

    Das scheint mir aber sehr mühsam bei meist hunderte von Aufnahmen im Urlaub, um das dann wieder synchronisiert zu kriegen. Bei einem Interview oder sonstige Aufzeichnung mit durchlaufender Kamera mag das eine Möglichkeit sein.

    Dabei Frage ich mich ob eine interne DJI Mic Aufzeichnung sich großartig Unterscheidet von eine mit der OP3 gekoppelte DJI Mic Aufzeichnung.

    :wink2: Theo Houben

  • Das scheint mir aber sehr mühsam bei meist hunderte von Aufnahmen im Urlaub, um das dann wieder synchronisiert zu kriegen

    Ist zumindest in Edius kein Problem -


    1. durchgehende Audioaufnahme auf eine neue Sequenz (Timeline) legen;
    2. die Video-Clips in der Bin markieren und über Multi-Cam Synchronisation > Audio einfügen.


    Wenn man vorher in den Clip-Eigenschaften die Kameras benennt, dann werden die Clips der gleichen Kamera auch sofort auf eine Spur gesetzt.

    Das geht auch schnell und normalerweise ohne größere Probleme, solange es nicht nur Vogelgezwitscher ist.

    In solchen Fällen muss man halt dran denken nach dem Einschalten der Kameraaufnahme z.B. mit dem Finger zu schnippen, oder etwas zu sagen, damit ein eindeutiger Punkt erkennbar ist.


    Wie das jetzt z.B. in Magix funktioniert weiß ich nicht. Aber eigentlich sollte es da ähnlich sein.



    Dabei Frage ich mich ob eine interne DJI Mic Aufzeichnung sich großartig Unterscheidet von eine mit der OP3 gekoppelte DJI Mic Aufzeichnung.

    Die Mic 2 und Mic 3 können intern mit 32 bit Float aufnehmen, das hat in der späteren Bearbeitung gewisse Vorteile.

    Normalerweise reiche dafür zwar auch die 24 bit aus, die aus der OP, oder anderen Kameras kommen. Aber bei bestimmten Situation ist das dann im Audio-Editor schon bemerkbar.


    Hauptsächlich ging es mir jetzt aber darum, dass geschriebene wurde, neue Aufnahmestarts seien bei gekoppelten MIC 2 umständlich (vermutlich wegen notwendiger erneuter Kopplung???).

    Dies zu vermeiden, also nicht auf eine Kopplung warten zu müssen. war der eigentliche Sinn hinter dem Vorschlag.



    Gruß

    Peter

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    Rest ist private Meinung

  • Hauptsächlich ging es mir jetzt aber darum, dass geschriebene wurde, neue Aufnahmestarts seien bei gekoppelten MIC 2 umständlich (vermutlich wegen notwendiger erneuter Kopplung???).

    Dies zu vermeiden, also nicht auf eine Kopplung warten zu müssen. war der eigentliche Sinn hinter dem Vorschlag.

    Eine erneute Koppelung ist beim einschalten der OP3 nicht erforderlich. Was nervt ist beim jeden einschalten der OP3, das das halbe Display mit der momentanen Akku Ladung für einige Sekunden gefüllt wird.

    20260518_103837.jpg

    Die Mic 2 und Mic 3 können intern mit 32 bit Float aufnehmen, das hat in der späteren Bearbeitung gewisse Vorteile.

    Normalerweise reiche dafür zwar auch die 24 bit aus, die aus der OP, oder anderen Kameras kommen. Aber bei bestimmten Situation ist das dann im Audio-Editor schon bemerkbar.

    Ich frage mich nur ob die Qualität des Mikro da einen Unterschied hergibt. Mit wieviel bit in der OP3 aufgezeichnet wird ist mir nicht bekannt. Vorteil wäre ja das eine zu Leise Aufnahme sich besser lauter machen lässt.

    :wink2: Theo Houben

  • Ich frage mich nur ob die Qualität des Mikro da einen Unterschied hergibt. Mit wieviel bit in der OP3 aufgezeichnet wird ist mir nicht bekannt.

    Nach meiner bisherigen Erfahrung mit dem Mic 3 liefert dies - stimmige Einstellung und einigermaßen gute Aufnahmebedingungen vorausgesetzt - im Vergleich zu ähnlichen Geräten (einfache Funkstrecken/Lavalier-Mikros) wirklich gute Aufnahmequalität.

    Wobei ich das Gerät halt hauptsächlich für Interviews und ähnliche Situationen benötige, wofür es halt auch hauptsächlich ausgelegt ist. Und natürlich lässt es sich nicht mit einem über 1.000 € teuren Studio- oder Richtmikrofon vergleichen.


    Nach meinen Informationen kann die OP3 nur mit 24 bit aufzeichnen. Aber das wird in aller Regel auch völlig ausreichen.


    Doch 24 bit soillten es bei einer Audioaufnahme schon sein. Mit nur 16 bit, wie es in einigen Kameras die Grundeinstellung ist/war, oder gar mit .mp3 kann man in einer umfangreichern Nachbearbeitung weniger anfangen.


    Nur dann, wenn es in der Aufnahme bestimmte Störquellen oder Fehler gibt - die man natürlich vermeiden sollte (hätte, hätte, Fahrradkette) - kann man evtl. mit einer 32 bit float Aufnahme mehr rausholen/retten, als mit 24 bit. Dabei geht es dann mehr um die vorhandene Auflösung, als um das Mikrofon selbst.


    Und wenn halt die Möglichkeit besteht mit 32 bit float aufzunehmen, was spricht denn dagegen das auch zu tun?

    Audio kostet halt nicht soviel Speicherplatz, als dass dies wirklich ins Gewicht fällt. Und Audio-Editoren und NLEs arbeiten intern sowieso eigentlich alle mit mindesten 32 bit.



    Der große Vorteil von einer internen Aufzeichnung im Senderteil (wie sie ja auch einige andere Geräte bieten) liegt aber halt auch darin, dass dies "unterbrechungsfrei" funktioniert. Also nicht, wie bei einigen günstigen 2,4 GHz Strecken nichts beim Empfänger ankommt.

    Schon aus dem Grund würde ich die interne Aufnahme auch immer nutzen.




    Eine erneute Koppelung ist beim einschalten der OP3 nicht erforderlich.

    Ok, dazu habe ich keine eigene Erfahrung, weil eben keine OP3. Und mit meiner OP1 geht es halt nicht.


    Ich hatte es halt nur so verstanden, dass es bei einem gekoppelten DJI Mic (2) und dem Ein-/Ausschalten der OP3 irgendwelche "Unzulänglichkeiten" gibt, die bei einem nicht gekoppelten Mic 2 nicht auftreten. Wenn die Akku-Anzeige dann nach ein paar Sekunden von allein weggeht, mag das zwar nerven, sollte jetzt aber auch nicht das große Problem sein.


    Und wie gesagt, es war auch nur ein Vorschlag, was man evtl. anders mach könnte.

    Ob das dann für einen passt, sollte man dann halt zumindest mal ausprobieren.


    Gruß

    Peter

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    Rest ist private Meinung

  • Rod hatte das von mir geschilderte Problem mal von eine KI untersuchen lassen. Der sehr umfangreiche Bericht ist außerordentlich interessant und bestätigt auch voll und ganz meine Feststellungen.


    Ich habe danach mal einige Tests gemacht um herauszubekommen, ob vielleicht eine der möglichen Mikrofon-Konfigurationen für die Aufnahme von relativ leisen Umgebungsgeräuschen bessere Ergebnisse liefert.

    Habe alles in einem kleinen Video mal zusammengefasst.



    LG vobe49