Frage zu Ton bei der Osmo Pocket 3

  • Mal noch etwas Abschließendes zum O-Ton Thema der Osmo Pocket 3:


    Ich hatte bei meinem aktuellen Projekt das MIC2 mit der Pocket 3 gekoppelt mit der Hoffnung auf bessere Umgebungsgeräusche. Wie sich nun beim Schneiden eines neuen Projektes gezeigt hat, sind durch den Einsatz des MIC2 die Probleme tatsächlich behoben worden - man bekommt mit dieser Lösung einen sehr brauchbaren Umgebungston hin und das hat mich echt gefreut. Wenn das Thema noch von Interesse ist, kann man es sich in meinem aktuellen "Wörlitzer-Park Video" ja mal ansehen bzw. anhören.


    Dazu allerdings noch einige Anmerkungen:

    Alle Szenen sind mit einer Osmo Pocket 3 im Wechsel mit einer Insta 360 X5 aufgenommen worden. Die Insta wurde auf einem 100 cm Selfi-Stab mit erhobenen Arm ca. 140 cm betrieben.


    Festzustellen ist, dass trotz des Abstandes zum Gondoliere die Sprachaufnahmen und die Umgebungsgeräusche oft noch besser klingen, als die mit dem MIC2 - aus meiner Sicht sind die inneren Mikrofone der Insta360 auch sehr gut geeignet und auch wenig windanfällig.


    Ab etwa 3:50 min im Video werdet ihr bei den Szenen der Insta360 eine Verschlechterung der Bildqualität feststellen.

    Auch sowas muss man wissen: wenn man im Wechsel der Kameras bei laufender Insta360-Kamera den Selfi-Stab herauszieht oder wieder hinein schiebt kann es passieren, dass man ungewollt das Menü aktiviert und von rechts nach links die Bildqualitätseinstellungen auf- und verschiebt. Genau das ist mir passiert: die Auflösung hat sich von 7680 x 3840 auf 3840 x 1920 Pixel verstellt (8K auf 4K), ohne dass ich es bemerkt habe; - sehr ärgerlich - passiert einem nur einmal.

    LG vobe49


  • Am Wochenende hatte ich die Pocket 3 mal wieder privat im Einsatz auf einer Messe. Ton per internem Mikro, wobei der Geräuschpegel auf so einer Messe nicht gering ist...


    Mit dem Ding lässt sich völlig unauffällig filmen, was aber bedingt das einem andauernd Menschen vor die Kamera rennen weil sie gar nicht mitbekommen das man filmt.

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  • Am Wochenende hatte ich die Pocket 3 mal wieder privat im Einsatz auf einer Messe. Ton per internem Mikro, wobei der Geräuschpegel auf so einer Messe nicht gering ist...

    ...und war Ton unbrauchbar?

    :wink2: Theo Houben

  • ...und war Ton unbrauchbar?


    Nein, absolut brauchbar. Wobei das eher als "Hintergrundlärm" einzustufen ist....

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  • Nein, absolut brauchbar. Wobei das eher als "Hintergrundlärm" einzustufen ist....

    Also Pegel in Ordnung?

    :wink2: Theo Houben

  • Nein, absolut brauchbar. Wobei das eher als "Hintergrundlärm" einzustufen ist....

    „Hauptproblem“ der internen Mikrofone ist m.E. auch deren Windempfindlichkeit.

    In Innenräumen ist das schon besser.

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    Rest ist private Meinung

  • Also Pegel in Ordnung?


    Sieht so aus.


    „Hauptproblem“ der internen Mikrofone ist m.E. auch deren Windempfindlichkeit.


    War im Freien, aber es war Windstill. Der "Sound" besteht aus Stimmengewirr, teilweise Motorengeräusche.


    Also nichts anspruchsvolles....


    Im Endeffekt wird aber nur wenig davon im Film landen, das wird eine Art Moodfilm mit kurzen Sequenzen von der Messe, sprich da kommt passende Musik drunter.

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  • Im Endeffekt wird aber nur wenig davon im Film landen, das wird eine Art Moodfilm mit kurzen Sequenzen von der Messe, sprich da kommt passende Musik drunter.

    :thumbsup:

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    Rest ist private Meinung

  • Die Lautstärke der Umgebungsgeräusche war ja, wie du schreibst, recht hoch. Da trat dieser von mir beschriebene Flanger-artige Effekt nicht auf ? In der KI - Analyse von rod wird davon gesprochen, dass der Effekt auf die starke interne Bearbeitung des Tons in der OP3 zurückzuführen wäre und zwar dadurch, weil die Kamera permanent versucht, Sprache zu optimieren, die manchmal eben gar nicht als solche da ist.


    Ich selbst war bei "normaler" Umgebungsgeräusch-Lautstärke zum ersten mal sehr zufrieden mit dem Ton und werde das MIC2 künftig regelmäßig nutzen - gerade auch weil dieses sehr weiche Windfell die Windgeräusche sehr gut ausblendet.

  • Ich bin soweit begeistert von meinem "Outdoor" OP3 Konstrukt (Bild in Post #60). Keine Geraüsche mehr vom tragen oder die eigene Atmung. Die Mic2 immer im Blick und sie lässt sich bequem ein/ausschalten.

    :wink2: Theo Houben

  • Da trat dieser von mir beschriebene Flanger-artige Effekt nicht auf ? In der KI - Analyse von rod wird davon gesprochen, dass der Effekt auf die starke interne Bearbeitung des Tons in der OP3 zurückzuführen wäre und zwar dadurch, weil die Kamera permanent versucht, Sprache zu optimieren, die manchmal eben gar nicht als solche da ist.



    Ich habe das Material bisher nur am Laptop kurz gesichtet und habe nicht vor hier tiefgreifende und erschöpfende Forschung und eine Optimierung des Tones zu machen.


    Die OP3 ist für mich alles andere als eine Hauptkamera - und wenn richtig guter Ton dann kommt der definiv nicht aus einem DJI Mic 2 oder ähnlichen Funkstrecken und wird schon gleich gar nicht mit der OP3 aufgezeichnet....


    Die OP3 ist für mich eher eine Art Fun-Kamera oder für besondere Wow-Shots und definitiv keine Hauptkamera für größere Filmprojekte!

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  • Die OP3 ist für mich eher eine Art Fun-Kamera oder für besondere Wow-Shots und definitiv keine Hauptkamera für größere Filmprojekte!

    Das wird sich dann aber mit deiner OP4PRO ändern ...


    Grüße

  • Das wird sich dann aber mit deiner OP4PRO ändern ...


    Grüße


    Wird es sich definitiv nicht!

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  • Die OP3 ist für mich alles andere als eine Hauptkamera ...

    Das ist schon richtig.


    Aber wo sich meine OP1 als Ergänzung recht gut gemacht hat, war bei Vorträgen, als leicht zu versteckende Cam, auf das Rednerpult gerichtet. Brachte etwas an Abwechslung in der Perspektive.

    Man durfte nur nicht zu nah rangehen, wegen des WW.


    Ähnlicher Einsatz auch bei einer Hochzeit, verborgen in einer Blumendeko leicht seitl. vom Altar, also mit Blick "von hinten" auf die Gesichter des Brautpaares. Da wäre der Aufbau einer größeren Kamera nicht möglich gewesen.


    Wobei da der Ton natürlich auch nicht verwendet wurde.



    Gruß

    Peter

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    Rest ist private Meinung

  • ....als leicht zu versteckende Cam, auf das Rednerpult gerichtet.


    ....verborgen in einer Blumendeko leicht seitl. vom Altar, also mit Blick "von hinten" auf die Gesichter des Brautpaares.



    Genau solche Aufbauten meinte ich. Irgendwo versteckt untergebracht. Oder um mal eine kurze Szene mit Gimbal zu machen.


    Also nicht als (gleichwertige) B-Cam, sondern eher als C-Cam. Eben für kurze Sequenzen, Zwischenschnitte oder eben besondere Blickwinkel welche mit einer größeren Kamera so nicht möglich wären.


    Der alleinige Einsatz als A-Cam beschränkt sich bei mir auf wenige Einsätze wenn ich wirklich keine andere Kamera mitnehmen will und die Aufnahmequalität von Bild und/oder Ton eher von untergeordneter Natur ist.

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  • Welchen Mehrwert hat jetzt diese Diskussion in Zusammenhang mit OP3 Ton? Das die OP3 nicht die eierlegendewollmilchsau Kamera ist, wissen wir, genau so sind das andere Kameras auch nicht. Wie und wann ihr eure OP3 einsetzt ist nebensächlich, es geht darum wie man beim Einsatz der OP3 als Hauptkamera auch einen durchwegs vernünftigen O-Ton bekommt.

    :wink2: Theo Houben

  • Hat das MIC2 bzw. die OP3 mit gekoppelten MIC2 einen Limiter, der Übersteuerungen verhindert ?


    Frage hat sich erledigt. Die KI meint dazu:


    Ja, das DJI Mic 2 verfügt über einen integrierten digitalen Limiter. Dieser hilft dabei, extreme Lautstärkespitzen (Clipping) automatisch abzufangen und so verzerrte Tonaufnahmen bei plötzlichen, lauten Geräuschen zu verhindern. [1, 2, 3, 4, 5]

    Alternativ bietet das System eine Sicherheitsspur-Funktion, bei der neben der normalen Tonspur parallel eine zweite Spur mit einem um -6 dB leiseren Pegel aufgezeichnet wird.

  • Frage: hat das MIC2 bzw. die OP3 mit gekoppelten MIC2 einen Limiter, der Übersteuerungen verhindert ?

    Ich denke mal nicht, man kann ja nicht umsonst im Pro Menu den Aufnahmepegel des MIC2 einstellen. Mir ist ein zu leisen O-Ton lieber als ein übersteuerten O-Ton. Man kann den Aufnahmepegel im Display einigermaßen kontrollieren. Falls der fast dauerhaft im roten Bereich ist würde ich jedenfalls runter regeln. Optimal wäre wenn man einen Kopfhörer zum monitoring an der OP3 anschließen könnte.

    :wink2: Theo Houben

  • vobe49 Gut zu wissen. :yes: KI kann ich solche Fragen hilfreicher sein als die Bedienungsanleitung.

    :wink2: Theo Houben