Bin eigentlich nicht so begeistert davon um Aufnahmen verschiedene sorten Kameras in einem Projekt miteinander zu mischen, egal wie gut man da Farbkorrektur betreibt. Einen durchgängigen "Look" ist da eher schwierig zu bekommen. Man sieht sofort wenn die Kamera wechselt und ich empfinde das eigentlich als störend. Auch das wechseln zwischen normalen Bild und 360 Grad kann mal als Gag eingebunden werden, aber einen echten Mehrwert hat das für mich nicht.
Farbanpassung von verschiedenen Kameras - versus Kreativität?
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Bin eigentlich nicht so begeistert davon um Aufnahmen verschiedene sorten Kameras in einem Projekt miteinander zu mischen,...
Man sieht sofort wenn die Kamera wechselt und ich empfinde das eigentlich als störend
Nun, grundsätzlich kann man das schon hinbekommen.
Der Vorteil dabei kann darin liegen, dass man ggf. für bestimmte Aufnahmen eine besser geeignete Kamera verwendet.
Es gibt dabei halt bei der Aufnahme, oder sogar schon der Auswahl der Cam bestimmte Dinge zu beachten, damit man sich den Abgleich nicht zu schwer, oder gar unmöglich macht.
Man kann sich ja auch einen "Ausgleichfilter" erstellen, der dann bei Aufnahmen der jeweiligen Kamera angewendet wird.
Und z.B. in Multi-Cam-Projekten geht es ja halt auch nicht anders. Selbst wenn man das gleiche, oder zumindest ein ähnliches Modell verwendet, ergeben sich auch immer Unterschiede.
Die Sache mit den 360 Grad Kameras sehe ich aber auch eher skeptisch.
In den meisten Fällen finde ich deren Aufnahmen auch eher störend.
Gruß
Peter
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Nun, grundsätzlich kann man das schon hinbekommen.
Kann man. Aber da muss man sich mit color grading schon recht gut auskennen. Immer erst ein neutrales Bild herstellen. Und dann angleichen. Also es ist definitiv Arbeit.
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Kann man. Aber da muss man sich mit color grading schon recht gut auskennen. Immer erst ein neutrales Bild herstellen. Und dann angleichen. Also es ist definitiv Arbeit.
Genau, ich kann es nicht und viele andere Hobbyfilmer hier auch nicht. Als Beispiel möchte ich da befe "Urlaub in Chalkidiki" erwähnen, jetzt nicht negativ gegenüber befe gemeint, aber da gleicht keine Szene farblich und in Auflösung der Andere. Jedenfalls so erscheint es mir.
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Man muss sich zumindest intensiver damit befassen, und das kostet einiges an Lernzeit. Es ist nachvollziehbar, wenn sich das viele gar nicht erst antuen wollen.
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Kann man. Aber ... es ist definitiv Arbeit.
Genau, ich kann es nicht und viele andere Hobbyfilmer hier auch nicht.
Ja, selbstverständlich ist das ein gewisser Arbeitsaufwand und man muss sich damit beschäftigen wie es geht, wenn man darauf Wert legt.
Aber das ist doch halt bei allen Belangen des Videoschnitts notwendig.
Auch die Clips auf einer TL einfach nur zu sortiern, zu schneiden, mit irgendwelchen Effekten zu belegen und Musik, oder gar einen Kommentar einzubeziehen ist Arbeit und benötigt etwas Erfahrung.
Will man das machen, muss man sich damit zumindest mal beschäftigen. Ebensogut gibt es (dank Smartphone) auch immer mehr Leute die einfach nur einen 10 oder 20 Sekunden Clip erstellen und diesen so wie er ist Freunden und Verwandten zeigen. Also ohne jeglich Bearbeitung, weil sie das nicht können, oder wollen.
Und anders ist es bei der Farbkorrektur doch auch nicht. Sie ist ein Aspekt im großen Thema Videoschnitt/Filmgestaltung.
Ja, man muss erstmal verstehen und sehen wie das geht. Dazu muss man sich halt damit auseinandersetzten. Doch ist es jetzt auch nicht so, dass die Farbkorrektur ein unergründliches Geheimis ist. Und niemand verlangt hier doch ein professionelles Colorgrading.
Selbst wenn man jetzt die ganze Zeit nur mit einer Kamera filmt ist das ja auch noch lange keine Garantie dafür, dass die Aufnahmen immer wirklich zusammenpassen. Auch hier können schon deutlich erkennbare Unterschiede auftreten. Sei es durch unterschiedliche Aufnahmesituationen, andere Einstellungen, oder verwendete Filter. Da können dann sogar manchmal Aufnahmen aus einer anderen Kamera "passender" sein, als aus der gleichen.
Wenn man das irgendiwe angleichen will, ist zumindest ein Einstieg in das Thema Color notwendig.
Zur Klarstellung - ich will niemanden dazu zwingen Farbkorrekturen zu machen. Aber es ist halt ein Teil des Schnitts, mit dem man sein Endergebnis verbessern kann.
Gruß
Peter
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Ja, selbstverständlich ist das ein gewisser Arbeitsaufwand und man muss sich damit beschäftigen wie es geht, wenn man darauf Wert legt.
Aber das ist doch halt bei allen Belangen des Videoschnitts notwendig.
Auch die Clips auf einer TL einfach nur zu sortiern, zu schneiden, mit irgendwelchen Effekten zu belegen und Musik, oder gar einen Kommentar einzubeziehen ist Arbeit und benötigt etwas Erfahrung.
Will man das machen, muss man sich damit zumindest mal beschäftigen. Ebensogut gibt es (dank Smartphone) auch immer mehr Leute die einfach nur einen 10 oder 20 Sekunden Clip erstellen und diesen so wie er ist Freunden und Verwandten zeigen. Also ohne jeglich Bearbeitung, weil sie das nicht können, oder wollen.
Und anders ist es bei der Farbkorrektur doch auch nicht. Sie ist ein Aspekt im großen Thema Videoschnitt/Filmgestaltung.
Ja, man muss erstmal verstehen und sehen wie das geht. Dazu muss man sich halt damit auseinandersetzten. Doch ist es jetzt auch nicht so, dass die Farbkorrektur ein unergründliches Geheimis ist. Und niemand verlangt hier doch ein professionelles Colorgrading.
Selbst wenn man jetzt die ganze Zeit nur mit einer Kamera filmt ist das ja auch noch lange keine Garantie dafür, dass die Aufnahmen immer wirklich zusammenpassen. Auch hier können schon deutlich erkennbare Unterschiede auftreten. Sei es durch unterschiedliche Aufnahmesituationen, andere Einstellungen, oder verwendete Filter. Da können dann sogar manchmal Aufnahmen aus einer anderen Kamera "passender" sein, als aus der gleichen.
Wenn man das irgendiwe angleichen will, ist zumindest ein Einstieg in das Thema Color notwendig.
Zur Klarstellung - ich will niemanden dazu zwingen Farbkorrekturen zu machen. Aber es ist halt ein Teil des Schnitts, mit dem man sein Endergebnis verbessern kann.
Gruß
Peter
Also damit man das halbwegs hin bekommt, ist es (nach meiner Erfahrung) schon hilfreich, sich entweder einen Coloristen-Einsteigerkurs zu suchen (mir hat da einer von Udemy recht gut geholfen).
https://www.udemy.com/course/t…otcamp-in-davinci-resolveOder sich durch das Buch zu Farbmanagement von Resolve durchzubeißen.
Zumindest meine Erfahrung war, dass man das so einfach nebenbei nicht mehr hinbekommt.
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Das ist eine interessante Diskussion über den Farbangleich verschiedener Quellkameras in einem Video. Habe da vielleicht eine etwas anderen Meinung. Für mich und in meinem Freundeskreis der Filmschaffenden ist der Farbabgleich nicht so wichtig. Mache das nur manchmal aus der lockeren Hand, wenn der Unterschied zu arg ist.
Viel wichtiger ist die Story des Film und der Kommentar. rod wird mir da Recht geben. Wenn es einen roten Faden gibt und einen gewissen Spannungsbogen, sind die technischen Details wie die Farbgebung ziemlich egal. Auch in allen Wettbewerben, an denen ich teilgenommen habe, ist der Farbabgleich kein Beurteilungskriterium.
Und die Laien sehen das sowieso nicht.
Das ist meine persönliche Meinung. Jeder kann natürlich einen perfekten Farbablgeich machen wie er will.
Mehrere Kameras zu nutzen ist mir ziemlich wichtig, je nach Situation. Beim Dalmatienfilm habe ich diese Kameras genutzt.
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Mehrere Kameras zu nutzen ist mir ziemlich wichtig, je nach Situation. Beim Dalmatienfilm habe ich diese Kameras genutzt.
Heißt das du hast immer alle 4 Kameras dabei und entscheidest vor Ort welche du davon einsetzt? Oder mal einen Tag die Kamera, den anderen Tag eine andere Kamera?
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Jeder kann natürlich einen perfekten Farbablgeich machen wie er will.
Es geht ja auch nicht um einen "perfekten" Farbabgleich. Sondern nur darum evtl. zu große "Sprünge" etwas anzupassen. Eben wie Du schreibst, wenn der Unterschied zu groß ist. Oder vielleicht wegen eines falschen Weißabgleichs die Farben nicht stimmen und nachkorrigiert werden sollten..
Und Anlass der Diskusssion war je eben die "Beschwerde", dass die Verwendung unterschiedlicher Kameras störend wirken würde. Hier wollte ich zeigen, dass sich dies durchaus auch anpassen läßt.
Natürlich ist die Story letzlich das Wichtigste.
Aber einen Film mit völlig verwackelt (nicht stabiliserten) Bilder, unverständlichem Ton, evtl. sogar noch Bild- oder Tonstörungen, würdest Du ja auch nicht "abliefern" wollen. Warum soilte man da nicht zumindest auch mal ein Auge mal auf die Farbe werfen?
Wie gesagt ist Farbe halt nur ein Teilbereich beim Videoschnitt. Aber warum sollte man den völlig jetzt vernachlässigen?
Es gibt halt auch genügend Mittel (Videos oder Webseiten) in denen die Grundlagen verständlich erklärt werden. Und niemand verlangt hier doch ein "hollywoodtaugliches" Ergebnis.
Gruß
Peter
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Man kann eine Story nicht als Rechtfertigung dafür nehmen, dass man einen handwerklich unsauberen Film herstellt. Oder vielleicht sollte ich sagen - man sollte nicht.
Denn was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Ich habe das Aufwiegen des einen Aspektes gegen einen Anderen ehrlich gesagt nie verstanden.
Dass bei Wettbewerben der Farbabgleich (und Anschlussfarben) kein Kriterium sind, das habe ich auch beobachtet. Völllig absurd in meinen Augen - das lässt eher diese Wettbewerbe in einem fragwürdigen Licht erscheinen.
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Für mich und in meinem Freundeskreis der Filmschaffenden ist der Farbabgleich nicht so wichtig. Mache das nur manchmal aus der lockeren Hand, wenn der Unterschied zu arg ist.
Das hat nichts mit verwackelt oder schlecht zu tun. Es gibt in einem Film mit unterschiedlichen Kameras Abweichungen, die man problemlos ignorieren kann - zB wenn es mit einem Motivwechsel geschieht. Andere Situationen können kniffliger sein, wenn es dann mit der lockeren Hand klappt - Klasse. Zusätzlich nutze ich bei Bedarf eine Lookanpassung, die ich mit zwei ähnlichen Motiven als Basis anfertige. Für mich ist filmen/schneiden ein kreativer Prozess, der mir Freude machen soll. Da dürfen technische Probleme gerne in den Hintergrund treten.
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Das hat nichts mit verwackelt oder schlecht zu tun.
Verwackelt oder schlechter Ton waren ja auch nur als Beispiel dafür angeführt, dass hier wohl jeder ohne Zögern und mit den ihm/ihr gegebenen Möglichkeiten eingreifen würde.
Warum sollte man das bei einem störenden Farbunterschied denn nicht machen, oder zumindest versuchen? Egal ob der Farbunterschied jetzt durch die Verwendung unterschiedlicher Kameras entstanden ist, oder nicht.
Also wird doch nur genau das gefordert/vorgeschlagen, was Du auch schilderst bereits selbst zu tun.Mehr wird doch nicht verlangt.
Ich verstehe ehrlich nicht, warum dieses Thema (was auch nichts mit der P 4P zu tun hat) auf derartige Ablehnung stößt.
Und wie wolfgang auch richtig schreibt, setzt Kreativität nicht voraus, das handwerkliche Grundsätze völlig außer Acht gelassen werden.
Gruß
Peter
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Warum sollte man das bei einem störenden Farbunterschied denn nicht machen,
dagegen spricht ja nichts
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Das hat nichts mit verwackelt oder schlecht zu tun.E
Es sind aber unbestritten handwerkliche Fehler. Interessant, aber die empfinde ich selbst durchaus immer als "schlecht".
Ich verstehe ehrlich nicht, warum dieses Thema (was auch nichts mit der P 4P zu tun hat) auf derartige Ablehnung stößt.
Diese Diskussion kenne ich zur Genüge. Es gibt (vor allem in Clubs) bei Vielen die Sichtweise, dass sie diese technischen Aspekte nicht interessieren. Ich finde das immer interessant, weil unser ganzes Hobby auf technischen Grundlagen basiert. Aber viele wollen sich offenbar mit der Technik nicht befassen. Sei es, weil sie es öd finden. Unkreativ.
Es wird so getan, als würde die Befassung mit der Technik uns einschränken. Ich finde immer, dass das Gegenteil richtig ist. Wenn ich weiß was ich mache, habe ich mehr Möglichkeiten als nur dem Zufall ausgesetzt zu sein. Meine Meinung.
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Habe das mal ausgelagert.
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Kann man. Aber da muss man sich mit color grading schon recht gut auskennen.
Hier mal ein Beispiel, wie man in Resolve mit ganz wenigen Klicks verschiedene Clips anpassen kann.
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Das Weiterübertragen ist die eine Sache. Braucht man natürlich. Die Diskussion über die Anschlussfarben über Clipgrenzen hinweg berührt natürlich sowohl Clips der gleichen Kamera - mit verschiedenen Einstellungen. Aber hier auch zusätzlich von verschiedenen Kameras.
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Warum sollte man beim Farbkorrigieren nicht auf (automatische) Hilfsmittel zurückgreifen dürfen und solltte das alles (fachmännisch) mit der Hand gemacht werden. Bei Wackelbilder wird ja auch nach ein Stabilisierungstool gegriffen und versucht man doch auch nicht jedes Frame mit der Hand selber zu korrigieren.
Ich nutze seid Jahren noch immer zur vollen zufriedenheit das umsonst "Autolevel" Tool von SeMW, funktioniert uA auch mit Resolve.
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Dazu braucht man doch das Autolevel Tool von SeMW nicht, ddas den Signalpegel auf den vollen Wertebereich streckt.
Stellt man in Resolve die Farbmetrik auf "DaVinci YRGB Colormanaged" und setzt den Haken vor "Automatisches Color Managment", dann macht Resolve das ganz von alleine.