Resolve 21.1 veröffentlicht

  • Es wurde explizit (mal in den Marketingpublikationen) das Beispiel genannt, dass die KI aus einer Langversion eine Kurzfassung erstellen könne. Siehe den Text oben - von Blackmagic selbst gepostet.

    Gut, das mag z.B. eine kostengünstige Möglichkeit sein einen Trailer zu erstellen. Oder vielleicht sogar einen ganzen Werbefilm für ein Produkt komplett über eine KI generieren zu lassen, ohne teure Werbeberatern, Filmset, Schauspieler.


    Da geht es also - ähnlich wie bei KI generierten Drehbüchern oder Musik - alles möglichst billig zu machen. Der Zuschauer wird das schon schlucken.


    Aber ist es wirklich das was man will?

    Alles nur vorschreiben lassen aus einer Retorte, die meint den „Mainstream“ zu kennen? Schlimm genug, dass uns sowas von anderen vorgesetzt wird.

    Bloß nicht nachdenken, die KI macht das schon. Selbstständiges Denken schadet der Gesundheit!!!



    Im Endeffekt bräuchte man sich dann irgendwann auch nicht mehr die Mühe zu machen überhaupt von der Couch aufzustehen und zu verreisen. „KI generiere mir 3 Wochen Urlaubserinnerungen und zeige mir auf der VR-Brille was ich erlebe. Temperatur Wohnzimmer anpassen und Couch auf Vibration..“


    Filmen und Filmschnitt sind kreative Tätigkeiten. Die leben von eigenen Ideen und Versuchen. Nur so lernt man auch was.


    Gruß

    Peter

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  • Der "Shit-to-Gold-Konverter" rückt immer näher.... :teufel:

    Kann sein.

    Aber ich würde da die Entwicklung nicht unterschätzen. Und weise darauf hin, dass der Anwender im Steuersitz sitzt, und der KI die Anweisungen gibt. Für den Shit ist er dann selbst verantwortlich!
    :panic::teufel:

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Auch ich habe mich noch nicht wirklich damit beschäftigt, da ich denke, die Entwicklung steht erst am Anfang und Vieles wird in Zukunft stabiler, vor allem auch intuitiver funktionieren, denn man möchte die breite Masse erreichen. Das hat schon zu DOS-Zeiten mit der Kommandozeile nicht funktioniert, da waren es auch die Techfreaks in der Hauptsache. Nächstes Beispiel ist Linux: die Leute würden, meine Meinung, in Scharen Windows den Rücken kehren, wenn, ja wenn da nicht immer noch sehr oft die Befehlszeile warten würde. Fakt ist: keine Firma kann sich diesem Hype entziehen, sonst bleibt sie auf der Strecke. Ich persönlich will Vieles auch nicht per KI erledigen lassen. Es soll ja mein Wissen und meine Erfahrung in den Projekten sichtbar sein, grad Grading und solch elementare Dinge. Aber Fusion beispielsweise sagen wie ich mir einen Titel oder aufwendigen Effekt wünsche und ich muss dann das Grundgerüst nur noch feintunen, ich gebe zu, dieser Gedanke ist erstmal verlockend. Ich bin jedenfalls gespannt und verfolge, aus Zeitmangel und auch weil ich eben denke, dass Vieles bald viel einfacher geht und das Wissen von heute morgen schon überholt ist, die Entwicklung momentan eher am Rande mit.

  • Wie meinst du das? Übernimmt die KI die Entscheidung wo geschnitten wird oder sagsrt du der KI wo sie schneiden soll?

    Wenn in dem Film jemand spricht, z. B. Interview oder Dialog, dann kann die KI den Schnitt übernehmen.


    Du sagst ihr: "Fasse die wichtigsten Aussagen über "XYZ" in einem dreiminütigem Newsbeitrag zusammen, dann macht sie den Schnitt selbstständig.


    Entscheidend ist momentan noch, dass in den Aufnahmen gesprochen wird. Die KI transkribiert das gesprochene Wort, ordnet es thematisch ein ("versteht es") und schneidet entsprechend den Vorgaben.


    Was zumindest für dem "normalen" Nutzer noch nicht geht, man gibt der KI Bilder ohne jeden Kommentar und verlangt einen Schnitt mit dem Thema "XYZ". Da müsste sie die Bilder analysieren und thematisch einordnen ("verstehen"). Das erfordert im Gegensatz zu der, ich nenne es mal "Transriptionsmethode", ein Vielfaches der Rechenleistung im Vergleich mit der Transkriptionsmethode.


    Beste Grüße, Uli

  • Was zumindest für dem "normalen" Nutzer noch nicht geht, man gibt der KI Bilder ohne jeden Kommentar und verlangt einen Schnitt mit dem Thema "XYZ". Da müsste sie die Bilder analysieren und thematisch einordnen ("verstehen").

    Das wird aber bereits heute versprochen. Siehe den von mir oben eingefügten Blackmagic Marketing-Text.

    Vielleicht versprechen sie derzeit auch noch viel zu viel. Mag sein. Ein Test ist natürlich ausständig - ich fahre am Sonntag auf Urlaub, komme vorher wohl nicht mehr dazu das zu testen.

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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  • Beschäftigt sich eigentlich [hier] noch jemand mit dieser Einbindung von Resolve in eine KI über MCP?

    Hier vielleicht nicht so sehr, aber hier dafür sehr ausführlich: neben fünf Demos bzw. Beispielen werden ab 14:36 genau jene Themen behandelt, die in diesem Thread offenbar zu Fehlinterpretationen ("Shit-to-Gold-Converter") führen.


    Ich habe mir daher erlaubt, Teile des Textes aus dem o.a. Kapitel [auszugsweise] zu zitieren:


    "Sie [die KI, Anm.] findet Muster in der Kreativität anderer und reproduziert diese. Vorerst bleibt Kreativität die Domäne des Menschen. Im gegenwärtigen Stadium kann man sich diese Art von KI als Assistenz-Editor vorstellen.


    Sie erfordert Ihre kreative Aufsicht. Sie benötigt wohlüberlegte Anweisungen und jemanden, der ihre Arbeit überprüft.


    Weitergedacht: Nicht jede Bearbeitung ist jedoch kreativ. Ein Großteil der Arbeit ist prozeduraler Natur. Mit der Weiterentwicklung

    der KI-Bearbeitungsfunktionen werden diese prozeduralen Aufgaben wahrscheinlich am einfachsten zu automatisieren sein,

    doch der kreativen Fähigkeit der KI sind klare Grenzen gesetzt.


    Wenn ein Mensch etwas bearbeitet oder an einer kreativen Leistung beteiligt ist, greift er auf seine emotionalen Erfahrungen zurück und lässt diese in seine Entscheidungen einfließen. Wenn wir solche Inhalte betrachten, erfahren wir etwas über die emotionalen Erlebnisse der Schöpfer und fühlen uns mit ihnen verbunden.


    Ein Computer kann diese emotionalen Entscheidungen zwar nachahmen, aber er kann sie nicht selbst treffen, da er nicht lebt und nicht auf eigene Erfahrungen zurückgreifen kann.


    Technologische Innovationen wirken sich auf Arbeitsplätze aus. Als Editor arbeiten Sie in einem wettbewerbsintensiven Umfeld, in dem Geschwindigkeit, Kosten oder die Qualität Ihrer Arbeit geschätzt werden. Wenn eine KI eine Aufgabe zuverlässig schneller, in besserer Qualität oder zu geringeren Kosten erledigen kann, könnte sie beginnen, Menschen Arbeit abzunehmen. Doch das ist nichts Neues.


    Wenn ein menschlicher Kollege eine Aufgabe zuverlässig schneller, in besserer Qualität oder zu geringeren Kosten erledigen kann, wird auch er anderen Menschen Arbeit abnehmen. Ganz gleich, ob ein besseres KI-Tool oder ein besserer menschlicher Cutter auf den Plan tritt: Solche Situationen bieten die Chance, die eigene Kreativität und die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln und zu steigern.


    Vergessen Sie nicht: Wahre Kreativität ist nach wie vor eine seltene und gefragte Fähigkeit."


    DaVinci steht mit der teilweisen Offenlegung seiner API (Application Program Interface) offenbar erst ganz am Anfang, es scheinen bei Weitem noch nicht alle Befehle und Funktionen für die Nutzung durch KI zur Verfügung zu stehen. Fest steht jedoch, dass dies - wie bei BlackmagicDesign üblich - wohl nur eine Frage der Zeit (und der laufenden Updates) sein wird, und wir geben schriftliche oder gar auch mündliche Anweisungen zum Videoschnitt, wie es Team2Films ja (hier noch tippend) vorzeigt.


    Ein Zitat aus einem Posting zu o.a. Video erlaube ich mir ebenfalls einzufügen, weil es den Kern der Thematik (Zauberlehrling: "Die Dinge, die ich rief, werd' ich nicht mehr los") trifft:


    "Diese Funktion wurde erst kürzlich veröffentlicht, und schon zwei Tage später wirkt sie veraltet. ChatGPT Astra kann die DaVinci-Oberfläche steuern und Videos automatisch bearbeiten. https://www.youtube.com/watch?v=V7CtHz8JFWA . Ich finde es gut, dass DaVinci diese Funktion integriert hat, aber ich glaube, 90 % der Nutzer verstehen die Möglichkeiten von KI derzeit noch nicht. DaVinci präsentiert KI als praktisches Plugin, das den Workflow beschleunigt. Das mag vor einem Jahr noch gestimmt haben. Aber die Modelle, die jetzt und in den nächsten Monaten auf den Markt kommen, können Videos komplett bearbeiten. Gefällt mir das als Cutter mit 20 Jahren Erfahrung? Nein! Ich finde es schrecklich. Aber es ist die Realität, und darauf sollte man sich einstellen."

    [übersetztes Zitat von @sauriak8286]


    LG, Franz

    "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!" - "Ein Film sagt mehr als tausend Bilder!"

  • Sucjher


    👍feine Erläuterung, danke. So stelle ich mir das auch vor, Unterstützung MEINER Ideen, Kreativität und Workflow, alles andere muss und will ich nicht. Aber das sieht jeder anders. Jedenfalls, wenn es in Zukunft jedem Drittklässler möglich ist einen halbwegs perfekten Film zu erstellen ohne irgendeinen Hauch von Ahnung und Fachwissen , verkaufe ich meine Kameraausrüstung und wechsle das Hobby.😅

  • Das wird aber bereits heute versprochen. Siehe den von mir oben eingefügten Blackmagic Marketing-Text.

    Ich habe lange gesucht. Was aus meiner Sicht Resolve und Claude / ChatGPT noch nicht können: Ich verbinde Resolve mit Claude / ChatGPT und sage: Mache aus diesen 250 Clips, die kein gesprochenes Wort enthalten, einen guten Reisefilm.


    Dazu müsste die Kombination Resolve und Claude visuelle Inhalte wie ein Mensch verstehen können, visuelle Motive erkenne können, emotionale Entwicklungen in den Bildern erkennen können usw.


    Davon sind wir noch einiges entfernt.


    Und wie gesagt, das Blatt wendet sich, wenn Davinci mit Claude ein Interview, einen Dialog, eine VO-Stimme als Information hat.


    Den gesprochenen Text kann Claude / ChatGPT einordnen, "verstehen". Der Text liefert dem System die Informationen, mit denen es das Thema des Filmes, einen Spannungsbogen und einen generellen Schnittplan entwickeln kann.


    Wobei ich den Text dann lieber einem Modell in Claude oder ChatGPT übergeben würde, das ich zuvor nach meinen Bedürfnissen und Anforderungen trainiert habe. Sonst bekommt man die üblichen 08/15-Antworten einer KI.


    Beste Grüße, Uli

  • KI generiere mir 3 Wochen Urlaubserinnerungen und zeige mir auf der VR-Brille was ich erlebe. Temperatur Wohnzimmer anpassen und Couch auf Vibration..

    Super - wo kann man diese SW kaufen?


    :nix:


    Schade.

    WIN-10/64 PRO (22H2-19045-2364)

    RESOLVE-21.1.10010 Studio; EDIUS-11.51.22362-WG

  • Linux: die Leute würden, meine Meinung, in Scharen Windows den Rücken kehren, wenn, ja wenn da nicht immer noch sehr oft die Befehlszeile warten würde.

    :yes:

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    RESOLVE-21.1.10010 Studio; EDIUS-11.51.22362-WG

  • Super - wo kann man diese SW kaufen?

    Ach, das wird in Resolve 42 kostenlos kommen.;)

    Anschließend erfolgt dann eine Umstellung auf die komplett User-freien Programme. Denn wozu ist so ein menschlicher Störfaktor noch nötig, wenn die KI doch alles besser kann? :teufel:

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  • Denn wozu ist so ein menschlicher Störfaktor noch nötig, wenn die KI doch alles besser kann? :teufel:

    Tja, hm, ist ermüdend.


    Ganz zu Anfang meiner Beiträge über KI schrieb ich sinngemäß: Niemand hier im Forum muss sich um KI auch nur einen Dreck kümmern. Wir sind zur alte Säcke, uns betrifft das nicht mehr, es ist eher Spaß and der Freud und Neugier.


    Völlig anders seht es aus meiner Sicht für Verwandte, Freunde oder Bekannte, kurz, für alle, die noch länger in der Arbeitswelt stehen aus. Ob es ihnen gefällt oder nicht, ein sehr großer Teil wird sich mit der KI und ihren Folgen herumschlagen müssen.


    Und da ist es von Vorteil, wenn man halbwegs weiß, um was es geht.


    Beste Grüße, Uli

  • Und da ist es von Vorteil, wenn man halbwegs weiß, um was es geht.


    Selbstverständlich kann die KI Vorteile bringen. Und natürlich war mein Beitrag überzogen gemeint.


    Ja, man wird sich auch an diesen Fortschritt gewöhnen (müssen). Wie an jede andere Erfindung, beginnend bei der Verwendung von Feuer durch den Menschen. Aber am Feuer kann man sich halt auch sehr schnell verbrennen und "beherrschen" tut es der Mensch bis heute nicht. Insoweit sollte man auch aufpassen, was man mit einer neuen Erfindung KI macht und worin deren Gefahren bestehen.


    Hierbei wird schon jetzt von bestimmten Unternehmen rigeros verhindert der Entwicklung vernünftige Grenzen zu setzten und bestehende Regelungen zu umgehen - schau einfach was da derzeit in den USA ermöglicht wird.

    Passend hierzu wird eine überschappende Euphorie drüber verbreitet, was doch nicht alles Segensreiche die KI mitbringt und wie nützlich sie doch für die Menscheit sei. Überlasst eure Entscheidungen der KI, die sagt euch schon was ihr machen müsst. Eigene Denkansätze und das eigene finden von Lösungsmöglichkeiten auch ohne KI ist doch out und völlig überbewertet.


    Bleibt skeptisch und hinterfragt auch die KI. Setzt KI dort und dann ein, wo es wirklich etwas bringt.

    Aber stumpft dabei nicht ab, nur weil es mit KI "einfacher" ist, sondern denkt selbst.

    In der Geschichte unterwarf sich die Menschheit immer wieder religösen oder politischen Vorstellungen, die eignes Denken verhindern sollten. Mit der KI ist hier ein neuer Faktor hinzugekommen, der in die gleiche Richtung genutzt werden kann.



    Gruß

    Peter

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  • ...sondern denkt selbst!

    :yes: // Wen es interessiert:


    Einer meiner früheren (IT-)Arbeitgeber hatte eines Tages auf jeden Arbeitsplatz "Faltkarten" aufstellen lassen mit dem Motto:

    Think!, Denke! oder σκέψου!


    Man durfte sich die Sprache aussuchen. Da es sich um eine große EDV-Unternehmung aus den USA handelte, wählten viele Think! Etliche in Wien natürlich Denke!

    Ich wählte mir die griechische Variante σκέψου! Einerseits, weil mir die griechische Schrift "besser gefiel", andererseits aber auch deswegen, weil die Bedeutung von σκέψου auch das Vokabel "zweifle" umfasst.


    Gruß kurt

    WIN-10/64 PRO (22H2-19045-2364)

    RESOLVE-21.1.10010 Studio; EDIUS-11.51.22362-WG

  • :thumbsup:

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  • Ja, man wird sich auch an diesen Fortschritt gewöhnen (müssen). Wie an jede andere Erfindung, beginnend bei der Verwendung von Feuer durch den Menschen. Aber am Feuer kann man sich halt auch sehr schnell verbrennen und "beherrschen" tut es der Mensch bis heute nicht. Insoweit sollte man auch aufpassen, was man mit einer neuen Erfindung KI macht und worin deren Gefahren bestehen.


    Einer meiner früheren (IT-)Arbeitgeber hatte eines Tages auf jeden Arbeitsplatz "Faltkarten" aufstellen lassen mit dem Motto:

    Think!, Denke! oder σκέψου!


    Das sind sehr allgemeine, fast ritualhafte Reaktionen auf die KI: Die Gefahren bedenken, selber denken (1). Ja, was denn sonst.


    Wenn ich mir die Praxis im Umgang mit der KI ansehe, den lese ich hier immer öfter, habe zum Thema XY mal die KI befragt,


    Und wenn ich die Antworten lese, dann habe ich die starke Vermutung, dass meist die einfachsten Regeln (1) links liegen gelassen werden: Immer mindestens 2 KI's bei einer Fragestellung gegeneinander laufen lassen. Mindesten drei kontroverse Fragerunden mit den KI's drehen. Wenn ihr bei einem unbekannten Thema eine Entscheidung treffen wollt oder müsst, dann fragt ihr ja auch nicht einen einzigen Menschen.


    Dann die Antwort selbst formulieren. Dabei merkt man erst, wie viel unüberlegte, unlogische, vorausgesetzte aber nie überprüfte KI-Antworten man einfach übernimmt. Da sie beim ersten lesen logisch klingen, kopiert man sie halt.


    Nimmt man die berechtigte Kritik an der KI ernst, dann muss man bei der Entwicklung der Fragestellung (Prompt) sich einige Mühe macht. Man muss sich Fragestellungen überlegen, die mir als Mensch zeigen, in welcher Struktur die KI "denkt". Das erfordert Praxis im Umgang mit der KI.


    Daraus folgt, mit der KI zu arbeiten hat auch was "handwerkliches": Fragen entwickeln, Widersprüche in den Antworten finden, daraus weitere Fragen entwickeln; da sitz man einige Zeit.


    Ihr glaubt nicht, wie oft selbst leistungsfähige KI Modelle bekannte Fakten nicht berücksichtigen und wie viele unglaublichen Fehler sie noch immer machen. Aber, das merkt man erst in der Praxis, von der ich hier nichts bemerke. Nun, vielleicht täusche ich mich, was mich freuen würde.


    KI kann extrem leistungsfähig sein. Aber, wie bei jeder Technik, man muss sie auch lernen, wenn man sie nutzt. Es gibt hunderte von Einführungen, Kursen und Hilfen, nutzt sie.


    Der Treppenwitz bei der KI-Kritik ist oft, sie wird mit großer Energie und langen Tiraden vehement kritisiert. Bei der (klammheimlichen) Nutzung der KI wird aber keine Energie (lernen) in die kritische Handhabung investiert.


    Beste Grüße, Uli

  • Und nun fordern selbst die KI Bosse Altmann und Musk weniger Geschwindigkeit und mehr Kontrolle, weil Szenarien denkbar sind, in denen z.B. innerhalb 6 bis 12 Monaten das komplette Internet durch die KI übernommen wird. Wobei das wohl eines der harmlosen Szenarien ist.

    Ich, für meinen Teil, werde die KI nur äußerst begrenzt einsetzen. Auch weil die Recherchen ob der Wahrhaftigkeit der KI Ergebnisse viel Zeit in Anspruch nehmen. Da kann ich ja gleich selbst recherchieren.

  • Ihr glaubt nicht, wie oft selbst leistungsfähige KI Modelle bekannte Fakten nicht berücksichtigen und wie viele unglaublichen Fehler sie noch immer machen.

    Auch eine KI "weiß" halt immer nur das, was ihr beigebracht wurde.

    Und als Außenstehender wirst Du da nie wissen, was für das Training der KI verwendet und wie bewertet wurde, und was evtl. nicht.


    Wie schon gesagt, kann die KI für bestimmte Aufgaben durchaus interessant sein. Und - wie Du ja auch selbst schreibst - selbstverständlich sollte man bestimmte Prozeduren und Überprüfungen einhalten. Nur liegt es offensichtlich in der menschlichen Natur genau dies gern außer Acht zu lassen - auch schon vor der Entstehnung der KI.


    Mir geht es eigentlich nur draum, dass die KI nicht als allmächtiger "Alleslöser" gesehen werden sollte, wie es sich z.T. schon bei einigen festgesetzt hat.



    Die nachstehend verlinkte Aussage finde ich sehr treffend... = Link




    Gruß

    Peter

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  • Das stimmt. Wir finden auch immer wieder Fehler in von der KI erstellte Texte. Allerdings - die Leistungsfähigkeit ist heute schon enorm. Nur genau das verleitet dann dazu, nicht auf Fehler zu kontrollieren. Und das braucht es schon.

    Lieben Gruß,
    Wolfgang


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