Beiträge von uhahn

    Wir kommen der Sache näher,
    komischerweise ist auf der Kamera die Zeitzone Berlin/Paris GMT+1 eingestellt, Sommerzeit aus = GMT+1 Std. - dann wird die richtige Uhrzeit für Kapstadt angezeigt. (Jedenfalls wenn in Europa Sommerzeit ist)

    Mein Notebook (Linux Mint Rechner) ist für die Zeitzone Johannesburg GMT+2 eingestellt, zeigt aber auch die richtige Uhrzeit für Kapstadt an ....

    aber irgendwas kann da ja nicht sein ...
    ich meine mal was gelesen zu haben, dass Linux die Zeiten anders als Windows verwaltet, muss nachdenken

    hmmm, ist schon seltsam,
    Einstellungen für Gebiet/Datum/Uhrzeit sehen alle okay aus in der Kamera,
    und die aktuelle angezeigte Kamera-Zeit stimmt auch !!!
    Notebook das gleiche, die angezeigte Zeit stimmt , und auch mit der Kamera überein.

    Nur kann die Kamera in der "Zukunft" auf die Memory Karte schreiben .....

    Irgendwo steckt da der Einstein drin,

    ich probiere mal eine andere Kamera zu finden und das da zu testen

    Hallo,
    bin seit einiger Zeit jetzt Besitzer einer Sony A6700 und mir ist jetzt erst ein seltsames Problem aufgefallen.
    Im Dateimanager meines Laptops stimmen die Datei-Eigenschaften "Änderungsdatum" (gilt aber auch für "Erstelldatum" und "letzter Zugriff") von Clip- bzw. Foto-Dateien auf der Memory-Karte nicht überein mit der aktuellen Zeit, die auf meiner Kamera eingestellt ist ,
    komischerweise ist das "Änderungsdatum" immer ca. 2 Stunden (aber nicht genau) in der Zukunft !!!!
    Konnte bisher das Problem noch nicht lösen (Sommerzeit-Einstellung etc. hatte alles keinen Effekt),
    vielleicht weiß einer Abhilfe bzw. kann das überhaupt erstmal verifizieren,

    vielen Dank und viele Grüsse, Ulrich

    Guten Morgen,
    vielleicht kann ich kurz meinen aktuellen Erfahrungsstand mitteilen. Bin Linux-Anfänger und versuche die nicht ganz unüblichen Terminal-basierten Aktionen zu vermeiden, das meiste geht jetzt aber auch über GUIs. Der Umstieg mit meinen Windows-Office-Anwendungen auf Linux-Mint war da sehr leicht, einzig das Dateisystem unter Linux funktioniert etwas anders (aber man kann das ganz analog hinbekommen, aber eben keine Laufwerksbuchstaben).

    Allerdings ist Resolve schon ein gewisses Problem, das je nach Linux-Version und Resolve-Version unterschiedliche Probleme bereiten kann.
    Z.Zt. nutze ich Linux Mint Version 21.3 Cinnamon. Damit kann man Resolve 19 relativ einfach installieren:
    download der Resolve-zip Datei von blackmagic, entpacken und Installation starten.
    Dann gibt es eine Fehlermeldung, dass einige Libraries fehlen - die kann man relativ leicht nachinstallieren (da ist dann wohl wieder das Terminal erforderlich, aber das findet man im Internet wie es geht).
    Danach hat bei mir die Installation geklappt - und es läuft wunderbar.
    Ein Nebenproblem kann dabei die CUDA-Version einer NVidia-Karte sein - diese Drittanbieter-Treiber müssen separat installiert werden, und je nach NVidia-Treiberversion gibt es da natürlich unterschiedliche CUDA Versionen, erforderlich ist für Resolve 19 - glaube ich - sowas wie ab CUDA 12.3 - aber die freigegebenen Treiber können das jetzt (bin glaube ich auf CUDA 12.6). Zwischendurch gab es allerdings mal so 4 Wochen, in denen die erforderliche CUDA-Mindestversion nicht verfügbar war.
    Jetzt läuft aber unter LINUX-Mint 21.3 = Virginia inkl. NVidia/CUDA alles okay.

    Ein Versuch mit der neueren LINUX-Mint Version = Wilma verlief alles andere als erfolgreich. Da liessen sich die fehlenden Libraries nicht so einfach nachinstallieren - natürlich gibt es da workarounds, aber die versuche ich zu vermeiden (mir zu kompliziert).
    Deswegen bleibe ich erstmal bei der jetzigen Konstellation LINUX-Mint 21.3 und Resolve 19.

    Es gibt soweit ich aus dem Gedächtnis weiß, nur 1 offiziell unterstütze LINUX Version : Rocky Linux - hmmmm, will ich nicht wirklich.

    Danke für die beruhigende Info - also reicht erstmal 10bit Clip !!!


    "starkes Banding" ist immer relativ, die nicht so stark korrigierten Bereiche sind und bleiben natürlich bei UHD-Aufnahmen scharf,
    dagegen sieht man dann im stark korrigierten Himmel eben Block-Bildung, z.T. Banding. Wieweit das dann "stark" ist, ist dann relativ - aber im Gesamtbild dann vergleichsweise schon.
    Probiere mal eine Foto zu machen (weiß nicht ob ich das hier dann einstellen kann).


    Hmm, Einstellungen: das waren SLOG-2 Aufnahmen, in UHD, 25p, 100Mbit - bei allen Blenden, Verschlusszeiten, etc.


    Meine Erfahrungen waren da so ähnlich wie in diesem youtube-clip:
    [media]https://www.youtube.com/watch?v=P4-St-kzJ1E[/media]
    (die Aufnahmen weiter hinten mit Himmel, so ab ca. 4:10)

    Hmmm, jetzt muss ich doch mal eine blöde Frage dazu stellen:


    mit meiner Sony A6500 kann ich in S-LOGs leider nur in 8bit aufnehmen, die ich auch als Amateur für Urlaubsfilme eigentlich häufiger benutzen würde, weil der Löwe unter dem dunklen Busch zusammen mit dem blauen Himmel/weissen Wolken doch schon einen hohen Dynamik-Umfang erfordert. Und beim grading gibts dann im -eigentlich schon - ganz schönen Himmel dann diese hässlichen Artefakte (Banding, Blöcke, ...) - und das sind nicht nur die letzten Prozent Verbesserung, sondern das ist schon ein ordentlicher Effekt.
    Wurde ja auch hier mehrfach diskutiert und auch unter Youtube habe ich genau so einen Info-Clip gefunden.


    ABER:
    wenn ich einen 10bit Clip hätte, dann würde ich doch auch die komplette Kette inkl. 10bit TV benötigen, um das detailliertere Bild ohne Artefakte nach dem Grading zu behalten ???
    Oder bringt das dann hinterher auch mit 8bit TV etwas ???


    Sorry für die dumme Frage, (steht vielleicht sogar schon irgendwo, aber ich finds nicht)

    Hmmm, das wird jetzt interessant ...
    Aber um vielleicht noch mal genau zu beschreiben worum es geht:


    Ich starte ein neues Projekt (ich kann nur für EDIUS sprechen),
    kann alles mögliche einstellen (Auflösung, Farbtiefe, ...) und auch später wieder ändern ... (gefühlt alles!!)
    nur EINES nicht: die Bildrate (kann zwar zwischen 25p und 50i wechseln, aber nicht mehr auf 50p)
    (Leider sagt einem das keiner so deutlich, sondern erst wenn es zu spät ist merkt man es).
    Der Grund ist wohl das von vienna1944er SMPTE Verfahren ... da hat die Bildrate so eine grundlegende Bedeutung für die Timeline, ...


    Das bedeutet auch, dass man Projekt-Sequenzen mit anderen Bildraten, nicht mehr importieren kann, weil hier auch wieder das Timeline-Verfahren hinterlegt ist.


    ABER:
    Video-Clips mit unterschiedlichen Bildraten kann man sehr wohl in jedes Projekt -egal welcher Bildrate importieren-, da werden dann Bildraten angepaßt (Bilder weggelassen oder Bilder neu zugerechnet). Das klappt immer.




    Insofern ist Wolfgangs Hinweis, dass das in VEGAS klappt schon sehr interessant ...

    @vienna1944er


    ... das war dann auch wohl die ausführliche Erklärung meines finalen "Forschungsergebnis" seinerzeit ...
    d.h. einmal mit einer Bildrate angefangen (24p/50i bzw. 50p) und es bleibt dabei.... was manchmal ganz schön ärgerlich ist
    (ausser eben export in möglichst verlustfreie Datei und reimport der Datei)


    Als nicht Technik-Experte erschließt sich mir allerdings dennoch nicht, wieso das, was ich dann manuell gemacht habe,
    - nämlich eine Liste Clip-Name mit In- bzw. Outpoint und das ganze dann manuell wieder in einem neuen Projekt mit anderer Bildfrequenz nachgebaut - sich nicht automatisieren lässt ...


    Aber geht wohl nicht ....

    Leider wird das wohl das Problem sein,
    man kann alles mischen (Auflösungen, Formate, ....), damit macht EDIUS ja auch Werbung,....


    aber trotz intensiven Forschens habe ich bisher noch keinen Weg gefunden von 25p auf 50p in den Projekteinstellungen zu migrieren bzw. zu mischen
    (aus einem guten Grund geht das wohl prinzipiell nicht, scheint nicht an EDIUS zu liegen)

    jetzt muss ich doch nochmal fragen was ich immer schon fragen wollte, aber mich nie getraut habe:


    Filmen in 25p
    mit 90grad shutter = 1\100 sec
    heisst das dann für 1 frame gibt es dann 1\100 belichtet, dann 1\100tel dunkel, dann 1\100 belichtet, dann 1\100 dunkel = 4\25
    kann doch eigentlich nicht sein oder ????
    da hört doch dann die analogie zur shutter-scheibe auf oder ???

    Hatte selber auch mal eine VG30 - dann Panasonic-Schiene (FZ1000, G70), jetzt Sony A6300.


    Die Bildqualität der VG30 war verglichen mit den anderen Kameras (die können natürlich 4K-Video) deutlich schlechter,
    klarer gesagt: nicht mehr zu gebrauchen !!!


    Und andere typische Camcorder-Funktionen fehlen bei der VG30 auch - keine ND-Filter, keine Bildparameter-Einstellungen,....
    VG30 würde ich nicht mehr kaufen....

    Das sehe ich auch so - und ich versuche es noch mal mit meiner Einschätzung / euren Erfahrungen:
    - bei Slog-2/3 Material (aus meiner Sony A6300) sehe ich insbesondere im "Himmel-Bereich" dann noch Wolken-Strukturen, die sonst nicht da waren, aber da wird bei 8bit Material alles dann etwas "kantig"
    - an anderer Stelle merke ich da keine besonderen Unterschiede in dem was ich praktisch mache


    aber es scheint mir so, als ob Aufnahmen in Log-Profilen hauptsächlich mit 10bit Material Sinn machen würden
    (was Sony dann in den aktuellen A6000er Modellen natürlich noch nicht hat - möglicherweise schade)

    Vielleicht versuche ichs mal wieder mit etwas Bodenhaftung (ob die stimmt weiß ich nicht, daher würden mich die Erfahrungen anderer interessieren):
    - 10bit Material habe ich bisher bei meinen - überschaubaren - PostPro Aktivitäten auch nicht vermisst (nun gut, da war schon mal Helligkeit/Kontrast/Sättigung...) mit dabei
    - aber mit dem SLog2/3 Material (von meiner A6300) war ich wirklich überrascht, was da alles noch -nach einigem Tricksen- rauszuholen war, und da habe ich dann dieses "Banding" (insbesondere im Himmel) gesehen,
    da würde ich dann vermuten, dass das mit 10bit Material wesentlich besser ist
    und so ein blauer Himmel mit Wolken bei gleichzeitig schönem Vordergrund hat auch in den Bergen schon was an sich ...


    aber vielleicht ist das auch ein anderere Effekt gewesen, kann ich leider nicht beurteilen ...

    Ich muss gestehen, auch ich habe das Thema 10bit bisher nicht wirklich wichtig genommen ....


    Habe aber jetzt bei meinen ersten A6300 S-Log2/3 Aufnahmen gesehen (zumindest interpretiere ich die Ergebnisse so, vielleicht ist esja auch was anderes),
    dass dann in der Post-Pro (und ich selber war total überrascht, wieviele Details ein erst mal heller Himmel in Verbindung mit einem normalen Vordergrund dann doch bietet)
    leider sehr schnell so etwas wie "Banding" einsetzt,
    - und das Video-Bild enthält soviele Informationen, die ich dann leider nicht mehr wirklich vernünftig nutzen kann ...


    Also ich glaube meine nächste Kamera kann irgendwie 10bit ... :-)))))
    - sonst machen diese S-Logs nicht wirklich Spassssss.....

    ... und das hinterhältige an den Panasonic-Geräten ist dann, dass sie bei 4K-Video-Aufnahmen nochmal einen nicht unerheblichen zusätzlichen Crop-Faktor haben
    (was dann der Grund war, dass ich mich von der Panasonic-Linie verabschiedet habe), Weitwinkel z.B. mit der FZ1000 konnte man das nicht mehr nennen.


    die Sony A6300 hat in den PAL-4K-Video-Einstellungen dagegen den erwarteten theoretischen Crop-Faktor für Super35mm (bei NTSC-Einstellungen gibts auch einen Zusatzcrop)


    (falls das alles klar war, sorry - aber ich habe mich bei den Panasonics da im nachhinein so drüber geärgert ....)

    Danke nochmal für die Klarstellung der Frage - bezieht sich nur auf den zusätzlichen Crop-Faktor bei 4K-Video Aufnahmen....
    Der "normale" Crop-Faktor von 1" Sensor ist dann ja wirklich 2,7 (mein Gedächtnis !!!), den hat man ja immer.


    Aber die Panasonic Kameras haben da einen ordentlichen Zusatz-Crop bei 4K-Video-Aufnahmen .... zumindest die "alten" ...(weil nur kleinerer Sensor-Teil bei 4K-Video ausgelesen wird).
    Wenn das jetzt bei der FZ2000 anders wäre, --- sehr schön !!!!!


    Muss noch mal in Ruhe zum Saturn gehen ....

    Ohne jetzt hier den ganzen Thread im Kopf zu haben - aber heute war ich im Saturn-Markt, und siehe da eine FZ2000 war da.
    Bei diesen Panasonic Kameras ist für mich die Crop-Faktor Geschichte die wichtigste (Vergrößerung insbesondere bei UHD-Aufnahmen), und siehe da:
    (immer unter Vorbehalt, dass ich mich da nicht auf die schnelle vertan habe),
    bei Video-Modus mit 4k/24p zeigte mir das Gerät im manuellen Zoom tatsächlich 24mm an , d.h. kein zusätzlicher Crop-Faktor.
    Bildausschnitt mit FullHD war jedenfalls gleich.


    Kann das jemand bestätigen ??? Das wäre ja schon mal was ...


    Aber generell liegen die 1" Sensoren glaube ich immer noch bei 2,7 crop oder in der Größenordnung ...

    Ja, die Bedienung von diesem Gerät ist schon sehr gewöhnungsbedürftig - zumindest wenn man Panasonic Standards gewöhnt ist.


    Das Problem mit dem "Video-Startknopf" kannst Du aber umgehen, wenn Du die Key-Tasten umbelegst, ich habe den "Video-Start" auf die C1-Taste gelegt,
    dann sieht das Leben schon etwas besser aus.


    Verlierst dafür aber eine User-Taste ...

    ... und für mich der ausschlaggebende Punkt zum Wechsel auf die Sony a6300 war:


    Sony A6300 liest in 4K/25p den Sensor komplett aus, kein zusätzlicher Crop-Faktor, d.h. da bist Du wirklich bei 1,5
    Damit lässt sich Weitwinkel realisieren - Objektive mit ca. 18mm ergeben dann akzeptables Weitwinkel von 27 mm KB.


    Bei allen Panasonic Kameras, die ich bisher hatte, lesen sich die technischen Spezifikationen (bis auf Sensorgröße natürlich) schon vergleichbar,
    aber da wo es für mich wirklich interessant ist (Weitwinkel mit 4K Video) gibts dann Crop-Faktoraufschläge bis zu ca. 2,2 - 2,3 je nach Kamera.
    Und das war mir einfach zuviel ...


    Aber natürlich darf man sich nicht blenden lassen, die Kamera (A6300 Body gibts für 1000 Euro) ist nicht der Kostentreiber,
    sondern die Objektive ...