Beiträge von Dirk-1

    Vor 15 Jahren war ich einen Monat in Vietnam und habe einen 60min Film gemacht, so wie man das damals machte. Dein film hat mich wieder direkt in "Vietnamstimmung"gebracht, die Erinnerungen herrlich aufgefrischt.

    Ja. so werden heute Reisefilme gemacht, wenn sie als Werbefilme für ein Land oder Ort dienen sollen, Emotionen, tolle Bilderstatt belehrende Texte. Wirklich gut gemacht, und die jungen Leute lieben dieses lässige, so reisen sie ja auch.

    Times are changing!

    Dirk

    Es kommt imme auf den Zuschauer,Zuhörer an- dessen Geschmack und Vorlieben und die sind nun mal verschieden, deshalb ja auch so unterschiedliche Bewertungen.

    Uli hat schon recht, wir müssen die emotionale Seite des Zuschauer treffen, aber der Eine liebt es trocken, sachlich, der Andere romantisch usw.

    Ich persönlich haben an vielen professionellen Dokus eine Menge auszusetzen -sie langweilen mich häufig, weil sie nach einem Standardmuster gedreht wurden - kein Wunder bei dem knappen Zeitbudget und den Vorgaben. Daher auch der Trend zum streamen statt klassischem Fernsehen. Filme sehe ich da schon eher als Vorbild und da gibt es ja auch beliebige Genres aus den man auswählen kann.

    Aber Uli sagt das Wesentliche, wenn man seine Filme auch zeigen will: da muss schon etwas pep hinein, sonst schlafen die Zuschauer schnell ein.

    Dirk

    Zur Fehlerfreiheit von Ki:

    Ich rate jedem vom Fahren eines Autos ab, es gab millionen von Tödlichen Unfällen, vom einsteigen in ein Flugzeug, Abstürze bereits jede Menge, lesen einer Zeitung: Falschmeldungen in Massen, Nutzen von Radio und Fernsehen das Gleiche, Einnehme von Medizin häufig die Todesursache.

    Genauso geht es mit Ki-Hände weg!!!

    Dirk

    Wir haben die Wahl: Wir können uns über die Fehlleistungen von KI lustig machen oder die Leistungen nutzen.

    Die Anwendung von KI wird im professionellen Bereich ebenso selbstverständlich sein wie das filmen in digitalen Formaten. Im privaten Bereich muss das nicht unbedingt sein: ein liebevoll "handgearbeitetes" video wird immer seine Freunde finden, ein Hauch von Nostalgie aus der guten alten Zeit

    Dirk

    Ki als Werkzeug ist eine Selbstverständlichkeit in modernen Schnittprogrammen, sie ermöglichen einfach neue Funktionen oder zumindest erleichtern sie diese.

    Ki als Helfer bei der Filmgestaltung ist dagegen zweischneidig und daher umstritten.

    Zurecht wird bei der Anforderung eines Drehbuchentwurf oft eine standarlösung herauskommen, zumal, wenn man die eingegebenen prompts auch immer ähnlich wählt, man hat ja so seinen Stil.

    Aber ist es nicht so, dass wir auch ohne KI immer ein bisschen ähnliche Filme machen, manche nennen das den "prsönlichen Stil". Und wer hat nicht schon grügeln vor dem nächsten Projekt gesessen und sich gefragt, was er denn noch für neue Ideen hätte und ist daran gescheitert.

    Da kann man nun KI als helfer und sparringspartner einsetzen, indem man ih verschiedene Aufgaben oder auch Vorgaben gibt oder seine Entwurf kritisch unter vorgegeben Kriterien untersuchen lässt. Man kann eben auch KI als intelligenten und vor allem erfahrenen Ideengeber oder Kritiker benutzen wie einen menschlichen Freund.

    Ich habe es auf jedenfall bei meinem nächsten Projekt vor.

    Dirk

    Zunächst einmal: Der grösste Wert im Alter, und ich weiss, wovon ich spreche, ist es, die eigenen Videos als Erinnerungsstützen zu haben, um die wertvollen und weniger wertvollen Momente wieder aufleben zu lassen.

    Als mittlerweile Uropa lacht sich die ganze Grossfamilie über Videos über Erlebnisse und Ereignisse aus den jeweiligen Kindertagen schlapp.

    Wir sollten nicht unterschätzen, wie verbreitet die Ahnenforschung ist. Sehr viele Menschen wollen wissen, wo sie herkommen und sind dankbar über jede Form der Dokumentation

    Dirk

    Der technische Fortschritt in den Aufnahmegeräten als auch in der Nachbearbeitungssoftware ermöglicht eine erheblich leichtere Ausrüstung ohne spürbaren Qualitätsverlust. Das hilft nicht nur uns "Alten" besonders bei "ungeplanten" filmen wie z:B. bei einer Reise. Damit haben aber auch wir "Alten" Zugriff auf den "magischen Moment" der wie aus dem

    Nichts auftaucht und schnelles und erfahenes handeln verlangt.

    Für uns Alten gibt es eigentlich 3 Möglichkeiten, die vom jeweiligen persönlichen Temperament abhängen

    1. Wir filmen wie bisher und freuen uns an dem leichteren Gepäck

    2. Wir reduzieren sowohl das Gepäck als auch die technische Perfektion

    3. wir werden "altersverrückt" und geniessen eine gewisse Narrenfreiheit

    Zum Inhalt der Filme: Wir müssen akzeptieren, das die Flut an welteit verfügbaren videos zu allen möglichen Themen nahezu ins unendliche gewachsen ist. Es wird immer schwerer ein grösseres Publikum für die eigenen Videos zu finden. Was aber im Alter immer wichtiger wird, sind die eigenen Erinnerungen, man selber wird zum dankbaren Zuschauer.

    Da auch das Gedächtnis immer mehr Lücken aufweist, können die eigenen videos zu einer Art "Tagebuch" werden, in dem häufig geblättert wird. Immer wieder spannend.

    Meine persönliche Erfahrung ist, dass die Attraktivität dder jeweiligen Filme dabei nicht von der technischen Qualität abhängt, sondern der besonderen Bedeutung und Darstellung des Inhalts.

    Es gibt also genügend Gründe, das Filmen im Alter beizubehalten, aber eben auch anzupassen.

    Dirk

    Was ist die native ISO der FX30?
    Gibt es mehrere, native ISOs?

    Iso 800 und Iso 2300 Wahlweise bei Iso-Automatic


    Bis zu welcher ISO arbeitet ihr bei lowlight, ohne dass einem das Rauschen das Bild vermurkst?

    Bei 20000 ist die Grenze der Iso-Automatic, ich nehme höchstens 10000 allerdings nur im Notfall, brauche ich selten.

    Dirk

    Ich bewundere immer, welchen Aufwand Ihr für jede Aufnahme betreibt - dass ergibt dann auch perfekte Bilder.

    Leider sehe ich immer weniger Filmer unterwegs, die Ähnliches betreiben, sondern massenweise SmartphoneAktivisten.

    Mit meinem Beitrag habe ich versucht, mich an diejenigen zu wenden, die mehr als handyknipsen wollen, aber den zeitlichen und apparativen Aufwand scheuen, und trotzdem einen anspruchsvollen Film als Ziel haben.

    Dirk

    DV19 hat einen neuen KI-Effekt, der den Vordergrund vom Hintergrund trennt, so dass beide unabhängig voneinander zu bearbeiten sind. Damit kann die tiefenschärfe des Objektivs nachträglich verändert werden.

    Dieses bedeutet logischerweise, das in den meisten Fällen ein lichtstarkes Objektiv mit niedriger Blendenmöglichkeit überflüssig wird und einfache kleinere Objektive voll ausreichen - für den Reisefilmer eine starke Erleichterung, die Kamera wird handlicher und weniger auffällig.

    So kann ich mit meiner FX-30 mit Iso-Automatic und einem grob voreingestellten Graufilter die allermeisten Situationen direkt ohne Verzögerung bewältigen und hinterher den Look bestimmen.

    Ich reise jetzt nur noch mit 2 Objektiven - einem 10-18 und einem 16-50, das reicht praktisch immer, wenn ich nicht spezielles wie Tieraufnahmen etc. vorhabe.

    Dirk

    Es kommt auch wesentlich darauf an: Wem will ich etwas erzählen. Ws für den einen interessant ist, langweilt den nächsten. Auch professionelle File werden sehr unterschiedlich beurteilt. Ein Ereignis an dem ich teilgenommen oder sogar mitgewirkt habe, ist immer interessant, selbst wenn es mies gefilmt wurde.

    Dirk

    Wir waren 2005 dort und es hat sich praktisch nichts geändert, trotz politischer Wirren. Und die Meerschweinchen waren damals schon die bgehrteste Delikatesse.

    Dirk

    Hier noch ein kleiner Erfahrungsbericht eines Reisefilmers: Früher habe ein Stativ mitgenommen, darf ich heute nicht mehr (Chefin!), war auch extem lästig. Mein Gimbal habe ich auch verkauft. So filme ich alles wacker aus der Hand oder suche mir einen festen Halt irgendwo. Die Kamera (FX-30) hat einen guten Stabi und so wackelt es nicht normalerweile nicht mehr soviel aber doch mehr oder weniger spürbar.

    Das kann ich mit Davinci hinterher mit einem Klick bequem ausgleichen, die Ergebnisse sind in der Regel überzeugend.

    Wenig Arbeit-gutes Ergebnis, was will man mehr!

    Dirk

    Werner Herzogs filme haben mich schon immer fasziniert und ich habe zu Hause eine kleine Sammlung davon. Diese Doku über seine Art Filme zu machen, ist noch mal eine Bereicherung, sie zeigt eben Dinge hinter Oberfläche. Die Filme zeigen ihn ja im Grunde selber.

    Für uns stellt sich die Frage, was ist unser ganz persöhnlicher Kern und wir drücken wir ihn aus? Nicht einfach.

    Dirk