Beiträge von attorney

    In der Realität wegen der Musikrechte heißt das für uns Amateure aber leider nicht "kann" sondern "könnte".

    Es sei denn, man hat Kontakt zu einer New-comer Band mit eigenen Titeln, die dankbar für ein kostenloses Musikvideo ist.

    Aber selbst da stehen auch junge professionelle Video-Produktionen in den Startlöchern, um Referenzviseos for free drehen zu dürfen, abgesehen davon, dass man in der entsprechenden Szene unterwegs sein muss und das eigene Alter insoweit auch Grenzen setzt.


    Was aber offensichtlich mit kommerzieller Musik geht sind sog. Reels. Das sind hochkantige Kurzvideos bis 30 Sec, die sehr viel auf Instergram publiziert werden. Das sind ähnlich wie bei kommerzieller Werbung Inhalte, die in 30 Sekunden eine Geschichte erzählen, Oft sind sehr lustige Gags dabei, Reaktionen zuweilen tollpatschig auf kuriose Ereignisse.

    Ähnliches ist mir auch aus alten Fernsehbeiträgen bekannt. Sieht aus wie Zufall, ist aber meist gestellt.

    Sieht leichter aus als es ist, wenn die Sequenz wirkt. Ist vom Drehbuch und seiner Umsetzung anspruchsvoll, wenn der Clip gut sein sioll.

    Instagram ist da eine Fundgrube von zuweilen sehr guten bis mäßigen Beispielen.

    So einfach ist es aber nicht. So eine Amateur- Band muss für jeden öffentlichen Auftritt Gema-Gebühren zahlen, wenn sie fremde Stücke spielt. Sie hat normalerweise nicht die Generallizenz mit fremden Stücken in die Medien zu gehen, oder Tonträger zu vertreiben, ohne hierzu eine gesonderte umdfassende Lizenzvereinbarung mit dem Musikverlag geschlossen zu haben, die einiges kostet und in aller Regel nur für bestimmte Stücke an Bands erteilt wird, die sehr professionell aufgestellt sind und professionell aufnehmen. Die Hobby-Bands, die bei so bei kleineren Veranstaltungen lokal auftreten, haben die in aller Regel nicht. Wäre auch unbezahlbar, sich ihr ganzes Repertoir von verschiedenen meist sehr bekannten Künstlern und Musikverlagen so umfangreich lizensieren zu lassen.

    so nebenbei Zum anderen wird ja auch nirgends die Band beim Spielen gezeigt,

    Es wäre interessant vom Autor selber zu erfahren, wie es mit der Lizenz in seinem Falle aussieht.


    Denn auch dieses Forum könnte ansonsten urheberrechtlich abgemahnt werden.


    Damit ihr mich nicht falsch versteht, ich will mich hier nicht zum Wächter des Urheberrechts aufspielen, welches ich auch für viel zu streng halte, aber deren Verletzungen von der hiesigen Rechtsprechung sehr teuer sanktioniert werden können. Ich will keinem Angst oder den Miesebeter machen, aber Nachahmung ist heikel. Ich finde es sehr schade, weil gute Musikstücke die Story auch für emotionale Amateurvideos liefern könnten.

    Ich weiß aus damaligen Zeiten, dass es nur für BDFA-Wettbewerbe Sonderregelungen gab und vielleicht heute noch gibt, die es gestatteten, nur dort gezeigte Videos und nur dort mit kommerzieller Musik vertonen zu dürfen.

    Wer sich neben der Videofilmerei auch mit anspruchsvoller Fotografie beschäftigt, der wurde auch mit der Videofunktion der erst 2 Monate alten Vollformat Canon DSLR D 5 Mark II konfrontiert, die im full HD spektakuläre Bilder liefern soll.
    Da die Bildqualität einerseits die der gängigen HD-Camcorder übertreffen soll, man Tiefenschärfe und exelenten Foto-Festbrennweiten arbeiten kann, es aber andererseits Einschränkungen bzw. Umständlichkeiten bei Ton und Aufnahmekomfort und Post-Prp noch gibt, will ich hier mal eine Erfahrungsbericht eines Profi-Produzenten posten.
    Dh., dass die Vdeofinktion dieses Fotoapperates wegen der herausragenden Bildqualität durchaus ernst zu nehmen ist.


    Ich will ihn nicht empfehlen, halte ihn aber für die Erstellung eines Reisevideos , Spielfilms oder im low light Bereich, wo man nicht längere Passagen am Stück drehen muss, für erwägenswert. Stativ wäre ein Must. Umständlichere Aufnahmeprozedur für unübertroffene Bildqualität ?


    http://www.film-tv-video.de/ne…d50fe28cf.html?&tx_ttnews

    Für einen starken Weitwinkel-Bereich wäre der Nikon-Adapter mit einem entsprechenden Nikon-Weitwinkel auch interessant.
    Mich würde da nur der Umtechnungsfaktor für die Brennweite bezogen auf Kleinbild 24x36 interessieren.


    Rainer

    Beim Bild-Vergrößern kann man die kleinen Unterschiede in der Tat erkennen. Hatte an diese Möglichkeit nicht gedacht.


    Für mich ist die deutlich bessere Lichtstärke der EX1 schon ein schlagendes Kriterium, da sich doch meist die interessanteren Szenen mit Menschen indoor abspielen, wo man zumindest als Amateur aus den verschiedensten Gründen bei live- Sequenzen nicht auf eine professionelle Kunstlichtbeleuchtung zurückgreifen kann.


    Rainer

    Sorry für die blöde Frage,
    aber welche Aufnahme ist denn von der EX1 und welche von der Canon A1 ? (Es fehlt jegliche Betitelung oder Differenzierung unter dem "Eigenschaften-Fenster))


    Mir jedenfalls kommt das untere Bild einen Tick schärfer vor, hat aber auch einen Tick mehr Rot-Anteil.


    Rainer

    Zitat

    Original von VideoCutterquote]


    Das ist ein dickes Ding! Bei mir haben sie den Zoomring repariert. Und ich glaube kaum, dass deine Cam woanders war als beim Sony-Service in Köln. ....


    Ich meine mich erinnern zu können, dass Sony schon seit längerem keine Service-Station mehr in Köln unterhält.
    Oder hat Sony, seinen damaligen Entschluß, Köln aufzugeben, wieder revidiert ?
    Müsste meiner Erinnerung nach 2-3 Jahre her sein.


    Rainer

    Ich meine, dass man für den semiprofessionellen Bereich gute Ergebnisse erzielt, wenn man


    sich ein Großmembran-Mikro mit so einem Plop-Sieb davor und einen Vorverstärker mit Kompressor + einem Audio-Interface zulegt.


    Ein gutes bezahlbares Großmembran-Micro für Sprechaufnahmen gibt es z.B. von Audio Technica.


    Dann baut man sich aus Sperrholzplatten eine zerlegbare kleine Sprechkabine, die man mit dem Strukrurierten Schallschluck-Schaumgummi von innen auskleidet.


    Ein guter Vorverstärker mit Kompressor kann einer Stimme schon ein sympathisches Volumen geben.


    Mit einem Laptop nimmt man das ganze als Waf-Dateien auf und importiert sie ins Schnittprogramm oder spricht direkt auf die Timeline.


    Besser ist es, wenn man im Stehen und aufgesetzten Kopfhörern spricht.


    Auch sollte man sich aneignen, wie ein Kommentar gesprochen wird, wie betont wird, wie schnell gesprochen wird.
    Dazu gibt es Workshops, aber auch analytisches Zuhören von Kommentaren im Fernsehen ist sehr hilfreich. Die Dokus im Sender Phönix liefern sehr schöne Beispiele.


    Da kann man auch viel über den inhaltlichen Aufbau lernen, etwa wie man den Zuschauer einbindet und ihn z.B. mit Fragen führt und ihn darauf neugierig macht, was als nächstes im Film zu sehen ist.


    Rainer


    Mit meiner VX 2100 (DV-Cam) habe ich bisher nur mit konstanten 1/50 Sek. gefilmt und hatt immer tadellose natürliche Aufnahmen , auch von schnellen Bewegungen oder bei schneller Kamerafahrt.
    Schnellere Verschlusszeiten wurden allenfalls für ganz schnelle Bewegungen in manchen Sportarten empfohlen, habe in diesem Bereich aber noch nicht gefilmt..


    Mag sein, dass es bei HD(V) anders ist und hier schnellere Verschlusszeiten generell bessere Ergebnisse zu Tage fördern.


    Ich habe leider noch keine HD-Cam, um selbst zu experimentieren.
    Wäre aber vielleicht doch von allgemeinem Interesse, ob und inwieweit welche Verschlusszeiten die hier im Forum z.B. von Wolfgang beobachteten und an anderer Stelle erwähnten hakeligen Bewegungen mindern, verstärken oder gar verursachen und welches die beste Universalverschlusszeit ist und inwieweit es Unterschiede zum Interlaced und progressiven Aufnahmemodus gibt.


    Rainer

    Na hoffen wir, dass Sony hier im Forum mitliest.


    Auch für mich eine positive Nachricht, der die EX1 für Ende d.Jahres ins Auge gefasst hat.


    Rainer

    Zitat

    Original von Wenzi


    Wieso denn das? Dafür sehe ich keinen Grund.


    Steht so im Handbuch und habe ich auch schon öfter anderswo gelesen, wahrscheinlich um flüssige Bewegungen abbilden zu können.


    Rainer

    Hi,


    danke für den Link.
    Wenn ich die Beiträge dieses Forums-threads richtig verstehe, muss man in meinem Fall die geöffnete Google-Earth-Website mit einem Screen-Recorder-Programm, welches auch die zur Video-Software kompatiblen Zielformate behinhaltet, aufnehmen und abspeichern und dann in die Schnittsoftware wie normale files importieren.


    Habe mir mal die Free-Version des Auto-Screen-Recorders runtergeladen und werde damit in den nächsten Tagen experimentieren. Die soll auch AVI-Dateien herstellen.


    Verstehe ich die Vorgehensweise richtig ?


    Hat jemand Erfahrung mit solchen Programmen im Rahmen des Video-Editing oder gar speziell mit Google-Earth ?


    Können auch Flash-Video-Formate in Videoprojekte eingebunden werden, z.B. in Edius ?


    Wie ist die Auflösungs-Qualität bei SD oder gar HD(V)-Projekten



    Thema könnte vielleicht von allgemeinem Interesse sein, weil es so manches im Netz gibt, das man in sein ein oder anderes Video einbinden könnte.


    Gruß
    Rainer

    Hi,


    Wenn wir Theateraufnahmen machen, schließen wir einen gesonderten Aufnahmerekorder , und notfalls die Back-up-Kamera dh. die, die hinten steht und mit mit der Totalen durchläuft, an die Tonanlage des Veranstalters an und für die zusätzliche beizumischende Atmo reichen die einegebauten Kameramikrofone.


    Ich habe bisher noch keine Thateraufführung auch nicht von kleinen Laien-Gruppen (Volkstheater) gesehen, die akustisch nicht über Mikrofone, Verstärker und Mischpult mit einem , der den Ton steuert, abgehalten wurden.


    Bei Bühnenveranstaltungen immer an das Mischpult der Veranstalter andocken. Es gab diesbzgl bei uns noch nie technische oder menschliche Probleme.


    Gruß
    Rainer

    Hi,


    die Belichtungszeit eine Video-Cam sollte man doch auf 1/50 Sec. fixieren.
    Somt dürfte bei hellem sonnenlicht die kleinst mögliche Blende auch nicht mehr ausreichen, eine Überbelichtung zu verhindern, abgesehen davon, dass die Optik am besten mit mittleren Blendenwerten abbildet.


    Bei meiner Sony VX 2100 muss ich bei Sonnenlicht in der Regel immer mit dem eingebauten ND2-Filter aufnehmen, so ich dazu automatisch im sucher aufgefordert werde. Hatte bisher noch nie Fehlbelichtungen.


    Gruß
    Rainer

    Ein professioneller Ton ist im Gegensatz zu einem professionellen Bild viel schwieriger für einen Amateur hinzubekommen zumal ein gutes Audio-Equipment auch richtiges Geld kostet.
    Ich habe mich diese Tage mal für die Kommentierung nach einem Großmembran-Micro mir Vorverstärker-Kompressor umgesehen.
    Hinzukommt ein Audio-Interface, Halterungen, Plop-up-Filter und provisorische Kabine.
    Ein akzeptables Mikro (Audio-Technica) kostet knapp 400,- €, der preiswerteste Kompressor knapp 500,- €, der, der mich eigentlich überzeugte: 1.600,- €.
    Also mit mind. 1.000,- € ist man nur für die Sprechaufnahmen dabei.


    Dann die Musik. Gut, ich greife für Filme im privaten Bereich auf kommerzielle Musik zurück und diesbzg. werde ich in unserer Stadtbücherei auch fündig, was die Auswahl angeht.


    Aber richtiges Abmischen mit Geräuschen und akustischen Effekten ist wieder eine Kunst für sich, die wieder ein zusätzliches Equipment erfordert und vor allem viel praktische Erfahrung und professionelle Anleitung, weniger was für den Amateur, der sich die ganzen Techniken selbst beibringen muss.


    Und dann kämen noch die Mikros ,die während den Film-Aufnahmen zum Einsatz kommen mit Funkstrecken und und..


    Und da frage ich mich, ob sich diese Kosten und der Zeitaufwand rechnen, wenn man nicht für das Fernsehen oder das Kino produziert ?


    Für den privaten Urlaubsfilm oder die kleine lokale Chronik weniger.


    Rainer

    Hi,


    ich wollte neulich den mit einer anderen Software fertig gestellte DV-Film eines Bekannten bei mir auf den PC aufspielen um ihn dann mittels meines EDIUS- Procoder- zu encodieren und anschließend auf DVD zu brennen.
    Dieser Film wurde mittels dessen separaten Sony-Recorders beim Capturen abgespielt.


    Ich ging davon aus, dass er bei seiner Ausgabe vom PC meines Bekannten auf das Band via obigen Sony-Recorders auch nur einen time-code haben müsse und daher als eine einzige Datei beim Capturen auf meinen PC nur aus einer sehr langen Datei bestehen müsse.


    Gleichwohl wurde der Film wieder in Einzelszenen zerlegt, wobei oft Frames an den Schnittstellen verlustig gingen und eine anschließende Montage dieser Einzeldateien der Reihe nach zu Sprüngen an den ungewollten Schnittstellen führte und ich das Vorhaben abbrechen musste.


    Auch Edius zuerlegte mir beim Capturen den Film auch wieder in Einzelsequenzen mit ständigen Frameverlusten.


    Hat der Sony-Recorder nicht beim Recorden des fertigen Films einen einzigen neuen timecode geschrieben, so dass die Ursache darin zu sehen ist oder zerlegt Scenalyser wie auch Edius grundsätzlich den Film wieder in Einzelsequenzen ?


    Ich kam bisher noch nicht in die Verlegenheit, einen fertigen auf Band gemasterten Film wieder retour zur Nachbearbeitung aufspielen zu müssen.



    Gruß
    Rainer

    Hi,


    wenn die Betrachter im NTSC-Land modernere Fernsehgeräte und DvD-Player haben, ist das Abspielen kein Problem, da die moderneren Geräte Multi-Norm-tauglich sind.


    Bei alten Geräten, vor allem Fernseher ohne Multi-Norm-Funktion würde man die Filme dann nur in schwarz weiß sehen können.


    Rainer