Das mit den Zahlen ist sowieso immer so eine Sache.
Traue keiner Statistik die Du nicht selbst gefälscht hast... 
Soviel ich mitbekommen habe, sind in Deutschland zwar die Infektionsraten (= Anzahl von Personen die sich pro Tag angesteckt haben) gestiegen, die Sterberate ist aber gesunken.
Das ist auch etwas was viele Fachleute beschäftigt. Warum sinkt die Sterberate bei steigenden Fallzahlen, normal könnte man ja davon ausgehen das diese bei steigenden Fallzahlen genauso wieder mit prozentual ansteigt, zumindest in einer ähnlichen Prozentzahl.
Eine Erklärung die man ja immer wieder hört ist das sich aktuell wohl viele jüngere Menschen infizieren welche keine oder nicht so viele Vorerkrankungen und Risikofaktoren für einen schweren Verlauf der Krankheit haben, eine weitere Erklärung ist das die Mediziner inzwischen die Krankheit wesentlich besser kennen und dadurch anders und vor allem effizienter behandeln wie das im März/April noch der Fall war und somit weniger schwere Fälle mit tödlichem Ausgang vorkommen.
Die These das sich das Virus verändert und abgeschwächt hat wird ja von Fachleuten dagegen eher als unwahrscheinlich angenommen, denn auch das könnte eine Erklärung für die Todesrate sein.
Eine genaue und vor allem einzig richtige Schwarz/weiss-Antwort im Sinne von JA oder NEIN werden wir wohl nie bekommen können dazu ist die Sache viel zu komplex....
Was leider ebenfalls nicht gesagt wird ist, wieviel Personen aktuell klinisch behandelt werden müssen. Denn dies wäre m.E. ein besserer Indikator, als die reine Infektionsrate. Ursprünglich war ja die "Herdenimmunisierung" durch natürlich erlangte Resistenz sogar eine angedachte Möglichkeit dem Virus zu begegnen (Beispiel Schweden).
Normal müsste man alle Faktoren gewichten und zusammen auswerten um eine aussagefähige KPI zu bekommen. Fallzahlen, klinische Behandlungen, Mortalitätsrate - und auch dann ist fraglich wie belastbar diese konstruierte Kennzahl ist....
Das Thema "Herdenimmunität" wurde und wird ja in etlichen Studien untersucht. Angeblich ist diese Herdenimmunität nur sehr gering und nicht der Rede wert. Ob der schwedische Weg der bessere war und ist bleibt abzuwarten - abgerechnet wird nach der Pandemie 
Würzburg liegt derzeit bei ueber 48 infizierten. Welcher Stadtteil betroffen ist, wird nicht publiziert.
Meine Zahlen hatte ich aus dem RKI-Dashboard, diese werden natürlich schwanken da das ganze keine stabile Lage ist. Betreffend der Veröffentlichung welcher Stadtteil betroffen ist - das so etwas nicht publik gemacht wird ist m.E. nach aus Datenschutzgründen völlig korrekt....
Du meinst also es kann nicht schlimm sein, wenn jemand aus einer Stadt mit hoher Infektionszahl den Virus aufs Land hinaus trägt?
Man könnte natürlich das auch als Risikofaktor sehen und entsprechend darauf reagieren. Aber dann wären wir faktisch wieder bei einer Art Lockdown den wir ja aus bekannten Gründen vermeiden wollen.
Wenn man diesen Gedanken (Person aus Gebiet mit vielen Infektionen verschleppt Virus in Gebiete mit wenigen Ansteckungen) weiterspielt dann dürfte bspw. auch niemand in den Nachbarlandkreis auf Arbeit gehen bzw. man dürfte jemanden der aus einerm Landkreis mit hohen Fallzahlen kommt daheim nicht mehr in seinen Landkreis lassen..... Geht natürlich nicht.