Beiträge von homer1

    Ich hatte mir damals das Macbook Pro M1 Max in 16“ gekauft, weil es absolut leise ist für meine Audioproduktion. Deshalb auch die 16“ Version und nicht das kleinere Gehäuse, weil mit dem größeren Gehäuse die Wärmeableitung leiser funktioniert.


    Die Folgemodelle habe ich bewußt gemieden, da sie mehr Abwärme produzieren. Zwar haben die Nachfolger teilweise mehr MPeg Decoder/Encoder, aber ich mache eigentlich kein Bild in Bild und so Sachen, wo mehr gleichzeitig berechnet werden muss.


    Wenn ich aufwändige Filter/Kodierungen usw. machen muss, dann nutze ich meinen PC mit RTX 5090.


    Im Grunde ist das gut ausgebaute (Max Pro) M1 MacBook Pro das beste Gerät, was mir für meine Zwecke untergekommen ist. Das war die optimale Gratwanderung zwischen Wärme/Geräusch/Leistung.

    Ich schreib mal, wie ich das machen würde:

    Installiere ComfyUI und lade die Komponenten für das Modell: Text zu Video mit Alpha bezeichnet als Wan2.1 Alpha T2V.

    Dann gibst du ein Prompt ein, wie :

    "Medium shot. little blue elephant walks from left to right. The background of this video is transparent. comic style."

    Probierst öfter mit unterschiedlichen Prompts und Seeds und raus kommt mit etwas Glück sowas:


    Du kannst natürlich auch das comic weglassen und photorealistic schreiben, dann kann es aber etwas länger dauern

    War 25% nicht schon normal als Update? Gibt es dann nochmal 25% auf den Update-Preis? Sonst wären ja Neueinsteiger auf dem gleichen Niveau, wie langjährige Kunden.

    Schöne Bilder. Kamera aufstellen und laufen lassen macht aber nur Sinn, wenn irgendwo ein „Treffpunkt“ ist, wie ein Nest oder Futterhaus. Ansonsten wird man seltenst was in dieser Vergrößerung vor die Linse bekommen, weil der abgedeckte Bildausschnitt einfach zu klein ist.

    Netflix ist da schon ein Phänomen. Es ist inzwischen in der Filmwelt so akzeptiert, dass es in Programmen, wie DaVinciResolve und Nuendo eigene Profile besitzt, die man erfüllen muss, um deren Standards gerecht zu werden, was deren Relevanz unterstreicht. Da ziehen die schon mit Dolby Ton/Bild gleich oder übertreffen sie sogar.

    Aber da wurde schon viel gehyped. THX war auch mal ganz groß. Da kräht heute kein Hahn mehr nach.

    Mal sehen, wie beständig diese Standards bleiben.

    Der Titel dreht sich, weil so ein langes Standbild doch noch langweiliger wäre. Und es ist einigermaßen im Takt.


    Was soll es? Das bleibt jedem überlassen, ob das positiv oder negativ ist. Interpretationsmöglichkeiten gibt es viele. Ähnlich, wie beim Horoskop kann man es annehmen oder ablehnen. Die Gedanken sind frei.


    Aber es ist doch positiv, wenn man Leute zum Nach- und Mitdenken bewegt. Also nicht umsonst.

    Danke für die Blumen Paul. Ich wundere mich, wie schnell man mit so einem Titel Klicks bekommt. Das sind in der kurzen Online-Zeit schon knapp unter Tausend. Sonst dümpeln meine Videos ehr so um die 300 Klicks nach viel längerer Zeit. Außer meine Bahn-Veräppelung, welche schon auf die 1500 Klicks zusteuert.


    Aber ich habe gemerkt, dass die Youtube Shorts sehr viel besser laufen. Da bleiben die Leute auch ehr bis zum Ende. Also lieber kurz und knackig als den Zuschauer minutenlang zu langweilen.

    wobei dieses Speech to Text, Text to Speech ja eigentlich öffentliche KI-Pakete sind, die sowohl von Edius als auch von Vegas implementiert sind. D. h. es ist angenehmer für die interne Nutzung. Solche KI-Pakete können aber genau so gut über „Shells“, wie Ollama, ComfyUI und Konsorten, genutzt werden, und das kostenlos. Hier lassen sich die NLE-Hersteller die Integration fürstlich bezahlen, die eigentlich jedem kostenlos zur Verfügung stehen.

    Die kloppen richtig rein, um Adobe die Hölle heiß zu machen, wenn man den gesamten Borisfx-Zweig betrachtet. Wobei ich Particle Illusions von dem ganzen am Liebsten mag.


    Leider geht Borisfx denselben Weg, wie Adobe mit den Abos. Zumindest bei den hochpreisigen Produkten. Aber das Portfolio ist schon ein, wenn auch dicht gewebter Flickenteppich.

    Mit den schnellen Schnitten, das sieht man oft in Werbung. Jedoch finde ich, das sowas mehr auf Emotionen setzt und weitgehend auf ein spezielles Produkt begrenzt ist. Ich habe da ja eine Produktpalette vorgestellt. Der Zuschauer soll sich ja auch erstmal jedes Produkt erfassen können, bevor schon wieder das nächste seine Aufmerksamkeit raubt. Denn diese Zappelbilder mit wildem Schnitt lassen einen oftmals kaum Details erfassen, Auch die Länge von über einer Minute spricht kaum für einen kurzen Werbeclip.

    Aber klar, da ist noch Luft nach Oben. Filmen und schneiden waren auch nur insgesamt so 3 Stunden für mich als Laien. Die Vorbereitungen mit Stromkabel (Kaltgerätestecker abgeschnitten und die Drähte angeklemmt) an die Lampe, lackieren von Lampe mit Abkleben, streichen der Styroporwand usw. waren da ehr ein Tag. Aber erstaunlich, was man sich alles so zurechtbasteln kann. Das schult ungemein.


    Für Video war das nicht so ideal, aber mit so einer bunten Deckenlampe als Unterlage kann man zumindest schöne Fotos machen, wo es nicht so auf den 100%igen Bewegungsfluss ankommt. Da kann man dann zwischendurch auch mal kurz die Lichtstimmung austauschen in andere Farben.


    Im Film wäre da eine DMX gesteuerte Beleuchtung für Farbübergänge schon vorteilhaft.


    Ich finde es interessant sich mit so technischen Möglichkeiten und Grenzen auseinanderzusetzen. Da lacht das Bastlerherz.

    Peter mit dem Drehteller stimme ich Dir voll zu. Leider habe ich keinen speziellen. Ich habe als "statischen Drehteller" die Philips HUE Deckenleuchte gewählt, weil ich damit einen Greenscreen über die Lampe machen wollte. Das Teil ist nur 60cm im Durchmesser und ist über ein Steckerkabel an der Stromsteckdose angeschlossen. Da sind nicht einmal richtige Lüsterklemmen, sondern nur Steckklemmen drin. Wenn ich die Lampe drehe, dann löst sich relativ schnell das Steckerkabel in der Lampe. Deswegen waren Drehungen für mich keine Option. Auch ist Platz eine Limitierung. Ich habe kein 4m x 5m Studio mit hängendem Hintergrund und Kamerakran, der in die Szene eintauchen und sie umfahren könnte. Der hintere Greenscreen ist eine halbe bis zweidrittel Lampen-Umrundung. Dadurch blieb nur noch vorne frei, um auf die zu filmenden Objekte zuzufahren oder leicht vorbeizufahren. Ich hänge mal ein Backstagebild an.

    Da der Durchmesser der Lampe auch nur diese 60cm waren und der Greenscreen auf dem Lampenrand standen und nicht überragend drum rum gebaut war, konnte je nach Perspektive leicht der Raum ins Bild geraten, was ich an einigen Stellen durch Zoom ins Bild kaschiert habe. An einer Stelle kam sogar der schwarze Rand vom Layouter in den Film.


    Die Kameraausrichtung habe ich mit dem Slider auf einem mäßig höhenverstellbaren Beistelltischchen platziert, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass die Kamerafahrt an den Übergängen des Telescop-Sliders hakt. Der Slider braucht eine komplette Unterlage. (siehe Bild)


    Die Sache mit dem Speedramping, was MacMedia vorschlägt, ist auch eine schöne Idee. Dann muss ich aber noch Material von meinen Ruderpedalen aufnehmen, um entstehende Lücken zu schließen. Wobei, wenn ich mir die ansehe, dann passen die nicht auf die Lampe. Die ragen darüber hinaus. Das würde das ganze Konzept mit der unteren Beleuchtung torpedieren, wenn ich die anders drehe.


    Es ist aber mal interessant an welche Grenzen man bei so einem öden Produktvideo kommt, wenn man keinen beleuchteten LED-Boden, keine 5x7m Studio mit LED Backscreen in Raumhöhe und keinen Kameraroboter hat. Der Slider ist ja nicht einmal in der Lage bei einer Vorbeifahrt mit zu schwenken.


    Ich hatte mal einen grünen Drehteller, den ich inzwischen entsorgt habe, weil ich den Drehteller auch zur bunten Beleuchtung nutzen möchte.


    Danke für Eure Meinungen und Verbesserungsvorschläge.


    Edit:

    Auf der Packung stehen nur 54,2 cm für die Lampe. Die hatte ich übrigens auch noch mit Tesa Malerband abgeklebt und außenrum grün gespritzt. Die kleine Umwandung ist ein Abschnitt aus einer Rolle mit 4mm dickem Styropor mit grüner Wandfarbe. Das bleibt dank des geringen Gewichtes aufrecht stehen und hat durch die Rollenform schon diese Rundung, um aufgestellt zu werden.

    Dateien

    • IMG_1137.jpg

      (43,95 kB, 13 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • IMG_1138.jpg

      (123,09 kB, 12 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Ich habe mal meine Gamecontroller für den MS Flightsimulator 2024 hervorgekramt und versucht ein Produktvideo zu erstellen.

    Damit das ganze nicht so trocken ist, habe ich auch einen Soundtrack dazu gemacht.

    Ich habe eine Philips HUE Deckenleuchte mit einstellbaren Farben als Unterlage benutzt. Das sollte für einen Greenscreen dienen, aber derzeit will mein Robuskey nicht laufen, weil die Lizenz angeblich nicht da ist. Dahinter habe ich eine grün gestrichene Styropormatte gestellt. Das Grün strahlt ziemlich über.


    KI kann helfen oder lügen. Frag Chatgpt mal wieviele e in Erdbeeren sind. Da kannst du selbst sagen es hat 5 oder 6 und Chatgpt berichtigt sich falsch.


    Oder frag, ob du mit dem Auto in die 100m entfernte Waschanlage fahren sollst oder zu Fuß gehen. (Die KI erkennt nicht, dass es zwar ein kurzer Fußweg ist, aber es ohne Auto überhaupt keinen Sinn macht in die Autowaschanlage zu GEHEN.

    Also ich habe meine Z90 immernoch. Derzeit ist sie für mich eine prima Webcam über einen HDMI zu USB-Adapter. Früher habe ich auch schon mal über die WLAN-Verbindung und Handy live gestreamt. Eigentlich super, was die Kamera schon konnte. Sie stellt auch schön auf das Gesicht scharf. Mit den XLR-Anschlüssen ist die Z90 richtig professionell.

    Das beste finde ich die Highspeed Aufnahmemöglichkeit im Nachhinein.

    Es hat gerade geblitzt und du drückst den Auslöser. Dann sind die letzten paar Sekunden mit bis zu 1000 fps im Kasten. Das kann man auch ideal für Tieraufnahmen nutzen. Bei Insekten mit ihrem Flügelschlag oder auch, wenn der Vogel gerade weggeflogen ist.

    Das sowas nicht in jeder besseren Kamera drin ist, ist schade.

    10bit 4:2:2 ist auch mit drin in bestimmten Modis.

    So Sachen, wie unerwünschte Objekte im Bild oder auch Unschärfe versuche ich mit einem etwas größeren Display als dem Sucher oder Kameradisplay zu vermeiden.


    Dazu nutze ich dann einen Atomos Ninja V. Es gibt aber auch andere größere Kameradisplays. Dieses kleine Objekte in irgendwelchen Ecken, fällt um so mehr auf, je größer die Displays sind. Darum nutzt man sie ja beim Film. Natürlich hat das auf Reisen seine Grenzen, aber ein 5“ Display kann bei kleiner Größe schon helfen. Zumal die Helligkeit in der Sonne bei weitem besser ist, als ein „Blindflug“ auf dem kameraeigenen Display.