Beiträge von vivavista

    Es gibt auch sehr schöne Reisevideos von Fernsehanstalten auf youtube, die beachtliche Längen von 45 Minuten haben.

    Ich bin daher auch kein Freund von der Empfehung : möglichst kurz damit es überhaupt angeschaut wird und dann den Film in Themen zu portionieren.

    Da ich keine Einnahmen auf youtube generieren will ist mir die Anzahl der Klicks egal. Ich lade einen Film primär deshalb auf youtube hoch, um ihn meinen Bekannten und Verwandten zT. auch in Übersee auf einfache Weise auch auf dem TV verfügbar zu machen.


    Werde mich künftig filmisch und im Kommentar auch mehr auf das persönliche Erleben der Reise und des Ortes konzentrieren , was dann die Story ist, als Dritten dokumentarisch die Welt zeigen zu wollen. Kann mich da an einige Spielfilme beinhaltend Reisen aus dem TV erinnern, wo dann der Kommentar über die eigenen Befindlichkeiten und die der anderen Protagonisten trägt. Das sind dann zuweilen auch eine Art Selbstgespräche und Reflektionen wie in einem Roman und es muss nicht zu privat sein, wenn man es interessant und persönlich macht und auch die Möglichkeiten der Sprache als Stilmittel einsetzt. Der Ort an sich ist da nur die inspirierende Kulisse und nicht der Hauptdarsteller. Ein Erzählung aus dem eigenen Leben ist für den Zuschauer oft spannender als die Historie eines Bauwerks.

    Ist dann auch eine andere Herangehensweise beim Dreh, aber ebenso realisierbar, auch ohne dass man selber im Bild sein muss, wenn man über sich spricht.

    Was ich mir eigentlich wünschen würde wäre einen Clip des Video-Rohmaterials wie eine RAW-Fotodatei in Lightroom zu importieren und dort z.B. Kontrastausgleich und ggf. Belichtungskorrekturen durchzuführen und diesen korrigierten Clip in einem Ordner wieder zu exportieren und abzuspeichern um ihn dann in das Schnittprogramm zu importieren.

    Insbesondere der Kontrastausgleich ist z.B. bei Edius nicht so einfach.

    Persönliche chronologische Erinnerungen an die Andalusienrundreise auf typischen Touristenpfaden und aus der dann nur möglichen Perspektive bei jeweils kurzen Aufenthalten. Dann wird es natürlich unmöglich, die typisch andalusische Seele und Kultur emotional herauszuarbeiten und zu vermitteln.

    Technisch saubere Aufnahmen, guter Schnitt, aber fast nur Totalen, die den Film ein wenig eintönig wirken lassen.

    Die Musikuntermalung war mir etwas zu emotionslos.

    Also ist die Verbreitung solcher Musik- Videos jenseits des eigenen Wohnzimmers urheberrechtlich recht problematisch, dh. eigentlich ohne ausdrückliche Lizenz des Musikverlages nicht zulässig.

    Gefiel mir auch gut, weil Emotionen und ein Lebensgefühl von Menschen cineatisch umgesetzt wurden. Auch gut und authentisch geschauspielert .

    Ich hätte nur je Musiktitel ein separates Video gemacht .

    Gute Musik mit Text aus den Charts regt an, diese visuell in Videosequenzen umzusetzen und der visuellen Fantasie freien Lauf zu lassen. Ein guter Song ist essentiell für das Gelingen eines guten Musikvideos.

    Hier wurde Musik aus alten Charts - reproduziert von einer Amateurband -zur Grundlage genommen. Geht das so ohne weiteres , weil Text und Melodie doch dem Urheberschutz unterliegen, der doch nicht nur von einem Dritten interpretiert, obsolet wird ?

    So viel ich weiß müssen Bands, die fremde Titel in der Öffentlichkeit spielen, Gema-Gebühren zahlen.

    Die Urheberproblematik ist doch der Hauptgrund, warum uns solche Videos, wo wir uns cineatisch mit unseren Möglichkeiten austoben könnten, verwehrt sind. Das stinkt mir gewaltig.

    Es ist sehr schwer für einen Amateur, heute noch Videos zu machen, die ein breites Publikum, das keinen persönlichen Bezug zu Thema hat, zu fesseln.Wichtiger als die Machart das was man einfangen kann. Wenn das, was man aufnimmt, nicht selbst eine interessante Story liefert, kann bestens herauskommen: filmtechnisch gut umgesetzt, ganz nett aber letztendlich doch langweilig, wenn auch keine spektakuläten Szenen ausgemacht werden können. Und bei der Flut der bewegten Bilder in professioneller Machart, die im Hinterkopf Maßstäbe anlegen, fällt es schwer , mitzuhalten. Man hat zwar im Kopf, wie ma was super umsetzen würde und viele könnten das auch aufnahmetechnisch, aber man darf und oder kann nicht die zündenden Szenen vor Ort drehen, z. B. weil ich die entsprechenden Nahaufnahmen von fremden Menschen nicht veröffentlichen darf. Agierende interessante Menschen sind der Schlüssel zu interessanten Videos, aber gerade da stößt der Amateur an seine Grenzen und damit punktet der Profifilm.

    Impressionen von einer Veranstaltung festhalten die von Nahaufnahmen von Menschen lebt, darf das Fernsehen aber nicht wir.

    Ich würde gerne einen Spielfilm oder ein Musikvideo machen und würde mir das auch mit etwas Übung zutrauen, aber ohne professionelle Schauspieler kann es nur seltsam werden.

    Was Reisefilme angeht, da ist ist die ganze Welt inflationär abgelichtet. Ganz abgelegene exotische Gegenden könnten spannend sein, aber das geht nicht als one man show vom Ferienflieger aus.

    Ich bin davon abgegangen, irgend was zu einem Filmthema zu machen nur um einen Film zu machen, den thematisch dann eh kaum Leute interessieren. Gleiches gilt für mein daneben stehendes Fotohobby. Ich mache daher nur noch Filme für die, die darauf zu sehen sind und daraus mit mir schöne Erinnerungen schöpfen können.

    Was mich manchmal wundert ist, dass Videos auf youtube, wo nur jemand nur mit der Kamera im konstanten Weitwinkelmodus 1 Stunde kommentarlos durch die Strassen eines interessanten Urlaubsortes geht, hohe vierstellige bis fünfstellige Klicks und Likes erhält.

    Zu Zeiten von Super 8 und analogen Videocassetten waren wir Videoamateute mit unsern Filmen noch interessanter, auch wenn die Filme auflösungstechnisch mäßig waren . Aber da waren wir im Zeitalter der Videoabende Highlights mit bewegten Bildern.

    Bewegte Bilder macht heute jedes Kid für TicToc. Da gab es auch nicht die Masse professioneller Filmproduktions-Companies, die für Hochzeiten etc gebucht werden

    Ich wage die mutige Behauptung, dass die Genre Amateurfilm im Grunde dem Tode geweiht ist, nein, jenseits des Familienfilms bereits tot ist

    Ich kann mich erinnern, dass Du die Vorstellungen der Mitglieder hier mit
    Deinem eigenen Video nicht erfüllen konntest, trotz der Formulierung in #13. :pfeifen:

    Was soll ich zu den Mitgliedern hier nur sagen. Überwiegend BDFA-Senioren mit old school-Vorstellungen aus den 80-igern.

    Ich stelle an einen Amateur-Reisefilm keinen an eine TV-Produktion angelehnten Anspruch und erwarte auch keine Interviews vor Ort.

    Was mich aber abtörnt sind Filme, die überwiegend mit Fakten zugetextete unspektakuläre vorwiegend statische Aufnahmen von Bauwerken und Gegend beinhalten und wo kein menschliches oder tierisches Leben stattfindet von zufälligen beiläufigen durchs Bild laufenden Bewegungen abgesehen.

    Film bedeutet bewegte Bilder, Handlungen , die für sich sprechen. Unspektakuläre Drehorte sind einem Publikum, das keinen persönlichen Bezug zu diesen hat, visuell kaum spannend zu vermitteln, auch nicht durch inhaltsreiche Kommentare.

    Es interessiert auch nicht, warum man das ein oder andere an sich Notwendige nicht vor Ort umsetzen konnte oder wie viel Mühe sich der Autor gegeben hat, sondern ob das Thema oder Ergebnis einen mitreißt.

    Ein kulinarisch visuell umgesetzer Trailer fasziniert mehr als eine "Vorlesung" historischen Inhaltes unterlegt mit Video-Diaufnahmen von alten Relikten .

    Bin über mein YouTube-Abbo "Filmpraxis TV" von Edius auf den "routegenerator" aufmerksam gemacht worden, ein kostenloses Tool, mit dem man z.b. seine Reiserouten auf Google Maps-Karten oder abfotografierten Karten sehr praktisch und einfach animieren kann.

    Wie das geht zeigt in dem YouTube Video : "Routen-und Landkarten-Animation mit kostenloser software-Anleitung" Thomas Wagner sehr anschaulich.

    Die mit dieser Software separat erstellte Animation kann dann wie ein normaler Clip oder als Einzelbilder in alle Schnittprogramme eingefügt werden.

    Also das Video anschauen und wem es gefällt dann zum download.

    Ich habe das Xperia Z III

    Würde ich mir trotz der besonderen Eigenschaften für Foto und Film nicht mehr holen, weil es sich mit den gängigen Smartphone Gimbals nicht steuern lässt. dh keine Schnittstelle hat. Für mich ein deal breaker. Das Xperia Pro dürfte das gleiche Problem haben. Sony ist das Problem

    Mit solchen bösen Überraschungen wird man dann erst nach dem Kauf konfrontiert,weil kein Test solche Sachen berücksichtigt und neustes Android heißt nicht, dass z.b. DJI damit auch korrespondiert.


    Was mir anfangs gefiel aber sich im Nachhinein als lästig herausstellte ist die schmalere Bauweise. Das führt aber dazu, dass die Tastaturen auch schmaler sind und ich mit meinen breiten Fingern damit zu oft daneben tippe und ständig korrigieren muss. Auch solche Dinge muss man erst selber erfahren und sind nicht Gegenstand von Tests.

    Mich hat das Video nicht gerockt.

    Pech, dass das Wetter nicht mitspielte und deshalb die Leuchtkraft des tropischen Lichtes nicht zur Geltung kam.

    Aber wenn man einen Trailer macht, dann müssen die einzelnen takes auch eindrucksvoll "fotografiert" sein. Das habe ich hier weitgehend am meisten vermisst. Von vielen Verwacklern mal ganz abgesehen.

    Was auch ich auch nicht optimal fand, einfach lokale Musik im Hintergrund nur monoton abzududeln.

    Sehr schöne kurzweilige Kameraführung und Drohnenaufnahmen insbesondere auch bei statischen Motiven.Auch der Schnitt gefiel mir.

    Ich hätte den Film aber nicht in 2 oder mehr Teile ? aufgeteilt, weil der hier nur gezeigte 1. Teil dann zu abrupt endet, keinen inhaltlichen Ausklang hat.

    Gut gemachte Filme dürfen auch auf youtube durchaus deutlich länger sein. In hier gezeigter Länge des Teils 1 sind die Google-earth-Aufnahmen von der Länge her im Verhältnis zum eigentlichen Film dann nach meinem Empfinden etwas zu lang.

    Ich fand der Film ausgezeichnet, war schon ein paar mal auf Island aber nicht so lange, nur 14 Tagen, deshalb nicht so viel wahnsinnig gutes Material und damals auch keine Drohne.

    Was mir bei deutsche Filmen immer auffallt das immer eine Geschichte darin sein muss.

    Ein BBC Naturfilm in der original Sprache hat niemals so ein lange Geschichte wie der gleiche auf deutsch synchronisiert . Da wird meistens gelabert was das Zeug halt. Ich brauche fast kein Kommentar bei einem schöne Naturfilm, die Bilder sollen für sich sprechen und nicht vom Kommentar kaput gemacht werden. Aber das in Deutschland fast nicht möglich, bei alle Wettbewerben der BDFA die ich bis jetzt gesehen habe war der Kommentar das a und o. Wir sind hier im Land der Denker und Dichter:)

    Eine Story braucht keine Kommentarflut, sondern einen Handlungsablauf, der auch visuell vermittelt werden kann.

    Mich wundert, wie verbissen und zuweilen aggressiv hier zu diesem Thema debattiert wird, auch wenn ich es bereichernd finde, anhand von Beispielen über Grundsätzliches einer Machart und deren Umsetzung zu diskutieren.

    Was man sich als Amateur erlauben darf ist nebensächlich. Als Betrachter gleicht man das Ergebnis auch unbewusst immer mit professionellen Werken ab, mit denen man heute überschüttet wird.

    Die Story und deren Umsetzung ist das Problem für die meisten Hobbyfilmer. Jeder Werbeclip enthält eine Story, auch gut gemachte 15 Sekunden Reels auf Instagram.

    Der Filmer Rainer Wolf, den einige von Youtube kennen dürfen, postuliert auch immer eine Story.

    Natürlich ist es auch interessant per Video eine Musik zu visualisieren, professionell gemacht in Musikvideos.

    Nur Impressionen von Landschaften sind aber für Außenstehende auch nur dann interessant, wenn sie Neues bieten und abwechslungsreich sind.

    Ich fand den Film gut gemacht, auch was die bewegte Kamera bei statischen Motiven angeht.

    Ich kann auch die Kritik nicht teilen, dass es fast nur oder zu viel Weitwinkel-Aufnahmen seien. An Halbtotalen gab es reichlich. Nahaufnahmen machen nur Sinn, wenn sie was wirklich Interessantes zeigen, aber nicht nur einer Nahaufnahme willen eingebunden werden.

    Gerne sehe ich auch das lebendige Treiben in einer Stadt, was ich hier ein wenig vermisste. Aber womöglich war dort wie es so häufig bei Keinstädten ist, nur "tote Hose"

    Es gibt Reiseziele, da fährt man nur wegen ihrer imposanten Landschaften hin, aber da passiert sonst nichts. Dazu gehört auch Island.

    Ein Film lebt an sich von agierenden Lebewesen, die man an solchen Orten wenn überhaupt nur als Staffage aber nicht agierend vorfindet.

    Als Story kann man da bestenfalls sich und die Begleitung als Reisende einbauen. Ist die aber wie oft für Außenstehende unspektakulär, wäre das auch nicht gewinnbringend.

    Nun ist es heute ja auch usus, die herkömmlichen Dia-Schows durch Videos zu ersetzen und das Gezeigte überwiegend Statische mit Musik zu dramatisieren, oder zu kommentieren.

    Ein Kommentar muss dann insbesondere rhetorisch wirken und vom Inhalt interessant sein, was nur wenige Amateure können und die Musik sollte nicht nur passend sein, sondern die einzelne gezeigte Sequenz auch ähnlich wie in einem guten Spielfilm akustisch visualisieren. ein sehr schwieriges Unterfangen.

    Was die Länge der Sequenzen einerseits und die Länge des Filmes angeht, so ist ersteres Geschmacksache. Bei sich sehr ähnelnden Aufnahmen wie bei diesem Film sollte man diesen kürzer halten und lieber aus sehr gutem Aufnahmematerial 2 oder 3 Filme machen.

    Derartige Landschaftsfilme brauchen im Grunde auch einen großen Pannel um wirklich richtig genossen werden zu können.