Hallo,
Beim ATEM Mini Pro stand der MIC eingang auch auf MIC.
Das halte ich für eine mögliche Ursache. Weil MIC ist halt ein andere Signalart wie Line. MIC reagiert viel empfindlicher auf höhere Lautstärken und verzerrt dann schnell wenn eigentlich ein Line Signal anliegt. Denn wenn Du den Vorverstärker auf MIC stellst rechnet der mit einem leisen Signal das er stark verstärken soll. Wenn dann zu viel Signal kommt übersteuert es und verzerrt. Wenn Du auf Line stellst rechnet der Vorverstärker dagegen mit einem fertig gemixten Signal und verstärkt deshalb nicht so viel.
Da würde ich nochmal im ATEM schauen ob Du beim umstellen auf Line nicht doch ein Signal rein bekommst. Evtl. musst Du im ATEM dann die Lautstärke hochdrehen.
Sobald ich jedoch auf Line In umschalte in der Software kam auch kein Ton mehr.
Hab ich gelesen, würde ich trotzdem nochmal testen. Weil Line wäre hier einfach die richtige Signalart.
Vielleicht ist auch der 2 Track Output Ausgang nicht dafür geeignet, da dort der Pegel nicht separat eingestellt werden kann.
Diesen 2-Track solltest Du aus dem von Dir genannten Grund nie verwenden. das ist eher eine Notlösung. Besser wäre schon mal Controlroom, da gibt es wenigsten einen Lautstärkeregler.
Mit dem Sub Output muss ich mal testen, da ich diesen ja separat regeln kann von der Lautstärke her.
Das wäre eine bessere Lösung. Dann einpegeln so das es beim lautesten Signal nicht übersteuert aber ein leises Signal noch zu hören ist. Rest kann man dann mit den Reglern am ATEM oder in der Post machen.
Noch besser:
Profi der auf eine Subgruppe an seinem Mischpult extra einen sauberen und direkt sendefähigen Ton abgemischt hat
Da kannst Du halt jedes einzelne Signal einpegeln. Das geht mit dem Behringer prinzipiell auch, sofern AUX1 & AUX2 nicht für einen Bühnen-Monitor-Lautsprecher oder ähnliches benötigt wird. Dazu muss man dann halt mit einem richtig guten Kopfhörer die Lautstärken der einzelnen Quellen abstimmen.
Und bei einer 3,5 mm Klinke auf einem Laptop kann es leider auch schnell mal zu Störungen kommen. Die Buchsen sind halt nicht wirklich für diese Art Audio ausgelegt.
Das kann durchaus passieren. Aber bei guten Kabeln die nicht all zu lang sind sollte das funktionieren. Unsymmetrische Signale sollte man nur auf kurzen Strecken verwenden.
Ungünstig ist dann auch, dass das Behringer wohl nur 16 bit Auflösung bietet.
Insbes. für eine weitere Bearbeitung wären hier 24 bit wesentlich besser.
Sorry, das halte ich für in dem Fall für Quatsch. Das Behringer Xenyx X1622USB ist ein analoges Pult, das gibt ja das Signal, so wie BartM es angeschlossen hat, analog aus. Da spielt die Auflösung keine Rolle. Anders sieht es aus wenn man die USB-Soundkarte nutzt.
Dann muss man halt dazu noch erwähnen das dieses Behringer-Pult nicht gerade in der odersten Liga der Mischpulte mitspielt. Insofern kann es schon sein das bereits in dem Pult ein Grundrauschen erzeugt wird.
Grüßle,
Steve