Dies ist doch ein ganz normaler Vorgang, der sich eben aus den besonderen Umständen ergibt, die Du selbst verursacht hast.
Nö.
Die habe ich nicht selbst verursacht.
Die Regelung wurde eingeführt, als ich meine Waffen schon lange hatte.
Wenn Du nicht verstehst, dass grade beim Besitz scharfer Waffen bestimmte Kontrollen absolut unumgänglich sind, dann finde ich das schon reichlich bedenklich.
Gruß
Peter
Wieder Dein Versuch, alles Dir nicht angenehme in fragliche Ecken zu schieben.
Ich bin keineswegs dagegen, dass die Aufbewahrung kontrolliert wird.
Ich habe auch nichts dagegen, dass die örtliche Ordnungsbehörde alle 3 Jahre einen Auszug aus dem Bundezentralregister über mich anfordert.
Ich bin aber dagegen, dass ich es bezahlen soll, auch wenn alles in Ordnung ist und auch OHNE dass ich irgendetwas beauftragt, angefordert oder ausgelöst habe.
Diese Nachschauen sind in unserem Landkreis derzeit für regelmäßig alle 3 Jahre vorgesehen.Auch wenn sich an der Wohnsituation sowie am Bestand der Schußwaffen nichts geändert hat.
Dies kann aber die Kommune selber bestimmen und jederzeit ändern.
Und erst recht bin ich dagegen, dass manche Kommunen vergebliche Anfahrten extra berechnen, bei denen sie unangekündigt kamen und niemanden angetroffen haben.
Vergebliche Anfahrten, bei denen man nicht mal nachkontrollieren kann, ob sie wirklich stattfanden.
Die Kontrollen sind vollkommen okay.
Die Berechnung der Kontrollen jedoch nicht, da ich auch die Häufigkeit nicht beeinflussen kann.
Wenn die Kassen der Kommunen oder Kreise klamm sind, können sie jeden Monat jemanden zur Kontrolle zu mir schicken und mir hinterher eine Rechnung dafür präsentieren. Ich kann mich nicht dagegen wehren.
Arbeitsbeschaffungsmaßnahme auf Kosten gesetztestreuer Bürger.
Deiner Argumentation nach müsste man jedem, der durch eine Geschwindigkeitsüberwachung fährt, einen Gebührenbescheid schicken, auch wenn er nicht zu schnell war.
Schließlich hat er es verursacht, indem er dort fuhr.
Der wichtigste Punkt jedoch ist, dass - so wie Du offensichtlich - viele gar nicht wissen, und auch nicht wahr haben wollen, dass unser Grundgesetz schon lange eingeschränkt ist, selbst - wie in meinem Beispiel genannt - die Unverletzlichkeit der Wohnung.
Dies ist sogar explizit genannt und entbehrt jeglicher Interpretation.
Diejenigen, die jetzt groß rumschreien und sich in ihren Grundrechten eingeschränkt fühlen haben einfach schlichtweg keine Ahnung von der wirklichen Sachlage.
Die meisten von ihnen wussten vor einem Jahr noch nicht mal was im Grundgesetz drin steht.
Das erkennt man alleine schon an den falschen Zitaten, die sie irgendwo aufgeschnappt haben und nachplappern.
Einige davon wissen es bis heute nicht.
Wer Hinweise darauf in rechte Ecken schieben will, scheint sich selber näher dort zu befinden, als er glauben will.
Ansonsten würde er die schon länger bestehender Einschränkungen nicht verleugnen und damit mit dem rechten Gesocks sympatisieren und ihm in die Hände spielen.
Unsere Grundrechte sind schon länger eingeschränkt.
In der Corona-Zeit eben sachbezogen noch ein bisschen mehr.
So what?
Damit müssen wir leben. Da müssen wir durch. Es dient der Gesundheit aller.
Und vor allem ... diese Einschränkungen werden in absehbarer Zeit wieder aufgehoben.
Die anderen Einschränkungen nicht.
Aber das werden die Corona-Leugner und Impfgegner auch dann nicht kapieren.
Denn dazu bräuchten sie ein bisschen mehr Grips im Hirn.
Meine Frau und ich haben gestern abend erst noch wieder darüber geredet.
Wir werden frühestens im Sommer schauen, ob man mal wieder daran denken kann irgendwo hin in den Urlaub zu fahren.
Erst wenn sich zeigt, dass sich die ganze Corona-Lage dauerhaft stark entspannt hat.
Bis dahin bleiben wir zuhause und genießen unseren Garten und die weitläufigen Wälder hier auf der schwäbischen Alb in denen man stundenlang sein kann ohne jemandem zu begegnen.
Und das obwohl wir mit unserem Auto ja autotarker sind als so manches Wohnmobil, reisen könnten OHNE je irgendwelche Menschenansammlungen zu begegnen und Gegenden erreichen, in denen man tagelang keine andere Menschenseele trifft.
Aber es ist eine Frage der Vernunft.
Gesetzliche Rahmen sind das Eine. Die Vernunft erfordert IMHO noch mehr.
So ist es uns auch absolut unverständlich, dass die Leute jetzt mit aller Gewalt zum Skifahren gehen.
Mit Menschenmengen in der Schlange am Lift - auch wenn sie etwas gedehnter sind. Dicht gedrängt in Gondeln. Nicht so dicht wie sonst, aber ausreichend dicht um einem fiesen Virus die Brücken zu bilden.
Auch wenn es vielleicht erlaubt ist. Unvernünftig ist es auf jeden Fall.
Vielleicht - da kommen wir wieder auf den oberen Punkt - verzichten wir auch deshalb leichter, weil uns bewusst ist, dass unsere Grundrechte sowieso eingeschränkt sind, weil wir es gewohnt sind, dies zu akzeptieren, uns damit zu arrangieren und - wahrscheinlich ein sehr wichtiger Punkt - weil wir wissen, dass diese Einschränkungen durchaus ihren Sinn haben.
So long, und zum Abschluss dieses langen Textes:
Ich wünsche allen ein frohes und gesundes neues Jahr!
Bleibt gesund, vernünftig, freut Euch auf den kommenden Sommer und vergesst nicht die Kameraakkus zu pflegen.
In ein paar Monaten werden sie wieder verstärkt benötigt.
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Viele Grüße
Peter