Beiträge von Sucjher

    [...] Benno hat mir gestern bei der Weihnachtsfeier des AFC Wiens, wo ich ihn getroffen habe, angekündigt, dass du für ihn sein Werk hier posten wirst. [...]

    Interessant! Ich war zwischen 1981 und ca. 1983 dort eingetragenes, aktives Mitglied und fast jeden Dienstag abend in der Barichgasse 14. Lang, lang ists her...:servus:


    LG, Franz

    Ich habe mal den Speed Editor abgestaubt. [...]

    Aber das Teil ist unverändert hilfreich.

    Auch ich arbeite sehr gerne damit, hauptsächlich in der Cut-Page zum Sichten des Rohmaterials sowie für den Rohschnitt, hier spielt er seine Stärken aus, sobald man die häufigsten Tasten blind bedienen kann.


    Unter Edius war mir das Contour-Shuttle II längst nicht so beliebt, vmtl. weil ich die Maus nicht aus der Hand ließ und das Shuttle nicht linkshändig bedienen wollte/konnte.


    Letzteres ist beim Speed-Editor problemlos möglich, da wesentlich mehr Funktionen quasi "auf Knopfdruck" erledigt werden können.


    Aber auch hier gilt: practice makes perfect!


    LG, Franz


    Ach ja, hier mein Favorit zum SE:

    [...]

    Zumal man sich auch die Frage stellen muss: wie rechtskräftig und rechtsbindend ist so eine rein mündliche Zusage. Um das am Ende juristisch wasserdicht zu haben, müsste man ja schon fast jede einzelne Person ein Formblatt unterschreiben lassen, mit deren Unterschrift sie sich bereiterklärt, evtl. an irgendeiner Stelle des Films evtl. in Bild & Ton aufzutauchen.

    Als Filmer klassischer Chor- und Orchesterkonzerte kann ich ein Lied davon singen!


    Normaler Weise stelle ich mit dem "Chef" des Chors / Orchesters das Einvernehmen her, dass die gesamte Veranstaltung aufgezeichnet wird; die Erlaubnis dafür erkaufe ich meist mit der Zusicherung, dass alle Beteiligten (Solisten, Chor- und Orchestermitglieder, und natürlich deren "Chef") eine Kopie der Aufzeichnung zu sehen bzw. einen Link zum Streaming erhalten.


    Diese Vorgangsweise lasse ich mir immer schriftlich durch den Dirigenten bestätigen, dabei verpfliche ich mich gleichzeitig, die Aufnahmen nicht eigennützig anderweitig als vereinbart zu verwerten (Stichwort "Unterlassungserklärung").


    Diese Vorgangsweise erspart mir, mich mit jedem einzelnen Chor- und Orchestermitglied persönlich zu einigen, und damit einen bis zu 50fach höheren Verwaltungsaufwand zu betreiben.


    Mein Credo lautet daher also: "Wer mit der Aufzeichnung nicht einverstanden ist, möge dies gefälligst vorab mit dem Dirigenten (dieser ist meist zugleich der Veranstalter) klären, widrigenfalls er halt nicht mitsingen oder mitspielen darf!"


    Trotz schriftlich fixierten Rechten und Pflichten kam es immer wieder einmal vor, dass z.B. einzelne Solisten - oft erst Jahre nach der Veranstaltung - plötzlich auf die Idee kamen, die Aufnahme oder deren Veröffentlichung auf der WEB-Seite des Chores / Orchesters zu beinspruchen, oder aber ihre namentliche Nennung (z.B. im Abspann) untersagen zu wollen.


    Mit meinem schriftlich vereinbarten Lasten- und Pflichtenheft konnte ich mich bis dato vor jeglicher nachträglichen, individuellen und unvorhersehbaren Aufforderung zur Nachbearbeitung (etwa "Herausschneiden" einzelner Protagonisten, Revidierung des Abspanntextes, etc.) außer Obligo halten.


    Die Argumente der nach Änderung fordernden Solisten sind meist ebenso unglaublich ("...seit meiner Scheidung singe/spiele ich nie wieder") wie nachdrücklich ("...übergebe die Angelegenheit meiner Rechtschutzversicherung").


    Geläutert aus solchen Erfahrungen kann ich nur die Empfehlung aussprechen: vorweg schriftlich vereinbaren, was jeweils erlaubt/ gewünscht/ gemacht bzw. unterlassen werden soll. Motto: wer schreibt, bleibt!


    LG, Franz

    [...] Alles aus der Hand gefilmt! [...]

    Hallo Paul, Danke fürs Zeigen, die Bilder sind echt sehr schön! Was mir - besonders bei 1'48" (Holzscheiter frontal) auffällt, ist ein leichtes Wobbeln, das ich so ähnlich von Mercalli's Bildstabilisator kenne: wurden die Bilder nachträglich stabilisiert, oder findet dies bereits in der Cam (Handy) statt?


    Interessant sind die leichten, bläulichen Lens flares, vmtl. ist der Anamorphot bläulich vergütet?


    Da ich selber das S21FE verwende (aber kaum zum Filmen), machst du mich direkt neugierig...:anbet:


    LG, Franz

    [...] nicht jedem liegt das Emotionale so.

    Das war auch meine Befürchtung.


    Wir krallen uns hier deinen Text, gestalten um, bringen neue (akustische) Aspekte ein, aber: es bleibt dein Film, dein Ton, deine Stimme, dein Andenken. Wie du vollkommen richtig festsstellst, muß der Text letzlich schon von dir kommen, und soll keinesfalls aufgesetzt wirken, was sehr leicht passiert, wenn du dich damit nicht persönlich identifizieren kannst oder magst.


    Ich befürchtete bereits Deinen Vorwurf der Anmaßung wegen dieses Vorgehens, bis mich deine explizite Aufforderung zur Diskussion hierorts dazu (siehe # 7) ermutigte.

    vor einiger Zeit hat mir Uli ("rod") in einer privaten Konversation einen alternativen Kommentar vorgeschlagen [...] Fand ich sehr interessant. Sollte diskutiert werden. Uli hat nun vorgeschlagen, diesen etwas anderen Kommentar hier reinzukopieren. Was ich hiermit tue. Eure Meinung dazu?

    Nun, es liegen ja mehrere Vorschläge bzw. Alternativtexte vor. Wie ist denn deine Sicht dazu, möchtest du diese (vielleicht nur versuchsweise) als alternatives Voice-Over einsprechen, um die visuelle Wirkung im Film zu erproben?


    Mein Abstraktionsvermögen reicht nicht so weit, um die Wirkung der Alternativtexte zu beurteilen, wie Ulrich befürchtet: "Das kann auch leicht ins belehren des Zuschauers gehen, auch wenn man es überhaupt nicht beabsichtigt."


    Dabei wäre so nebenbei auch leicht festzustellen, ob die Texte nicht viel zu lang sind.


    Nötigenfalls müßtest du halt zum Nachdreh neuerlich nach Beijing reisen...:ruder:

    meint scherzend,


    Franz

    Eure Meinung dazu?

    Beide Texte (Original: faktisch, informativ, sachlich. Gut geeignet, um Inhalte klar zu transportieren; Alternative: persönlich, reflektiert, literarisch-poetisch. Verwandelt Beobachtungen in kleine Geschichten und Gedanken) haben ihre Stärken. Original wirkt wie ein dokumentarischer Kommentar. Alternative wie ein persönlicher Reise-Essay oder fast schon ein literarischer Text mit Reflexionen.


    Mein Vorschlag lautet daher:

    • Vom Original übernehmen: Klarheit, Informationsdichte, Verständlichkeit.

    • Von der Alternative übernehmen: Atmosphäre, Subjektivität, kleine Reflexionen, die berühren.

      👉 Das Ergebnis solte ein Text sein, der gleichzeitig informiert und emotional anspricht – also „dokumentarisch-poetisch“.

    • Jede Szene sollte zuerst ein konkretes Bild oder eine Info geben (damit man sich orientiert).

    • Danach darf ein subjektiver Gedanke oder eine Reflexion kommen (für Tiefe und Emotion).

    • Der Ton sollte so sein, dass er „zum Zuhören einlädt“, nicht nur zum Wissen aufnehmen.

    Habe die beiden Varianten zusammengespielt, der die Stärken beider Varianten vereint:

    Szene 1 – Ankommen am Markt

    „Der Panjiayuan-Markt ist der größte Flohmarkt Beijings. Kaum Touristen verirren sich hier – fast nur Einheimische. Als ich ankam, fühlte ich mich sofort wie ein Fremder in einer Welt, die nicht für mich gemacht war. Stimmen, die ineinanderflossen, Staub, Geschichte. Und ich spürte: vielleicht suche ich hier nichts Bestimmtes – und finde genau deshalb alles.“

    ➡️ Erst Info, dann Stimmung.

    Szene 2 – Alte Münzen, Mao-Zeit, Sammler

    „Alte Münzen, Kunstwerke und Bücher aus der Mao-Zeit ziehen Sammler an. Es gibt Repliken und Originale – und sogar westliche Comics wechseln hier die Besitzer. Während ich zwischen den Ständen gehe, wird mir klar: Die Sammler suchen nicht nur nach Dingen. Sie suchen nach Beweisen – dafür, dass etwas echt war. Und vielleicht greifen wir alle manchmal nach Kopien, in der Hoffnung, dass sie sich wie Wahrheit anfühlen.“

    ➡️ Erst Info, dann Reflexion.

    Szene 3 – Verkäufer im Alltag

    „Die Händler verbringen hier fast den ganzen Tag – und wirken, als lebten sie direkt zwischen ihren Waren. Einer isst Reis, eine andere tippt still auf dem Handy. Für mich entsteht ein Kontrast: während die Käufer Geschichte jagen, leben die Verkäufer einfach ihr Heute.“

    ➡️ Beobachtung + Deutung.

    Szene 4 – Verpackungen

    „Kleine Mitbringsel und bunte Schachteln findet man an vielen Ständen – rot, grün, gold, in allen Größen. In China ist die Verpackung ebenso wichtig wie das Geschenk selbst. Ich bleibe stehen und denke: Vielleicht gilt das auch für uns. Wir hüllen uns in Rollen und Fassaden. Aber was bleibt, wenn das Papier einmal fällt?“

    ➡️ Kulturelle Erklärung + persönliche Ebene.

    Szene 5 – Schmuck

    „Manche Armbänder liegen in roten Schachteln – Rot, die Farbe für Glück und Reichtum. Ein perfektes Geschenk, sagt man. Ich halte eines in der Hand und frage mich: Kann man Glück eigentlich kaufen – oder ist es nur eine Farbe, die wir einander schenken?“

    ➡️ Fakt + offene Frage.

    Szene 6 – Kalligraphie

    „Auch Kalligraphiepinsel in allen Größen werden angeboten. Die Tradition ist uralt – und doch wirkt sie lebendig. Ein Händler drückt mir einen Pinsel in die Hand: ‚Probier es‘. Meine Linie verläuft schief, alle lachen. Für einen Moment spüre ich: Kunst ist weniger Perfektion – sondern der Versuch, Bedeutung in eine Linie zu legen.“

    ➡️ Kontext + kleine persönliche Geschichte.

    Szene 7 – Moderne Bezahlung

    „Am Ende, egal ob Pinsel oder Jade – bezahlt wird fast nur noch per Handy-App. Ein Klick, und Geschichte verwandelt sich in einen QR-Code. Vielleicht ist das der größte Kontrast von Panjiayuan: Zwischen Vergangenheit und Zukunft zahlen wir mit der einen Hand – während wir mit der anderen nach Erinnerung greifen.“

    ➡️ Fakt + Bild + Reflexion.


    Damit bekommst Du einen Text, der nicht nur dokumentiert, sondern auch einen persönlichen Erzählbogen aufbaut.


    Ich denke, mit diesem Vorschlag ist beiden Interessen gedient - Berthold's Intention zu informieren, und Ulrichs Intendion als "boring detector" :respekt:

    LG, Franz

    Zu dem Inhalt: Wie siehst du diese Art von Voice Over? Hält dich das eher im Film?

    Man sagt ja allgemein, dass der Ton bereits zu mind. 80 % den Film bestimmt.


    In deinem Fall sind es wohl 95, wenn nicht sogar 99 Prozent, würde ich meinen!

    Es führt recht gut durch den Film, aber ich würde nicht sagen, dass der Kommentar mich jetzt (zusätzlich) besonders im Film halten würde.

    Mir ging's genau andersrum: betrachtet man den Film ohne Ton, ist er vollkommen nichtssagend, eine Aneinanderreihung statischer Aufnahmen, nicht einmal besonders fotogen, mit weitwinkeliger Festbrennweite gefilmt, kaum ein optischer Leckerbissen enthalten.


    Hört man den Ton allein (oder stellt sich diesen als Rundfunkbeitrag vor), bekommt man die gesamte Geschichte erzählt, und die kommt verdammt gut herüber, weil du dies in außergewöhnlichem Maße beherrscht, Ulrich!


    Kompliment hoch³ !


    Warum? Aus meiner Sicht aus mehrerlei Gründen:

    • Stilistische Merkmale:

    Der Text wirkt essayistisch, erzählerisch und pointiert, wie ein frei gesprochener Kommentar, daher sehr gut passend für ein Voice-Over.


    Typisch sind kurze, knackige Sätze, rhetorische Fragen („Größenwahn oder Geniestreich?“) und Vergleiche („als hätte jemand die Antike auf Diät gesetzt“).


    Das ist kein klassischer Wikipedia- oder Pressetext-Stil, sondern klar subjektiv, mit Humor - und mit Wertungen.

    • Struktur:

    Erzählt wird in chronologischen Abschnitten: 1825 → 1945 → 2019 → Gegenwart. Jahreszahlangaben als Überschrift, das kommt sehr gut rüber, weil selten, neu - und ausgesprochen erfrischend!


    Jeder Abschnitt endet mit einer pointe-artigen Beobachtung („Genau, dachte Chipperfield vermutlich.“).

    Das ist eher dramaturgisch als lexikalisch — und typisch für einen originären Kommentar.

    • Wortwahl:

    Bildhafte Sprache („Badewanne aus Granit“, „Antike auf Diät“, „altes Fotoalbum mit Tesafilm geklebt“).

    Solche Metaphern sind individuelle Stilentscheidungen, die auf Wikipedia wohl niemals zu finden wären.

    • Inhaltliche Ebene:

    Die Fakten sind bekannt (Schinkel, Friedrich Wilhelm III., Einschusslöcher, Nofretete, Chipperfield), aber:


    Die Verknüpfung und Deutung („Pannen, die zur Poesie wurden“; "Das ist vielleicht die Kunst, zu wissen, wann man leise sein muss") ist nicht bloßes "Voice over", sondern bereits Poesie, und zwar in Reinkultur.

    Das kann nicht jeder. Dafür muss man begabt sein, glaube ich. [...] Aber man muss das formulieren können. Das ist eine Latte, die sehr hoch hängt.

    Richtig, dieses Zitat bestätigt wohl meine Analyse.


    Dein Film lebt fast ausschließlich vom Kommentar, denn dieses Genre beherrscht du großartig! Davon können wir nur lernen, und dafür sage ich Danke, Ulrich!


    GlG, Franz

    Die Version 20.2 kann heruntergeladen werden.

    Eine ausfürhliche Darstellung der Änder- und Neuerungen samt Beispielen hat z.B. Teams 2 Films hier veröffentlicht:



    Bemerkenswert finde ich die Änderungen zum Thema "Patching and Ripple Behaviour" (Track-Ziele festlegen über Source Selector und Spurzielsteuerung, Änderung der Benutzeroberfläche des "Auto Track Selectors" und neuem "SyncLock" Icon mit Auswirkung auf Ripple-Vorgänge, Beispiele ab 1'30").


    LG, Franz

    Ich kenne es auch nur so, dass darüber eine "flache" Vorschau zu sehen ist, die aber eben dem vollen Dynamikumfang der RAW-Aufnahme entspricht. Die Anpassung an den gewünschten Farbraum erfolgt dann erst im NLE.

    Same here! Mein Blackmagic RAW Player (Version 4.5) hat ein ausgesprochen "übersichtliches" Menü - einstellen geht da gar nix, man kann ihn nur zum Vorsortieren der Aufnahmen gebrauchen.


    Für die Beurteilung der Aufnahme - farblich, etc. ist DaVinci wohl erste (und einzige, aber großartige) Wahl!


    LG, Franz

    Im Text steht auch: "Ein Fake ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen" und so sieht das auch aus.


    ....und in jedem Fakebild komplett anders!



    Hier wurde nicht nur eine zweite Linse, nein gleich eine Dreifachoptik von Hasselblad in Aussicht gestellt - oder besser gesagt: gefaked.

    Meine Erinnerung an solche Hochzeitsfilme, die ich als Alleinkämpfer gemacht habe ist: Stress pur - einen langen Tag lang.

    Vielen Dank, Volker, endlich spricht hier in diesem Thread einmal aus, worauf es wirklich ankommt, anstatt den TO mit vielen technischen Details "zuzumüllen" (wenngleich fast alle Tips zutreffend sind, jedoch auf beratungsresistente Ohren stießen).


    Ähniche Erfahrungen sammelte ich zuhauf in meinem damaligen Freundes- und Bekanntenkreis, die meine Filme kannten, jedoch verblüfft rückfragten, weshalb ich denn ihre Hochzeit nicht filmen wollte... . Stress pur, und Undank dafür, weil ja "...die Jetti-Tant' trotz ihres nagelneuen Kleides nur ein einziges Mal ins Bild kam, während doch die Kinder der bereits Verheirateten viel öfter zu sehen sind...."


    Hochzeitsfilm? --> nein danke, das tu ich mir nicht mehr an, nichteinmal als Zweitkamera, oder beim Schnitt. Dessen ungeachtet empfinde ich die meisten Ergebnisse (als Nichtbeteiligter, Nichtverwandter ...) überwiegend als peinlich.


    Just my 2 €cent on that subject, Franz

    [...]

    ...dabei sollten positive und negative Halbwelle des Lichtes vom Wechselstrom möglichst gleich sein...

    Keine Sorge, Topas, das stellt die E-Wirtschaft bzw. die Verteilgesellschaften von Vornherein sicher! Wären posite und negative Halbwelle nich exakt spiegelgleich, enthielte unser Wechselstromnetz einen Gleichstromanteil, der nicht nur zu unnötigen Verlusten bei Wechselstrommotoren führen würde, sondern eine ganze Reihe weiterer Fehlfunktionen (Leistungsabfall, Überhitzung, ...) einherbrächte.


    LG, Franz

    [Mercalli - Logo im Video]

    Nein, das ist die Bildstabilisierung von ProDad, bei der ich leider das Logo drin gelassen hatte [...]

    Alles im Leben hat immer zwei Seiten!


    Bei mir war das verfluchte Mercalli - Logo der Grund, weshalb ich von Edius (und dessen zahlreichen Sublieferanten) 2021 auf DaVinci Resolve Studio umgestiegen bin, und dies kein einziges Mal bereut habe.


    Bei jedem Update von Edius (oder irgendeinem der zahlreichen ProDAD-Plug-Ins) mussten die eigentlich schon längst eingegebenen Seriennummern jedesmal erneut registriert werden, damit das vermaledeite Logo aus dem Video wieder verschwindet.


    Bei Edius hatte man üblicher Weise drei, vier oder gar fünf verschiedene Plug-Ins in einem einzigen Video eingesetzt, sogar für den Titler konnte man zwischen zwei oder drei Herstellern wählen.


    Dies führte letztlich dazu, dass man nach einem Update sämtliche Edius-Projekte vollständig von A bis Z durchchecken musste, um ein etwaiges Einblenden des Mercalli-Logos durch -zigfach neuerliches Registrieren zu unterbinden!


    Versäumte man dies, wurde man umgegehend mit dem Logo des Sublieferanten Mercalli inmitten seines noch so tollen Videos bestraft!


    Meine diesbezüglichen Beschwerden bei Magic MultiMedia ("MMM") wurden dahingehend beschwichtigt, dass dies vom Hersteller so beabsichtigt wäre und man als Software-Lieferant darauf keinerlei Einfluss habe....


    Meinen Groll auf Edius und dessen registrierwütige Plug-Ins habe ich für mich vorteilhaft genützt: weg von Edius, Lernkurve für DaVinci in Angriff genommen, und diesen Schritt niemals bereut.


    Wie ich eingangs erwähnte, alles hat immer zwei Seiten, es kommt nur darauf an, welche man zu nutzen weiß.


    LG, Franz

    [Apple's FCP - Umgang]


    Und dann hat Apple einfach ein Profitool in ein Heimanwender-Tool umgebastelt. Die Profis waren damals stinksauer und im professionellen Videobereich hat Apple mit diesem Schritt sein eigenes Todesurteil unterschrieben, zumindest softwareseitig.

    Daran erinnere ich mich sehr gut, müsste etwa 2010 gewesen sein. FCP-Anwender sind damals reihenweise auf Adobe's Creativ Suite 4 umgestiegen, was damals auch mein NLE war.


    Bin dann aber sehr bals (nach nur einem Multicam - Projekt auf DVD) zu weiteren Anbietern gewechselt, inbes. weil Adobe dann mit seinem Abo-Modell die erst kürzlich zugelaufenen FCP-User neuerlich vergrämte...:wallbash:


    LG, Franz