Als erstes würde ich mich erkundigen, was die Firma für die Arbeit verrechnet. Da kann es eventuell ein böse Überraschung geben.
Habe ich gefragt - für das Update auf Win 11 und das Grafikkartenupgrade werden ca. €90 fällig. Ist für mich vertretbar.
Warum? Bei meinem vorherigen Rechner hatte ich mir mal von einem Freund, der bei uns in der Firma täglich PC's umgebaut hat, eine Grafikkarte testweise - ob da vielleicht noch mehr geht - wechseln lassen. Danach ging gar nichts mehr
. Gottseidank war der PC erst ein Jahr alt und ich hatte damals für eine höhere Garantiestufe bezahlt, wo auch "Ungeschicklichkeit des Betreibers" eingeschlossen war, und der PC wurde kostenlos wieder instandgesetzt. 
Ich würde da eher in ein Upgrade nach Vegaspro 23 investieren, da hat sich auch schon einiges getan gegenüber Vegaspro 18.
Kannst ja selber mit eine Probierversion von Vegaspro 23 rausfinden ob diese Investition es wert ist. Auf meinem PC, etwas jünger als deinem mit Graphikkarte aus 2000 Serie, läuft 4k50 in HEVC Format in Vegaspro 23 ruckelfrei.
Das werde ich jedenfalls versuchen - und mir bei Gefallen wieder eine "lebenslange Version" kaufen - für Version 19 und 20 hatte ich das Abo-Modell, aber als ich das kündigte - weil ich nicht mehr viel geschnitten habe - ist das natürlich verfallen und ich schneide wieder mit der letzten - lebenslangen - Version 18.
Die RTX 50xx-Reihe kann schon über PCIe Gen.5 angesprochen werden, dein Board kann aber nur PCIe Gen3, also kann die Karte auch nicht ihre volle Leistung ausspielen. Die RTX3060 würde vom Alter her besser passen und du darfst, so wie 3POINT schon geschrieben hat, keine Wunder erwarten.
Jetzt, wo du es sagst - das war in etwa das, was der Techniker (aber in etwas komplizierterer Form) versucht hat, mir zu erklären.
Er hat die Verbesserung durch die RTX3060 auf ca. 25% geschätzt (natürlich mit der Einschränkung, dass dies nicht für alle "Lebenslagen" der Bearbeitung gilt).
Es geht also um die Vorschauleistung?
Option 1: Vorschaurendern mit allen Effekten auf der Timeline.
Option 2: H. 264 (MP4)-Material ist in vielerlei Hinsicht schlecht für die Postproduktion, teilweise wegen des Mangels an eingebettetem Frame-genauem Timecode. Wenn man das gesamte Filmmaterial in DNxHR HQ (oder HQX) transkodieren kann, ist man viel besser dran. Man kann den Shutter Encoder (kostenlos) verwenden, um in DNxHR HQ, ProRes 422, Cineform oder eine beliebige Anzahl von editierfreundlichen Codecs zu konvertieren. Jetzt sollte die Datei ziemlich einfach abgespielt werden können.
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Option 1
ist klar - aber man will ja im besten Fall flüssig dahinarbeiten, und so manchen Effekt oder die Einbindung von Titeln oder einer *veg - z.B. eines Intros möglichst sofort beurteilen können - aufwändige Filter, Farbkorrekturen, KI und andere Extras verwende ich kaum.
Option 2:
Die Videos, die es mehrheitlich zu bearbeiten gibt, stammen von meiner Sony FDR-AX53 und haben folgendes Format:
Videoformat.jpg
H.264 (Mp4) ist - wie ich oben geschrieben habe - ist das Ausgabeformat, das nicht weiter bearbeitet wird.
Das Upgrade zu Vegas Pro 23 könnte auch die Vorschauleistung verbessern, die Videoengine wurde komplett überarbeitet.
Der PC ist in Summe technologisch älter. Eine GPU aus der RTX 50xx wäre zuviel für diese Maschine. Ich würde auch bei der RTX 30xx bleiben, solange du nicht die ganze Maschine erneuerst.
Danke für dein Statement (als Vegas-Insider)
Ich werde zuerst die Testversion von Vegas Pro 23 herunterladen, und dann entscheiden, ob ich überhaupt eine neue Grafikkarte brauche - wenn ja, werde ich die RTX 3060 nehmen.
Filmschnitt ist in den letzten Jahren bei mir schon fast zum Erliegen gekommen, momentan scheint es sich doch wieder zu intensivieren.
Mal sehen, wie es weiter geht.
Danke für eure Unterstützung!
Walter