Beiträge von Hans-Jürgen

    Als ich noch mit der Sony A6300 gefilmt habe war das ein riesen Problem, vor allem wenn man die Kamera zum Objektivwechsel nicht ausgeschaltet hatte. Der Dreck landete förmlich auf dem Sensor.

    Schon bei meiner Blackmagic war das dann anders, dort musste ich so gut wie nie den Sensor reinigen.

    Seit ich mit der Canon R7 filme habe ich überhaupt kein Problem mehr damit, die hat aber auch einen Verschluss, der beim Objektivwechsel herunterfährt.

    Und ja, ich wechsle häufig die Objektive, egal wo ich bin, selbst am Strand an der Nordsee, wenn der Wind den San über den Strand treibt.

    Wenn du eh alles schon abgeschlossen hast, warum hast du dann nach einem Screenshot gefragt?

    Hattest du jetzt vielleicht doch bedenken, dass HDR PQ vielleicht doch besser aussehen könnte als dein HGL?:teufel:

    Die habe ich nur auf dem TV und wenn ich die abfotografiere sieht sie nicht mehr so aus wie auf dem TV.


    Du kannst das doch aber auch selber in Resolve testen.

    Wähle in den Projekteinstellungen "Davinci YRGB Color Managed", damit die Clips automatisch angepasst werden und anschließend stellst du für den Ausgabefarbraum einmal auf HDR PQ und einmal auf HLG um.

    Dann solltest du die Unterschiede sehen können.

    Bruno hat in einem Teil recht, die HLG-Vorschau sieht auf einem SDR-Monitor anders aus als eine HDR PQ- Vorschau. Daher kann man das Grading bei HLG auch besser beurteilen, eben auch, wenn man keinen HDR-Monitor hat.

    Hier mal ein Beispiel, das 1. Bild bei Resolve in einem HLG Projekt, das 2., völlig identische Bild in einem HDR PQ Projekt (ich habe nur von HLG auf PQ in den Projekteinstellungen umgestellt).

    Das HDR PQ Bild sieht dann aber auf meinem HDR Vorschau-TV wesentlich brillanter aus als das HLG Bild.


    Unbenannt-1.jpg


    Unbenannt-2.jpg

    Ohne Angaben in welchem Farbraum man in Resolve arbeitet, kann man doch keine Aussagen treffen.


    Arbeitet man mit HLG, dann kann man die Ausgabe auf einem SDR-Monitor durchaus mit der auf einem HDR-Monitor vergleichen.

    Arbeitet man aber mit HDR PQ, dann kommt genau das raus, was unter dem Link gezeigt wird. Hier ist auf SDR gegraded worden, was dann auf dem HDR-Monitor völlig anders aussieht. Das ist aber auch richtig, man sollte es aber wissen und grundsätzlich nach dem HDR-Monitor graden.

    Was ich eigentlich nie so richtig verstanden habe, wie funktioniert die HDR-Vorschau über die Intensity Pro 4K eigentlich (wenn auch mit eingeschränkter Framezahl). Denn in den technischen Daten von BMD zu der Karte ist als Farbraum nur Rec. 601/Rec.709 angegeben.

    Was die Karte alles kann habe ich nie so richtig durchschaut, da man immer wieder unterschiedliche Angaben findet.

    Am TV kommt auf jeden Fall HDR10 an, so wie es soll.

    Unter Premiere Pro habe ich z.B. diese Einstellmöglichkeiten:


    Unbenannt-1.jpg

    Gratuliere zur Anschaffung.

    Danke.


    Es ist nicht nur die Einstellung zu prüfen. Sondern es wäre viel mehr zu prüfen, ob die Kalibrierung des Monitors passt. Oder zumindest die Profilierung (weil von Windows aus über die Graka wäre die Profilierung ja auch ein gangbarer Weg).

    Das war auch mein Gedanke, denn die BM-Karten geben ja wohl ein recht gutes Signal aus.

    Bei der Grafikkarte gibt es ja wieder diverse Einstellmöglichkeiten.

    Wie sieht es denn mit der Geschwindigkeit der Videos aus, wenn ich sie anstelle der BM-Karte über die Grafikkarte laufen lasse.

    Gibt es dann Einbußen?

    Meine Intensity Pro 4k kann ja nur bis 25p ausgeben, kann die Graka mehr?

    Ich werde es mal testen.

    Übrigens habe ich mir gerade einen neuen Vorschau-TV von Sony zugelegt und meinen alten gleich in die Tonne gesteckt.

    Da habe ich erst gemerkt, wie schlecht der HDR wiedergibt.

    Mit dem Neuen macht HDR wieder richtig Spaß.

    Die Sache mit den LOG´s und den Farbräumen ist gerade in Resolve auch nicht so ganz einfach, ich blicke da auch noch nicht 100% durch, da man an vielen Stellen viel einstellen kann.

    Wenn ich das aber richtig verstanden habe, dann wird auch dein H.265 10 Bit N-Log als Rec 709 in Resolve erkannt, so wie es bei meinem Material (ProRes aus dem Ninja V) auch geschieht. Dieses wird dann erst du die Wandlung in einen anderen Farbraum z.B. in HDR gewandelt (einfach ausgedrückt). Die Wandlung kann man halt in Resolve automatisieren (Davinci YRGB Color Managed), oder man stellt alles händisch ein.

    Deine grellen Fehlfarben kamen ganz einfach dadurch zustande, dass Resolve automatisch schon korrigiert hat und du dann zusätzlich nochmals eine LUT draufgepackt hast.


    Wählt man N-RAW als Dateiformat, kann man noch die Videoqualität wählen, Normal oder High, was auch immer das bedeutet. Auch unklar.

    Das gibt die Höhe der Datenrate an , also wie stark trotz RAW komprimiert wird und damit gleichzeitig die Qualität des Materials.

    Je besser, desto größer werden die Dateien.

    Übrigens hättest du bei einer RAW-Aufzeichnung sehr große Dateien erhalten.

    Da ist Davinci YRGB Color Managed eingestellt. Da liegt dann wohl der Hund begraben.

    Da liegt dann kein Hund begraben, sondern Resolve passt automatisch den Farbraum an. Das kann die Arbeit schon erleichtern, vor allem, wenn man mit Material aus verschiedenen Kameras arbeitet.

    Wenn Resolve den Farbraum also eigenständig anpasst und du zusätzlich nochmals die LUT draufpacjst, muss es zu dem falschen Ergebnis kommen.


    Wolfgang, ich habe mir gerade den Thread nochmals durchgelesen und haben nicht sehen können, dass Keola mit N-RAW aufgezeichnet hat und nicht mit N-LOG, wie du schreibst.

    Woraus entnimmst du das denn?

    Also was da mit der Nikon LUT passiert ist mir ein Rätsel.

    Was hast du denn in Resolve bei den Projekteinstellungen - Farbmanagement bei Farbmetric (deutsche Version) eingestellt?

    Falls du dort Davinci YRGB Color Managed eingestellt hast, passt Resolve den Farbraum automatisch an und du bräuchtest keine LUT mehr.

    Aber ja, mFT ist nicht tot und schon gar kein Schrott ...

    Dennoch scheinen sich viele von mft zu verabschieden.

    Ich kenne mehrere, die sich wieder von ihren Olympus getrennt haben.

    Gekauft haben sie seinerzeit, weil sie so schön klein waren, doch das hat sich überholt, da anderen Firmen genau so kleine Kameras auf dem Markt haben, eben mit größerem Sensor, sei es APSC oder Vollformat.