Beiträge von MacMedia

    Allerdings würde es m.E. besser wirken, wenn sich die Sliderfahrten nicht ständig nur auf das Objekt zu und davon weg gehen würden. In der vorliegenden Art wirkt das einfach noch zu statisch und damit für eine "Werbung" zu langweilig.


    Die Sliderfahrten könnte man durch dynamische Speedrampen noch aufpeppen, sprich am Anfang langsam ((normal) beginnen, dann relativ schnell beschleunigen und zum Ende hin wieder relativ schnell abbremsen und das Ende wieder in normaler Wiedergabegeschwindigkeit.


    Klar, ein Drehteller o.ä. würde das ganze noch mehr aufpeppen.....

    Da bei Amazon gerade deutlich reduziert, habe ich mir auch das Sony ECM-B10 dazugekauft. Auch das macht einen sehr guten Job im Vergleich zu den eingebauten Mikrofonen. Allerdings muss man es auf analog stellen, da es ansonsten nicht erkannt wird.


    Das ist insofern logisch als das Sony die digitale Audioschnittstelle im Multi-Interface-Shoe erst vor einigen Jahren eingeführt hat, die Z90 stammt noch von vor dieser Einführung.


    Daher auf Analog stellen und gut.


    Theoretisch hat die digitale Schnittstelle zwar Vorteile, aber in der Praxis wird das kaum auffallen. Vor allem sollte die Störanfälligkeit etwas geringer sein und die A/D-Wandler können optimal an die Mikrofone angepasst werden.


    Dennoch liebe ich eigentlich gerade für Atmo auch eher Stereomikrofone. Werde deshalb auch mal das Sony ECM-XYST1M mal ausprobieren und hoffe, dass es überhaupt an der Z90 funktioniert. Es gibt ja bei diesem keinen Umschalter zwischen analog und digital.


    Das Mikrofon ist so alt das es die analoge Schnittstelle nutzt und somit auch an der Z90 funktioniert.

    Das XYST1M hatte ich mal an meiner alten AX100.


    Die Richtwirkung ist (logischerweise) so gut wie Null, für mich war das Mikrofon daher nur begrenzt einsetzbar. Lieber ein Mono-Richtmikrofon anstelle eines Stereo-Mikrofones auf der Kamera, so meine Meinung.


    Ein Stereo-Mikrofon auf der Kamera erzeugt nur Umgebungs-Atmo, wenn aber bspw. auf einer Geburtstagsfeier jemand was erzählt nimmt es verstärkt die Geräusche der neben der Kamera befindlichen Personen auf als den Sprecher.


    Es gibt das ECM-B10, das habe ich aktuell auf meiner ZV-E1 drauf. Funktioniert ganz gut. Kann eine analoge oder digitale Schnittstelle am MI-Schuh bedienen.

    Es sind wohl eher die Action-Cams und Smartphones, die den klassichen "Consumer"-Camcorder verdrängt haben. Und natürlich auch die geänderten Ansprüche der "jüngeren" Nutzer, die ihre Clips schnell auf den üblichen Social Media Plattformen veröffentlichen wollen.


    Das betrifft die "normalen" Consumer-Camcorder in den unteren Preisklassen bis so ca. 1000-1200€ - diese sind ja quasi komplett durch Smartphones und Actioncams verdrängt. Bei den höherpreisigen Camcordern (Mittel- bis Oberklasse, Consumer und Prosumer) sind das die filmenden DSLM welche diese Geräte verdrängt hat.



    Sprich es lohnt kaum für die Hersteller neue Geräte zu bauen und zu entwickeln, eine filmende DSLM ist da deutlich lukrativer da diese in der Foto- sowie Videoschiene verkauft werden kann.



    Einzig im professionellen Bereich (Videojournalismus, EB-/ENG bzw. aktuelle Nachrichten) besteht noch Bedarf für Camcorder mit 1“-Sensor, allerdings dann mit entsprechender professioneller Ausrichtung (Codecs, SDI-Ausgang, Netzwerk…) und entsprechendem Preis und Größe.


    Gebrauchtgeräte sind immer so eine Sache. Und häufig sind die Preisvorstellungen des Anbieters da auch übertrieben.


    Das beobachte ich auch bei anderen (technischen) Geräten am Gebrauchtmarkt. Da wird aktuell viel versucht, die Frage ist ob es einen Käufer gibt...

    Verfolge im Moment eben nur die Idee, mir einen 4k-Camcorder auf dem Gebrauchtmarkt für maximal 2000 € anzuschaffen, da ich es immer irgendwie unnatürlich empfinde, mit der DSLM zu filmen. Der Camcorder liegt anders in der Hand, mit guter Stabilisierung gelingen bessere Aufnahmen, hat oft zuschaltbare ND-Filter und kann auch zoomen, etc.

    Eingebauter ND-Filter ist natürlich ein Argument. Ich verwende entweder magnetische ND-Filter (kein auf/abschrauben nötig) oder einen variablen ND vor dem Objektiv. Ist aber eher suboptimal.



    Betreffend Bildstabilisator – wenn ich mir meine ZV-E1 anschaue und auf dieser ein Objektiv mit integriertem Stabilisator sitzt dann braucht man für viele Aufnahmen kein Stativ mehr. Der Bildstabilisator ist da hervorragend, besser als wie ich es aus einem Camcorder kenne.



    Motorzoom ist ebenfalls ein Argument, wobei ich auch ohne ganz gut zurechtkomme. Aufnahmen mit Zoomfahrten mache ich inzwischen oftmals nur sehr selten, lieber einen Ran-/Wegsprung mit Schnitt.



    Die Handhaltung und das Handling sind anders, das stimmt. Aber man kann sich auch daran relativ schnell gewöhnen.

    Werde wohl doch noch einen Blick auf die neuen Sony.Camcorder werfen.


    Der NX800 reicht für den Privatgebrauch völlig aus. Der Hauptunterschied zum Z200 liegt in den Codecs und der fehlenden SDI-Schnittstelle. Diese wird nur bei Mehrkameraproduktionen mit Live-Mischer benötigt, im privaten Umfeld kommt das ja eh kaum vor...


    Das mit dem Fachhandel und vor Ort ausprobieren ist natürlich prinzipiell eine gute Idee. Allerdings wüsste ich nicht einmal, wo ich da hingehen könnte. Erinnere mich noch, dass früher in den Mediamärkten viele Camcorder aufgebaut waren, die man direkt ausprobieren konnte. Die Zeiten sind leider vorbei.


    Den Z200 kannst Du bei diversen Broadcast-Systemhäusern ggfs. probieren, Gehäuse, gewicht usw. sind zu 99% gleich zum NX800....


    Irgendwo direkt vor Ort wird schwierig, Fachgeschäfte gibt es ja normal nicht mehr. Vielleicht bei Calumet oder anderen großen Online-Händlern welche noch Filialen haben?

    Die Z90 ist kein schlechtes Gerät, aber eben schon älter. Ihr fehlen daher die Innovationen der neueren Geräte wie ein AI-gestützter Autofocus mit Personenerkennung usw.


    Die aktuellen Broadcastgeräte wie die Z200 von Sony (oder der "Consumer-Ableger NX800) haben das bereits, sind allerdings auch von der Größe her deutlich oberhalb der Z90 angesiedelt. Und natürlich auch vom Preis her.


    Ich würde mich ehrlich gesagt an Deiner Stelle nach einer filmenden DSLM umsehen, bspw. der Sony A6700. Allerdings mit den bekannten "Nachteilen" solcher Kameras wie einen geringeren Zoomfaktor da man i.d.R. eher kompakte Fotoobjektive verwenden wird und der Tatsache mit dem geringeren Schärfebereich (was aber auch ein gewollter Vorteil sein kann) und dem anderen Handling.


    Soll es unbedingt ein 1"-Camcorder sein so würde ich mir aktuell für den gehobenen Consumerbereich die Geräte von Canon ansehen. Da gibt es wohl eine breite Modellpalette welche deutlich besser ist als die aktuelle Sony-Palette. Sony setzt m.E. nach aktuell mehr auf filmende DSLM als auf echte Camcorder (Profimodelle für Videojournalisten ausgenommen).


    Allerdings habe ich null Ahnung welche Canon-Camcorder aktuell empfehlsenswert sind da dieses Marktsegment für mich inzwischen komplett uninteressant geworden ist. Ich sehe immer wieder nur auf den Webseiten der Händler ein recht breites Angebot von Canon.


    Ich hatte früher mal eine Sony X70 im Einsatz (war noch zu FHD-Zeiten), danach kamen bei mir Geräte wie eine FS7 bzw. aktuell eine FX30 und eine Sony ZV-E1, alles Geräte mit großen Sensoren (S35mm bzw. Vollformat).

    Mir geht es um die Funktion der Texte:

    Weg von der reinen Erklärung WAS ich sehe -->> hin zu der Frage, WARUM habe ich das aufgenommen. Und mit dem WARUM habe ich immer die Chance, die aufgenommenen Bilder mit Erfahrungen der Zuschauer zu verbinden. Das ist der Knackpunkt.


    Dieses WARUM muss nicht mal unbedingt sein, es kann aber eine Möglichkeit sein.


    Wichtig ist m.E. nach vor allem keinen Film für Blinde, sprich einen Film mit akustischer Bildbeschreibung zu erstellen.


    Ein Beispiel dazu: Tag der offenen Tür auf dem Wertstoffhof, die einzelnen Fahrzeuge der Müllabfuhr stehen nebeneinander ausgestellt. Das Bild zeigt diese Ausstellung in einer Totalen.


    Der Off-Text dazu sollte nicht "Hier sind die Müllfahrzeuge ausgestellt" (Das zeigt das Bild ja...) sondern lieber "Zur Abfallensorgung wird ein ganz schön großer Fuhrpark benötigt"


    Das klingt bedeutend besser....

    Das ist einfach so. Wer als filmender Tourist kommt, wird erst mal in die Schublade "wer sind die eigentlich (die nerven)?" geschoben. Vor allem, wenn man was spontan unterwegs organisieren will.


    Natürlich ist das Wort "Fernsehproduktion" oder "TV-Sender" bzw. "Presse" allgemein auch kein universeller Türöffner, aber oftmals geht damit das ganze deutlich leichter.


    Wobei heutzutage auch schon darauf geachtet wird ob man sich einfach nur so bezeichnet weil man eben einen Youtubekanal hat und Influenza ist....


    Gerade als Amateur muss man Interviews, Zugangsberechtigungen, Dreherlaubnis, Freigaben usw. weit vor der Reise sauber abklären. Was völlig unserer Art zu reisen widerspricht.


    Nicht immer, teilweise kann man auch solche Dinge vor Ort recherieren bzw. organisieren. Natürlich ist ein gewisser Vorlauf immer von Vorteil, wenn ich eine, zwei Wochen "vor Ort" bin ist das für Recherche usw. natürlich besser als wie wenn ich nur einen oder zwei Tage vor Ort bin.


    Auch tut man sich als Einzelreisender natürlich deutlich leichter wie als Teilnehmer einer Reisegruppe...


    Natürlich ist das Aufwand, Natürlich kostet das vor allem Zeit (und manchmal auch Geld) und die Frage ist ob man das überhaupt möchte oder ob einem der Urlaub lieber ist....


    Ich habe das Thema in einen extra Thread ausgelagert, weil es mir auch grundsätzlich um das Verhältnis von Fakten zu Emotionen ging.


    Ein guter Weg weg von reinem ZDF - Zahlen, Daten, Fakten welche wie aus Wikipedia oder einem Reiseführer vorgelesen klingen sich einfach vorzustellen wie man diese Informationen (welche ja auch tlw. ganz interessant sind) einem Freund der nicht auf der Reise dabei war am Abend in der Kneipe erzählen würde.


    Da wird man auch keinen Wikipedia-Erzählstil nutzen. Sondern eher auf emotionaler Basis erzählen.


    Wichtig ist auch beim Kommentar einfache, kurze Sätze zu bauen. Keine langen Sätze, keine komplizierten Formulierungen. Einmal weil sich solche einfachen Sätze leichter verstehen lassen und zweitens weil solche Sätze auch deutlich einfacher zu sprechen sind.

    also ich habe mir noch mal Walters schönen Film über den romantischen Rhein angesehen. Finde den immer noch klasse. Bin sehr froh, dass Walter in seiner trockenen norddeutschen Art kommentiert. Da vermisse ich nichts. "Hoch am Berg ist die Burg Kaub. Vermutlich 1220 als Reichsburg erbaut. Sie wurde auch belagert, ließ sich aber nie einnehmen. Daher gabe ihr Ludwig, der Friedfertige von der Pfalz, den Namen Burg Gutenfels."


    Zum Glück sagt Walter nicht: "diese Burg zeige ich, weil mir so ein Monument der Geschichte zu Hause in Pinneberg fehlt. Aber ich denke auch an den unendlichen Schweiss der Arbeiter, die diese Burg errichten mussten. Ihr Leid spüre ich in jeder Ritze der Burg.


    Der Kommentar ist ansich schon ganz in Ordnung, aber ich würde das anders formulieren:


    Die Burg Kaub. Ihr genaues Alter lässt sich nicht mehr feststellen. Vermutlich wurde sie 1220 als Reichsburg erbaut. Oft belagert wurde sie aber nie eingenommen. Burg Gutenfels. Diesen Namen gab ihr daher Ludwig, der Friedfertige von der Pfalz. Heute ist sie ein stummer Zeitzeuge, hoch oben am Berg.

    Wobei man den letzten Satz natürlich auch weglassen könnte, denn die Bilder zeigen ja die Lage der Burg....


    Solche Formulierungen sind die künsterlische Freiheit des Autors - und ganz klar, jeder vermag da etwas anderes zu erzählen.


    Wichtig finde ich halt das gerade trockene Informationen, egal wie interessant, unterhaltsam und kurzweilig rübergebracht werden. Wenn ich Größenangaben habe, warum nicht neben der reinen Zahlenangabe bspw. die Abmessungen in Länge, Breite oder Fläche eines Fußballfeldes vergleichen - oder Gewichte mit Kleinwagen oder Elefanten - oder Geschwindigkeiten mit vergleichbaren Werten anderer Transportmittel usw. - klar, da muss man ein kleinwenig recherchieren, aber mit etwas Witz in der Stimme lockert das eine Präsentation ganz gut auf....

    Mich wundert das, denn diese Produktionen arbeiten unter völlig anderen Bedingungen als wir Amateure. Sie haben eine Redaktion, in diesem Fall auch eine Sprecherin, die als Reisereporterin unterwegs ist und von einem Kamera- und Tonmann begleitet wird. Und vor allem, sie haben einen Produzenten mit Fixern, die alle konkreten Schwierigkeiten aus dem Weg räumen. Davon können wir Amateure nur träumen.


    Jein....


    Klar, es steht eine Redaktion hinter dem Team vor Ort. Aber vieles macht der Filmautor selbst, von der ersten Recherche bis hin zum Konzept welches dann von der (Chef-)Redaktion freigegeben wird über die Arbeit im Vorfeld und den Dreh selbst bis hin zum Text schreiben und den Schnitt begleiten.


    Nicht immer arbeitet da 24/7 ein großes Team im Hintergrund....


    Ein wesentlicher Vorteil ist das mehrere Leute zusammenarbeiten, ggfs. jeder seine Ideen mit beisteuert und die Arbeit daher leichter fällt bzw. bessser wird wie wenn ein Einzelkämpfer am Werk ist - dazu haben Profis i.d.R. die nötige Übung und Erfahrung um effizient zu arbeiten. Und auch die nötige Ausbildung und Schulung.


    Zudem ist es halt immens effizient und erleichtert vieles wenn der Redakteur bzw. Filmautor bspw. bei einem Interview ein Vorgespräch mit seinem Protagonisten führen kann während der Kamera- und der Ton-Mann die Technik aufbauen, ggfs. das Bild ausleuchten usw. - und während kleiner Pausen während des Interviews der Kameramann selbstständig Schnittbilder dreht usw.


    Ein weiterer Punkt ist das alleine das Wort "Fernsehsender" ein hervorragender Türöffner ist um überhaupt Zugang zu bestimmten Themen und/oder Motiven bzw. Drehorten zu bekommen, sei es bei Organisationen, bei Behörden oder Firmen usw. - da wo der kleine Filmamateur eben keine Drehgenehmigung bekommt kann das TV-Team oftmals trotzdem drehen.


    Wenn ich bspw. als Amateurfilmer einen Film über einen Kurort drehen möchte und die Behandlungsmethoden der örtlichen Kurklinik vorstellen will werde ich vermutlich zwar eine nette Antwort bekommen und vielleicht etwas Infomaterial oder den Hinweis auf den klinikeigenen Werbefilm im Netz - klopft ein Fernsehsender an so darf der in der Klinik drehen und der Pressesprecher der Klinik oder der Chefarzt werden ggfs. für ein Statement oder Interview zur Verfügung stehen.


    Das ist zumindest meine Erfahrung....

    Der Titel passt nicht ganz - es ist ja auch ein Wasserstraßenmovie....


    Spaß beiseite, sind viele interessante und vor allem sehr farbenfrohe Motive. Bei mir ruckelt das Bild nicht unbedingt, es ist teilweise eher eine Art "wabern" oder "flimmern" - schwer zu beschreiben.


    Wurden einige Szenen ggfs. stark beruhigt bzw. stabilisiert?


    Das könnte diesen Bildeffekt erklären....

    Natürlich hat das auf Reisen seine Grenzen, aber ein 5“ Display kann bei kleiner Größe schon helfen.


    Genau das - die Größe und Gewicht eines externen Displays - wird für viele ein Showstopper sein was die Nutzung eines externen Displays angeht.


    Ist doch das Credo der meisten User das die Ausrüstung klein und kompakt sein sollte, ein 5"-Display oder gar ein noch größeres Display sind da oft nicht drin. Denn neben der schieren Größe kommt ja noch das Gewicht für das Display und den dazugehörigen Akku dazu, zudem sind oftmals erst "Bastelarbeiten" zum Auf-/Abriggen nötig wenn man die Kamera in einer Tasche verstauen will.


    Daher sehe ich den Tipp des externen Displays für Reisen eher als theoretischer Natur als denn einer praxistauglichen Lösung.


    Die Vorteile sind natürlich unbestritten, ich nutze auch oft ein externes großes Display, von 5" auf der Kamera bis hin zu 10,1" auf einem extra Stativ, allerdings bin ich dann i.d.R. sowieso mit großem Gepäck unterwegs für geplante Aufnahmen, d.h. oftmals kommt da ein kompletter Autokofferraum zusammen wegen Licht, Stativen, Kamera, Zubehör usw. - nur machen die wenigsten User hier wohl solche Aufnahmen.

    Problematischer sehe ich da die teilw. verbauten "Mini-Displays", insbes. wenn diese dann auch noch durch ungünstige Lichtverhältnisse kaum "lesbar" sind.


    Daher begegne ich dem Trend immer mehr mit einer Actioncam und/oder Kameras wie einer Osmo Pocket zu filmen mit einer gewissen Skepsis. So schön leicht und klein diese Kameras auch sind, die meist eher winzigen Bildschirme erschweren die Ablesbarkeit enorm.



    So eine Kamera ist eine Ergänzung für besondere Situationen, aber in meinen Augen kein allumfassender Ersatz für eine „große“ Kamera (gleiches gilt für mich auch für filmende Smartphones)….

    Der Vorteil eines Themas, du tauchst tiefer in die gewünschte Richtung ein und filmst bewusster. Das verhindert eine Art Leipziger Allerlei auf der Timeline. Wodurch im Film meist das übliche / beste aus dem Tourismusführer herauskommt. Der Zuschauer: "Hm, ja, hab ich schon gesehen." Und meist gibt es einen, der das "Übliche" ansprechender gemacht hat.


    Ich behaupte mal das viele Reisende sich vor ihrer Reise mit dem Reiseziel mehr oder weniger intensiv befassen. Insofern macht es durchaus Sinn sich im Vorfeld auch schon mit eventuell filmisch interessanten Motiven auseinanderzusetzen.


    Sei es noch zu Hause oder wenn man während/auf einer Reise seine Ausflugsziele plant.


    Sich nicht völlig planlos in die Aufnahmen zu stürzen hilft oft den "Stress" und/oder "Hektik" beim filmen etwas zu reduzieren, so meine Erfahrung.


    Zudem habe ich für mich die Angewohnheit entwickelt an jedem Drehort einfach ein paar "Standardszenen" immer aufzunehmen - einige Totalen, einige Nah-/Detailaufnahmen und ein, zwei "charakteristische" Szenen zur Umgebung. Sozusagen als "Notfallprogramm" um damit wenigstens irgendwas filmisch im Kasten zu haben. Oftmals kommen diese Aufnahmen dann doch nicht in den Film, aber ich kann in wenigen Minuten Material erzeugen welches mir im Notfall den Hintern filmisch rettet....


    Des Öfteren ist es so, daß es beim Dreh gar nicht auffällt aber zuhause bei der Nachbearbeitung sieht man es dann, wie aktuell bei mir, eine Reklametafel im Bild, total störend.


    Dann sitzt man da und fragt sich, warum bist Du nicht schon vor dem Dreh dieses Clips gleich etwas nach links oder rechts ausgewichen um das Ganze zu umgehen bzw. zu vermeiden ?


    Die Frage ist, warum passiert mir dieser Fehler und wie mache ich es beim nächsten Mal besser ?


    Eine mögliche Antwort auf diese Frage lautet: Die Five-Shots konsequent anwenden, dadurch das man jedes "Motiv" aus mehreren Einstellungen dreht minimiert sich die Fehlermöglichkeit...


    Wewiterhin muss man einfach versuchen sein Auge auf Störobjekte zu trainieren um diese zu erkennen, sprich bewusst das Bild auf Störer absuchen. Klappt aber nicht immer, manchmal sieht man solche Störobjekte wirklich erst beim Schnitt.


    Was auch enorm hilft ist ein möglichst "cleanes" Sucher-/Displaybild, sprich keine oder nur sehr wenige Informationen einblenden. Gerade hinter größeren Einblendungen wie einem Histogramm oder einer Aussteuerungsanzeige usw. können sich Störobjekte gut verstecken bzw. die Einblendung kaschiert dann das störende Objekt...


    Ich hatte mal den Fall ds sich hinter dem Histogramm bzw. Waveform bei einem Dreh das "Rattenkarusell" (ziemlich aufwendig gebautes Mikrofonarray für 5.1-Surround-Ton mit entsprechenden grauen Windfellen, daher "Rattenkarusell" genannt...) des Tonkollegen in einer Einstellung im Bild hatte - auch die Regie am externen Monitor hat das nicht gemerkt...war peinlich....gottseidank wurde die Einstellung bzw. das ganze Set im Schnitt dann nicht verwendet.

    Wenn es um Bamberg gegen München geht, warum diese amerikanische Stimme?


    Vielleicht weil Basketball eine amerikanische Sportart ist?


    In Amerika hat Basketball einen extrem hohen Stellenwert (deutlich mehr wie bei uns) und gehört zu den großen populären Sportarten....


    ich bin am WE auch mit am Start. Bin noch am überlegen. Ob ich doch die große FX6 mitnehmen soll.

    Mit der kleinen ZVE1 bin ich halt flexibler :pfeifen:


    Mit der großen FX6 würde ich mir vorher eine Presse-Akkreditierung holen, die sieht verdammt nach TV-Sender aus.

    Ich persönlich würde die ZV-E1 nehmen, mit der bist Du flexibler, schneller - und auch unsichtbarer, wirst nicht als "Profi" wahrgenommen....


    Rückmeldung von jemandem, der keine Ahnung von Basketball hat.


    Ich dachte zuerst, es geht um ein Turnier in München. Weder aus der Beschreibung noch aus dem Film wird klar, was ist das Thema?


    Google klärt dann: Es geht um das "das Halbfinalspiel 1 zwischen dem FC Bayern Basketball und den BMA365 Bamberg Baskets."


    Das Problem der Zielgruppe - der basketballinteressierte Zuschauer (quasi der "Freak") wird wissen um was für ein Spiel es sich hier handelt - der unbedarfte Zuschauer welcher sich nicht für Basketball interessiert eher nicht.

    Ich habe von einem Journalisten (Preisträger deutscher Fernsehpreis) gelernt das man mit starken Bildern in eine Reportage bzw. den Film einsteigen soll welche die/den Zuschauer am weiterzappen hindern.


    Was jetzt starke Bilder sind, das hängt vom Thema ab....


    Das können schnelle Schnitte, viel Action sein (bspw. bei einer Reportage über eine schnelle Sportart), das können emotional bewegende Bilder sein, bspw. bei einer Reportage über einen Menschen der einen Schicksalsschlag verarbeiten musste, das können aber auch sehr ruhige Bilder sein bei einer Reportage über einen Landschaftsgärtner - oder vom Ausdruck her starke Bilder aus einer ungewöhnlichen Perspektive, etwa bei einem Schmied Bilder mit fliegenden Funken und glühendem Eisen aus Sicht des Ambosses usw.


    Insofern sind ruhige, langsame Bilder sicher kein Nachteil, je nach Thema. Zudem muss man die Zielgruppe beachten, wenn mein (Urlaubs-)Film über einen Tauchurlaub auf den Malediven erzählt dann sind ggfs. schöne Unterwasserbilder starke Bilder, wenn es dabei aber um eine Fortbildung für einen Rettungstaucher geht dann können schnelle Schnitte und hektische Aufnahmen eben die starken Bilder zum Einstieg sein.


    Beide Filme richten sich an tauchinteressierte Menschen - aber trotzdem kann (muss?) man den Einstieg in den Film anders aufbauen.


    Da man solche Bilder aber vor Ort drehen muss ist es meiner Meinung nach wichtig sich schon in einem frühen Stadium des Filmes, sprich noch vor den Aufnahmen Gedanken zum Filmeinstieg zu machen um eben die passenden, starken Bilder einzufangen. Wenn ich beispielsweise eine Nacht mit einer Polizeistreife filmisch begleite weiß ich vorher eben nicht ob das eine langweilige Schicht wird oder ob es richtig zur Sache geht - entsprechend brauche ich andere Bilder.


    Daher macht es sicherlich Sinn sich geistig auch alternative Einstiegsbilder als Plan B oder Plan C im Kopf zurecht zu legen....



    Ein Teaser sollte ein Mood-Film sein welcher beim Zuschauer eine gewisse Spannung und Neugierde auf das Filmthema weckt...


    Daher kann es durchaus Sinn machen dem Teaser einen eigenen Spannungsbogen zu geben und mit den gleichen Stilmitteln zu arbeiten welche man auch im fertigen Film anwendet. Oder gar beim drehen der Aufnahmen extra Bilder nur rein für den Teaser zu drehen welche später im Film gar nicht vorkommen. Starke Bilder an den Anfang - wenn man mit dem Kofferpacken zu Hause (für einen Reisefilm) anfängt vielleicht am Anfang einen Wow-Shot, bspw. eine Actioncam (...oder das Smartphone) im Koffer in den dann neben die Kamera die Socken und Schuhe kommen und wo dann der Koffer zugeklappt wird o.ä. Szenen.


    Betreffend Ton und Kommentar - das kann passen, muss aber nicht immer passen. Vielleicht ist eine gut zum Thema passende Musik sinnvoll? Oder auch nur O-Ton? Kommt auf das Thema an....


    Einfach schöne Bilder hintereinander setzen kann funktionieren, ist aber kein Erfolgsrezept.

    Ich habe auch einige Erfahrungen in punkto Mitschnitt des Tons von einem )professionellen) Mixer gemacht, die nicht alle positiv waren und die auch sehr "Mixer-spezifisch" waren.


    Wichtig ist was der Tonmensch hinter dem Mischer so am Kasten hat. Und wie motiviert er ist und sich um einen sauberen Ton bemüht. Da gibt es von absolut professionell extra für den Filmer abgemischten Tones bis hin zu irgendwelchem unter- oder übersteuertem Gekrächze so ziemlich alles...


    Ich habe da schon alles erlebt, von (Voll-)Profi der auf eine Subgruppe an seinem Mischpult extra einen sauberen und direkt sendefähigen Ton abgemischt hat und auf einem USB-Stick direkt eine Mehrkanalaufnahme zum später selbst abmischen abgegeben hat (inclusive eines hervorragenden Publikums-Atmo-Tones) bis hin zu mit Dauerbrumm und Aussetzern versehene Signale welche schon im Mischpult völlig verzerrt und übersteuert waren.


    Bei Live-Musik hängt der Ton auch wesentlich von der Mikrofonierung ab, was für eine Saal-/Raumbeschallung passt muss nicht immer auch für eine Tonaufzeichnung taugen....


    Der nächste Punkt ist die Technik - gerade der Übergang von symmetrischen I/O (XLR) auf unsymmetrische Klinkenbuchse ist oft problematisch was Störungen betrifft (daher bevorzuge ich Camcorder bzw. Kameras mit XLR-Eingang).


    Oftmals liefern Camcorder eine Gleichspannung am Mikrofoneingang um damit eigentlich aktive Kondensatormikrofone zu betreiben, das kann ggfs. das Mischpult stören. Dann muss die Impedanz sowie der Pegel von Ein- und Ausgang passen. Beliebt sind auch Masse-Brummschleifen durch unterschiedliche Netzpotentiale o.ä.


    Ein weiteres Problem kann der für eine optimale Raumbeschallung eingestellte EQ im Mischpult sein, je nach verwendeten Lautsprechern und Räumlichkeit mag das dann im Saal gut klingen, auf einer Aufzeichnung sich aber fürchterlich anhören.


    Daher lasse ich immer einen eigenen, durch Mikrofon(e) aufgezeichneten Ton zur Sicherheit mitlaufen, entweder direkt in der Kamera (je nach Anzhal der Eingänge und Tonspuren der Kamera) oder ggfs. auf einem externen Recorder. Sicher ist Sicher - und zudem braucht es ja auch den Atmo-Ton aus dem Saal, sprich Lacher des Publikums, Applaus usw.

    Hallo ollieh, ich nutze seit längerem das Sony SEL 1018 an meiner Sony Alpha 6700. Das Objektiv ist aus meiner Sicht in Ordnung und macht das, was es soll. Ich kann nichts Negatives daran feststellen und die Fotos sehen ordentlich aus. Die Verzeichnungen werden auch recht gut kompensiert. Ich habe es im Übrigen recht preiswert gebraucht erworben - war also keine große finanzielle Sache.


    Ich nutze das Sony PZ 1020/4.0 an der A6700 und bin ebenfalls zufrieden mit dem Objektiv.