Beiträge von MacMedia

    Ein Handymikrofon ist auf den reinen Sprachbereich optimiert, das damit der Ton nach Gießkanne klingtn wundert mich nicht sonderlich....


    Es klingt halt nach "Telefon" - und nicht mehr! Ein Smartphone ist eben doch keine Kamera ;)

    Ich bin ehrlich gesagt über die widersprüchlichen Aussagen zum Thema, ob nun die Frequenzen noch erlaubt sind, eher verwirrt. Was stimmt den nun?


    Das D-Band wurde der digitalen Dividende zugeschlagen. Dort dürfen keine Funkstrecken mehr betrieben werden. Die anderen Frequenzbänder sind inzwischen anmeldefrei, die restlichen Voraussetzungen haben sich m.W. nach nicht geändert.


    Die Spielzeug-Funken im Babyphone-2,4-GHZ-Bereich sind keine ernstzunehmende Alternative zu den amtlichen Audio-Funkstrecken. Die große Störanfälligkeit in diesem intensiv genutzten Frequenzbereich fällt leider ständig unter den Tisch.


    Das Problem ist das hier viele eben lieber die kleinen, kompakten 2,4Ghz-Funken verwenden.

    Der Profi nimmt natürlich lieber die amtlichen Funkstrecken, wobei man hier auch immer mehr die kleinen Funken von Rode o.ä. bei Interviews am Revers clipsen sieht....


    alleine das ME-4 kostet heute neu, mit dem zusätzlichen Windpuschel, ca. 140,--Euro


    Das Sennheiser ME 4 ist ein kleines Ansteckmikrofon speziell für den Spracheinsatz in geräuscherfüllter Umgebung. Es ist mit einer Kapsel mit Nierencharakteristik ausgestattet und damit weitgehend rückkopplungsarm. Farbe: mattschwarz.

    Natürlich auch verwendbar mit aktuellen Sennheiser Bodypacks oder auch dem AVX-System!


    Ich bezweifle das hier irgendjemand ein solches Mikrofon nutzt. Das ein Profi oder jemand der auf guten Ton Wert legt wird natürlich ein hochwertiges Mikrofon wie das ME-4 verwenden - nur dürfte das hier die Minderheit sein....

    Der Frequenzumbau kostet bei Sennheiser ca. 160€ für den Sender und ca. 120€ für den Empfänger - das macht ca. 280€ nur für den Umbau. Dazu kommen dann noch die 150€ Kaufpreis - das macht in Summe dann 330€ für das umgebaute Set.


    Da wird der Käuferkreis schon verdammt eng, viele werden sich da dann eine der neuen 2,4GHz-Funkstrecken von Rode oder DJI kaufen...


    Ich habe hier auch noch eine solche Funkstrecke rumliegen - Kameraempfänger, Taschensender, XLR-Aufstecksender und Handmikrofon-Sender. Ebenfalls noch für den alten Frequenzbereich. Das Ding ist quasi unverkäuflich.


    Leider ist das alles quasi "gesetztlich" zum Elektroschrott erklärt worden....

    Profis installieren erst Mal ein Nicht-Produktivsystem und testen die Software.


    Erst wenn dieser Test erfolgreich ist werden die Produktivsysteme mit welchen Geld verdient wird bzw. die für den Produktionsablauf nötig sind auf den neuen SW-Stand hochgezogen.


    Macht ein Profi wie ein TV-Sender oder eine Filmproduktion das anders ist das Harakiri...


    Und man installiert auch nicht jede Version, lässt ggf. mal Versionen aus.

    Wichtig ist das die Sender keine großartig sichtbaren LED oder gar Displays haben. Gerade ein Display mit Pegelanzeige im Sender auf der Vorderseite lenkt regelrecht den Blick auf das Ding....


    Meine Rollei-Funkstrecke hat das so mit dem Display - absolut auffällig. Ein Display ist ja schön und gut, aber wenn dann bitte abschaltbar - gleiches gilt für Status-LED (...oder gleich an die Rückseite welche der Kleidung zugewand ist....)


    Und ja, um so kleiner und unauffälliger um so schöner - lar, unauffällig, das geht am besten mit einem kleinen Lavalier - aber dazu muss man den Protagonisten dann schon wieder verkabeln. Und der große Vorteil der kleinen 2,4GHz-Strecken ist ja das man niemanden mehr verkabeln muss.


    Trotzdem nutze ich in vielen Situationen immer noch meine alte Sennheiser Funkstrecke sehr gerne - aber wenn es um Einfachheit und Größe geht sind die modernen kleinen Dinger einfach unschlagbar! In meinem Fotorucksack mit der A6700 liegt immer die kleine Rollei Funkstrecke, denn gerade im Urlaub o.ä. hatte ich schon genügend Situationen wo ich eine Funkstrecke hätte gut nutzen können....

    Da geht es wohl nicht nur um Bugs, sondern auch um eine konsequente Weiterentwicklung.

    Also kann man schon gespannt sein was da noch kommt.


    Drum schrieb ich ja To-Do-Liste und Bugs... Sind wir gespannt was da alles noch kommt.


    Es müssen ja nicht immer die mega Feature-Updates sein, auch kleine Verbesserungen summieren sich....

    In der Fotografie ist das auch noch etwas anders. Denn Fotos werden halt i.d.R. als Einzelstück betrachtet. Im Film stehen die Einstellungen immer in einem Zusammenhang.


    Das ist der große Unterschied zwischen Film und Foto, Einstellungen welche als Foto "wirken" und Stimmung transportieren können als Video ziemlich langweilig wirken.



    Für die Fotografie gab es da früher (und vielleicht auch heute noch ) z.T. auch geführte Exkursionen, in denen diese Dinge "geübt" wurden. Die VHS könnte sowas ggf. noch anbieten.


    Für die Fotografie gibt es sowas öfters, nicht nur von der VHS sondern auch von anderen Anbietern, teilweise angeboten von Fotogeschäften oder auch im Internet.


    Geht in allen möglichen Preislagen, vom Tageskurs über einige hundert Euros bis hin zu Angeboten "10 Tage fotografieren auf Fuerteventura oder in Paris o.ä." für mehrere tausende Euros Kursgebüren plus Reisekosten und Übernachtung....


    Für Video gibt es sowas kaum bis gar nicht. Vielleicht eine Marktlücke?


    Ich selbst war bereits mehrfach auf Kursen für Videojournalismus wo es neben journalistischen Themen auch intensiv um Kamerarbeit, Einstellungsgrößen aber auch Lichtsetzung usw. geht - auch um die Wirkung von Bildern, den Schnitt usw. - und das war immer mit praktischen Übungen und auch Demonstrationen verbunden.


    Daher kann man einige rudimentäre Sachen per Buch oder hier in Foren oder auch per (Lern)Video vermitteln, aber ohne eigene praktische Erfahrung bringt das eher weniger....

    Ich schreibe heute Abend ggfs noch mal ausführlicher meine Meinung dazu, ist mir am Smartphone unterwegs zu mühsam...


    So, ich habe hier in dem Thread um Brygge noch was dazu geschrieben, einige Gedanken welche mir zu dem Thema durch den Kopf gehen...


    Nicht ganz. Wie ich schrieb, zumindest für Aufnahmen im Inneren von Bryggen, würde ich per Voiceover ("Erklärbär") die früheren Lebensverhältnisse beschreiben.


    Anders wird es kaum gehen....also nicht für uns Amateure. Und schon gar nicht im Rahmen eines im Urlaub bzw. einer normalen Reise erstellten Filmes. Da wird fast immer ein Kommentar aus dem Off nötig werden.

    Stand der Dinge: Meine Filme sind bewegte Postkarten. Alle top Sehenswürdigkeiten einer Altstadt detailliert abgefilmt, das wars.


    Problem: Technisch ist das Video korrekt, trotzdem zippt der Zuschauer weiter. Der Film spricht ihn nicht an, ihm fehlen Emotionen. Die entscheidende Frage beim zusehen - „Wie geht es weiter?“ - kommt nicht auf.


    Das Problem ist das man am Anfang eines Filmes das Interesse des Zuschauers wecken muss. Der Zuschauer muss sagen "ist das interessant, da schau ich weiter!"


    Gerade auf einer Plattform wie Youtube bzw. generell Social Media ist das wichtig.


    Ich nehme auf: Totale über die repräsentative Giebelfront für die Eröffnung, Details an den Fassaden, Gang durch die Gassen, Innenhof, Kranausleger.


    Giebelfront für die Eröffnung - das ist kein sonderlich guter Anfang. Ich würde hier einige außergewöhnliche Bilder setzen. Außergewöhnlich in dem Sinne das ich nur Details zeige die nicht gleich verraten um was es geht. Und zwar wirklich Details!


    Hintergrund: Vom 14. bis Mitte des 16 Jahrhunderts war das Kontor Teil des mächtigen Handelsimperiums der Hanse. In Spitzenzeiten lebten dort auf engstem Raum 2000 deutsche Männer. Frauen durften Bryggen nicht betreten, was das Leben nicht leichter machte.


    Es herrschten raue Sitte und der Konkurrenzkampf war brutal, ging es doch um sehr viel Geld. Die deutschen Kaufleute hatten südlich von Bryggen das Monopol für den Stockfischhandel.


    Für Neuankömmlinge und vor allem Lehrlinge ging es in dieser Männergesellschaft im ersten Jahr im wahrsten Sinne des Wortes ums Überleben. Zudem, wegen Brandgefahr durfte keines der Kontorhäuser beheizt werden.


    Das ohne einen Off-Kommentar bildlich umzusetzen wird auch absoluten Profis nicht gelingen.


    Ein Profi der ein Reisevideo drehen müsste würde sich da einen Protagonisten holen, einen Geschichtsexperten und diesen erzählen lassen. Das ganze mit entweder historischen Bildern in Form von Gemälden o.ä. unterstützen. Oder auch inszenierte Spielszenen nutzen, bspw. versuchen wie die Lehrlinge den Winter über fast erfrieren mittels Schauspielern zu zeigen.


    Für den Amateur völliger Overkill, nicht machbar - logisch!


    Und auch mit solchen Hilfsmitteln wie einem Protagonisten und Spielszenen ist das sehr schwer zu zeigen, vor allem ohne das es langweillig wird.


    Eine Alternative welche aber auch recht aufwendig ist wäre sich einen quasi Moderator zu holen der eine interessante Geschichte vor der Kamera erzählt. Beispielsweise in der Art das man sich selbst ins Bild bringt und eine Story bastelt im Sinne von "vor der Reise habe ich gelesen dass das Leben in Brygge hart war. Jetzt bin ich hier und mache mich auf die Suche nach Zeitzeugen, nach den Lebensumständen der deutschen Handelsleute. Mal sehen was ich noch finden kann..." und dann eben selbst vor der Kamera quasi das Kontor entdeckt und im On die Kommentare spricht.


    Das wäre umsetzbar, braucht aber einen zweiten Mann (Frau) welche die Kamera führt und man muss sich intensiv vorbereiten, hat aufwendige Dreharbeiten. Machbar, aber sehr viel Aufwand und ggf. deutlich zu viel für einen normalen Urlaubsfilm.



    Ich kann es nur noch mal wiederholen: Quasi die Five-Shot-Regel umsetzen und sehr viele Details mitnehmen. Von jedem Motiv.


    Wenn ich bspw. in einem Freilandmuseum ein altes Bauernhaus filme dann fange ich außen an und nehme neben dem Weitwinkelshot der das Haus in seiner Umgebung zeigt auch einzelne Fenster auf, vielleicht die Blumen am Blumenkasten im Fenster, den Türgriff, die Scharniere der Tür, eventuell sogar in verschiedenen Einstellungsgrößen - beispielsweise vom Türscharnier nur eine verzierte Ecke, dann das Scharnier in Gänze, die Tür mit dem Scharnier usw. - und gehe dann weiter im inneren in den Räumen. Ist ein Raum dunkel und eng versuche ich diese Enge auch zu zeigen. Nicht unbedingt mit einem Weitwinkel, sondern auch mittels Details. Das Bett ist klein weil die Leute dmals kleiner waren - dann zeige ich das. Und nehme nicht nur die Schlafstube mit dem kleinen Bett auf, sondern auch Details von der Bettwäsche, die Kleidertruhe - und auch da Details - vielleicht ein kleines Fenster durch das die Sonne fällt - und versuche so das Flair rüberzubringen.


    Ein gutes Beispiel ist da die SWR Room Tour - ein Youtube-Kanal wo außergewöhnliche Häuser zusammen mit ihren Bewohnern gezeigt werden. Und obwohl hier die Bewohner ihre Geschichte erzählen gibt es unzählige Detailaufnahmen welche die Bilder interessant machen und den Lebensstil der Bewohner rüberbringen....


    Im Idealfall hätte man ein Grundgerüst an Ideen, mit dem man flexibel auf die jeweilige Situation reagieren kann. Da gibt es viele Wege nach Rom, aber welche?


    Damit ihr eine bildliche Vorstellung habt, wie es in Bryggen aussieht, hänge ich einige Bilder an.


    Was mir an den angehängten Bildern auffällt - sehr viele offene Bilder. Eher weitwinklig und Normalbrennweite. Kaum Details.


    Für Fotos mag das ausreichend sein, für Video meiner Meinung nach nicht.


    Dadurch das wir immer öfters mit DSLM filmen ergibt sich automatisch das Problem das wir nur einen begrenzten Brennweitenbereich zur Verfügung haben, uns oftmals auf eine Begrenzung der Brennweite auch mit Zoomobjektiven beschränken müssen oder eben dann Objektive wechseln müssen. Das merke ich selbst, ein 17-70 oder auch 18-135 o.ä. ist auf einer Kamera wie der A6700 oder FX30 oftmals schon eine Begrenzung welche man bemerkt.


    Das Problem dabei ist ja das Bilder mit gleichem Bildausschnitt aufgenommen unterschiedlich wirken - ein Weitwinkel kann ggf. verzerren, ein Tele das Bild und die Bildwirkung verdichten. Daher bringt auch die alte Fotografenweisheit welche gerade Primefetischisten mit ihren Festbrennweiten immer anführen "du hast Füße, also beweg dich als Fotograf" nicht immer was weil eben nicht die spezifische Bildwirkung erzielt wird die man haben möchte.


    So, das sind meine Gedanken zu dem Thema. Ein Kochrezept habe ich da auch nicht.....

    Das sagen sie überall, zu jeder Jahreszeit.

    Früher war einfach alles besser. Auch das Wetter....und es war mehr Lametta! :teufel:


    Aber um beim Thema zu bleiben: das was Rod da filmisch bzw. bildlich zu transportieren ohne auf einen Kommentar bzw. einen Experten als "Erklärbär" zurückzugreifen wird schwer.


    Ich schreibe heute Abend ggfs noch mal ausführlicher meine Meinung dazu, ist mir am Smartphone unterwegs zu mühsam...

    Problem: Wenn wir unterwegs sind, dann wechseln trotz unserer langsamen Radfahrerei die Orte überraschend schnell. Ich brauche Rüstzeug, wie ich zum Beispiel die Häuser der ehemaligen Hanse-Handelskontore im norwegischen Bergen aufnehme.


    Ich will die Enge, die Kleinheit, die witzige Raumökonomie, dieses ehemals eigenen Kosmos bildlich einfangen - und das möglichst schnell. Eine Totale, um den Schauplatz vorzustellen ist klar. Aber mit welchen Kameraeinstellungen, -Bewegungen bekomme ich das hin?


    Ich empfehle das was ich immer empfehle - die Five Shots einzuhalten bzw. auf Räume, Gebäude und Plätze umzusetzen (da die Five Shots ja eigentlich auf einen Protagonisten abzielen).


    Also am Beispiel eines Hauses würde ich mit einer Totale anfangen (Standort zeigen), dann halbnah bspw. die Fassade (bzw. Teile davon), mehrere Naheinstellungen von Details (Türe, Lampe über der Tür, Fenster, Ornamente....), Aufnahmen aus besonderen Sicht- bzw. Blickwinkel wie direkt parallel an der Wand o.ä. machen - die typischen Einstellungen "Schuss-Gegenschuss" gehen ja schlecht....


    Arbeitet man sich so durch die Fassade bzw. das Haus und dessen Umgebung hat man mehr wie genug Material für den Schnitt und kann gerade durch Details auch seh schnell hinter die Oberfläche blicken.


    So "arbeite" ich mich seit Jahren durch viele Orte, hat sich bereits des öfteren bewährt.....

    ich frage mich auch, ob man den Flüssigkeitsbehälter immer wieder ausbauen sollte?

    Ich baue ihn jedes mal aus und verpacke ihn in der kleinen Plastikdose. Muss ja nicht sein dass das Zeug ausläuft....


    kannst Du mir bitte noch mal paar Tips geben? Irgendwie komme ich noch nicht so richtig klar damit!

    Also am Anfang lange draufdrücken (einmal) zum einschalten?
    da kommt bei mir immer so ein helles Licht!

    Wie komme ich dann eigentlich ins Menü rein? Ich hab’s bislang noch nicht geschafft!


    Die Fernbedienung erst mal im Gerät lassen, deren interner Akku muss sich erst aufladen - ich gehe davon aus das Du mit dem hellen Licht das unter der Fernebdienung meinst.


    Ansonsten eben den Power-Konopf kurz drücken damit Du entweder Nebelmenge oder eben Gebläsestufe umstellen kannst - das was Du umstellst siehst Du daran dass das entsprechende Piktogramm in der kleinen Anzeige farblich wechselt (grün wird).

    Gestern mal erste Tests gemacht, aber irgendwie komisch.

    Bin nicht ins Menü gekommen. Er leuchtet rot, dann gibt er komische Geräusche von sich und dann kam der Nebel.

    Ich muss mir heute noch mal das Ulanzi Tutorial auf YouTube dazu anschauen.

    Gibt es bei Dir auch solche Geräusche bevor der Nebel rauskommt?


    Ja, das Teil ist relativ laut da läuft eine Art kleine Luftpumpe drinnen. Je nachdem wie viel Dampf gefördert werden soll wird sie auf voller Stufe auch unangenehm laut....


    Die Bedienung ist etwas tricky und aus dem kleinen beigelegten Faltblatt wird man nicht unbedingt sofort schlau. Es gitb ja "nur" 4 Knöpfe - den Einschalter, die beiden +/- Tasten und den großen roten Auslöser.


    Der Einschalter wird länger gedrückt zum Ein-/Ausschalten und kurz um in das "Menü" zu kommen bzw. verdampfer und Gebläse mit den +/- Tasten zu regeln.


    Da wird dann im Display entweder der obere Teil (Nebelmenge) oder der untere Teil (Gebläsestärke) grün und man kann die Intensität als auch die Geschwindigkeit des nebelausstoßes regeln - und wohl nach einem dritten tastendruck auch Nebelimpulse mit definierter Dauer auslösen.


    Ich bin bei derartigen Preisunterschieden erst einmal skeptisch.


    Entspricht das Fluid unseren „Gesundheitsstandards“? Nicht, dass das wie bei Textilien ist und auf einmal irgendwelche Azzofarbstoffe in Textilien enthalten sind. Wer weiß, was im Fluid drin ist? Oder der Verdampfer, wird der mit der richtigen Temperatur betrieben, dass sich keine Schadstoffe bilden, wie bei zu heiß gebratenen Kartoffeln (Acrylamid).


    Die Bedenken mögen nicht notwendig sein, aber sind erstmal da.


    Das Ding verwendet im endeffekt normales Nebelfluid wie in diversen Disco-Nebelgeneratoren auch.....

    MacMedia - ich habe heute Abend einen ersten Testdreh mit dem kleinen Nebelwerfer.

    Wenn ich jetzt schon Fluid einfülle, kann ich das dann abends noch verwenden, oder sollte ich es erst am Abend kurz davor einfüllen?


    Ich hab vorhin gesehen, dass es etwas nass in meiner Ulanzi bag war. Ist etwas anscheinend von der Flüssigkeit ausgelaufen, nicht viel.


    Ich habe nur gaaanz wenig Flüssigkeit eingefüllt. Und denke das die "Atomizing Chamber" wie Ulanzi das Teil nennt wenn man sie aus dem Gerät rausschraubt und iweder in das Filmdöschen verpackt auch "dicht" ist - zumindest das Filmdöschen bzw. eben die Kunststoffdose.


    Der Nachfüllflasche traue ich da schon weniger.....


    Ich wollte ja auch ein paar Aufnahmen machen, hatte aber wichtige akustische Inspektionsaufgaben an meinem Sofa zu erledigen und musste intensiv in dieses hineinhören ;)

    Hier fünf Gimbal-Shots als kleine Anregung wie man Bewegung mit einem Gimbal in ein Video einbauen kann:


    5 GREAT Gimbal Moves MADE EVEN BETTER!


    Es müssen nicht immer nur reine Lauf- und/oder Fahrszenen sein um einen Gimbal nutzen zu können.


    Die erste Szene mit der Kran-Einstellung (Crane-Shot) wäre denkbar um bspw. eine Urlaubslocation zu zeigen. Natürlich braucht es damit das ganze so wirkt wie in dem Beispielsvideo einen Protagonisten. Interessant sind die einzelnen Erweiterungen - von einem Objekt im Vordergrund zu starten oder die Sache von den Füßen her aufzuziehen.


    Die Szenen mit dem "wegfahren" von einem Protagonisten sind m.E. nach jetzt nicht so spannend.


    Auch den "Ballhaus-Kreisel" sprich das umfahren / umrunden des Protagonisten mag zwar super aussehen, jedoch stellt sich mir die Frage wann man solche Szenen in einen Film einbauen kann. Das wird eher seltener der Fall sein, zumindest als volle "Umkreisung" oder als 3/4-Kreis oder so - eher als (kleinen) Kreisausschnitt....


    Was auf jeden Fall nötig ist - eine große Portion Übung im Umgang mit dem Gimbal. Und für einige Dinge braucht man zum "Üben" eben auch einen sozusagen Sparringpartner als Protagonisten. Und da fängt dann oftmals schon das Problem an. Wer macht da mit? Irgendwann werden alle Familienmitglieder und/oder Freunde schreiend davonrennen wenn man nur den Gimbal auspackt! :teufel:


    Und logisch - die "Gimbal-Shots" müssen in und zu der Story passen. Bewegung um der Bewegung willen ist kontraproduktiv....

    02-11 - 03:21, hier vergleicht er einmal eine Szene von vorn und dann von hinten beleuchtet. usw.


    Alle sind gegen die Sonne und ohne jegliche Aufhellung, kein zweiter Mann nötig.


    Okay, da wird die Sonne oft quasi als Spitzlicht eingesetzt. Entweder stark seitlich oder auch knapp an bzw. hinter Kanten im Bildhintergrund.


    Man nimmt da Flares und eine kontrastarme Abbildung (was ja eigentlich Bildfehler sind) als Stilmittel um eher langweillige Szenen vor allem bei hellem Sonnenlicht aufzupeppen. Das braucht Übung, denn es geht nicht mit jeder Sonne, sprich man muss "sehen" ob der Sonnenstand passt - und dann das Bild entsprechend gestalten.


    Wenn man diese Bilder mit der stark seitlich stehenden Sonne haben möchte dann muss die Sonnenblende ab - denn eine Sonnenblende soll genau die Effekte welche man da wünscht unterdrücken.....

    Gegenlicht / backlight

    Was ich noch immer versiebe: Filmen ins Gegenlicht. Zu tief steckt die alte Amateurregel in meinen Knochen: "Wenn die Sonne lacht, Blende acht und filme nie ins Gegenlicht. Ach ja, draußen gibt's nur Kännchen!"


    Ich denke man muss unterscheiden ob man wirklich Gegenlichtaufnahmen machen will - oder ob man mit einer Spitze bzw. Kante Kontrastpunkte und Räumlichkeit ins Bild bringen will.


    Richtige Gegenlichtaufnahmen (bspw. Sonne im Hintergrund) sind schwer, man muss da das Motiv von Vorne aufhellen was nicht ganz so trivial ist, je nach Lichtintensität braucht es Reflektoren oder starke Lichtquellen.


    Daher wohl der Fotografenspruch "Licht im Rücken, das Bild wird Dir glücken!" ;)


    In der Fotografie würde man bei vielen solchen Aufnahmen "aufblitzen" sprich mit einem leistungsstarken Blitz den Motiv-Vordergrund aufhellen. Beim Filmen ist das schwerer, ein Scheinwerfer welche bspw. gegen die Sonne "anstinken" kann ist groß und schwer....


    Und (Falt-)Reflektoren in normaler Größe müssen gehalten werden, erzeugen eher punktförmige Aufhellung oder sind ziemlich unhandlich und groß. Alleine quasi nicht verwendbar, man braucht Hilfe von anderen Personen.


    Daher für viele keine Option, diese Art von Gegenlichtaufnahme im Film dürfte schwer umsetzbar sein. Gerade für einen Einzelkämpfer.


    Oder man möchte explizit den Scherenschnittlook des Gegenlichtes als quasi Effekt....


    Gegenlicht in Form von Spitzlichtern bei Innenaufnahmen ist da schon einfacher, die altbekannte "Dreipunktbeleuchtung" (Führungslicht, Aufheller und Gegen- bzw Spitzlicht) ist bei entsprechender Ausrüstung (Lichtquellen) schon deutlich einfacher. Es braucht aber auch da Übung um das sauber hinzubekommen - und entsprechende Lichtquellen. Meine Erfahrung ist das gerade ein sauberes Spitzlicht ziemlich leistunsgstark sein muss.


    Die dritte Art von Gegenlicht welche mir einfällt ist eigentlich kein Gegenlicht, sondern das sind eher tiefenmäßig gestaffelte Lichtquellen bei einer Lowkeyaufnahme im Hintergrund. Bestes Beispiel ein Straßenzug mit Straßenlaternen - das kann richtig Tiefe im Bild geben.


    Oder auch bei Innenraumaufnahmen bspw. Sonnenlicht welches durch ein Fenster im Hintergrund eine Lichtspur in einen Raum bringt oder die Stehlampe o.ä.

    Rollei bietet auch eine Nebelmaschine recht günstig (?) an:


    https://www.rollei.de/products/smokemaster-pro-60316


    Im Prinzip das gleiche wie die Ulanzi nebelmaschine, nur in Orange. Das Prinzip ist bei beiden gleich, die Verdampferkammer scheint fast identisch zu sein....


    Ich suche noch nach einer preisgünstigen Quelle für ein passendes Nebelfluid da Ulanzi anscheinend direkt nur aus China verschickt. Wobei der Verbrauch wohl so gering ist das ich mit dem mitgelieferten Fläschen Fluid erst einmal ziemlich weit kommen dürfte.


    Inziwschen gefunden, bei Foto Koch gibt es das Fluid zu kaufen für 20€/Flasche. Im Ulanzi-Webshop nicht zu finden....