Beiträge von vobe49

    Ich habe auch einige Erfahrungen in punkto Mitschnitt des Tons von einem )professionellen) Mixer gemacht, die nicht alle positiv waren und die auch sehr "Mixer-spezifisch" waren. So musste der USB-Stick bei einem Mixer unbedingt FAT-formatiert, bei einem anderen Mixer NTSC. Einer der Mixer zeigte auf der Aussteuerungsanzeige für den Mitschnitt-Port eine 2/3-Aussteuerung - die war aber viel zu leise. Da der Kameramann in Vorbereitung einer solchen Veranstaltung eh "nicht so wichtig ist" war der Ton durchaus da manchmal Glücksache.

    Mir ist vor > 20 Jahren mal mit einer Unterwasserkamera, die noch mit Kleinfilm arbeitete, passiert, dass diese beim ersten Schnorchel-Einsatz Salzwasser ins Batteriefach bekam und zerstört wurde. Habe das nach dem Urlaub reklamiert und man hat versucht, mich mit "Fehlbedienung" abzuwimmeln. Ich habe mich dann fürchterlich empört und dabei dermaßen gedroht, die Kamera/Firma öffentlich schlecht zu machen, dass man sie aus Kulanzgründen zurückgenommen hat. Im Jahr drauf passierte das Miturlaubern mit dem gleichen Kameratyp auch. Denen konnte ich dann mit meinem Tipp helfen und sie bekamen auch ihr Geld zurück. Seit dem ist die Angst um die Kamera beim Schnorcheln nie ganz weg.

    Ich habe irgend wo gelesen, dass Jemanden die Insta360 beim Schnorcheln in ca. 1...1,5 m Tiefe einen Salzwasserschaden davongetragen hat - trotz richtig verschlossener Schnittstellenklappe und richtig eingesetztem Akku. Die KI sagt dazu:


    Ja, es gibt Berichte über Schäden und Qualitätsprobleme bei der Nutzung der Insta360 X5 (und vergleichbaren Modellen der X-Serie) unter Wasser. Obwohl die Kamera offiziell bis zu 15 Meter wasserdicht ist (IPX8), weisen Nutzererfahrungen auf Risiken hin, insbesondere ohne das optionale „Invisible Dive Case“.

    Hier sind die bekannten Probleme und Risiken beim Unterwassereinsatz:

    Wassereintritt: Trotz Versprechen der Wasserdichtigkeit berichten einige Nutzer von Feuchtigkeit im Gehäuse, was zum Totalausfall führen kann. Dies geschieht häufig, wenn die Dichtungen (Akkufach/USB-Port) nicht absolut sauber sind oder nicht richtig einrasten.Schlechtes Bild & Stitching-Fehler: Ohne Tauchgehäuse ist die Bildqualität unter Wasser oft schlecht. Lichtbrechung führt zu unscharfen Aufnahmen, massiven Stitching-Fehlern (Nahtstellen im 360°-Bild) und Fokusproblemen.Druck und Vibration: Starke Wasseraufprälle, Schläge oder hoher Druck (z. B. schnelles Eintauchen, große Tiefe) können die Versiegelung beeinträchtigen.Probleme mit Tauchgehäuse: Auch mit dem „Invisible Dive Case“ können Probleme auftreten, wie Reflexionen im Bild, fehlerhafte Stitching-Linien (wenn die Kamera nicht perfekt sitzt) oder beschlagene Linsen.


    Besten Dank nochmal für die Warnung; da werde ich wohl künftig wohl doch lieber meine Action 5 mit ins Wasser nehmen.

    LG vobe49

    Ich nutze seit Jahren das Sony ECM-G1 - ohne jegliche Probleme, habe damit an der Alpha 6700 auch keine Probleme beim Einstecken in den Blitzschuh. Der Ton ist in Ordnung und die Handhabung ist wegen dem entbehrlichen Kabel sehr einfach.


    Dennoch gibt es leider auch zwei Nachteile:

    Das Windfell ist viel zu grob und die Haare sind sehr kurz, weshalb die Windgeräusche kaum gemindert werden. Hier würde ich mir ein feineres Windfell wie das für das DJI Mic 2 wünschen. Diese sind sind sehr seidig und fein und wohl dadurch auch wesentlich wirkungsvoller.

    Ein zweites Problem entsteht, wenn man während der Aufzeichnung den Sucher nutzt, was ich meist mache. Dann berührt man mit der Stirn sehr leicht das Mikrofon, was leichte Knackgeräusche in der Aufnahme erzeugen kann. Man muss da sehr aufpassen.

    Hallo Paul, die Fotos, die ich hier im Thread eingestellt habe, musste ich wegen der 500 KB-Größe stark herunter rechnen. Leider habe ich da übertrieben. Wie ich jetzt festgestellt habe, sind sie nur um die 60 KB groß. Diese aus einem Video generierten Fotos sind m. E. in Ordnung. Ich habe vor dem kommenden ersten richtigen Einsatz die Insta360 X5 nochmal umfangreich getestet und bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden, was ich mit der Osmo360 absolut nicht war. Daher hatte ich die ja wieder zurück gegeben.

    Gruß Volker

    Hier mal zwei weitere Fotos der Insta360 X5 bei recht schönem Winterwetter. Ich habe die Kamera zwischenzeitlich unter verschiedenen Lichtverhältnissen getestet und bin damit sehr zufrieden. Mal sehen, wie sie sich im kommenden Urlaub gegenüber der Pocket 3 und der A 6700 so schlägt. Die Kamera hat mit einem Update eine interessante neue Funktion "InstaFrame 2.0" dazubekommen und bei der Studiosoftware hat sich auch einiges getan. Sehr interessant hier die Werkzeuge "Color plus und Klarheit plus" und für Bewegungen im Bild mehrere Optionen für eine Gleitbewegung - z.B. Schwenk mit Beschleunigung und Abbremsen. Das Stitching ist aus meiner Sicht zwischenzeitlich perfekt gelöst; ich habe hier noch keine Unsauberkeiten gesehen.


    Foto1.jpgFoto2.jpg

    Alles was im weitesten Sinne mit Informationen, Datenspeicherung oder KI zusammenhängt, ist halt nicht nur ein immenser Wirtschaftsfaktor

    Für mich ist immer wieder erstaunlich wie viele Unternehmen es geben muss, die für Werbeauftritte viel Geld auszugeben scheinen. Die Leute, die ich so kenne, sind von Werbung einfach nur genervt und schalten sofort ab, wenn diese losgeht.


    Für mich gilt auch heute noch die Zeiteinheit fort: 1 Schnit = die Zeitspanne die man braucht, um auf einen anderen Fernsehkanal umzuschalten, wenn (damals) die Sendung "Der schwarze Kanal" mit Karl-Eduard von Schnitzler losging :-) . Den gibt's ja heute nicht mehr - aber halt die Werbung. :panic:

    Hallo Walter, danke fürs Zeigen - ein interessanter und gut gemachter Film.

    Bewundert habe ich erst mal die Ingenieurskunst, die diese Anlage hervor gebracht hat; auf so eine Lösung muss man erst mal kommen. Die Kommentare fand ich auch sehr informativ und gut gesprochen. Bezüglich des Schnitts ist zu sagen, dass die 360 ° Kamera gut eingesetzt worden ist und den Film durch ungewohnte Perspektiven noch interessanter gemacht hat; da ist es wie beim Einsatz einer Drohne: die richtige Mischung der unterschiedlichen Perspektiven macht den Film so letztlich interessanter.

    Gruß Volker

    Hallo Ian, genau diese Meldung kam bei mir auch immer. Ich habe sie ignoriert, weil ich einen ziemlich neuen und leitungsstarken Rechner habe. In meinem PC arbeitet ein i9 und eine NVidia GForce GTX 4700 und die Treiber sind auch alle auf dem aktuellen Stand. Ich habe die DJI-Studiosoftware nun, da ich wieder bei der Insta360 X5 gelandet bin, deinstalliert.


    Die (neue) Insta360-Kamera und die Insta-Studiosoftware wurden von mir erneut intensiv getestet und bisher gibt es nichts zu beanstanden. Die Farben sind mit dem Bildprofil "normal" und der Schärfe "gering" sehr natürlich und Stitching-Probleme sind bei den ca. 50 Testvideosequenzen auch noch nicht aufgetreten. Getestet habe ich das normale und das Vivid Bright Bildprofil, noch nicht das ganz flache. Das Vivid Bright bringt Farben, die aus meiner Sicht weniger natürlich wirken wie die vom normalen Bildprofil, was mir nicht so gefällt. Was auch schade ist: im Einlinsenmodus nimmt die Insta ein 16:9-Video auf, was gleich als *.mp4 abgelegt wird und man den Bildausschnitt nicht nachträglich noch etwas verändern kann.


    Ich habe mal danach recherchiert, wie man bei der Aufnahme die Linsen ausrichten sollte, um optimale Aufnahmen zu bekommen und habe da gefunden:

    - Eine der Linsen möglichst direkt auf das Hauptmotiv ausrichten.

    - Wenn das nicht möglich ist wenigstens drauf achten, dass Personen und vor allem Gesichter nicht im Randbereich der Linse (schmale Seite der Kamera) angeordnet sind.

    - Bei direkter Sonne sollte die schmale Seite der Kamera, also nicht eine der Linsen direkt, gegen die Sonne ausgerichtet werden.

    - Bei schnelleren Kamerabewegungen sollte man auch vermeiden, das Hauptmotiv im Linsenrandbereich anzuordnen, weil es da mehr Stitching-Probleme geben kann.

    vobe49

    Ein Hinweis noch für die, denen unterwegs das Packmaß "Insta360 X5 am normalen Stick" zu groß ist. Ich habe eine wirklich gute Lösung gefunden, bei der man die Insta am Stick belassen kann und dennoch nur ein Packmaß von 16,3 cm hat; passt also mit montierten Stick in die Hosentasche.


    K&F CONCEPT Magnetischer Schnellverschluss-Selfie-Stick Kompatibel mit Insta360 X5, Insta 360 Selfie Stick, 89 cm Verlängerungsstange, Unsichtbarer Stab mit Sicherheitsverriegelung: Amazon.de: Elektronik & Foto

    Nochmal ein kleiner Nachtrag zum Thema 360 °-Kameras von Insta und DJI.


    Zwischenzeitlich ist ja einige Zeit ins Land gegangen und so wollte ich mal sehen, wie das bei beiden Herstellern weitergegangen ist. Die Kameras hatte ich ja zurück gegeben - die Insta360 X5 vielleicht etwas zu schnell; bei der Osmo360 war die Rückgabe wegen der Mängel (unbrauchbare Software, enorme Stitching-Probleme) unvermeidbar.


    Von beiden Herstellern hatte ich noch die Studiosoftware auf meinem PC und auch meine Testvideos und da es für beide Kameras zwischenzeitlich eine Menge Software-Updates gab, habe ich diese installiert und geschaut, was man mit der jeweils überarbeiteten Software denn nun erreichen/verbessern kann.


    Fazit: bei Insta läuft die Software sehr gut und die Ergebnisse lassen sich sehen, bei DJI ist das aus meiner Sicht nicht so - da sehe ich keine sonderlichen Qualitätsverbesserungen nach der Bearbeitung.


    Nun ist es so, dass man für kaum eine Kamera auf dem Markt so viele "Influencer"-Videos findet als für die beiden 360°-Kameras und kaum eins davon bietet - wenn man beide Kameras selbst intensiv getestet hat - wirklich eine neutrale Bewertung.


    Da wir im Februar nach Thailand fliegen - wo die Mitnahme einer Drohne nicht infrage kommt - habe ich ein sehr günstiges Sonderangebot für die Insta360 X5 genutzt und diese in den letzten Tagen wieder ausführlich getestet. Zusammenfassen sei gesagt, dass sich mit den aktuellen Firmware- und Softwareupdates sehr gute Ergebnisse erzielen lassen.


    Hier mal einige aus Videos extrahierte Fotos. sie wurden in der Studiosoftware nicht nachbearbeitet; das Bildprofiel in der Kamera war auf "normal" gestellt - ansonsten 8k, 25p, höchste Bitrate, Schärfe niedrig. Nachtrag: die Sprachsteuerung funktioniert gegenüber meiner Action 5 bei der Insta360 X5 perfekt - sie reagiert sogar auf dem 3 m Stick problemlos, was die Bedienung sehr erleichtert.


    Bild1.jpgBild3.jpgBild4.jpgBild2.jpg

    Hallo ollieh, ich nutze seit längerem das Sony SEL 1018 an meiner Sony Alpha 6700. Das Objektiv ist aus meiner Sicht in Ordnung und macht das, was es soll. Ich kann nichts Negatives daran feststellen und die Fotos sehen ordentlich aus. Die Verzeichnungen werden auch recht gut kompensiert. Ich habe es im Übrigen recht preiswert gebraucht erworben - war also keine große finanzielle Sache.


    Allzu oft nutze ich es allerdings nicht mehr, weil mir der Objektivwechsel im Urlaub unterwegs zu umständlich/zeitaufwändig und auch zu riskant ist. Ich hatte trotz größter Vorsicht dabei schon zwei mal Staub - bzw. schlimmer - Aerosole auf den Sensor bekommen. Letztere lassen sich nicht so einfach und schon gar nicht im Urlaub wieder beseitigen.


    Ich habe auf meiner A 6700 meist das Allrounder Sony 18 - 135 mm drauf. Das sind umgerechnet auf KB 27 - 202,5 mm. Die 200 mm reichen mir als Tele in den meisten Fällen aus; ein Tamron 18 - 300 mm (KB 27 - 450 mm) nutze ich nur selten, auch weil die Bildqualität deutlich schlechter und das Gewicht sehr viel höher ist als bei den Sony-Objektiven.


    Wenn ich mehr Weitwinkel brauche, wechsele ich zur DJI Osmo Pocket 3 oder zur DJI Action 5. Beide sind schneller zur Hand als der Objektivwechsel. Wenn du mehr fotografierst als filmst stellt sich das Problem ggf. anders dar.

    LG vobe49

    Hallo Berthold,

    das Thema das du in deinem Video angegangen bist, ist sicher nicht einfach zu lösen. Ehrlich gesagt - ich selbst hätte mich damit schwer getan. Ausgesprochen gut und informativ finde ich eure Kommentare zum Thema; beindruckt bin ich von denen deiner Frau, die klingen aus meiner Sicht richtig professionell. Das Video ist sauber und interessant geschnitten, da gibt's ein großes Lob, wenngleich ich dem bereits gesagtem Argument folge: bis zum Schluss verstärkt sich der Eindruck einer Diaschau.


    Sicher ist es immer einfacher im Nachhinein "gute Ratschläge" zu geben. Deshalb vielleicht nur diesen hier:


    Du hast in deinem anderen Columbien-Video viele quirlige Szenen aus den Orten, die ihr besucht habt. Vielleicht sollte man ab und an solche Szenen mit einbauen, um dann geschickt aus diesen heraus auf die Street Art - Werke zu fokussieren.

    LG Volker

    Ich bin fast 90 und der PC gehorcht mir immer noch, man muss nur wollen.

    Das beweist mal wieder dass auch wir Alten noch in der Lage sind, mit der technischen Entwicklung (halbwegs) mitzuhalten. Man muss nur offen bleiben für Neues.


    Ein kluger Mann hat mal in Bezug auf die Alten und Smartphones gesagt: "Die (Alten), die sich solchen Entwicklungen verschließen, werden irgend wann merken, dass sie sich selbst aus den sozialen Verbindungen ausschließen" und das ist tatsächlich so. Daher haben wir allen unseren (wirklich) Alten ein Handy besorgt, haben mit Ihnen geübt und jetzt sind diese schlimmer als wir :-)

    LG - ich denke nach Wien ?

    vobe49

    Hallo Benn, das ist schon ok so und für mich wars eine tolle Übung. Wenn man weiß worum es geht ist das schon die halbe Miete und der Sprecher (sicher auch KI?) ist perfekt verständlich.


    Wir waren ja recht viel im Ausland und da nutze ich jede Gelegenheit, englisch zu sprechen. Es wird immer viel über die heutige Schulbildung diskutiert. Ich bin in der damaligen DDR groß geworden und da lagen die Schwerpunkte sehr deutlich auf den naturwissenschaftlichen Fächern; die sprachliche Entwicklung hat man ziemlich vernachlässigt oder auf Russisch beschränkt. Mit dieser Sprache bin ich nie warm geworden - wozu auch - man konnte sie eh nicht anwenden. Englischunterricht hatte man, wenn man Abitur gemacht hat oder studierte. Meine Erfahrung : wenn man Sprache nicht "anwenden" kann, ist's vergebene Liebesmüh - das wird dann nie was. Nach der Wende bekam Englisch dann wieder einen Wert durch das Reisen in ferne Länder. Leider lernt man mit fast 77 nicht mehr so schnell dazu wie mit 7 :-) - aber es gilt bei mir: "Man kann alt werden wie ne Kuh, man lernt immer noch dazu.

    LG vobe49

    Ein interessanter Beitrag, den ich auch bis zum Ende geschaut und mich gefreut habe, dass ich - obwohl nur mäßig der englischen Sprache mächtig - fast alles verstanden habe. Interessant ist der Film für mich zum einen wegen der Stadtführung durch Wien - die Stadt die ich leider nur zwei mal und viel zu kurz besuchen konnte - und wegen der Geschichte mit der "verflossenen Liebe" :-). Reflektierend stellt man mit zunehmendem Alter fest, dass die Erinnerungen an "alte Zeiten" immer öfter durchdringen. Interessant finde ich dabei immer den Gedanken daran, welchen Weg das eigene Leben wohl genommen hätte, wenn man "an der einen oder anderen Stelle" anders abgebogen wäre - z. B. wenn man damals die - oder doch die andere Freundin geheiratet hätte. Es gab viele solcher "Entscheidungspunkte" im Leben, für uns Ostdeutsche vielleicht noch einige mehr - und noch in der Mitte des Lebens.

    Schöner Beitrag; danke fürs Zeigen !

    LG vobe49