Beiträge von vobe49

    Ich habe zwar auch noch so ein Teil rumliegen, aber nutze es eher selten und auf Reise nehme ich es schon gar nicht mehr mit: zu schwer - muss zwingend ins Handgepäck und das ist eh schon voll und schwer und richtig verstauen ist auch nicht drin, weil man es bei der Kontrolle extra herauslegen muss. Filme schauen im Flieger oder schon mal Videos sortieren - da ist der Akku ganz schnell leer.


    Darüber hinaus würde ich von einem i5 Prozessor dringend abraten - so viel Kaffee kann ich gar nicht trinken bis die Dinger endlich hochgefahren sind und bei Updates weiß ich nie, ob sich das Notebook aufgehängt hat oder sich nur - wie immer - unendlich viel Zeit lasst. 16 GB RAM sind da auch sehr kontraproduktiv. Aber vielleicht bin ich durch meinen i9-PC ja nur verwöhnt - da geht alles sofort.


    Obwohl ich früher davon auch nicht so begeistert war - ich nutze unterwegs auch für E-Mails zwischenzeitlich lieber mein Handy, auch für Navigation unterwegs, für WhatsApp, Hauskamera-Überwachung und vieles andere.


    Ich würde mir die Ausgabe nochmal gut überlegen.

    LG vobe49

    Mal noch etwas Abschließendes zum O-Ton Thema der Osmo Pocket 3:


    Ich hatte bei meinem aktuellen Projekt das MIC2 mit der Pocket 3 gekoppelt mit der Hoffnung auf bessere Umgebungsgeräusche. Wie sich nun beim Schneiden eines neuen Projektes gezeigt hat, sind durch den Einsatz des MIC2 die Probleme tatsächlich behoben worden - man bekommt mit dieser Lösung einen sehr brauchbaren Umgebungston hin und das hat mich echt gefreut. Wenn das Thema noch von Interesse ist, kann man es sich in meinem aktuellen "Wörlitzer-Park Video" ja mal ansehen bzw. anhören.


    Dazu allerdings noch einige Anmerkungen:

    Alle Szenen sind mit einer Osmo Pocket 3 im Wechsel mit einer Insta 360 X5 aufgenommen worden. Die Insta wurde auf einem 100 cm Selfi-Stab mit erhobenen Arm ca. 140 cm betrieben.


    Festzustellen ist, dass trotz des Abstandes zum Gondoliere die Sprachaufnahmen und die Umgebungsgeräusche oft noch besser klingen, als die mit dem MIC2 - aus meiner Sicht sind die inneren Mikrofone der Insta360 auch sehr gut geeignet und auch wenig windanfällig.


    Ab etwa 3:50 min im Video werdet ihr bei den Szenen der Insta360 eine Verschlechterung der Bildqualität feststellen.

    Auch sowas muss man wissen: wenn man im Wechsel der Kameras bei laufender Insta360-Kamera den Selfi-Stab herauszieht oder wieder hinein schiebt kann es passieren, dass man ungewollt das Menü aktiviert und von rechts nach links die Bildqualitätseinstellungen auf- und verschiebt. Genau das ist mir passiert: die Auflösung hat sich von 7680 x 3840 auf 3840 x 1920 Pixel verstellt (8K auf 4K), ohne dass ich es bemerkt habe; - sehr ärgerlich - passiert einem nur einmal.

    LG vobe49


    Danke nochmal an alle für die interessante Diskussion.


    Ich bin gerade beim Schneiden des kleinen Wörlitzer Park-Videos und sehe dabei, dass die Lösung mit dem mit der Osmo Pocket 3 gekoppelten Mic2 voll meinen Ansprüchen gerecht wird. Da man das beim Start der Pocket 3 immer eingeblendete Informationsfeld zum Akkustand des Mic2 schnell durch einen Wisch von rechts nach links wegbekommt, ist auch dieser störende Zustand beseitigt. Für mich wird das Unterwegs im Urlaub auf jeden Fall die Dauerlösung, die die großen Vorteile der Pocket 3 - Handlichkeit, schnelle Einsatzbereitschaft und geringes Gewicht bei sehr guter Bildqualität - nicht einschränkt.


    Ich selbst bin gespannt auf die Osmo Pocket 4 P, mit der man sich trotz der vielen Videos bei YT recht viel Zeit lässt.


    Was die Insta Luna anbelangt lassen einige der Videos die ich gesehen habe vermuten, dass auch diese von den Farben her ähnliche Bilder wie die Insta360 X5 liefern wird - also auch mit dem flachen Profil alles recht bunt, schwer korrigierbar und nicht so ausgewogen wie die Pocket 3. Da würde ich erst mal abwarten, denn beim Einsatz als Hauptkamera würde mich das schon etwas stören; da ist die P3 m.E. zur Zeit ziemlich konkurrenzlos.

    LG vobe49

    Du hast PN...

    Die mp3 müsste bei dir angekommen sein.

    Die aus einer Videosequenz extrahierte Sounddatei mit (Umgebungsgeräusche) bei Aufnahmen im Wörlitzer Park. Im Ton-Menü der Osmo Pocket 3 war die Verstärkung auf +10 dB gestellt. Das bringt aus meiner Sicht einen brauchbaren O-Ton mit genügend "Spielraum" für notwendige Abstimmungen.

    Anzumerken ist, dass neben dem Zwitschern der Vögel im Hintergrund leider einige Rasentraktoren im morgendlichen Einsatz waren. Ich habe mal in alle Aufnahmen vom dortigen Ort hineingehört und finde, dass diese fast alle ok sind. Das erspart mir beim nächsten Video Projekt viel Arbeit.


    LG vobe49




    2026-05-27.mp3


    Datei eingefügt.

    Klicken auf den Link bewirkt dann den Download


    gurlt (Mod)

    Als Mod könnte ich Dir das einbinden, bräuchte aber dann die Datei.

    Datei ist 469 kB groß, ginge also über E-Mail - wenn du sie mir mitteilen willst.


    Vielleicht das vobe49 noch ein paar Tests machen kann

    In meinem Testvideo sind auch die Ergebnisse der Tonaufnahmen mit MIC2 - gekoppelt mit der OP3 - in verschiedenen Verstärkungsstufen.


    Das MIC3 besitze ich nicht.

    Ich besitze nur ein einzelnes MIC2, also ohne den Sender, den man im Bundle mit zwei MIC2 bekommt. Und da es mir hier im Beitrag tatsächlich um "leisen" Umgebungston geht, besteht keine Gefahr der Übersteuerung. Beim letzten Einsatz war das lauteste Vogelzwitschern und bei der Gondelfahrt die Gespräche um mich herum. Alles prima klar und verständlich und nicht übersteuert.


    Wenn sich die Lautstärke-Verhältnisse verändern - z.B. in einer lauten Stadt, oder bei Musikdarbietung o.ä. - muss man sicher intern nochmal nachregeln, das ist schon klar.

    Was meinst du mit Aussteuerung von 100?

    Sorry, ich meinte Verstärkung auf +10 (von möglichen +12).


    Erfreulich: ich habe gerade festgestellt, dass man das Informationsfenster zum Akku Ladezustand sofort mit einem Wischen von rechts nach links weg bekommt. Dann ist das auch kein Problem für mich und das MIC2 wird ab sofort ständig im Einsatz sein.

    Hallo zusammen, zwischenzeitlich haben wir einen Ausflug in den Wörlitzer Park gemacht, wo ich bei schönstem Wetter natürlich auch gefilmt habe. Dabei habe ich festgestellt, dass man tatsächlich mit gekoppelten MIC 2 bei einer Aussteuerung von 100 einen ordentlichen Umgebungsgeräusch-Ton hinbekommt. Das einzige was nervt ist, dass bei jedem Anschalten der Kamera für mindestens 15 sec diese blöde Akkufüllstands-Anzeige eingeblendet wird, die einem das Bild verdeckt. Das MIC2 selbst hat die 4 h Besuchszeit im Park im angeschalteten Zustand locker durchgehalten (nur ca. 25 % Akkuladung verbraucht) und sich zwischenzeitlich nur einmal selbst abgeschaltet. Bei jedem Anschalten der OP3 verbindet sich das MIC2 sofort und ohne Zutun selbstständig, was sehr gut ist. Da der deutliche Aussteuerungsbalken am oberen Bildrand angezeigt wird, hat man auch eine gute Kontrolle.


    Wer also wie ich Wert auf den Umgebungston legt, bekommt den auf diese Weise mit der OP3 gut hin, zumal auch das sehr weiche und glatte kleine Windfell hervorragend wirkt.

    LG vobe49

    Hast du probehalber das ECM-G1 mit dem MIC2 verbunden und damit den Test am Teich durchgeführt?

    Muss ich mal ausprobieren, ob das funktioniert. Das ECM-G1 mag ich deshalb, weil es an der Sony kein Kabel braucht. Ob das MIC 2 mit diesem Mic als Sender funktioniert muss ich mal ausprobieren.


    Da das MIC 2 mit einem vollen Akku eine lange Laufzeit hat, kann man es sich ans T-Shirt klemmen und dort bei Stadtbesichtigungen u. ä. einfach laufen lassen. Beim nächsten größeren Einsatz werde ich mal sehen, ob mir der Hintergrundton so genügt. Besser als mit den internen Mikrofonen wird's schon sein, denke ich.

    So - hier nun das ergänzte Testvideo. Ich habe mein (Solo) MIC 2 mit der Osmo Pocket 3 gekoppelt. Im Pro-Menü kann man dann die Mikrofonempfindlichkeit per Schieberegler einstellen. Das habe ich für die Verstärkungsstufen 0, 5, 10 und max 12 getan. Dabei herausgekommen ist, dass die Aufnahme mit der Verstärkung 10 (ggf. auch 5) ausreichend laute Aufnahmelautstärken bring und das gegurgele (Flanger-Effekt, wie er auch in der KI Info beschrieben wird) nicht auftritt.


    Prima - Problem also gelöst - werde künftig das MIC 2 wohl deutlich mehr einsetzen. Vergleicht man aber den Sound des MIC 2 so wird einem schnell klar, dass es ein Nahbesprechungsmikro ist. Den besten O-Ton im Test liefert die Sony mit dem ECM-G1.


    Hallo Karlheinz, ich habe gerade mal das Mic2 mit der OP3 gekoppelt. Zu meiner Schande sei gesagt, dass ich die Möglichkeit, die Microempfindlichkeit im Pro-Modus zu regulieren, noch nicht gesehen hatte weil ich das Mic2 bisher nur selten genutzt habe. Ich werde deiner Empfehlung folgen und meine Tests demnächst mal ergänzen. Ich denke, dass das der Lösung meines Problems schon eher nahekommen wird. Was ich aber schon festgestellt habe ist, dass der sehr weiche Puschel gegen Windgeräusche ziemlich wirkungsvoll ist - besser als die Windfelle von meinen anderen Kameras.

    Das Einzige was bei gekoppelten Mic2 stört, ist die Anzeige des Akkustands des Mic2 nach jedem Einschalten der OP3 im Display. Aber daran gewöhnt man sich sicherlich.

    ...und Insta hat die längeren Erfahrungen bei 360 ° Kameras. Früher hieß das: "Schuster bleib bei deinen Leisten". Ich würde auch eher auf die Pocket 4 P warten - wenn die Bildqualität so ist wie bei der OP3 ist das eigentlich nicht mehr zu toppen.

    Was die zu erwartende LUNA von Insta betrifft habe ich da gemischte Gefühle. Obwohl die Insta360 X5 zwischenzeitlich auf recht hohem Niveau ist, gefällt mir insbesondere die Bildgebung (vor allem Farbgebung) von der OP3 deutlich besser und ich befürchte, dass die von der LUNA eher der Insta360 gleichen wird, weil man den gleichen Bildprozessor nutzen wird. Da werde ich wohl erst mal vergleichende Videos abwarten, wobei ich zwischenzeitlich den Eindruck habe, dass ein erheblicher Anteil der Influencer da nicht neutral ist. Bestes Beispiel sind einige der Vergleichsvideos zwischen der Insta360 und der Osmo360. Ich hatte beide und bin da zu völlig anderen Bewertungen gekommen.

    Vielleicht nochmal der Hinweis auf den Vergleich der Tonaufnahmen von OP3 und der Sony mit ECM-G1 - Aufnahmen so wie sie aus der Kamera kommen. Der Unterschied ist bei Umgebungston schon deutlich - allerdings kann man bei der Sony auch den Pegel einstellen und sie hat einen Limiter, der Übersteuerungen verhindert. Das, und vielleicht ein für O-Ton geeignetes internes Micro wäre vielleicht für die kommende OP4 P auch nicht schlecht. Müsste man denen mal mitteilen, denn die Kamera wird ja nicht nur von Vlogern genutzt.

    Rod hatte das von mir geschilderte Problem mal von eine KI untersuchen lassen. Der sehr umfangreiche Bericht ist außerordentlich interessant und bestätigt auch voll und ganz meine Feststellungen.


    Ich habe danach mal einige Tests gemacht um herauszubekommen, ob vielleicht eine der möglichen Mikrofon-Konfigurationen für die Aufnahme von relativ leisen Umgebungsgeräuschen bessere Ergebnisse liefert.

    Habe alles in einem kleinen Video mal zusammengefasst.



    LG vobe49

    Im letzten letzten Urlaub habe ich die Osmo Pocket 3, eine Insta360 X5 und (seltener) meine Sony Alpha 6700 mit dem Kameramikrofon ECM-G1 genutzt. Für Aufnahmen aus dem Auto heraus war an der Windschutzscheibe eine DJI Action 5 montiert.


    Bei der Sony kann man die Aufnahmelautstärke im Menü einstellen und dementsprechend ist hier der aufgezeichnete Ton auch am lautesten. Ich hatte die Sony aber selten im Einsatz, weil ich unterwegs wenig Gewicht mitschleppen wollte.


    Um es nochmal deutlich zu sagen: ich bin von der Osmo Pocket, was die Bildqualität anbelangt, total begeistert. Bei schönem Wetter finde ich die Aufnahmen von der Bildqualität her ausgewogener als von allen anderen Kameras die ich nutze. Leider ist aber der Ton - wenn es einem nicht gerade um eine Nahbesprechung sondern um die Umgebungsgeräusche geht, recht leise und ziemlich schlecht. Dieses "Flanger-ähnliche" Geräusch im aufgezeichneten Ton tritt nach meiner Erfahrung fast immer bei sehr leisen Aufnahmen auf und auch trotz abgeschalteter Bypassfilter und Windgeräuschunterdrückung. Mit dem Windfilter ist der Ton im Übrigen noch schlechte - eigentlich meist unbrauchbar.


    Im direkten Vergleich ist der Ton selbst von der Insta360 X5 deutlich besser. Allerdings setze ich diese Kamera nur für besondere Aufnahmesituationen/Effekte ein - und dann am 1,2 m oder 3 m Selfistick, und da spielt der Ton dann eh nicht die Rolle wie bei einer "bodenständigen" Aufnahme.


    Um es nochmal zu sagen: mir ist es wichtig, einen brauchbaren Umgebungston mit aufzuzeichnen, weil ich finde, dass erst dieser ein Video "lebendiger" macht. Mir kommt es nur selten auf Sprachaufnahmen an. Ich weis, dass die Lösung eine separate Tonaufnahme mit einem geeigneten Recorder wäre, aber das ist mir im Urlaub dann doch zu viel Aufwand.


    Eure Hinweise (bzw. die von der KI) hatte ich bei der Aufnahme mit der OP3 alle beachtet - allerdings war nur das vordere Mikrofon aktiv. Ich teste bei Gelegenheit mal die Situation mit allen Mikrofonen und sehe, was da herauskommt. Danke nochmal für eure Hinweise.

    LG vobe49

    Hallo TomK, die von dir vorgeschlagenen Einstellungen "Windgeräuschreduktion aus" und "Direktionales Audio Vorne" waren bei meiner P3 so gesetzt; die Lautstärke der Umgebungsgeräusche ist leider sehr leise; meist auch für eine Nachbearbeitung im Schnittprogramm nicht wirklich ausreichend. Ich teste demnächst mal "Direktionales Audio alle". Habe zwischenzeitlich ein Video bei YT gefunden wo festgestellt wurde, dass da die Lautstärke wohl größer sein soll. Das MIC 2 an der P3 habe ich auch bereits getestet. Da ist der Ton etwas optimaler und vor allem reduziert das Fell recht gut die Windgeräusche. Wenn man die Pocket 3 unterwegs aber oft an und aus macht, ist das gekoppelte Micro etwas hinderlich.

    Danke nochmal für deine Hinweise - eine Empfindlichkeitsregelung am internen Mic wäre halt nicht schlecht. Werde ich dem Support mal mitteilen; vielleicht sind die ja interessiert.