Beiträge von Sucjher

    [...] nicht jedem liegt das Emotionale so.

    Das war auch meine Befürchtung.


    Wir krallen uns hier deinen Text, gestalten um, bringen neue (akustische) Aspekte ein, aber: es bleibt dein Film, dein Ton, deine Stimme, dein Andenken. Wie du vollkommen richtig festsstellst, muß der Text letzlich schon von dir kommen, und soll keinesfalls aufgesetzt wirken, was sehr leicht passiert, wenn du dich damit nicht persönlich identifizieren kannst oder magst.


    Ich befürchtete bereits Deinen Vorwurf der Anmaßung wegen dieses Vorgehens, bis mich deine explizite Aufforderung zur Diskussion hierorts dazu (siehe # 7) ermutigte.

    vor einiger Zeit hat mir Uli ("rod") in einer privaten Konversation einen alternativen Kommentar vorgeschlagen [...] Fand ich sehr interessant. Sollte diskutiert werden. Uli hat nun vorgeschlagen, diesen etwas anderen Kommentar hier reinzukopieren. Was ich hiermit tue. Eure Meinung dazu?

    Nun, es liegen ja mehrere Vorschläge bzw. Alternativtexte vor. Wie ist denn deine Sicht dazu, möchtest du diese (vielleicht nur versuchsweise) als alternatives Voice-Over einsprechen, um die visuelle Wirkung im Film zu erproben?


    Mein Abstraktionsvermögen reicht nicht so weit, um die Wirkung der Alternativtexte zu beurteilen, wie Ulrich befürchtet: "Das kann auch leicht ins belehren des Zuschauers gehen, auch wenn man es überhaupt nicht beabsichtigt."


    Dabei wäre so nebenbei auch leicht festzustellen, ob die Texte nicht viel zu lang sind.


    Nötigenfalls müßtest du halt zum Nachdreh neuerlich nach Beijing reisen...:ruder:

    meint scherzend,


    Franz

    Eure Meinung dazu?

    Beide Texte (Original: faktisch, informativ, sachlich. Gut geeignet, um Inhalte klar zu transportieren; Alternative: persönlich, reflektiert, literarisch-poetisch. Verwandelt Beobachtungen in kleine Geschichten und Gedanken) haben ihre Stärken. Original wirkt wie ein dokumentarischer Kommentar. Alternative wie ein persönlicher Reise-Essay oder fast schon ein literarischer Text mit Reflexionen.


    Mein Vorschlag lautet daher:

    • Vom Original übernehmen: Klarheit, Informationsdichte, Verständlichkeit.

    • Von der Alternative übernehmen: Atmosphäre, Subjektivität, kleine Reflexionen, die berühren.

      👉 Das Ergebnis solte ein Text sein, der gleichzeitig informiert und emotional anspricht – also „dokumentarisch-poetisch“.

    • Jede Szene sollte zuerst ein konkretes Bild oder eine Info geben (damit man sich orientiert).

    • Danach darf ein subjektiver Gedanke oder eine Reflexion kommen (für Tiefe und Emotion).

    • Der Ton sollte so sein, dass er „zum Zuhören einlädt“, nicht nur zum Wissen aufnehmen.

    Habe die beiden Varianten zusammengespielt, der die Stärken beider Varianten vereint:

    Szene 1 – Ankommen am Markt

    „Der Panjiayuan-Markt ist der größte Flohmarkt Beijings. Kaum Touristen verirren sich hier – fast nur Einheimische. Als ich ankam, fühlte ich mich sofort wie ein Fremder in einer Welt, die nicht für mich gemacht war. Stimmen, die ineinanderflossen, Staub, Geschichte. Und ich spürte: vielleicht suche ich hier nichts Bestimmtes – und finde genau deshalb alles.“

    ➡️ Erst Info, dann Stimmung.

    Szene 2 – Alte Münzen, Mao-Zeit, Sammler

    „Alte Münzen, Kunstwerke und Bücher aus der Mao-Zeit ziehen Sammler an. Es gibt Repliken und Originale – und sogar westliche Comics wechseln hier die Besitzer. Während ich zwischen den Ständen gehe, wird mir klar: Die Sammler suchen nicht nur nach Dingen. Sie suchen nach Beweisen – dafür, dass etwas echt war. Und vielleicht greifen wir alle manchmal nach Kopien, in der Hoffnung, dass sie sich wie Wahrheit anfühlen.“

    ➡️ Erst Info, dann Reflexion.

    Szene 3 – Verkäufer im Alltag

    „Die Händler verbringen hier fast den ganzen Tag – und wirken, als lebten sie direkt zwischen ihren Waren. Einer isst Reis, eine andere tippt still auf dem Handy. Für mich entsteht ein Kontrast: während die Käufer Geschichte jagen, leben die Verkäufer einfach ihr Heute.“

    ➡️ Beobachtung + Deutung.

    Szene 4 – Verpackungen

    „Kleine Mitbringsel und bunte Schachteln findet man an vielen Ständen – rot, grün, gold, in allen Größen. In China ist die Verpackung ebenso wichtig wie das Geschenk selbst. Ich bleibe stehen und denke: Vielleicht gilt das auch für uns. Wir hüllen uns in Rollen und Fassaden. Aber was bleibt, wenn das Papier einmal fällt?“

    ➡️ Kulturelle Erklärung + persönliche Ebene.

    Szene 5 – Schmuck

    „Manche Armbänder liegen in roten Schachteln – Rot, die Farbe für Glück und Reichtum. Ein perfektes Geschenk, sagt man. Ich halte eines in der Hand und frage mich: Kann man Glück eigentlich kaufen – oder ist es nur eine Farbe, die wir einander schenken?“

    ➡️ Fakt + offene Frage.

    Szene 6 – Kalligraphie

    „Auch Kalligraphiepinsel in allen Größen werden angeboten. Die Tradition ist uralt – und doch wirkt sie lebendig. Ein Händler drückt mir einen Pinsel in die Hand: ‚Probier es‘. Meine Linie verläuft schief, alle lachen. Für einen Moment spüre ich: Kunst ist weniger Perfektion – sondern der Versuch, Bedeutung in eine Linie zu legen.“

    ➡️ Kontext + kleine persönliche Geschichte.

    Szene 7 – Moderne Bezahlung

    „Am Ende, egal ob Pinsel oder Jade – bezahlt wird fast nur noch per Handy-App. Ein Klick, und Geschichte verwandelt sich in einen QR-Code. Vielleicht ist das der größte Kontrast von Panjiayuan: Zwischen Vergangenheit und Zukunft zahlen wir mit der einen Hand – während wir mit der anderen nach Erinnerung greifen.“

    ➡️ Fakt + Bild + Reflexion.


    Damit bekommst Du einen Text, der nicht nur dokumentiert, sondern auch einen persönlichen Erzählbogen aufbaut.


    Ich denke, mit diesem Vorschlag ist beiden Interessen gedient - Berthold's Intention zu informieren, und Ulrichs Intendion als "boring detector" :respekt:

    LG, Franz

    Zu dem Inhalt: Wie siehst du diese Art von Voice Over? Hält dich das eher im Film?

    Man sagt ja allgemein, dass der Ton bereits zu mind. 80 % den Film bestimmt.


    In deinem Fall sind es wohl 95, wenn nicht sogar 99 Prozent, würde ich meinen!

    Es führt recht gut durch den Film, aber ich würde nicht sagen, dass der Kommentar mich jetzt (zusätzlich) besonders im Film halten würde.

    Mir ging's genau andersrum: betrachtet man den Film ohne Ton, ist er vollkommen nichtssagend, eine Aneinanderreihung statischer Aufnahmen, nicht einmal besonders fotogen, mit weitwinkeliger Festbrennweite gefilmt, kaum ein optischer Leckerbissen enthalten.


    Hört man den Ton allein (oder stellt sich diesen als Rundfunkbeitrag vor), bekommt man die gesamte Geschichte erzählt, und die kommt verdammt gut herüber, weil du dies in außergewöhnlichem Maße beherrscht, Ulrich!


    Kompliment hoch³ !


    Warum? Aus meiner Sicht aus mehrerlei Gründen:

    • Stilistische Merkmale:

    Der Text wirkt essayistisch, erzählerisch und pointiert, wie ein frei gesprochener Kommentar, daher sehr gut passend für ein Voice-Over.


    Typisch sind kurze, knackige Sätze, rhetorische Fragen („Größenwahn oder Geniestreich?“) und Vergleiche („als hätte jemand die Antike auf Diät gesetzt“).


    Das ist kein klassischer Wikipedia- oder Pressetext-Stil, sondern klar subjektiv, mit Humor - und mit Wertungen.

    • Struktur:

    Erzählt wird in chronologischen Abschnitten: 1825 → 1945 → 2019 → Gegenwart. Jahreszahlangaben als Überschrift, das kommt sehr gut rüber, weil selten, neu - und ausgesprochen erfrischend!


    Jeder Abschnitt endet mit einer pointe-artigen Beobachtung („Genau, dachte Chipperfield vermutlich.“).

    Das ist eher dramaturgisch als lexikalisch — und typisch für einen originären Kommentar.

    • Wortwahl:

    Bildhafte Sprache („Badewanne aus Granit“, „Antike auf Diät“, „altes Fotoalbum mit Tesafilm geklebt“).

    Solche Metaphern sind individuelle Stilentscheidungen, die auf Wikipedia wohl niemals zu finden wären.

    • Inhaltliche Ebene:

    Die Fakten sind bekannt (Schinkel, Friedrich Wilhelm III., Einschusslöcher, Nofretete, Chipperfield), aber:


    Die Verknüpfung und Deutung („Pannen, die zur Poesie wurden“; "Das ist vielleicht die Kunst, zu wissen, wann man leise sein muss") ist nicht bloßes "Voice over", sondern bereits Poesie, und zwar in Reinkultur.

    Das kann nicht jeder. Dafür muss man begabt sein, glaube ich. [...] Aber man muss das formulieren können. Das ist eine Latte, die sehr hoch hängt.

    Richtig, dieses Zitat bestätigt wohl meine Analyse.


    Dein Film lebt fast ausschließlich vom Kommentar, denn dieses Genre beherrscht du großartig! Davon können wir nur lernen, und dafür sage ich Danke, Ulrich!


    GlG, Franz

    Die Version 20.2 kann heruntergeladen werden.

    Eine ausfürhliche Darstellung der Änder- und Neuerungen samt Beispielen hat z.B. Teams 2 Films hier veröffentlicht:



    Bemerkenswert finde ich die Änderungen zum Thema "Patching and Ripple Behaviour" (Track-Ziele festlegen über Source Selector und Spurzielsteuerung, Änderung der Benutzeroberfläche des "Auto Track Selectors" und neuem "SyncLock" Icon mit Auswirkung auf Ripple-Vorgänge, Beispiele ab 1'30").


    LG, Franz

    Ich kenne es auch nur so, dass darüber eine "flache" Vorschau zu sehen ist, die aber eben dem vollen Dynamikumfang der RAW-Aufnahme entspricht. Die Anpassung an den gewünschten Farbraum erfolgt dann erst im NLE.

    Same here! Mein Blackmagic RAW Player (Version 4.5) hat ein ausgesprochen "übersichtliches" Menü - einstellen geht da gar nix, man kann ihn nur zum Vorsortieren der Aufnahmen gebrauchen.


    Für die Beurteilung der Aufnahme - farblich, etc. ist DaVinci wohl erste (und einzige, aber großartige) Wahl!


    LG, Franz

    Im Text steht auch: "Ein Fake ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen" und so sieht das auch aus.


    ....und in jedem Fakebild komplett anders!



    Hier wurde nicht nur eine zweite Linse, nein gleich eine Dreifachoptik von Hasselblad in Aussicht gestellt - oder besser gesagt: gefaked.

    Meine Erinnerung an solche Hochzeitsfilme, die ich als Alleinkämpfer gemacht habe ist: Stress pur - einen langen Tag lang.

    Vielen Dank, Volker, endlich spricht hier in diesem Thread einmal aus, worauf es wirklich ankommt, anstatt den TO mit vielen technischen Details "zuzumüllen" (wenngleich fast alle Tips zutreffend sind, jedoch auf beratungsresistente Ohren stießen).


    Ähniche Erfahrungen sammelte ich zuhauf in meinem damaligen Freundes- und Bekanntenkreis, die meine Filme kannten, jedoch verblüfft rückfragten, weshalb ich denn ihre Hochzeit nicht filmen wollte... . Stress pur, und Undank dafür, weil ja "...die Jetti-Tant' trotz ihres nagelneuen Kleides nur ein einziges Mal ins Bild kam, während doch die Kinder der bereits Verheirateten viel öfter zu sehen sind...."


    Hochzeitsfilm? --> nein danke, das tu ich mir nicht mehr an, nichteinmal als Zweitkamera, oder beim Schnitt. Dessen ungeachtet empfinde ich die meisten Ergebnisse (als Nichtbeteiligter, Nichtverwandter ...) überwiegend als peinlich.


    Just my 2 €cent on that subject, Franz

    [...]

    ...dabei sollten positive und negative Halbwelle des Lichtes vom Wechselstrom möglichst gleich sein...

    Keine Sorge, Topas, das stellt die E-Wirtschaft bzw. die Verteilgesellschaften von Vornherein sicher! Wären posite und negative Halbwelle nich exakt spiegelgleich, enthielte unser Wechselstromnetz einen Gleichstromanteil, der nicht nur zu unnötigen Verlusten bei Wechselstrommotoren führen würde, sondern eine ganze Reihe weiterer Fehlfunktionen (Leistungsabfall, Überhitzung, ...) einherbrächte.


    LG, Franz

    [Mercalli - Logo im Video]

    Nein, das ist die Bildstabilisierung von ProDad, bei der ich leider das Logo drin gelassen hatte [...]

    Alles im Leben hat immer zwei Seiten!


    Bei mir war das verfluchte Mercalli - Logo der Grund, weshalb ich von Edius (und dessen zahlreichen Sublieferanten) 2021 auf DaVinci Resolve Studio umgestiegen bin, und dies kein einziges Mal bereut habe.


    Bei jedem Update von Edius (oder irgendeinem der zahlreichen ProDAD-Plug-Ins) mussten die eigentlich schon längst eingegebenen Seriennummern jedesmal erneut registriert werden, damit das vermaledeite Logo aus dem Video wieder verschwindet.


    Bei Edius hatte man üblicher Weise drei, vier oder gar fünf verschiedene Plug-Ins in einem einzigen Video eingesetzt, sogar für den Titler konnte man zwischen zwei oder drei Herstellern wählen.


    Dies führte letztlich dazu, dass man nach einem Update sämtliche Edius-Projekte vollständig von A bis Z durchchecken musste, um ein etwaiges Einblenden des Mercalli-Logos durch -zigfach neuerliches Registrieren zu unterbinden!


    Versäumte man dies, wurde man umgegehend mit dem Logo des Sublieferanten Mercalli inmitten seines noch so tollen Videos bestraft!


    Meine diesbezüglichen Beschwerden bei Magic MultiMedia ("MMM") wurden dahingehend beschwichtigt, dass dies vom Hersteller so beabsichtigt wäre und man als Software-Lieferant darauf keinerlei Einfluss habe....


    Meinen Groll auf Edius und dessen registrierwütige Plug-Ins habe ich für mich vorteilhaft genützt: weg von Edius, Lernkurve für DaVinci in Angriff genommen, und diesen Schritt niemals bereut.


    Wie ich eingangs erwähnte, alles hat immer zwei Seiten, es kommt nur darauf an, welche man zu nutzen weiß.


    LG, Franz

    [Apple's FCP - Umgang]


    Und dann hat Apple einfach ein Profitool in ein Heimanwender-Tool umgebastelt. Die Profis waren damals stinksauer und im professionellen Videobereich hat Apple mit diesem Schritt sein eigenes Todesurteil unterschrieben, zumindest softwareseitig.

    Daran erinnere ich mich sehr gut, müsste etwa 2010 gewesen sein. FCP-Anwender sind damals reihenweise auf Adobe's Creativ Suite 4 umgestiegen, was damals auch mein NLE war.


    Bin dann aber sehr bals (nach nur einem Multicam - Projekt auf DVD) zu weiteren Anbietern gewechselt, inbes. weil Adobe dann mit seinem Abo-Modell die erst kürzlich zugelaufenen FCP-User neuerlich vergrämte...:wallbash:


    LG, Franz

    Dabei besteht halt die Gefahr das der eigene Rechner schlecht abschneidet - und hier im Forum gnadenlos zerrissen wird...

    Ian hat im Posting # 266 explizit nach einem Demoprojekt für DaVinci gefragt.


    Und auch im Posting # 263 wurden von Wolfgang Erfahrungen mit der NVidia 5060 TI in Bezug auf DaVinci Resolve hinterfragt.


    Da ich den T2F-Benchmark selbst erst am 29.06. d.J. bei mir installiert hatte, schien mir der Hinweis darauf in diesem Zusammenhang als "postenswert".


    Btw: ich erachte das T2F - Team als "glockenwürdig", allein ihre YT-Videos zur 20er Version von DaVinci sind qualitativ durch niemanden meiner sonstigen YT-Abos übertroffen....


    Dass mein eigener Rechner in diesem Forum gnadenlos zerrissen werden könnte, weil meine Benchmark- Ergebnisse eher als "mau" einzustufen sind, nehme ich billigend in Kauf. Ich veröffentlichte gleichzeitig mit dem T2F-Benchmark meine eigenen dürftigen Ergebnisse, darauf hoffend, dass andere sich nicht mehr genieren würden, ihre sicherlich weit besseren Ergebnisse ebenfalls zu veröffentlichen.


    Leider ging diese Strategie nicht auf. Von ganz wenigen Ausnahmen blieb mein Aufruf ungehört, warum auch immer....:shake:


    Der Thread-Opener Bruno aka "Achilles" hat fast jedes fünfte Posting in diesem Thread geschrieben, schließlich ist es ja auch sein Thread.


    Als er sich Anfang des Monats dann doch dazu entschlossen hatte, einen nagelneuen Rechner zu kaufen, der für NLE quasi als "State of the art" angesehen werden kann, sei ihm unbenommen - er hat ihn schließlich ja auch bezahlt!


    Selbstverständlich zählt für ihn, was sein neuer Rechner in seinem bevorzugten Anwendungsbereich leistet und ob er damit das Auslangen findet. Von da her kann es ihm reichlich egal sein, welches Benchmark-Ergebnis er zeitigen würde.


    Ist bei mir doch ähnlich: mein sechs Jahre alter Rechner, der zwischenzeitlich mit einer neuen GraKa ausgestattet wurde und dessen ehemalige HDD-Laufwerke durch SSD's ersetzt wurden, bleibt dennoch für DaVinci Resolve zunehmend eine Krücke, die in ein, zwei Jahren allenfalls zu ersetzen sein werden wird. Wenngleich vorläufig und für meine Anwendungsfälle noch mehr als ausreichend, die Zukunftssicherheit ist jedenfalls dahin.


    Mag sein, dass mein bevorstehender Umstieg auf W11 diese Tatsachen zusätzlich beschleunigt, man wird sehen.


    Vor diesem Hintergrund waren und sind für mich die Ergebnisse zeitgemäßer leistungsstarker Rechner sehr wohl von Interesse, was mich auch zu Veröffentlichung des T2F-Benchmark-Projekts veranlasst hatte.


    LG, Franz

    Für mich ist das nicht mehr interessant. :servus:

    Aber für andere Mitleser wären die Ergebnisse Deines Rechners vielleicht von Belang.


    Ersatzweise hier die Ergebnisse von T2F zum Vergleich mit eigenen Benchmarks zum Soll-Ist Vergleich:


    Select Benchmark Results (Render time in seconds, LOWER is better):


    A 148 - AMD Ryzen 9 9950X3D 5090 / 64GB - 19.1.3 Studio (@Mattceeee)

    A 180 - M3 Ultra (32CPU 80 GPU 96GB) - 19.1.4 Studio (SethH)

    A 190 - Intel i913900KS 5090 / 64GB -19.1.3 Studio (@Mattceeee)

    A 210 - M3 Ultra (28CPU 60GPU 96GB) - 19.1.1 Studio (@dustinschmidtphoto)

    A 222 - M2 Ultra (24CPU 60GPU) - 19.1 Studio (@Miguel_García_Iraburu)

    A 231 - i7-14700K RTX 4090 - 19.1 Studio (@tyupalov)

    A 232 - M2 Ultra (24CPU 76GPU 128GB) - 19.1 Studio (‪@DarrenMostyn‬ )

    A 233 - Ryzen 7950x3D RTX 4090 - 19.03 Studio (@Nick_Lavigne)

    A 238 - MBP 16" M4 Max (16CPU 40GPU) - 19.1 Studio (@Team2Films)

    A 250 - 13900KS RTX 3090 - 19.1 Studio (@IvStam-zi7gq)

    A 258 - i7 13700K 32GB DDR5 6000mhz AMD 7900 XTX - 19.1 Studio (@TheCarGuyOnline)

    A 263 - 5950X 7900XTX 32GB DDR4 3600(CL14) - 19.1.2 Studio (@compaholic83)

    A 276 - M3 MAX (16CPU 40GPU, 128GB RAM) - 19.1 Studio (@espio1968ify)

    A 286 - Ryzen 7950X 3D RTX 4090 - 19.1 Studio (@cptnwrngbob)

    A 296 - Ryzen 9 5900X 64GB RAM Radeon RX 7900 XTX - 19.1 Studio (@vwgtidude)

    A 299 - M1 Ultra (20 CPU 48 GPU) - 19.1 Studio (@cpaq)

    A 300 - Ryzen 9 7900X, 96GB RAM, RTX 4070 Ti Super 16gb - 19.1 Studio(@HRCreativos)

    A 325 - Ryzen 9 5900X 128GB DDR4 RAM RTX 3090 - 19.1 Studio (@KaurH)

    A 338 - M4 Max 14" MBP (14 CPU 32 GPU 36GB) - 19.1 Studio (‪@DarrenMostyn‬ )

    A 353 - i9-14900K 64 GB Ram RX 6900-XT SE 16GB - Studio 19.1 (@driedekker)

    A 362 - M2 Max 16" MBPro (12 core CPU 38 GPU 96GB) - 19.1 Studio (‪@DarrenMostyn‬ )

    A 369 - M3 MAX (14CPU 30GPU, 36GB RAM,1TB SSD) - 19.1.3 STUDIO (@olehdudar_dop)

    A 385 - Threadripper Pro 12C 128gbRAM / 2 x RTX A4000 16GB - 19.1 Studio (@RalfSwy)

    A 396 - M1 Max (10 CPU 32 GPU 64 GB RAM) - 19.1 Studio (@TomMehlum)

    A 396 - i7 13700k AMD 6900XT - 19.1 Studio (@jasonsedmak3077)

    A 398 - M4 Pro (MPB 14 CPU 20 GPU 48GB) - 19.1.1 Studio (@Drone-Vids)

    A 398 - M2 Max (Studio 12CPU 30GPU 32 GB) - 19.1 Studio (@telmoibarburu1038)

    A 430 - M1 Max (10 CPU 32 GPU 32GB RAM) - 19.1 Studio (@Team2Films)

    A 490 - i7 13700K RTX 64GB 4070 Ti - 19.1 STUDIO (@juricavidakovic2762)

    A 617 - M2 Pro Mini (12CPU 16 GPU 32GB RAM) - 19.1 Studio (@TechRealityGlasgow)

    A 657 - Ryzen 5800x RTX 4070 32gb ram - 19.1 Studio (@AlexDiazVideo)

    A 709 - i9-11980HK (Laptop) RTX 3080 - 19.1 Studio (@TechTrainTracks)

    A 880 - M4 Mini (10CPU 10GPU) - 19.1 Studio (@MrAlexTech)

    A 1072 - M1 Pro (10 CPU 16GPU 16GB) - 19.1 Studio (@vaidotassegenis)

    A 1642 - i7-12700 32GB RTX4060 8GB - 19.1 Studio (@benekex)

    A 1687 - M1 Air (4CPU 4GPU) - 19.1 Studio (@Ftothedance)


    LG, Franz

    [Ersatz RTX 2060 Super durch RTX 5060 TI mit 16GB]


    Wenn ihr ein Resolve Demoprojekt habt teste ich es gerne.

    Teams2Films hat einen Performance-Test als Davinci-Archive - Projekt entwickelt, das sehr anspruchsvolle Render-Aufgaben enthält und zum Testen frei verfügbar ist:



    Man kann das ZIP-Archiv von deren Download-Seite (https://training.team2films.com/dvr-benchmark) herunterladen und beispielweise auf dem Desktop einschließlich des Quellmaterials entpacken.


    Zum Testen wird das Archive in DaVinci Studio "restored", alle Render-Einstellungen (H.264 Master Preset) sind bereits seitens Team2Films vordefiniert.


    Der Test wurde offenbar zum Vergleich der Apple-Rechner M1 bis M4 entwickelt, läuft jedoch problemlos auch auf Windows (10 Pro in meinem Fall). Lediglich den Pfad der Render-Datei habe ich bewußt geändert.


    Gleich vorneweg: meine Ergebnisse sind trotz relativ neuer GraKa (NVidia RTX 4070 12 GB) ernüchternd!


    Der erste Durchlauf - während ich dieses Posting verfasste und neuerlich das YT-Video schaute - dauerte 14'46".


    Team2Films empfiehlt, den Rendervorgang gleich dreimal hintereinander zu starten, wenngleich die gerenderte Datei dabei überschrieben wird, es zählt die "betriebswarme GraKa" und der ausgelastete Rechner.


    Mein heutiges, bestes Ergebnis dauerte - ohne "Nebenbeschäftigung" durch Video schauen und Posting verfassen - immerhin noch 12'50".


    Während alle betroffenen Laufwerke nahezu bei 0 ... 1% herumdümpeln, wurde die CPU meist zwischen 20 ... 30% mit kurzen Spitzen bis 100% ausgelastet. Die GPU hingegen bewegte sich zumeist im 100% - Bereich, kurze Einsenkungen gehen bis etwa 40% zurück. Die Temperatur wurde während des Renderns meist mit 48 °C angegeben.


    Überraschend für mich: der Dezidierte GPU-Speicher wurde bis zu 11,4 GB ausgelastet, dies dürfte am ausgesprochen anspruchsvollen Quellmaterial (8K RED, 6K BRAW, 6K ProRes,...) liegen, und die jeweils aktiven Effekte (Dephth Map, Lens flares, Relight-Effekt, Compositins mit 5 Clips) dürften für die anspruchsvollen Renderzeiten des - eigentlich nur 43" kurzen Ergebnisses verantwortlich sein. Welche Effekte auf die jeweiligen Clips gelegt wurde, zeigt ein Text+ - Feld während des Rendervorgangs, dessen Dauer am Ende leicht ablesbar ist (ihr braucht also keine Stopuhr).:thumbsup:


    Scheut euch also nicht, eure Ergebnisse / Renderzeiten ebenfalls bekanntzugeben, mein Rechner ist immerhin schon 6 Jahre alt...


    Gutes Gelingen - und bessere Ergebnisse als meine - wünscht euch


    Franz.

    das von Sony schon bei der Gerätevorstellung angekündigte Update auf die Version V2.0 kann nun heruntergeladen werden. Bei mir hat alles problemlos funktioniert.

    Vielen Dank für die Info, lieber Manfred, bin bereits beim Downloaden!


    Die Picture-Cache Aufzeichnungsfunktion (bisher nur bei der FX6 vorhanden) wurde bis dato nie avisiert, aber dennoch bei der Z200 - Firmware implementiert, leider jedoch nicht bei der NX800! :wallbash:


    Diese Funktion hätte u.U. meine Kaufentscheidung zugunsten der Z200 beeinflusst, da für Tieraufnahmen eine wertvolle Hilfe!


    PS.: was hältst Du von Doug Johnson Production's Youtube-Vergleichsvideo https://www.youtube.com/watch?v=E-LGigLXH48&t=257s ?


    Die FX6 schneidet bei seinen Vergleichsbildern (ab ca. 30') derart schlecht ab (v.a. Schärfe), dass ich den Vergleich für manipuliert einschätze. Entweder kann der Typ nicht wirklich scharf stellen, oder das Angenieux - Objektiv hat ein verstelltes Auflagemaß o.ä.


    PPS.: bitte nicht mit Doug Jensen verwechseln, der ist zwar ebenfalls Z200-Fan, aber sonst wesentlich differenzierter als sein Beinahe-Namenskollege.


    LG, Franz

    beim Firmware-Upgraden