Aufruf zur kreativen Filmgestaltung - ein effektiver Schnitt fängt schon beim Dreh an.....

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    • Aufruf zur kreativen Filmgestaltung - ein effektiver Schnitt fängt schon beim Dreh an.....

      Hallo Zusammen,

      vielleicht für den einen oder anderen ein interessanter Lesestoff, für viele sicherlich altbekannt:

      Online-Artikel aus der Videoaktiv-Webseite: videoaktiv.de/praxistechnik/wo…en-flotter-schneiden.html

      Es geht in dem Artikel um kreative Filmgestaltung die nicht erst aufwendig am Schnittplatz entsteht, sondern wo gleich am Anfang beim Dreh spannende und interessante Bilder eingefangen werden.
      Quintessenz ist das durch längere Aufnahmen und mehr Aufnahmen der Zeitbedarf am Schnittplatz nicht zwangsläufig steigt, sondern sogar sinkt.

      Im großen & ganzen kann ich dem dort geschriebenen nur zustimmen, einzig den Tipp zu mehr bewegter Kamera und Verzicht auf Stative und statische Einstellungen sehe ich teilweise kritisch. Die Gefahr das hier vielleicht übertrieben wird mit bewegter Kamera ist doch recht groß…. Mit einem gewissen Augenmaß und ohne mit bewegter Kamera zu übertreiben macht allerdings eine bewegte Kamera einen Film interessanter, das stimmt allerdings !

      Wichtig ist vielleicht das man aus dem Bericht einen Punkt mitnehmen kann: Interessante und kurzweilige Filme können auch ohne großes Equipment entstehen, eine bewegte Kamera ist auch ohne Kräne, Dollies oder Slider möglich und ein kurzweiliger Film braucht nicht einen ganzen Objektivpark und aufwändige Timelapse-Effekte oder Grading-Orgien in der Nachbearbeitung, sondern er entsteht bereits beim Dreh….
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    • Ja der Verzicht auf Stabilisierung oder so Hinweise, dass man ein Stück gehen soll und dabei filmen soll - das sind gut gemeinte Ratschläge die durchaus auch oft zu verwackelten Filmmaterial führen. Wenn ich mir den Wunsch nach beruhigten Aufnahmen ansehe, wenn ich mir vor Augen halte wie viele mit Mercalli arbeiten - tja dann sehe ich da schon einen gewissen Widerspruch.

      Ich fürchte, was bei solch einfachen Auflistungen einfach fehlt oder zu kurz kommt ist schnell die Frage des Anschlußschnittes. Das größte Problem, welches man oft beim Zusammenschneiden des Materials hat, ist, dass man viel zu wenig auf Anschlußschnitte, auf die Veränderung der Aufnahmeposition, und zu wenig auf das Spiel zwischen Totaler, Halbtotaler und Großaufnahme geachtet hat. Und dann die Sache fad bleibt wenn man da nicht abwechseln kann.

      Ich bin schon der Überzeugung dass es Sinn macht diese wesentlichen Dinge zu lernen die dort angesprochen werden - aber wie man so filmt, dass man zu einem gut geschnittnen Film aus der Kamera heraus kommt, das finde ich dort halt (leider) nur in Ansätzen.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Ist ja keine Bibel. Um aus dem eignen Trott rauszukommen sind solche Ideen immer wieder nützlich.
      Und man muss nicht alles umsetzen. Auch die Bewegung mit der Kamera geht. Ich muss ja nicht laufen - es genügt oft ein Schritt um eine leichte saubere Bewegung zu haben.