Videoleuchte Aputure HR672 672 LED Modell S

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    • Nach einigen Googeln hab ich sie für so interessant befunden, dass ich mir eine in der Version "S" bestellt habe.
      Das ist ein Spot mit 15 Grad. Nächsten Monat soll sich "W" mit 75 Grad dazu gesellen.
      Mein erster Eindruck ist sehr positiv, wenn ich mal beide habe schreibe ich vielleicht meine Erfahrungen in einem kleinen Bericht hier im Forum.
      LG
      Michael
    • Dass es sich um einen "Spot" handelt, hätte ich anhand der abgebildeten Bauform nicht unbedingt vermutet.

      Für eine Montage auf/an der Kamera wird die Leuchte mit den beiden 970er Akkus aber wohl zu groß und schwer sein, oder?
      Greetings,
      ro_max

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    • Mit den mitgelieferten großen Akkus (ausprobierte Leuchtzeit ca 2 Std!) wird das sicher nicht klappen, da wird die Leuchte zu "rückenlastig"
      Eventuell mit kleineren Akkus, Da zieht das Gewicht nicht so nach hinten und die Akkus sind auch wesentlich leichter. Ich habe da noch zwei kleine Akkus von meinem alten LED Licht.... Da habe ich aber noch nicht die Leuchtzeit ausprobiert.
      Kommt sicher auch auf Dein Rig oder Schulterstütze an.
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      LG
      Michael
    • k-m-w schrieb:

      Kommt sicher auch auf Dein Rig oder Schulterstütze an.

      Mein Rig bzw. Schulterstütze habe ich mangels Nutzung bereits vor 4 oder 5 Jahren wieder verkauft.

      Vor längerer Zeit habe ich mir drei LED-Videoleuchten von verschiedenen Herstellern für Fotoschuhmontage besorgt, diese allerdings dann nur für Testzwecke benutzt. Der Grund war, dass ich meistens draußen bei Tageslicht gefilmt habe bzw. bei Innenaufnahmen von Feierlichkeiten eine Kopfleuchte eher störend gewesen wäre. Außerdem war die Lichtmenge bzw. Helligkeit, Lichtqualität und Streuung nicht so ganz wie ich es gern gehabt hätte. Dafür waren die Leuchten allerdings auch ein ganzes Stück billiger.
      Greetings,
      ro_max

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    • @ ro_max: Ich such mal meinen Magic Arm raus und probiere mal wie sich die 672er auf einer Kamera macht.

      Ein paar Fotos und Belichtungsmessungen vorab:

      Der Testaufbau: LED Licht, davor in 1.50 cm der Stuhl, die Wand ist 2 m weg.
      Auf die übliche Lichtangabe in Lux verzichte ich und gebe lieber Blendenwerte an, mit denen fotografieren und filmen wir ja auch.
      Für ein Portrait ect ist ein Beleuchtungsabstand von 1,5 bis 2m realistisch.

      1/50 sek bei ISO 200:
      Ohne Streulichtscheibe: 1.5 = f 6,7 2m = f 5.0 knapp 5,6
      Mit Streulichtscheibe: 1.5 = f 5.0 2m = f4.0

      Fotos: Wand 2 m entfernt, 1. mit Massangabe; 2. mit Streulichtscheibe; 3. ohne Steulichtscheibe
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      LG
      Michael
    • Ich habe ähnliche Lampen bei mir herumliegen. Die kann man schon durchaus fallweise nutzen. Aber nur als Flächenlicht. Denn eine der Schwächen ist halt, dass man dieses Licht praktisch nicht fokusieren kann.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • S- für Spot steht hier nicht wirklich für ein Spotlicht wie wir es kennen. Es streut nur in einem engeren Winkel und ist dadurch heller.
      Für mich interessant bei Interviews, Aufhellungen bei Sonne und Akzenten.

      W- hat mit seinen 75 Grad Streukreis nur noch ein Drittel der Leistung.
      LG
      Michael
    • Mit so „kleinen“ Akkuleuchten wird man keinen Saal oder größere Räume ausleuchten können – das muss von vorne herein klar sein. So eine relativ kompakte Leuchte dient nur der Aufhellung von Schatten in Gesichtern und um schönen „Glanz“ in die Augen zu bringen, beispielsweise bei Interviews o.ä.

      Wobei man sich für hochwertigere Aufnahmen mal mit dem Thema „Dreipunktbeleuchtung“ auseinandersetzen sollte – das ist eine Beleuchtungsmethode mit drei Scheinwerfern für Führungslicht (Hauptlicht), eine Aufhellung und ein Spitzlicht damit sich das Motiv bzw. der Protagonist vom Hintergrund plastisch abhebt. Dazu braucht es aber auch 3x Scheinwerfer incl. Stativen – das ist dann deutlich mehr Equipment und wenn man nur kleine Akku-LED-Leuchten nimmt stößt man auch da ganz schnell an seine Grenzen !
      Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar
    • OK, dann ist Spot also eher "relativ". Ich habe (für andere Zwecke als Video/Foto) LED-Taschenlampen, die teilweise "fokussierbar" sind und häufig einen Reflektor besitzen. Das wäre dann wohl eher ein Spot im herkömmlichen Sinne. Aber diese Lampen sind teilweise mit 2.000 (oder mehr) Lumen angegeben und z.B. Kopflicht viel zu grell/gesundheitschädlich.
      Greetings,
      ro_max

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    • MacMedia schrieb:

      Dazu braucht es aber auch 3x Scheinwerfer incl. Stativen – das ist dann deutlich mehr Equipment und wenn man nur kleine Akku-LED-Leuchten nimmt stößt man auch da ganz schnell an seine Grenzen !

      Ja, klar. Eine klassische Dreipunktbeleuchtung geht aber normalerweise nur für statische Situationen (z.B. vorbereitetes Interview). Der Vorteil einer Kameraleuchte ist ja der flexible, schnelle Einsatz. Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass eine 3P-Beleuchtung auch mit den hier vorgestellten Leuchten realisierbar ist; allerdings musste man eventuell für das Spitzlicht Lichtformer (Barndoors, Tülle o.ä.) basteln.
      Greetings,
      ro_max

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    • Nun, ich bin eben dabei mir ein LED Beleuchtungsset zusammenzustellen. Diese Leuchte ist der erste Baustein (abgesehen von einem kleinen LED Kopflicht) Der Vorteil der LED Beleuchtung ist die Flexibilität und die Freiheit von Stromkabeln. Ich sehe das häufig wenn bei uns wieder ein Kamerateam vom BR, Sat1 oder RTL ect Interviews und Reportagen dreht. In der Regel haben die sogar nur eine einzige LED Flächenleuchte dabei. Ich habe zB mit dem Litepanels von Dedo verglichen, aber wenn ich die Angaben richtig interpretiere ist Aputura lichtstärker.

      @ ro_max: Eine gute LED Taschenlampe die lichtstark ist und sich evtl sogar in mehrerern Stufen dimmen lässt fehlt mir noch. Mit der jetzigen bin ich nicht so ganz glücklich. Hast Du das Tipps?

      Gestern Abend kam dann die Softbox aus England an, recht schnell hatte ich sie doch erst Sonntag bestellt. Sie ist schön flach, aber zu groß um noch mit in die Leuchtentasche zu passen. Das Anbringen geht schnell, aber kein sicherer Sitz wenn sie nicht ruhig auf einen Stativ betrieben wird. Mobil benötigt man vielleicht ein paar Klettpunkte um sie sicher zu befestigen.

      Heute Morgen noch schnell ein paar erste Tests damit, Aufbau wie gestern.
      Mit der Softbox ergibt sich auch wirklich ein schönes gleichmäßiges Licht, sie blendet auch nicht mehr so. Das zeigt sich dann natürlich auch in der Belichtungsmessung wieder: bei 1,5m ergibt es F 2,4; bei 2m Abstand nur noch f 2.0 (ISO 200 wie gestern)

      Aufpassen sollte man jetzt auch auf die Temperatur der LED Leuchte. Die Softbox deckt einige Lüftungsschlitze ab! Also zwischen den Takes wenn möglich ausschalten.

      Noch ein paar Foto....
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      LG
      Michael

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    • k-m-w schrieb:

      @ ro_max: Eine gute LED Taschenlampe die lichtstark ist und sich evtl sogar in mehrerern Stufen dimmen lässt fehlt mir noch. Mit der jetzigen bin ich nicht so ganz glücklich. Hast Du das Tipps?

      Meine erste leistungsstärkere "Taschenlampe" war die ursprüngliche Version der LED Lenser X21 (ist mit gewissen Einschränkungen fokussierbar); davon gibt es inzwischen ein leistungsfähigeres Nachfolgemodell.

      Außerdem habe ich ich noch eine Fenix TK75 und eine Fenix RC40 (auch davon scheint es neuere Versionen zugeben; meine sind, wenn ich mich recht erinnere, mit etwas weniger Lumen angegeben als die jetzigen; da könnte ich mich aber täuschen) sowie noch verschiedene kleiner/leistungsschwächere Lampen. Diese Fenix Lampen haben zwar mehrere Helligkeitsstufen, sind aber nicht fokussierbar (der große Vorteil bei vielen LED Lenser Modellen). Den besten Kompromiss aus Leistung und Größe bei noch akzeptablem Preis stellt unter meinen Lampen die TK 75 dar.

      Ich möchte aber noch gern auf folgende Punkte hinweisen:

      - LED-Taschenlampen gibt es wie Sand am Meer in sehr vielen Größen-, Leistungs- und Preisklassen und für die unterschiedlichsten Anwendungen (Kopflampen, Taucherlampen, Fahrradlampen, (auch) zur Selbstverteidigung, "normale" Taschenlampen, etc.). Lediglich "Taschenlampen" speziell für den Video- bzw. Fotobereich sind mir nicht bekannt.

      - Die technische Entwicklung geht auch hier immer weiter, sowohl bei den Herstellern der Lampen an sich (Gehäuse, Linsen, Reflektoren, Wärmeableitung, Akkuregelung) als auch bei den Produzenten der LEDs. Das hat zur Folge, dass bestimmte Modelle (trotz identischer Gehäuse) mit unterschiedlichen LEDs bestückt sein können.

      - Es gibt spezielle Foren für "Taschenlampenfreaks" mit umfangreichen Test- und Erfahrungsberichten (in diesem Bereich gibt es häufiger mal erhebliche Abweichungen zwischen Werbung und Realität, obwohl ich den Eindruck habe, dass es zumindest bei den namhafteren Herstellern besser geworden ist. Heute ist dort z.B. die Messung der Lumen nach ANSI üblich und auf Besonderheiten bei der Messung (z.B. Deaktivierung der Temperaturregelung; auf der höchsten Leuchtstufe regeln die Lampen sonst nach wenigen Minuten herunter) wird schon einmal hingewiesen).
      Auch auf YouTube findet man Tests und Erfahrungsberichte. Meine Empfehlung: wenn man sich eine Lampe im (u. U. gehobenen) dreistelligen Euro-Bereich zulegt, sollte man sich vorher etwas schlau machen. Als EDC für die Hosen-/Jackentasche benutzte ich kleine Chinabilliglampen zu wenigen Euro das Stück.

      - Die meisten der leistungsstärkeren Lampen sind eher auf Größe und/oder Power optimiert und weniger auf Farbtreue (Angaben zum CRI sind Mangelware).

      - Bis auf einige Modell von LED Lenser benötigen die meisten leistungsstärkeren Taschenlampen statt normaler Batterien eben Akkus und Ladegeräte. Standardakkus aus dem Fotos-/Videobereich, wie z.B. bei der Aputure-Leuchte, gehen nicht. Auch hier sollte man sich schlau machen, da teilweise Lampen selbst bei Standardgrößen empfindlich auf Akkus bestimmter Hersteller reagieren und umgekehrt.
      Greetings,
      ro_max

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    • ro_max schrieb:

      ....Für eine Montage auf/an der Kamera wird die Leuchte mit den beiden 970er Akkus aber wohl zu groß und schwer sein, oder?



      Hi,wie versprochen habe ich das mal ausprobiert.
      1. Zuerst nur oben auf die GH4 montiert, allerdings mit kleinen Akkus. Ging erstaunlich gut, anscheinend balancieren sich Objektiv und kleine Akkus aus. Für kurze Sequenzen sicher machbar, besonders wenn die linke Hand unter die Leuchte greift.
      2. Mit Magic Arm. Unbrauchbar. Die Leuchte hält nicht sicher und klappt ab und zu runter
      3. Mit Handgriff: Funktioniert gut. Lange Zeit möchte ich allerdings so nicht frei Hand drehen, irgendwann macht sich das Gewicht bemerkbar. Aber sicher auch mit Softbox machbar und somit können auch Personen ohne unangenehmes Blenden so gefilmt werden.

      Hier ein paar schnelle Fotos wie es aussieht.
      Dateien
      • mit_GH4-kl.jpg

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      • Magic-kl.jpg

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      • Handgriff-kl.jpg

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      LG
      Michael
    • Interessanter Test!

      Mir gefällt die Variante mit dem Handgriff (also die ganz rechts) am besten. Bei den beiden anderen Lösungen hätte ich wegen der Drehmomenteinwirkungen Angst um den Fotoschuh der Kamera; so einen Handgriff ersetzt man sicherlich im Bedarfsfall sicherlich leichter/preiswerter.

      Wenn jetzt allerdings noch ein entsprechendes Mikro (oder zwei), ein Audiorecorder und/oder externer Videorecorder dazu kommen, dann wird wahrscheinlich doch schnell ein Schulterrig erforderlich. (Das war auch einer der Gründe, warum ich nicht (wirklilch) versucht habe, mit einer DSLR zu filmen. Bei meinen Henkelmännern war wenigstens eine Aufnahme für das Mikro serienmäßig, den Fotoschuh konnte man noch für (kleine) Kopfleuchten verwenden, ohne das die ganze Sache allzu unhandlich wurde (jetzt ohne den Einsatz eines extra Rigs)).
      Greetings,
      ro_max

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    • Als Kopflicht für die Kamera werde ich die 672 sicher kaum verwenden.
      Aber mal ganz nett zu wissen das es geht wenn man´s bräuchte. Bisher habe ich ohne Kopflicht an der Kamera gearbeitet.

      PS Bedenken hätte ich beim Blitzschuh der Kamera nicht, nur den Magic Arm mit seiner Hebelwirkung würde ich nicht probieren!
      LG
      Michael

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von k-m-w ()

    • Stimmt, als Kopflicht ist das schon zu groß und mit 2 Akkus wohl auch eher schon zu schwer. Aber wenn das preisgünstige Leuchten für eine günstige 3-Punkt Ausleuchtung sind, dann ist das auch schon was.

      Wobei zum Punkt zu schwer - ich habe für meine GH4 halt mein Schulterrig. Und da kommen GH4, Beachtec, Shogun und notfalls ein kleines Kopflicht drauf. Erspart eine Fitnesskammer. :D
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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