Katzengang mit Gimbal

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Katzengang mit Gimbal

      Hallo zusammen,

      hier wurde/wird über den Z-Achsen Stabilisator für das Osmo Pocket diskutiert:
      Osmo Pocket 4k/60p für 359€

      Ich habe nun mal ein paar Vergleichsaufnahmen mit dem Zhiyun V2 Gimbal gemacht (mit der Hero7 in 2,7K und natürlich ausgeschalteter Hyper-Smooth Funktion) und behaupte mal kühn, dass man den Z-Achsen Stabi für die Osmo Pocket nicht benötigt! Voraussetzung ist, dass man sich beim Gehen mit dem OP - und anderen Gimbals- den Katzengang aneignet. Mit ein bisschen Übung kriegt man das hin!

      youtu.be/qXRxd_W5i1k
      Das Video steht im Moment erst in 1080 zur Verfügung, aber das ist nicht weiter schlimm denke ich!

      Gruß, Paul

      PS. wenn man eine Geh-Aufnahme im freien Feld macht, würde die nachträgliche Stabilisierung bestimmt etwas besser ausfallen, da links und rechts keine Objekte stehen, die die Stabilisierung beeinträchtigen. Werde ich nachher gleich mal testen!
    • Den "Schleichgang" mit etwas eingeknickten Knien habe ich schon mit einer DIY-SteadyCam gelernt.
      Mit der Hero 7 Black und Hypersmoth gelingt das sehr gut. Man benötigt keine weitere Feder-System
      Unterstützung für die Vertikaldämpfung.
      Beste Grüsse;
      Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...
    • es gibt durchaus Filmer, die den Schleichgang im Griff haben. Nach ein paar Übungsgängen funktioniert das meistens schon relativ gut.

      Gruß, Paul
    • Ja die gibt es...
      Beste Grüsse;
      Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...
    • Wobei auch das Federsystem für bspw. die Pocket kein Garant dafür ist das immer smoothe Aufnahmen entstehen - auch da muss ich entsprechend ruhig laufen, den durch das Federsystem können sich ggf. starke Auf-/Abbewegungen sogar aufschaukeln (das sieht dann erst komisch aus....).

      Ein weicher, schlurfender Gang ist m.E. nach der beste Weg um "glatte" Aufnahmen zu bekommen, auch mit Federsystem bzw. gefederter Z-Achse. So meine Erfahrung mit dem Teil für den Osmo Pocket.

      Der "Federgang" schaut zwar für aussenstehende etwas "doof" aus (gerade wenn bspw, der Osmo Pocket nicht sofort als Kamera erkannt wird) und manch einer dreht sich rum und schaut dem "Schleicher" hinterher - aber er ist wirksam ;)
      Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar
    • MacMedia schrieb:

      Ein weicher, schlurfender Gang ist m.E. nach der beste Weg um "glatte" Aufnahmen zu bekommen, auch mit Federsystem bzw. gefederter Z-Achse. So meine Erfahrung mit dem Teil für den Osmo Pocket.
      das sehe ich auch so Mac, auch wenn ich kein OP habe. Gimbal ist Gimbal, und da muss man um saubere Aufnahmen zu produzieren leider etwas doof gehen 8) :rolleyes:

      Gruß, Paul
    • Jack43 schrieb:

      das sehe ich auch so Mac, auch wenn ich kein OP habe. Gimbal ist Gimbal, und da muss man um saubere Aufnahmen zu produzieren leider etwas doof gehen 8) :rolleyes:

      Ach, gibt's noch keinen Gimbalhersteller der die Physik überlistet hat - sollen sich mal'n bisschen anstrengen die Herrn Inschinöre :D :D :D

      Vorteil von einem Smartphone oder einer Actioncam - oder gar einer richtigen Kamera - auf einem Gimbal ist allerdings das man viel viel schneller als "Filmer" von der Umwelt identifiziert wird - und Filmer die über das pure Smartphone gehende Technik verwenden sind sowieso als suspekt zu bezeichnen und nicht Massenkompatibel, also stört sich niemand dran wenn diese dann auch noch schleichend schlurfen ;)

      Mit dem Osmo Pocket hälst Du aber was in der Hand was eher nach voluminöser E-Zigarette aussieht wie nach Kamera - und daher fällt das rumgeschleiche mehr auf, denn mit einer E-Zigarette oder einer Taschenlampe oder so in der Hand schleicht man nicht rum....außer in der E-Zigarette sind berauschende Substanzen :D :D :D
      Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar
    • MacMedia schrieb:

      Ach, gibt's noch keinen Gimbalhersteller der die Physik überlistet hat - sollen sich mal'n bisschen anstrengen die Herrn Inschinöre
      man darf gespannt sein, ob das jemals der Fall sein wird, ein Gimbal welches auch die Z Achse stabilisiert!

      MacMedia schrieb:

      Vorteil von einem Smartphone oder einer Actioncam - oder gar einer richtigen Kamera - auf einem Gimbal ist allerdings das man viel viel schneller als "Filmer" von der Umwelt identifiziert wird
      Da hast Du Recht Mac :thumbup:

      MacMedia schrieb:

      Mit dem Osmo Pocket hälst Du aber was in der Hand was eher nach voluminöser E-Zigarette aussieht wie nach Kamera - und daher fällt das rumgeschleiche mehr auf, denn mit einer E-Zigarette oder einer Taschenlampe oder so in der Hand schleicht man nicht rum....außer in der E-Zigarette sind berauschende Substanzen
      Hahahah eine E-Zigarette, und dazu noch ein schleichender Gang...Da könnte es passieren, dass man schneller in der Klapse landet als einem lieb ist 8o :D

      Gruß, Paul
    • MacMedia schrieb:

      Wobei auch das Federsystem für bspw. die Pocket kein Garant dafür ist das immer smoothe Aufnahmen entstehen - auch da muss ich entsprechend ruhig laufen, den durch das Federsystem können sich ggf. starke Auf-/Abbewegungen sogar aufschaukeln (das sieht dann erst komisch aus....).

      Ein weicher, schlurfender Gang ist m.E. nach der beste Weg um "glatte" Aufnahmen zu bekommen, auch mit Federsystem bzw. gefederter Z-Achse. So meine Erfahrung mit dem Teil für den Osmo Pocket.


      Mit Federsystem ist der Schleichgang eher kontraproduktiv.
      Ein harter, kurzer Stoß wird vom Federsystem deutlich besser absorbiert als eine weiche runde Bewegung.
      Daher gilt beim Federsystem: ganz normal laufen.
      Aufnahmen die diesbezüglich beim Federsystem schief gehen sind meist diejenigen, bei denen sich dann doch ein Schleichgang eingeschlichen hat.

      In den ersten paar Praxisminuten meiner Steadycam-Ausbildung hatte ich auch irgendiwe so einen Schleichgang drin und kam nicht wirklich gut damit zurecht.
      Mein Ausbilder hat mir dann recht schnell diesen Schleichgang abgewöhnt. Ab dann hat's geklappt. :)
      Richtig verfestigt wurde der "Anti-Schleichgang" dann im nächsten Kapitel: Treppen rauf und runter, rennen mit Steadycam und natürlich die Kombination: Treffen rauf und runter rennen.

      Schleichgang mit einem Handgimbal ist eine praktikable Krücke.
      Mit einem Federsteady jedoch gilt: sofort wieder abgewöhnen.

      Und wenn man ein bisschen übt, braucht man den Schleichgang auch mit Handgimbal nicht wirklich. Die Unterarme locker gehalten ersetzen den Schleichgang auch da.
      Es braucht nur ein bisschen Übung. :)

      Viele Grüße
      Peter
    • PeterC schrieb:

      Mit einem Federsteady jedoch gilt: sofort wieder abgewöhnen.
      kann ich mir vorstellen!

      PeterC schrieb:

      Und wenn man ein bisschen übt, braucht man den Schleichgang auch mit Handgimbal nicht wirklich. Die Unterarme locker gehalten ersetzen den Schleichgang auch da.
      Es braucht nur ein bisschen Übung
      Ich schleiche nicht wirklich. Habe mir angewöhnt einfach den Arm ruhig zu halten beim Gehen. Und ja, es braucht nur ein bisschen Übung bis man es intus hat!
      Gruß, Paul
    • Träge Masse ist das Stichwort!

      So ein Osmo Pocket hat doch überhaupt nicht die Masse, die es benötigt, um mit einem Steadycam ausgeglichen zu werden. Wenn du eine 3-4 kg Kamera an so ein Federgestell hängst, dann bleibt die Masse, wo sie bleiben soll. Mit den 300g vom Osmo Pocket wird alles wackeln als sei überhaupt keine Stabilisierung da. Außer du springst den Bordsteig runter oder du hängst noch etwas Ballast an den Osmo. Aber dafür braucht man kein Osmo Pocket, um anschließend Gewicht dran zu hängen, bis man gewichtsmäßig eine RED One am Steady wieder dran hat. Nur mit einer vergleichsweise Schrottoptik.

      Da muss man die Kirche doch mal im Dorf lassen.
    • homer1 schrieb:

      Wenn du eine 3-4 kg Kamera an so ein Federgestell hängst, dann bleibt die Masse, wo sie bleiben soll.
      Das glaube ich nun ganz und gar nicht:
      Wenn man an das gezeigte Federgestell 3 bis 4 kg dranhängt, dann bleibt die Masse keine zwei Sekunden, wo sie bleiben soll - sondern donnert auf den Boden (oder auf die eigenen Zehen).
      :shake: :teufel:
      Gruß kurt
      WIN-10/64 PRO, DropBox, EDIUS-9.40, RESOLVE-16, Adobe InDesign u.a
    • Natürlich nicht an eine Kugelschreiberfeder. Das ist schon klar. Das Beispiel sollte nur die Physik klarmachen in Sachen Massenträgheit. Irgendwo ist der Fehler in der Miniaturisierung so groß, dass die theoretische Physik kaum noch funktioniert.

      Theoretisch muss man mit Kanonen auch auf Spatzen schießen können. In der Praxis haben sich dennoch Gewehre etabliert. Hier beim Steady ist es umgekehrt. Größere Masse und größeres steady funktionieren besser als wenn Federkraft und Gewicht schon bald in Nähe des Messfehlers sind (etwas übertrieben).