Vegas Performance 4-Kern vs. 6-Kern

  • Ok - dann ist es wohl seitens der Software nicht relevant. Das heißt aber nicht, daß es seitens der Hardware ohne Einfluß ist.


    Du könntest da auch mal die GPU-Last mit GPU-Z bei ein- und ausgeschalteter GPU-Option ermiteln.


    Ja es ist in der Tat sehr schwierig die Unterschiede und Wirkung so zu ermitteln. Aber wenn du die PiP UHDp30 Preview Werte des 4-Kern i7-6700 mit einer starken Grafikkarte mit deinen vergleichst, und gleichzeitig die Unterschiede zwischen meinem i7-4790k und dem i7-6700 kann man wohl schon sagen, daß die 6-Kerne ordentlich etwas bringen.

    LG
    Peter

  • Aber warum macht Vergas immer am Anfang von jeden Clip einen keinen Aussetzer?
    Das kann ich nicht verstehen, da ja Leistung genug da ist.
    Ich kann 3 Spuren in Echtzeit von mir Abspielen und bin höchstens bei 80% CPU Auslastung.


    LG
    Michael

  • Aber warum macht Vergas immer am Anfang von jeden Clip einen keinen Aussetzer?


    Das ist leider ein ganz altes Problem. Deshalb habe ich lange Zeit mit gemergetem Material gearbeitet, bei dem das dann nicht mehr auftrat.


    VIDFan meinte weiter oben, daß das bei ihm nicht mehr auftritt, wenn die Files auf einer SSD und nicht auf einer HDD liegen.

    LG
    Peter

  • Das Betriebsystem hat eine SSD Platte und die Projekte auch.
    Dein Projekt lag auf einer SSD Platte



    Meine Projekte sind alle in UHD 25P Angelegt.


    Das Material ist von einer FZ1000 und Sony AX33.



    Meine Daten Festplatte kann 156 lesen und 51 schreiben.
    Die SSD kann 448 lesen und 298 schreiben.
    LG Michael

  • Dein Projekt lag auf einer SSD Platte


    Dann hat wohl die SSD die Hänger am Anfang der Clips auch nicht raus reißen können. Ich fürchte, damit werden wir auch bei einem so schnellen System wie deinem mit Vp13 leben müssen.

    LG
    Peter

  • Ich habe mich eigentlich gut in Vegas eingearbeitet und finde das Programm auch gut, aber die Aussetzer stören mich schon.
    Die Frage ob Vegas weiterentwickelt wird oder nicht, lässt bei mir die Frage aufkommen, ob ich auf ein anders Programm umsteigen soll.
    Aber ich wüste auch noch nicht, welches Programm ich nehmen soll. Dann kommt auch die Einarbeitung dazu.
    LG
    Michael

  • VIDFan meinte weiter oben, daß das bei ihm nicht mehr auftritt, wenn die Files auf einer SSD und nicht auf einer HDD liegen.


    Ich darf vielleicht dazu anmerken, daß ich nicht von einer SSD geschrieben hatte, sondern von einer etwa 4x schnelleren M.2, oder auch von einer virtuellen Disk aus 4 SSDs, die der Lesegeschwindigkeit einer M.2 in etwa nahe kommt.


    Kommen die Clips von einem solchen Datenträger wird die Zeitspanne, in der Anfangsruckeln in VP13 entsteht, maßgeblich verkürzt.



    Möglicherweise ist die Dauer des Anfangsruckeln auch von der Größe des Cache in VP13 abhängig.
    Je größer, um so mehr muß vielleicht erst mal umgeladen werden.
    Meine Aussage bezieht sich auf den Default-Wert in VP13, also nur 200 MB.

  • Kommen die Clips von einem solchen Datenträger wird die Zeitspanne, in der Anfangsruckeln in VP13 entsteht, maßgeblich verkürzt.


    Nein, das glaube ich nicht, denn dieses Verhalten kennen wir noch von FHD Material mit erheblich geringeren Bitraten. Die Geschwindigkeit der SSD oder M2 hilft bei Vegas lediglich beil Laden und Aufbau der Thumbs in der Timeline.


    Meine Aussage bezieht sich auf den Default-Wert in VP13, also nur 200 MB.


    Bei unseren 4-Kern Systemen ist das Anfangsruckel ja noch das geringere Problem und ich vermute diese Default Einstellung wird bei den 6-Kern Systemen hier auch vorliegen.

    LG
    Peter

  • Nein, das glaube ich nicht, denn dieses Verhalten kennen wir noch von FHD Material mit erheblich geringeren Bitraten. Die Geschwindigkeit der SSD oder M2 hilft bei Vegas lediglich beil Laden und Aufbau der Thumbs in der Timeline.


    Na klar ist das so, wie ich es bei mir ja sehe !
    Die Zeitspanne des Anfangsruckeln in VP13 wird immer kürzer, je schneller der Datenträger die Daten liefert.


    Bei mir jederzeit reproduzierbar, da ich momentan drei Möglichkeiten habe, um es zu sehen:
    Eine richtig schnelle M.2, eine SSD und auch die Möglichkeit, eine Festplatte in meinen Wechselrahmen zu stecken (in diesem Fall nur eine 2,5", da ich den Wechselrahmen für SSDs habe - und mit dieser 2,5" verlängert sich das Anfangsruckeln so richtig).



    Diese meine Aussagen beziehen sich natürlich nur auf eine wirkliche Bearbeitung.
    Läßt man die Wiedergabe natürlich nur mal einfach mal testweise laufen, dann überdeckt der interne Cache der Festplatte das Ganze natürlich, und das Anfangsruckeln bei einem Clipwechsel fällt weg.
    Bei einer 2,5" mit oft nur 8 MB Cache aber noch nicht mal dann.
    Bei Windows 10 wiederum dann auch, weil RAM als Zwischenspeicher benutzt wird (falls genug vorhanden ist).
    Was wiederum auch nur hilft, wenn man die Clips einfach linear nur laufen läßt.
    Springt man dagegen im NLE, wie man es ja schließlich beim Filmschneiden macht, dann hilft das ganze Cachen gar nichts, sondern nur ein mögllichst schneller Datenträger.


    Was natürlich auch helfen würde wäre, den VP13-Cache erheblich zu erhöhen - am besten auf 16 GB, bei 32 GB on board.
    Aber da nippelt VP13 dann leider gerne immer wieder ab.

    2 Mal editiert, zuletzt von VIDFan ()

  • ob ich auf ein anders Programm umsteigen soll.
    Aber ich wüste auch noch nicht, welches Programm ich nehmen soll.


    Das ist sicher eine Frage des Leidensdrucks und des Zeitpunktes. Ich würde mich da erst auf die Suche machen, wenn es für mich 'unerträglich' geworden ist mit dem System, das ich kenne zufriedenstellend zu arbeiten. Für mich ist das, auch auf meinem viel schwächeren System, durchaus noch zumutbar und ich habe gerade erst ein UHDp30 XAVC-S 100Mbps Projekt mit knapp 800 Clip (~72GB) Rohmaterial fertig gestellt.


    Wenn dich diese Anfangsruckler so sehr stören, probier es doch mal mit den von Vp13 automatisch erstellten Proxis oder auch mit dem Edius HQX Format, das sehr viel leichter von den NLE decodiert werden kann. Abhängig davon, wie komplex deine Projekte sind, könntest du auch mal einen Blick auf die neue Catalyst Edit Version werden. Da dürfte die Einarbeitungszeit am geringsten sein, aber der Funktionsumfang reicht leider noch nicht an Vegas heran.

    LG
    Peter

  • Die Zeitspanne des Anfangsruckeln in VP13 wird immer kürzer, je schneller der Datenträger die Daten liefert.


    Sorry, aber das kann ich beim Abspielen von HHD bzw SSD nicht so sehen und meine HDD ist eine relativ langsame 5400er. Da müßte es zumindest einen spürbaren Unterschied geben und bitte betrachte mal die für UHDp30 100Mbps nötigen Leseraten von ca. 12MB/s. Da lächeln selbst HDDs noch drüber.


    Ich habe durchaus auch längere 100Mbps XAVC-S Clips mit komplexerem Inhalt, bei denen es auch mitten im Clip zu einen leichten kurzen Einbruch der wiedergegebenen Framerate kommt - auch von einer SSD. Wie geschrieben, diesbezüglich gibt es keinen Unterschied, wenn die Clips auf einer langsamen HDD liegen, wie ich gerade noch mal ausprobiert habe.

    LG
    Peter

  • OK.


    Aber ich klinke mich dann hier wieder aus, weil es keinen Sinn macht, dauernd das Gleiche zu schreiben, was die anderen sowieso nicht glauben wollen, und momentan ja wegen noch nicht vorhandener Hardware auch nicht vollziehen können.



    Ich bin dann mal wieder weg. 8)

  • Der Peter testet halt immer rund um die Uhr ;)
    Deshalb mußt Dich nicht schmollend in die Ecke zurückziehen... :thumbup:


    Mir hat man hier oft geschrieben, ich solle selbst testen und nicht andere darum bitten...
    Nun mache ich das so und behalte meine Ergebnisse für mich! :pfeifen:

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • und momentan ja wegen noch nicht vorhandener Hardware auch nicht vollziehen können.


    Ich konnte in der Tat nicht so schnelle ein M.2 Modul für meinen Rechner besorgen und mußte mich so mit einer 'etwas' schnelleren Lösung für den erweiterten Test begnügen. Die Leistung meiner IMDisk ist wie man hier sehen und selbst leicht nachvollziehen kann


    M2_SM951-vs-ImgDisk.jpg


    deutlich höher als bei diesem M.2 Modul und trotzdem geht bei meinem System beim Abspielen von diesem Laufwerk die angezeigte Framerate beim Clip-Wechsel etwas zurück. Im Bild sieht man das aber eigentlich nicht.



    Es wäre schön, wenn das bitte auch mal einer der 6-Kern User mit dem IMDisk probieren könnten, bevor sie ihr System mit einem M.2 Modul zur Behebung dieses Problems aufrüsten.

    LG
    Peter

  • Es wäre schön, wenn das bitte auch mal einer der 6-Kern User mit dem IMDisk probieren könnten,


    hab ich mal gemacht - das Anfangsgeruckel nach dem ersten Start bleibt. Ansonsten verhält es sich auch nicht anders. Warum auch: Ich vermute mal, daß ohnehin ein Teil immer in den Speicher vorgeladen wird. Aber trotzdem gutes Spielzeug so eine RAM-Disk. Ich hab mal 8GB spendiert und werde mal damit ein bischen spielen.