Beiträge von ro_max

    Unterhalb der Hand liegt ==> stabile Situation.

    Das ist nur solange "stabil", wie man sich nicht z.B. vorwärts bewegt/geht. Dann gerät das Pendel in Schwingungen und mit der "Stabilisierung" ist Essig. Ich habe mir mal vor Jahren das linke Stativ zugelegt, bin damit aber auch nicht so recht glücklich bzw. warm geworden. Das Balancieren war ein Krampf.


    Die Gimbals sind ja nicht umsonst so populär geworden (nur gab es die seinerzeit nicht in guter Qualität und zu vertretbaren Preisen).

    Wär das nicht eigentlich viel gescheiter, wenn der Schwerpunkt (Kamera und Schwebestativ) dann unterhalb der Hand läge ??

    Im Idealfall ist der untere Teil des Pendels aus Stativ und Kamera geringfügig schwerer als der obere; das versucht man ja durch Ausbalancieren zu erreichen.


    Aber das ist nicht mein Punkt: mir geht es um das Kippmoment durch den Griff. Z.B. bei dem linken Stativ wirkt die Kraft direkt senkrecht auf die tragende Faust, die den Griff umschließt; beim rechten liegt das Gewicht nicht direkt über der Hand, sondern davor, so dass eine zusätzliche Hebelwirkung entsteht. (Bei Profischebestativen nimmt normalerweise ein elastischer Arm diese Hebelkräfte auf.)

    CMR_Stabilizer.jpgStabilizer.jpg

    Aber sicherlich gibt es hier Leute die es beherrschen.

    Vermutlich werden die meisten, die an "Schwebeaufnahmen" interessiert sind, heute eher einen Gimbal benutzen.


    Was mich bei den meisten dieser mechanischen, handgehaltenen Schwebestativen stört, ist die Lage des Schwerpunkt in Relation zur tragenden Hand. Da der Schwerpunkt nicht über der Hand ist, sondern davor, kommt zu dem Gewicht an sich noch ein Drehmoment dazu, was das Handgelenk zusätzlich belastet.

    Combine Lines.png


    Als Nichtmodellierer würde ich sagen, das Problem liegt daran, dass der "Kasten" über der Hinterachse an den Kanten nicht genügend Linien hat und deshalb beim Tessellieren die ganze Sache sehr rund wird (rechts oben ist die IPR von Redshift mit aktivierter Tessellierung (2x). Das Problem könnte man eventuell lösen, wenn man dem Kasten noch ein paar Schnitte in der Nähe der Kanten verpasst.

    Tessellation ist für mich nicht ganz unwichtig, da nur dadurch anständiges Displacement möglich wird. Habe ich hier zwar noch nicht, aber bei anderen Modellen verwende ich das schon ganz gern.


    BTW: die Tänzerin aus meinem Clip oben ist eigentlich LowPoly (für Games und RT-Anwendungen), aber ich rendere natürlich mit Tessellation, ansonsten gibt es teilweise unschöne Ecken und Kannten

    kann ich jetzt nicht sagen - bin noch unterwegs, aber das kann von Modell zu Modell unterschiedlich sein .

    Die Frage war eher allgemein; quasi ob Du grundsätzlich darauf achtest. Ich stelle fest, dass es insbesondere mit älteren Modellen Probleme gibt, möglicherweise, weil man (seinerzeit) beim Modellieren nicht darauf geachtet hat.

    Generell geht sds nur gut, wenn das Modell nur aus Quads besteht, mit tris gibts Probleme .

    Das o.g. Mähdresher-Modell hat durchaus Quads, aber für die Bevel sind nicht genügend Polys vorhanden.

    kein interesse mehr.

    Verständlich, wenn man BRAW nicht nutzt. Anhand Deiner Profildaten würde ich aber ein (sehr) gutes Ergebnis hinsichtlich der CPU-Werte erwarten; möglicherweise ebenfalls bei der GPU auch wenn es eventuell in 8K etwas knapp werden könnte.

    hat einer von euch mal ein link, wo ich die software runter landen kann??

    Wenn ich mich recht erinnere, gibt es den Test nicht "einzeln", sondern ich meine der Test ist Teil des Developer SDKs für BRAW, welches man hier herunterladen kann "Developer SDK 06 Mar 2020 Blackmagic RAW 1.7 Update". Dafür muss man sich eigentlich "registrieren", aber ich verwende dafür einfach Fake-Angaben (bei Software-Updates für gekaufte Produkte, z.B. Resolve Studio, Kameras, etc. ist auch ein Download der entsprechenden Software ohne Registrierungsangaben möglich ("Download only"); bei diesem Gratiskram anscheinend nicht).

    Ob Du Dir dieses SDK installieren willst, nur um den Speedtest zu machen, musst Du selbst wissen. Wenn man ohnehin mit BRAW arbeitet, sieht das eventuell etwas anders aus. ;)

    ...von Genehmiging etc. mal auch noch abgesehen

    Das ist ein nicht unwichtiger Punkt. Man muss zwar im 3D-Bereich auch bei der Verwendung von Markenzeichen und Gebrauchsmustern auch etwas aufpassen, aber wenigstens werden selbst erzeugte Charaktere keine Rechte am eigenen Bild geltend machen (und für die menschlichen Figuren, die auf 3D-Scans realer Personen basieren, erwirbt man mit der Kauf des Modells i.d.R. auch eine entsprechende Verwendungslizenz).


    (bin gerade dabei das Teil zu texturieren...

    Ist das ein komplett neues Modell oder eine neu texturierte Version des bereits angebotenen Modells?