Beiträge von ro_max

    Oh ich sehe gerade, dass die heute 99Euro kostet, hier der Link:

    Bei den Usogood Kameras gibt es häufiger einen 10 oder 20 Euro Rabatt Gutschein; ich habe selbst welche davon. Die PQ in 1080p ist m. E. ganz OK (verwende sie zur "Überwachung" im Außenbereich); meine andere Vergleichskamera von Apeman ist jedenfalls sichtbar schlechter.

    Es gibt auch eine Version mit 4K, aber die lohnt sich IMO nicht; die Bildfrequenz wird dann auch reduziert. Grundsätzlich ist die PQ bei solchen Kameras nicht wirklich mit der eines guten Smartphones oder gar einer "richtigen" Kamera vergleichbar. Aber für 80 Euro (mit Gutschein), plus SD-Karte plus 8x AA-Batterien kann man nicht wirklich meckern. ;)


    Für die Beobachtung von Vögeln gebe ich jedoch zu bedenken, dass diese Kameras alle ziemlich weitwinkelig sind. Je nach Abstand zum Motiv, wird dieses natürlich entsprechend klein abgebildet.


    Ich habe es noch nicht getestet, aber wahrscheinlich fährt man besser damit, die Video-Clips über einen Kartenleser in den Rechner zu übertragen; die USB-Verbindung per Kamera ist schon sehr gemächlich. WLAN habe ich nicht getestet.


    Ob die Sensoren auch hinter einer Glasscheibe ansprechen, kann ich nicht sagen. Verwende die Dinger, wie erwähnt, draußen.

    Addiere doch mal die Bitströme aller Videospuren zusammen, füge noch einen Sicherheitspuffer hinzu und schaue, auf was für einen Wert Du kommt. Wenn Du nicht x Videospuren gleichzeitig nutzen willst bzw. gering komprimiertes Ausgangsmaterial hast bzw. haben wirst (10 Bit, RAW, etc.) würde ich meinen, dass eine gute Festplatte die Daten schnell genug schaufeln kann.

    Ein Freund hat mir eine HP xw 8400 Workstation überlassen die ich mit Windwos 7 in Betrieb nehmen möchte.

    Ich habe gerade mal versucht, mir bei geizhals xw 8400 Workstations anzusehen (gibt es natürlich nicht mehr neu). Nur was ich da z.B. an Prozessoren, Speicher, etc. gesehen habe, ist für Videoschnitt IMO völlig indiskutabel.

    Bevor ich mir zu viele Gedanken über die Software und ihrem Einsatz auf diesem Rechner machen würde, sollte man vielleicht erst einmal überprüfen, was an Hardware in dem Ding tatsächlich verbaut ist und ob es sich überhaupt lohnt, diese "Workstation" für Videoschnitt einzusetzen oder ob es nicht viel ratsamer wäre, auf einem neuen PC zu gehen.

    da aber ständig neue Betas kommen müssen die ja wohl einiges zu korrigieren haben.

    Nicht unbedingt (habe aber noch nicht in die Liste der Veränderungen/Korrekturen geschaut). BMD hat sich anscheinend für kürzere Updatezyklen für die Betas entschieden; finde ich persönlich besser, als wenn man 2-3 Monate auf Korrekturen warten muss, weil die Fehlermeldungen über Monate gesammelt wurden.

    Auch schleichen sich in den Updates durchaus auch neue Fehler ein bzw. Dinge die vorher gingen sind nun fehlerhaft. Auch hierbei würde ich ungern monatelang auf eine Beseitigung warten müssen.

    Als Hobbyist ist es mir außerdem völlig egal, ob sich eine Version Beta oder Final schimpft, Hauptsache, die Sachen funktionieren, die ich damit machen will.

    Erst einmal willkommen hier im Forum. :)


    Ich hätte da gleich mal eine Gegenfrage:

    Abgesehen von den Ausführungen von MediaSteve zum Hintergrund des Größenunterschieds, verstehe ich das Problem an sich nicht so recht. Was soll's wenn die Datei für YouTube ein bisschen größer ist? (Gründe dafür sich ja erklärt worden) Speicherplatz ist billig und auf die paar Sekunden Differenz beim YouTube-Upload kommt es doch vermutlich nicht an,


    Oder ist die Frage von "akademischem Interesse"?

    Naja, ganz ohne aber ebend auch nicht - bei einer 10min Animation wäre dann ein Tag dazu.

    Wäre die Canyon-Animation 10 Minuten lang, so läge der Unterschied bei mehr als zwei Tagen. Aber bis ich mal eine 10-minutige Animation erstelle, dürfte noch "etwas" Zeit vergehen und dann wird die wohl auch nicht auf der derzeitigen Hardware erstellt, denn dies würde ca. einen Monat Renderzeit erfordern, bei durchschnittlich 3 Minuten pro Frame.


    Mein Punkt war auch weniger, dass die größere Bildhöhe keinen Unterschied in der Renderzeit macht, sondern eher, dass der Unterschied, je nach Szene, u. U. vergleichsweise gering ist (ich schrieb ja "in diesem Video"). Wenn man (unabhängig von der Bildhöhe) in jedem Fall mehrere Minuten pro Frame mit Vorarbeiten verbringt, bevor der eigentliche Rendervorgang beginnt und dieser dann im Verhältnis zu den Vorarbeiten schneller erfolgt, so spielt die höhere Pixelzahl eben eine nachrangige Rolle. Bei einer Szene, wo die Vorarbeiten gering und die eigentliche Renderzeit hoch ist, spielt die Pixelzahl dementsprechend eine deutlich größere Rolle.


    BTW: Analog dazu verhält es sich mit der Frage FHD oder UHD. Theoretisch würde UHD 4x so lange dauern, da es sich um 4x so viele Pixel handelt. In der Praxis ist bei meinen Animationen der Unterschied aber eher ein Faktor von 1,5-2,5x gegenüber FHD je nach Anteil der "Vorarbeiten". Dazu kommt, dass Teile der Vorarbeiten CPU-abhängig sind und nicht von potenteren und/oder mehreren Grakas profitieren.

    Also ich denke schon, daß das spürbar etwas ausmacht, zumindest dann auf die Gesamtlänge.

    Ich habe es mal mit dem ersten Frame der Animation getestet:

    Canyon Test_LR_Snow_0067_1644.jpg

    in 1 Minute 51 Sekunden


    vs.

    Canyon Test_LR_Snow_0067_2160.jpg

    in 2 Minuten 04 Sekunden


    Auf die gesamte Animation wäre die Differenz überschlägig ca. 5 Stunden, also ca. 51 Stunden statt 46. Bei anderen Frames in der Animation dauert es 4 Minuten bevor überhaupt etwas auf dem Bildschirm erscheint (also das eigentliche Rendern beginnt), so dass die paar Sekunden Differenz den Kohl dann auch nicht fett machen.


    Ich hatte gedacht bei 1920x816 bzw. wenn man das auf UHD umlegt bei 3840x1632, dann entspricht das exakt dem Kino-Breitbildformat von 2,35:1.

    Eigentlich wären das eher 1920x817 statt 816, aber das wäre nicht glatt durch 16 teilbar... :pfeifen:

    BTW: 1920 mal irgendwas habe ich außer für Tests auf die Schnelle zu den Akten gelegt.

    Dieser Fall trat im Jahr 2021 ein, als ich im September des gleichen Jahres in Rente durfte...

    "Trat"? Noch schreiben wir 2020. ;)

    Mit deinem tollen Beispiel hast du mir filmtechnisch etwas gezeigt, was ich so noch nicht kannte.

    Danke für die Blumen.:wink2:


    Aber das wird doch wohl kaum die erste CGI-Animation in Deinem Leben gewesen sein? In fast jedem Kinofilm wird entsprechend getrickst, nur bemerkt es der Zuschauer nicht (wenn es gut gemacht ist und nicht per se unrealistisch ist, wie z.B. durch die Luft fliegende Superhelden).

    Mal noch eine andere Frage: Du verwendest ja um etwas Rechenzeit zu sparen auch ein Seitenverhältnis von 2,35, welche Größe nimmst Du genau?

    Ich nehme 3840x1644 Pixel.


    Es geht nicht nur um die Einsparung von etwas Rechenzeit (die Rechenzeit eines eventuell größeren Anteils Himmels in diesem Video wäre ohnehin praktisch vernachlässigbar), sondern auch um die Wirkung des breiteren Bildes, gerade bei solchen "Landschafts"-Clips. Sieht für mich am OLED-TV besser aus.


    Außerdem habe ich mir mein GUI in Cinema 4D so eingerichtet, dass Viewport und Preview-Fenster von Redshift die gleiche Größe haben und diese Anordnung profitiert auch von dem breiteren Format:


    SS_2020-12-30.jpg


    Ob Redshift eine durch 16 teilbar Pixelzahl in der Höhe "lieber" wäre, habe ich nicht getestet; ich glaube allerdings nicht, dass das eine nennenswerte Rolle spielen würde (hinsichtlich der Renderzeit).

    hansi

    Danke und ebenfalls guten Rutsch und alles Gute für das nächste Jahr. :)


    Aber mit daVinci Resolve bin/ich sind wir noch am Anfang für ein solches Ergebnis.

    Ich verwende zwar DVR zur Nachbearbeitung und Vertonung meiner Clips, aber das Ausgangsmaterial wird natürlich nicht in DVR erschaffen. Vermutlich wirst Du bei dem Intro für Eure Location auf gefilmtes Material zugreifen und dann den Schnitt in DVR machen, eventuell ergänzt um ein paar Effekte (vielleicht von der Fusion Seite), aber, so meine Annahme, ist wohl nicht geplant, das ganze Intro komplett "künstlich" erzeugen zu lassen, oder? Denn für so etwas wäre DVR nun nicht meine erste Wahl und ich habe auch meine Zweifel, ob sich eine Landschaft wie in den Canyon-Clips komplett in DVR erstellen ließe.


    Übrigens: Wenn man so etwas real filmen wollte, dann wohl auch nicht gerade um die Ecke, wenn überhaupt (darf man z.B. in den amerikanischen Nationalparks mit Drohnen filmen?).

    Was ich vermisst habe? Der Cowboy mit einem schönen, weißen Bart, vielleicht auf einem Rentier

    Leider fehlte mir die Zeit, die Animation noch etwas weiter auszuarbeiten. Das Rendern hat ohnehin bereits knapp zwei Tage (46 Stunden) gedauert und da die Animation zum 1. Weihnachtstag fertig sein sollte, musste ich ein paar Kompromisse eingehen (so sind auch noch ein paar "Fehler" drin).

    Die Sache mit dem weißen Bart wäre nicht so das Problem, aber den auf ein Rentier zu setzen schon deutlich aufwändiger (der Cowboy und die Rentiere werden in unterschiedlichen Programmen bzw. auf unterschiedliche Weise animiert und sind deshalb schwieriger "zusammenzubringen").