Copter-Verwendung- Pro und Contra

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    • Mich macht dieser Kopter-Boom sehr nachdenklich...
      Man muß nicht mehr soviel Aufwand betreiben wie damals am 11.09.2001.
      Der derzeitige Megakopter kann glaube ich bis 60kg transportieren.

      Ich weiß jetzt nicht wie die Behörden gegen Kopteranschläge vorsorgen
      wollen... :?:
      ++++++ GUT DING BRAUCHT WEILE ! ++++++
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    • uwknipser schrieb:

      Ich glaube die Leute entwickeln immer öfter Phobien

      Was mich nun auch gar nicht wundert: Wir leben zunehmend in einer Welt, in der fast jede/r mit Unmengen an Fotos und Filmen um sich wirft, dass einem Hören und Sehen vergeht. Neulich nahm ich in einem Park ein paar Testfotos auf - Personen hatte ich dabei gar nicht im Visier. Sofort regte sich ein etwas herunter gekommener Mann mittleren Alters auf, was ich da denn mache. Ich denke, der hatte eher Sorgen, dass meine Bilder in die Hände seines Arbeitsgebers gelangen könnten - es war gerade mitten am Tag. Gut, das war natürlich eher eine Vermutung. Es macht oft keinen Spaß mehr, mit der Kamera herum zu laufen. Deswegen reise ich auch gerne in einsame Gegenden. Da fliegen dann allenfalls echte Helis über mich drüber, weil die Leute oft zu faul geworden sind, die Landschaft per Pedes zu erkunden.
    • Glaube ich nicht, die Politiker setzen eher auf eine freiwillige Selbstverpflichtung, wie bisher meist auch...,
      wenn es z.B. um Nitrat im Trikwasser geht oder andere gefährliche Sachen... :grim:
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    • Kann man bitte zum Thema zurückkehren? Sprengsätze sind das auf jeden Fall mal nicht.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Wenzi schrieb:

      kub59 schrieb:

      Schlechte Erfahrung wäre für mich: Kopter in Wohnzimmerscheibe, auf's Auto gefallen, jemandem "einen Scheitel gezogen", Akku zündet Scheune an, .....
      ... Kopter behindert Löschflugzeuge, Kopter behindert Rettungshubschrauber, Kopter...

      So gesehen gibt's da schon einige Meldungen, die etwas nachdenklich stimmen, oder? Ich würde das auch nicht speziell auf Kopter projizieren: Idioten gibt's überall und womit sie ihren Unfug anstellen, ist völlig offen. Kann auch mal ein kleines Auto-Wettrennen auf dem Kudamm sein... :yes:
      Zur Behinderung von xyz durch bescheuerte Autofahrer auf dem Boden sagt wieder keiner was ...... Und ich wette, DIESE Behinderungen kommen öfter vor als solche mit Koptern! Plus: Sind das echt Profigeräte oder wieder mal "Freizeit-Idi....-Piloten".
      Alles fein über einen Kamm geschoren.

      Um nicht ins politische ab zu driften führe ich jetzt nicht das tolle, ebenso bescheuerte Argument an "alle Islamisten sind ...". Ist prinzipell die gleiche engstirnige Denke um VIELE für die Taten WENIGER zur Rechenschaft ziehen zu können.


      Wie schon geschrieben: ich bin raus, motte meinen Hexa ein und spende ihn in 30 Jahren einem Museum.
    • Wenzi schrieb:

      Doch - würde ich durchaus, bin selbst jeden Tag an diesem Irrsinn beteiligt - aber hier geht es doch um Kopter, dachte ich. Wir können auch einen Pedelec-Thread aufmachen...
      Siehe meinen letzten Satz: ich bin raus, motte meinen Hexa ein und spende ihn in 30 Jahren einem Museum. :streichel:

    • Naja, das Ergebnis ist doch schon fast eindeutig: Es gibt in unserer Welt viele viele andere weit größere Probleme, die den Kopter schon fast wieder vergessen lassen. Und ja, wie ihr richtig festgestellt habt, man kann mit jeder anderen Sache, kriminelle Energie vorausgesetzt, gleichfalls den größten Blödsinn anstellen.
      Der Kopter an sich stellt nicht das Problem dar, nur muss er in den gesetzlichen Rahmenbedingungen und mit Sinn und Verstand verwendet werden.
      Danke für diese schöne Zusammenfassung.
      Vielleicht steht der Eine oder Andere dem Kopter nun etwas offener gegenüber.
      Ich für meinen Teil fliege z.B. ausschließlich in einsamen Gegenden und respektiere die Privatsphären. Wenn sich alle daran halten würden, würden solche Diskussionen erst gar nicht aufkommen und unsere Regierung könnte sich um die echten Baustellen in unserem Land kümmern.
    • Es gibt eventuell, zumindest aus meiner Sicht, noch einen anderen Aspekt. Obwohl ich nur Erfahrungen mit kleinen fliegenden Spielzeugen/Stubenfliegern aus der 20-90 Euro Klasse habe, weiß ich, dass das Fliegen nicht so ganz einfach ist. Gerade das Richtungsumdenken (wenn der Flieger auf einen zu kommt) ist etwas, was ich trotz stundenlangem Übens nicht wirklich hinbekomme (sowohl in Real als auch am Simulator (Phoenix 5.5)). Wenn ich einen 20g Flieger für ein paar Euro crashe (das bei mir "normale" Ende eines Fluges :teufel: ) macht das nicht viel; bei einer 1.000-Euro-Drohne wäre das schon etwas anderes.

      Nun haben die heutigen, größeren Kopter natürlich alle möglichen Hilfsmittel wie Hindernisausweichen, automatische Rückkehr an den Startplatz, etc., aber "fliegen" sollte man die trotzdem noch können. Und da hätte ich, für mich, doch Bedenken.

      Die Frage, die sich mir jetzt im Zusammenhang mit diesem Thread stellt ist, wie "gut" können Otto- und Ottiie Normalverbraucher ohne Modellflugerfahrung ihre Kopter beherrschen, insbesondere in Grenzsituationen?
      Und wenn man beim Fliegen dann auch noch eine Kamera bedienen will, dürfte das die Sache auch nicht unbedingt einfacher machen.
      Greetings,
      ro_max

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    • @ ro_max: Ja, Fliegen KÖNNEN ist eigentlich Voraussetzung, denn auch wenn der Kopter alle möglichen Hilfssysteme bietet, dann können ebend auch diese Systeme einmal ausfallen und dann SOLLTE jeder seinen Kopter noch halbwegs steuern können. Da aber die Größeren schon im Bereich von 1000,- aufwärts angesiedelt sind, haben sicher die meisten Eigner schon deshalb ein Eigeninteresse daran. Übrigens zähle ich das FLIEGEN KÖNNEN schon zum gesunden Menschenverstand! Und wer das nicht kann, der darf seinen Kopter gern auf einem abgelegenen Acker erden.

      Nur mal nebenbei: Wenn Du schon Probleme beim Orientieren hast, dann schalte mal alle Hilfssysteme ab (sofern möglich) und fliege mal bei gutem Wind.
    • SYHT schrieb:

      dann schalte mal alle Hilfssysteme ab

      Ich denke mal, sein 90-Euro-Copter hat so etwas gar nicht wirklich - ich habe übrigens auch so ein Ding und bin noch keine 5 Minuten durchgehend damit geflogen. Ist echt nicht leicht... und Wind darf da auch keiner sein. Das sind die echten Herausforderungen und ich bleibe damit natürlich in meinem Grundstück und das liegt an einem Ackerrand.
    • Wenzi schrieb:

      Ich denke mal, sein 90-Euro-Copter hat so etwas gar nicht wirklich
      Das sind meistens kleine Helicopter, nur ein winziger Quadrocopter. Bei einige Modellen kann man eine Umschaltung auf Kunstflug durchführen, wodurch dann die Kreiselsysteme eingeschränkt bzw. teilweise abgeschaltet werden. Dann steigt die Zahl der Bruchladungen allerdings auf 100% und die durchschnittliche Flugzeit sinkt auf unter 10 Sekunden...

      SYHT schrieb:

      Übrigens zähle ich das FLIEGEN KÖNNEN schon zum gesunden Menschenverstand!
      An sich schon. Aber vor dem KÖNNEN kommt das LERNEN und ÜBEN und das muss auch erst einmal irgendwie erfolgen... ;)

      Allerdings wurde ich beim Kauf der Kleinstflieger nicht auf rechtliche Dinge (Haftpflicht) hingewiesen und das Fliegen sei auch kinderleicht.

      Diese Modelle sind alle viel zu klein für eine Kamera, aber ich bezweifele, dass auch die etwas größeren Modelle in den Spielzeugläden und auch z.B. DJI Phantoms in den Elektronikmärkten mit entsprechender Aufklärung des Kunden verkauft werden. Das vorhandene Wissen um diese (auch rechtlichen) Dinge dürfte derzeit noch nicht ausreichend allgemein verbreitet sein (so wie beispielsweise alle Autokäufer wissen, dass ein Führerschein notwendig ist, dieses dann auch im Straßenverkehr bewegen zu dürfen).

      SYHT schrieb:

      Und wer das nicht kann, der darf seinen Kopter gern auf einem abgelegenen Acker erden.
      Ich vermute mal, dass sich der 08/15 Erstkäufer mit mangelnder Aufklärung und Vorwissen nicht erst einen Acker suchen wird, sondern es in seinem Garten oder anderen Plätzen in der Nähe versucht (also im Zweifelsfall in Wohngebieten). Wer auf dem Land lebt, hat es da leichter, als der (Innen)stadtbewohner (ich müsste erst einmal mit dem Auto zu einem Acker fahren).

      Meine Flugversuche waren entweder innerhalb der Wohnung oder aber auf einem Bolzplatz mit Ballfangzaun und Ästen darüber (so dass der Flieger gewissermaßen "eingesperrt" war). Bei der geringen Größe meiner Flieger ist die Entfernung zum Fluggerät ohnehin auf wenige Meter beschränkt und die Windtauglichkeit nahe bei Null.
      Greetings,
      ro_max

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    • Wenzi schrieb:

      SYHT schrieb:

      dann schalte mal alle Hilfssysteme ab
      Ich denke mal, sein 90-Euro-Copter hat so etwas gar nicht wirklich - ich habe übrigens auch so ein Ding und bin noch keine 5 Minuten durchgehend damit geflogen. Ist echt nicht leicht... und Wind darf da auch keiner sein. Das sind die echten Herausforderungen und ich bleibe damit natürlich in meinem Grundstück und das liegt an einem Ackerrand.
      Grundstück: Sobald an dem Fluggerät eine Kamera hängt, solltest Du Dir überlegen damit aufzusteigen, um nicht Deinen Nachbar damit zu "behelligen"/zu verägern.
      Deswegen, auch wenn es absolut zulässig ist, vermeide ich dies einfach.

      Und das ist jetzt nicht bös gemeint, aber glaubst Du nicht, dass wenn Du noch beim Üben bist bzw. mit Flugzeiten unter 5 Minuten kämpfst, dass Du ggf. lieber etwas weiter aufs Land hinaus solltest? Oder ist das so ein absolut kleiner Indoorwinzling der mit seinen paar Gramm keinen Schaden anrichten kann?
    • SYHT schrieb:

      aber glaubst Du nicht, dass wenn Du noch beim Üben bist bzw. mit Flugzeiten unter 5 Minuten kämpfst, dass Du ggf. lieber etwas weiter aufs Land hinaus solltest? Oder ist das so ein absolut kleiner Indoorwinzling der mit seinen paar Gramm keinen Schaden anrichten kann?

      Die Gefahr droht eher von unserem großen Apfelbaum... keine Sorge, das ist tatsächlich so ein Leichtgewicht mit kleiner Kamera dran und wenn sich mein Nachbar darüber aufregt, dann greife ich ihn damit an. Ist wirklich ein kleiner Fliegenschiss, der aber erstaunlich gut fliegt. Die 1kg Produktgewicht sind hoffnungslos überzogen, wiegt vielleicht 50g (sehr pessimistisch betrachtet). Ist wirklich nur ein Schnupper-Spielzeug. Aber mit diesem Teilchen merke ich, dass es nicht ganz einfach ist, die Kontrolle darüber zu erhalten. Wir wohnen wirklich am "A." der Welt...

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    • @ro_max
      Natürlich kommt vor dem FLIEGEN KÖNNEN das FLIEGEN LERNEN, aber das kann man doch weit ab von Gefahrenquellen machen und maximal seinen Kopter oder sich selbst gefährden.
      Und Aufklärung zu diesem Thema gibt es vor Ort (Geschäft) nicht, denn das Wissen um die rechtliche Seite geht gegen 0. Aber mal im ernst: Kaufe ich mir heute einen HDR-TV, dann wird mir vor Ort auch nur in den wenigsten Fällen ein kompetenter Mitarbeiter Rede und Antwort stehen können. Ablesen, was die Industrie mir verspricht kann ich dann auch selbst. Also Fachwissen fehlt in vielen Bereichen. Beim Thema Kopter ist dies doch mal genauer betrachtet gar nicht gewollt. Denn wenn der Verkäufer Dir erklärt das zu deiner Hobby-Drohne für 90,- noch eine Haftpflichtversicherung von 40,-/50,- aufwärts JÄHRLICH dazu kommt, dann kauft die "Dinger" doch kein Schwanz mehr. Hat die Industrie daran Interesse? Oder auch das "Fachgeschäft"?

      "Das sich der 08/15 Erstkäufer mit mangelnder Aufklärung und Vorwissen nicht erst einen Acker suchen wird, sondern es in seinem Garten oder anderen Plätzen in der Nähe versucht (also im Zweifelsfall in Wohngebieten)", ist schon fast klar, aber in Deutschland gilt immer noch "Unwissenheit schütz vor Strafe nicht". Und ob die Versicherung bei grober Fahrlässigkeit dann noch zahlt, wage ich zu bezweifeln. Es wird sich mit der Zeit herumsprechen, aber es ist noch immer ein sehr neues Medium und wie alle "Erfindungen" braucht es auch die Bruchlandungen/Rückschläge.

      Auch ich wohne in einer Großstadt, aber betreibe dennoch den Aufwand mich zum Fliegen von dieser zu entfernen. Das sollte jeder für sich schon VOR dem Kauf berücksichtigen und wohl überlegen, ob all diese Beschränkungen, dieses Hobby wert sind.
      Mit der Waffe des Schützenvereins kann ich auch nicht in der Stadt herumballern - wobei das scheinbar auch ein neuer "Trend" zu werden scheint. :lips:
    • Wenzi schrieb:

      Die Gefahr droht eher von unserem großen Apfelbaum... keine Sorge, das ist tatsächlich so ein Leichtgewicht mit kleiner Kamera dran und wenn sich mein Nachbar darüber aufregt, dann greife ich ihn damit an. Ist wirklich ein kleiner Fliegenschiss, der aber erstaunlich gut fliegt. Die 1kg Produktgewicht sind hoffnungslos überzogen, wiegt vielleicht 50g (sehr pessimistisch betrachtet). Ist wirklich nur ein Schnupper-Spielzeug. Aber mit diesem Teilchen merke ich, dass es nicht ganz einfach ist, die Kontrolle darüber zu erhalten. Wir wohnen wirklich am "A." der Welt...

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      Gut, der ist zwar wirklich sehr klein, aber ich denke, selbst dieser kann mit etwas Geschwindigkeit einen unangenehmen Schmerz am Kopf des Nachbarn verursachen.
      Schon die 4x1,5 AA (also nur der Flugakku) kann aus etwas Höhe schon zu Kopfschmerzen führen.

      Unabhängig davon sind wir mit der Kamera unten dran wieder bei den leidigen Thema des "Ausspionierens". Wenn das auch eine ausgelebte und zu jedem Zweck herangezogene erklärende Phobie ist - das bleibt aber der Streitpunkt Nummer 1 und schürt die Angst weiter - meiner Meinung nach etwas zu viel Fern gesehen, aber durch Idioten auch nachvollziehbar. So hat alles sein Für und Wieder.